Barbara Kuhn - Im Schatten des Waldes

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Im Schatten des Waldes – Band 1
Die Adlige Lillian Anselm von Dudley lebt im 12. Jahrhundert in England. Nach einer Auseinandersetzung mit ihrem Erzfeind Gundsrad von Hereford, flieht sie schwerverletzt in die nahen Wälder. Dort wird sie von Gesetzlosen gefunden und gesundgepflegt. Jedoch Gundsrad ist von ihr besessen und verfolgt sie weiterhin. Er setzt sogar eine hohe Belohnung auf ihre Ergreifung aus. Durch eine List belegt er Lillian mit einem geheimnisvollen Fluch, wodurch sie alle anderen in Gefahr bringt und sogar verletzt. Kann sie noch ihrem Widersacher entkommen oder ist ihr Schicksal bereits vorherbestimmt?

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Mit zittrigen Händen legte ich den Gürtel um meine Taille und verschloss ihn. Sofortig atmete ich erleichtert aus . Mit offenem Gewand, in seiner Gegenwart, kam ich mir irgendwie überaus verletzbar vor.

„Lillian! Ich möchte, dass du dich unverzüglich in deine Gemächer begibst!“ Dies war die energische Stimme meines Vaters. Mit großen Augen blickte ich ihn irritiert an und räusperte mich umgehend.

„Gewiss. Verzeiht mir mein unbedachtes Handeln.“ Ich verabschiedete mich durch einen Knicks in seine Richtung, blickte abermals zu Sir Gundsrad und verbeugte mich höflich. Jedoch stand dieser weiterhin hochmütig grinsend vor mir und beäugte mich amüsiert.

„Bis bald, holde Maid. Gehabt Euch wohl.“ Er schaute mich so hochmütig, arrogant, ja eher süffisant mit seinen dunklen Augen an. Mein Puls raste vor Furcht sowie innerlicher Anspannung. Mit bebender Stimme konnte ich Sir Gundsrad lediglich noch einen geruhsamen Tag wünschen, ehe ich eilig den Saal gänzlich verließ.

2 Das Urteil Mit klopfendem Herz erreichte ich völlig außer Atem - фото 7

2. Das Urteil

Mit klopfendem Herz erreichte ich, völlig außer Atem, schließlich meine Gemächer. Langsam versuchte ich meine innere Wut zu bändigen, was mir allerdings nur schwerlich gelang. Wie konnte Sir Gundsrad mich gänzlich so aus der Fassung bringen? - Die Finger von diesem Tyrannen, hatten meine Haut berührt. Bei diesem Gedanken erschauderte ich und schüttelte mich vor Ekel.

Vor meinen Gemächern lehnte Raven abwartend an der Wand. Allerdings konnte ich kein einziges Wort über meine Lippen bringen. Wie unter Zwang musste ich ständig über die Stelle reiben, wo Gundsrad mich berührt hatte. Plötzlich erblickte mich Raven, wobei er unverzüglich auf mich zukam, sogleich musterte er mich ein wenig nachdenklich.

„Was hat dein Vater von dir gewollt? ... Du siehst ziemlich aufgebracht aus… mitunter ein wenig blass um die Nase. - Lucia geht es dir wahrhaftig gut?“ Raven schaute mich in diesem Moment eher besorgt an, was mich ein wenig tröstete.

Raven und ich waren bereits als Kinder gute oder besser gesagt, die besten Gefährten. Eben wahre Freunde und so gut wie unzertrennlich. Er hatte mich niemals verraten, wenn wir irgendwelche Streiche ausgeheckt hatten, sowie ich dies ebenfalls in keinster Weise tat. Als wir noch Kinder waren schlichen wir uns unentwegt in die Küche. Ebendort nahmen wir uns die Köstlichkeiten, die vorbehaltlos für meinen Vater bestimmt waren. Wir entwendeten aus dem Stall zwei Pferde um das Reiten zu erlernen. Schlichen uns heimlich ins Dorf zu den einfachen Bauern. - Wie oft hatte Raven für mein Fehlverhalten eine Bestrafung erhalten, jedoch er hat mich niemals verraten. Ja, er war mein bester sowie einziger Freund.

Bei Raven brauchte ich mich in keinster Weise zu verstellen. Dort war ich keinesfalls: Lillian, die adlige Tochter von Sir Anthony… Nein bei ihm war ich lediglich Lucia. Ein Kind wie Raven, dass er zu diesem Zeitpunkt ebenfalls war. Infolgedessen verbrachte ich die meiste Zeit mit dem Sohn eines Schmieds. Dies war wahrhaftig auch das Einzige was mein Vater mir jemals zubilligte.

Raven würde mir gegenwärtig ebenfalls beistehen, unerheblich welche Strafe mein Vater für mich aussprechen würde. Dies wusste ich in meinem tiefsten Inneren sehr genau. Raven würde zu mir stehen und dies beruhigte mich in gewisser Weise.

Langsam öffnete ich die Tür zu meinen Gemächern und schaute ihn aufgelöst an. Mit einem schweren Seufzer trat ich in meine Kammer, worauf er mir gemächlich folgte. Brigitt meine Amme wartete bereits aufgeregt in meinen Gemächern. Ich drehte mich zu Raven und blickte ihn mehr als verzweifelt an.

„Raven erinnerst du dich, wie wir - genau genommen ich, Sir Gundsrad mit den Äpfeln beworfen habe?!“ Zustimmend nickte er und wartete schweigend.

„Er hat sich wahrhaftig bei meinem Vater beklagt, ich hätte dies aus purer Absicht getan.“ Ein wenig empört blickte ich ihn an.

„War dies denn keinesfalls so, Lucia?“, meinte Raven sichtlich amüsiert.

„Gewiss… wahrhaftig… in der Tat. Allerdings dieser eingebildete, arrogante, aufgeblasene Gockelhahn… schlägt den armen Bauernburschen beinahe tot und belustigt sich allenfalls dabei. Am liebsten würde ich ihm einen ganzen Korb mit Äpfeln an seinen adligen Kopf werfen. - Er hat eine angemessene Bestrafung meiner Wenigkeit gefordert! … Nun, was sich dieser Sir Gundsrad darunter wohl vorstellen mag, darüber möchte ich keinesfalls einmal nachdenken. Gundsrad hat mich außerdem mit seinen ekelhaften Fingern berührt. Mich schaudert es jetzig noch.“ Wiederum rieb ich aufgebracht über meine Hand sowie über den Unterarm. Inzwischen hatte ich das Gefühl, seine Finger hätten mich mit seinen Gräueltaten für immer beschmutzt.

Verunsichert blickte ich zu Brigitt, atmete tief aus und fuhr fort: „Wenn ich dieses Gewand keinesfalls getragen hätte… sodann hätte ich wahrlich ohne Umstände von diesem Baum steigen können. Dieser Mistkäfer hätte mich gewiss keinesfalls bemerkt.“ Ich schaute zu Brigitt die mich erschrocken ansah und ihre Sprache wiedergefunden hatte.

„Genau genommen, wenn Sir Gundsrad Euch in bäuerlichem Gewand überrascht hätte, wäret Ihr gewiss bereits tot. - Was denkt Ihr Euch eigentlich? Ihr wisst genau, dass dieses keinesfalls gestattet ist, als Adlige bäuerliche Gewänder zu tragen sowie dieses auch umgekehrt verboten wart. Er hätte Euch, gleichgültig wessen Tochter Ihr in diesem Augenblick seid, bestraft können. Wahrscheinlich hätte ihm dies großes Vergnügen bereitet. Mitunter ist Sir Gundsrad ein äußerst skrupelloser, anmaßender sowie grausamer Mann. - Lucia, Ihr müsst wahrhaftig äußerst vorsichtig bei diesem Mann sein.“ Brigitt blickte mich voller Sorge auf eine beunruhigende Weise an.

„Hat Sir Gundsrad deinen Vater wissen lassen, was eine angemessene Bestrafung in seinen Augen wäre?“, fragte Raven jetzig neugierig. Allerdings konnte ich lediglich mit den Schultern zucken, gleichzeitig ging ich unruhig in meinen Gemächern auf und ab.

„Nein, er kam keinesfalls einmal dazu. - Mein Vater hat ihm nachdrücklich mitgeteilt, dass dies seine Aufgabe wäre mich diesbezüglich zu tadeln. Natürlich war Sir Gundsrad darüber keineswegs sonderlich erfreut, ich meine…“

***

„Hinaus! Verlasst augenblicklich die Gemächer meiner Tochter! - Raven dein Vater benötigt dich auf der Stelle in der Schmiede! - Brigitt, du hast gewiss noch andere Dinge zu verrichten…! Somit hinfort mit euch… sofort!“, herrisch blickte mein Vater beide an.

„Ja, Herr!“, gehorsam verbeugten sich beide und eilten hinaus. Allerdings warfen Brigitt sowie Raven mir noch einen äußerst bemitleideten Blick zu, sodann verschwanden sie.

„Vater ich…“

„Schweigt!“, aufgebracht starrte er mich an.

„Hast du eigentlich eine Vorstellung in welche furchtbare Lage du uns alle gebracht hast?“ Mein Vater schäumte regelrecht vor Wut und musterte mich überaus zornig. Stumm schüttelte ich den Kopf, zugleich schaute ich ihn mehr als verwirrt an.

„Sir Gundsrad ist der Vetter des Beraters von König Johann. Falls dir dieses gänzlich entfallen ist. König Johann ist der Bruder von König Richard I. Damit kann Sir Gundsrad nach Belieben, wenn ihm wahrlich der Sinn danach steht, deinen Kopf fordern. - Was um alles in der Welt hast du dir dabei gedacht? Denkst du überhaupt an jegliche Folgen deines Tuns?“ Seine Stimme wurde immerfort lauter und ich zuckte sichtlich zusammen. Aufgebracht schritt mein Vater in meinen Gemächern auf und ab. Urplötzlich blieb er stehen und starrte mich wutschnaubend an.

„Diesbezüglich habe ich keinerlei Wahl mehr, zumindest kann ich keinen anderen Ausweg erblicken! - Lillian, er will dich! Gundsrad will dich zu seinem angetrauten Weib!“ Seine Worte hallten im Raum, zugleich starrte ich ihn fassungslos an.

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