Barbara Kuhn - Im Schatten des Waldes

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Im Schatten des Waldes: краткое содержание, описание и аннотация

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Im Schatten des Waldes – Band 1
Die Adlige Lillian Anselm von Dudley lebt im 12. Jahrhundert in England. Nach einer Auseinandersetzung mit ihrem Erzfeind Gundsrad von Hereford, flieht sie schwerverletzt in die nahen Wälder. Dort wird sie von Gesetzlosen gefunden und gesundgepflegt. Jedoch Gundsrad ist von ihr besessen und verfolgt sie weiterhin. Er setzt sogar eine hohe Belohnung auf ihre Ergreifung aus. Durch eine List belegt er Lillian mit einem geheimnisvollen Fluch, wodurch sie alle anderen in Gefahr bringt und sogar verletzt. Kann sie noch ihrem Widersacher entkommen oder ist ihr Schicksal bereits vorherbestimmt?

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Nein!! Dies konnte er doch keinesfalls zulassen… Gundsrad würde mich demütigen… oder vielleicht noch schlimmere Dinge mir zufügen. Als sein Weib müsste ich ihm die Stiefel lecken, wenn er dieses von mir verlangte. Wenn ich ihm keinesfalls gehorchen würde… könnte er mich einfach bestrafen sowie es dem gnädigen Herrn eben gefiel! … Er könnte mich foltern oder sogar einfach töten! Keiner… selbst mein Vater könnte und würde mir diesbezüglich zur Hilfe eilen. - Als sein Weib… wäre ich von seiner Gnade abhängig und so gut wie tot!

Auf der Stelle spürte ich wie mir die Angst die Kehle zuschnürte und ich nach Luft rang. Bedächtig ging ich auf meinen Vater zu, gleichzeitig versuchte ich in seine Augen zu sehen. Ich musste ihn irgendwie in dieser Sache umstimmen, egal was es mich kosten würde.

„Vater bitte… tut dies keinesfalls unbedacht. Ich bitte Euch inständig überdenkt diesen Wunsch. Habt Ihr nicht meiner werten Mutter versprochen diesbezüglich zu warten?“, flehend blickte ich ihn an, jedoch wandte er sein Gesicht von mir ab.

„Lucia“, ich erschrak ein wenig. Dies wart das erste Mal das mein Vater diesen Namen in meiner Gegenwart benutzte. Überrascht sowie ungläubig schaute ich ihn an. Was hatte das alles zu bedeuten? Mein Vater stand geradewegs vor mir und atmete schwer aus.

„Mein Kind ich weiß mit Sicherheit was ich deiner Mutter am Sterbebett versprochen habe. Jedoch habe ich keinerlei Wahl. - Gundsrad will die Ländereien, er will mehr Macht. Verstehst du dies? Mit dieser Heirat wäre es das Einfachste für ihn und keiner würde seine Absichten infrage stellen. - Du bist jung, gebildet und keinesfalls mittellos. Mit dieser Heirat hätte er mehr Einfluss auf die Lakaien und würde so König Johann irgendwann ins Auge fallen. Für Gundsrad bist du lediglich ein Mittel zum Zweck. Eine verzogene Adlige mit Ländereien, keinesfalls mehr.“

Laut atmete ich aus, wobei ich meinen Vater entgeistert anstarrte. Jedoch ungeachtet meiner Miene sprach er weiter: „Wenn ich mich weigern sollte, sodann werden wir allesamt des Hochverrats angeklagt. Du weißt genau was dieses für uns alle wahrlich bedeutet.“ Prüfend betrachtete er mich, sodann räusperte er sich.

Ich war wie versteinert, unfähig ein einziges Wort über meine Lippen zu bringen, geschweige denn ihn anzublicken. Schwermütig seufzte ich. Sir Gundsrad konnte uns alle ohne Ausnahme töten. War ich dafür wahrhaftig bereit? Nein, es sollte niemand wegen meiner Wenigkeit sein Leben verlieren. Dies würde ich niemals zulassen, selbst wenn ich die Hölle wahrhaftig betreten müsste.

Hörbar atmete ich aus, gleichzeitig blickte ich meinen Vater an . „Wann? Wann soll die Vermählung stattfinden?“, fragte ich ihn beklommen. Mittlerweile starrte ich auf den hölzernen Fußboden in meiner Kammer und versuchte meine zitternden Finger irgendwie zu beruhigen.

„Beim nächsten Vollmond“, erwiderte er kühl.

„Nein!“, stammelte ich entsetzt. „Vater dies sind lediglich noch zehn Tagen… bitte! Vater bitte, gibt es denn keinerlei Hoffnung… keinen anderen Ausweg… keine andere Möglichkeit? Bitte… tut dies keinesfalls. - Wenn Ihr es wünscht, begebe ich mich augenblicklich ins Kloster. Auch wenn es mir schwerfallen würde. Bitte Vater… bitte.“ Inzwischen hatte ich mich auf die Knie fallengelassen und nahm hilfesuchend seine Hand.

„Bitte Vater, tut dies unter keinen Umständen. Gebt mich keinesfalls Sir Gundsrad zum Weib… diesem furchterregenden Mann. Bitte… ich flehe Euch an.“ Jedoch er entzog mir seine Hand und starrte mich mit eisernem Blick herablassend an.

„Nein! Es gibt keinerlei andere Möglichkeit. - Dies hast du dir selbst zuzuschreiben, außerdem gab ich diesbezüglich Sir Gundsrad mein Ehrenwort. Ich kann keinesfalls mehr zurück, es tut mir aufrichtig leid mein Kind. Dennoch du wirst zum nächsten Vollmond seine Gemahlin. Dies ist mein allerletztes Wort.“

Unverzüglich drehte sich mein Vater um und verließ ohne ein weiteres Wort meine Gemächer. Ganz langsam setzte mich auf den Boden und starrte ins Nichts. Unfähig mich irgendwie zu bewegen. Die Angst… meine Angst hatte mich gänzlich erfasst, worauf ich einen lauten Schrei ausstieß. Der all meine Furcht… meine Ängste… meine tobende Wut ausdrückte. Meine gesamte Welt war mit einem Schlag zunichte gemacht worden. Für immer und ewig verloren. Keinerlei Hoffnung auf eine glückliche Zukunft, für immerfort zerstört. Niemals wiederum lachen… niemals wiederum unbekümmert sein oder scherzen… niemals wiederum von alldem.

Auf einmal fühlte ich mich so unendlich klein, so wie ein winziges Insekt. Von der bedrohenden Hand der Obrigkeit in einen Krug gesteckt, dass irgendwann nach Belieben sodann gänzlich zerquetscht wurde. Irgendwie hatte ich jegliches Zeitgefühl verloren. Wie lange saß ich bereits in meiner Kammer?

Dem Anschein nach hatte Brigitt als Erstes meine Gemächer betreten, jedoch nahm ich dieses lediglich am Rande wahr. Ich konnte keinesfalls glauben, was mein Vater diesbezüglich einfach so beschlossen hatte. Wäre meine Mutter noch am Leben, hätte sie dies gewiss zu verhindern gewusst. Er hatte ihr doch gleichwohl versprochen…! Jedoch sie war keinesfalls bei mir… ich war allein! Allein mit der Angst… mit der Furcht und mit der Verzweiflung!

Offensichtlich stellte mir Brigitt eine Frage, allerdings hörte sich dies wie ein leises Wispern einer kleinen Maus an. Sodann wurde alles um mich schwarz sowie gleichzeitig still. Was ich als Nächstes wahrnahm, war ein heftiges Schütteln an meiner Schulter. Vorsichtig öffnete ich meine Augen und bemerkte, dass ich mich auf meinem Schlaflager befand. Langsam glitt mein Blick durch den Raum. Raven! Es war Raven, der mich so kräftig an der Schulter geschüttelt hatte.

„Brigitt, sie kommt zu sich! - Lucia! Hörst du mich? Sag doch bitte etwas! - Was hat der gnädige Herr mit ihr gemacht? So habe ich sie wahrhaftig noch niemals gesehen. Lucia!“ Tief atmete ich aus, gleichzeitig blickte ich Raven an. Dieser schwankte weiterhin vor meinen Augen, worauf ich diese augenblicklich wiederum schloss. Schwer schluckte ich und versuchte mich innerlich zu beruhigen. Was mir jedoch keinesfalls sonderlich gelang.

„Lucia! Kind geht es Euch gut? Ich war voller Sorge. Ihr habt gänzlich die Besinnung verloren, daraufhin habe ich sofort nach Raven geschickt. Euren Vater konnte ich wohlweislich keinesfalls damit belästigen. - Was hat der Herr denn für eine Strafe ausgesprochen?“ Stirnrunzelnd sah sie mich an. Eine raue Hand legte sich besorgt auf meine Wange, es musste Ravens Hand sein. Zwar versuchte ich aufzustehen, jedoch mein Körper versagte mir gänzlich den Gehorsam. Wie war ich auf meine Schlafstätte gelangt? Jedenfalls konnte mich in keinster Weise daran erinnern. Verwirrt blickte ich Brigitt sowie Raven nacheinander an.

„Was ist… was ist geschehen?“, abrupt fiel mir alles wiederum ein. Sir Gundsrad! Die Forderung von diesem Tyrannen… die Vermählung in zehn Tagen beim kommenden Vollmond.

Keineswegs konnte ich es verhindern, dass die Tränen in meine Augen traten. Mitnichten vermochte ich sie zu stoppen. Mutlos nahm ich Ravens Hand und stammelte verzweifelt unter Tränen: „Mein Vater will mich… mit Sir Gundsrad in zehn Tagen zum nächsten Vollmond, ver… vermählen. - Wenn mein Vater sich weigert, werden wir alle des Hochverrates bezichtigt.“ Ich starrte auf Ravens raue Hand, die ich weiterhin fest umklammert hielt und atmete schwer aus. Schweigen!

Unerträgliches endloses Schweigen breitete sich gänzlich in meinen Gemächern aus. Man hätte wahrhaftig eine Nadel zu Boden fallen gehört, so still war es in diesem einen Augenblick. Raven hatte sich als Erster wiederum gefangen. Sogleich sprang er vom Boden auf, da er neben meinem Schlaflager gekniet hatte, und ging wie ein wildes Tier im Käfig hin und her. Abrupt blieb Raven stehen und blickte mich äußerst bestürzt an. Ein weiteres Mal kam er an mein Lager, nahm meine Hände, zugleich schaute er mich mit einem verzweifelten Blick an.

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