„Leon!“
„Steig aus dem Ding heraus!“
„Und das andere?“
„Behältst du an! Und setzt dich auf meine Knie! So war es vereinbart!“
„Wie kann ich darauf sitzen? So saß ich noch nie!“, meinte sie.
Leon hatte seine muskulösen und behaarten Schenkel mit den knochigen Knien gespreizt. Naomi sah nicht nur seinen Hodensack, sondern auch die dunkel behaarte Poritze. Auf was sollte sie da sitzen? Aber Leon zog sie kraftvoll heran, stellte ihre Füße neben seine Hüften, so dass sie breitbeinig vor und über ihm stand. Er drückte sie dann mit dem nackten Hintern auf den Teppich, womit ihre Schenkel über den seinen lagen und sie sich gegenübersaßen, wie sie sich noch nie gegenübergesessen hatten. Dann fühlte sie seine Finger ihre Schamlippen spreizen, fühlte sie eindringen, fühlte seinen Daumen dort, wo ihr Kitzler schon heftig pochte, und war von einer auf die andere Sekunde glückselig wie lange nicht.
„Aber Leon, was machst du da?“
„Gefällt es dir nicht?“
„Oh ja, doch, sehr sogar.“
„Soll ich weitermachen?“
„Ich bitte darum!“
Wann hatte Leon das je getan? Lag das am Theaterstück? An ihrer neuen Unterwäsche? Doch sie kam nicht dazu, ihre eigenen Fragen zu beantworten, da sich gerade seine wulstige Eichel aus der Vorhaut hervorschob. Sie half dem seltenen Ereignis nach, umfasste seinen Penis und begann ihn sanft zu massieren. Kurz darauf griff sie härter zu, presste seine Erektion so fest, dass Leon für Sekunden die Augen zukniff, die Zähne aufeinanderbiss.
„Ich finde es toll, dass du von deiner Normalstellung abweichst“, meinte sie, während sie erneut seinen Phallus massierte.
„Wir sollten uns noch etwas Besseres einfallen lassen...“
„Was meinst du?“, fragte Naomi heiser und begann ihr Becken hart gegen seine stoßenden Finger zu pressen. Leon machte sie geil, richtig geil!
„Nimmst du es mir übel, wenn ich einen Wunsch habe?“
„Ich nehme dir nichts übel, nur hör nicht mit deinem Finger in meiner Muschi auf“, hauchte sie und fühlte nicht nur, sondern hörte auch, dass Leons Finger in sie ein und aus fuhren, und wandte sich mit der rechten Hand wieder seinem Hodensack zu, der gestreichelt werden wollte.
„Der Einfall kam mir in Theater“, hörte sie ihren Mann sagen und sah jetzt nur noch auf seinen Mund. „Ja, ich möchte dich mal mit einem anderen Mann... äh, ficken sehen...“
„Toll!“
„Zum Beispiel mit Gabriel Forel-Lee...“
Naomi konnte nicht anders: Sie entließ aus ihrer Hand seinen vollen, prallen Hodensack, schob mit der Hand Leons Daumen von ihrem Kitzler weg, den sie besser zu behandeln verstand und der so aufreizend juckte, nahm ihn zwischen zwei Finger, sah ihren Mann nur noch durch einen Nebel, sah dann nur noch rote Spiralen, sich drehende Kreise, die zu purpurnen Kugeln wurden, immer größeren, und fühlte, ausgehend von ihrer Klitoris, die schäumenden Wellen eines süßen und mächtigen Bebens, das ihr für Sekunden das Bewusstsein nahm, durch ihren ganzen Körper bis in die letzten Haarspitzen rollen. Als sie endlich wieder begriff, wo sie war, vor allem, dass sie es selbst noch war, fühlte sie, dass sie nicht mehr saß, sondern mit dem Rücken auf dem Teppich lag, und sah über sich die Augen Leons.
„Habe ich dich erschreckt?“, fragte er neugierig.
Sie schüttelte nur den Kopf. „Nein! Es war doch so himmlisch schön...“
„Willst du jetzt schlafen gehen?“
„Warum denn schlafen?“ Naomi stieß mit ihren Fingern an seinen harten Phallus. „Komm fass mich wieder an! Ich will gefickt werden!“
Leon rutschte mit seinem nackten Hintern an sie heran, legte ihre Schenkel wieder über die eigenen und stützte sich mit der rechten Hand ab. Er führte erneut seinen Mittelfinger in ihre schlüpfrige Spalte und begann sie genussvoll zu penetrieren.
„Du bist so geil, Naomi. Deine Muschi ist unwahrscheinlich angeschwollen, überall, außen und innen, und so nass.“
„Magst du das?“
„Das merkst du doch!“
„Ach, Leon – so eine tolle Nacht hatten wir schon lange nicht mehr! Und ich will, dass du sie noch toller machst. Ich bin bereits richtig geil. Du, wenn ich mir vorstelle, dass du und die nackte Ling... wann willst du denn die Forel-Lees einladen?“
„Wie kommst du jetzt auf unsere Nachbarn?“
„Das sagtest du doch!“, erwiderte sie heftig atmend. „Du sagtest, du willst mich ficken sehen mit Gabriel Forel-Lee!“
„Das war nur ein Beispiel.“
„Ein Beispiel?“ Naomi stieß nicht mehr mit dem Becken, zog auch ihre Hand von seinem Penis zurück und fühlte sich plötzlich von Leon enttäuscht und aufs Kreuz gelegt.
„Naomi!“ Leons Stimme schien aus weiter Ferne zu kommen. „Naomi, hör doch zu! Wir leben in Olching! Und wenn wir die Forell-Lees einladen und unsere Vorstellungen offenlegen – und einmal müssten wir so etwas ja wohl tun! -, und unsere Nachbarn mögen nicht? Was dann? Könnte das Auswirkungen auf meine Firma hier am Ort haben?“
Naomi begriff. Seufzend strich sie den Athleten Gabriel Forel-Lee mit der tiefen, männlichen Stimme aus der Liste ihrer Wunschvorstellungen, griff wieder an Leons Penis und sagte: „Ja, du hast Recht. Jemand aus Olching kommt nicht in Frage.“
„Es gibt auch anderswo nette und sympathische Menschen, Leute, die so denken wie wir...“
„Wie denken wir den?“, wagte Naomi zu fragen.
„Das zwei Kinder erst einmal genug sind, dass wir aber noch jung sind, dass vor allem meine Frau jung ist und dass eine Abwechslung nicht schaden kann. Aber wir werden nicht fremdgehen wie die Kleinbürger und uns gegenseitig anlügen, sondern im Bewusstsein dessen, was wir uns gegenseitig gestatten, unsere Lust... oh, kannst du geil lecken!“
Leon musste seinen Vortrag abrupt unterbrechen, weil Naomi sich kurz erhoben hatte, dann in die Knie gegangen war, mit einer Hand an seinem Hodensack spielte, mit der anderen seinen Freudenspender umfasst und die geschwollene Eichel in den Mund genommen hatte. Er spürte jeden Zungenschlag, jedes weiche Streichen ihrer harten Zunge auf der empfindlichen Haut seiner Penisspitze. Kurz durchzuckte ihn der Gedanke, dass es richtig gewesen war, heute Nacht die Gelegenheit beim Schopf zu fassen und Naomi zum Partnertausch zu bewegen. Sie schien schon jetzt wild darauf zu sein. Hätte er es gewagt, wenn er sie vor dem Theater nicht heimlich im Spiegel beobachtet hätte?
Aber dann dachte Leon nichts mehr, er fühlte nur noch. Fühlte tausend Wonnen auf einmal, fühlte, dass Naomi seinen Eichel aus ihrem Mund entließ, sie jetzt nur noch mit vorgeschobenen Lippen berührte, zwischen denen ihre Zunge noch lebendiger wurde, um die Wulst kreiste, über die Kerbe und über die zwei dicken Wölbungen, während in einer ihrer Hände seine Hoden tanzten und ihre andere Hand auf dem dicken Schaft auf und nieder fuhr. Nein, so hinreißend, so aufregend unanständig hatte sie ihn schon lange nicht mehr geleckt! Er musste sich krümmen vor Lust, sank mit seinem Kopf auf ihren Rücken, küsste ihren Nacken und streichelte mit weit ausgestreckten Händen die Rundungen ihres Hinterteils. Bis er die explosiv aufsteigende Flut wollüstiger Erfüllung fühlte.
„Naomi! Es kommt...!“
Aber Naomi hörte nicht auf an seinem Schwanz zu lutschen, sie leckte und schmatzte laut. Nur ihre Hände verharrten, ihre Zunge aber klopfte weiter zwischen saugenden Lippen, holte die aufwallende Flut aus seinem Innersten heraus, und er konnte vor Lust und Wonne nur laut und hemmungslos stöhnen.
Als sie danach nebeneinander auf dem Teppich lagen, leckte er ihr einen milchigen Tropfen unter dem rechten Mundwinkel ab, bevor er ihr Gesicht gegen seines presste und ihr einen wilden Kuss gab, der nicht enden wollte.
Naomi ging zuerst die Luft aus. Er spürte ihre Arme gegen seine nackte Brust drücken, gab dem Druck nach, löste sich von ihren Lippen und ließ keuchend seinen Kopf auf den Teppich sinken wie sie. Und er spürte, dass sie seine rechte Hand ergriff und sie zwischen ihre Schenkel zwang. Er wehrte sich nicht. Das, wohin er griff, war noch genauso heiß, geschwollen und schlüpfrig wie vorhin. Dann sah er in ihre grünen Augen und hörte ihre Mund, der eben seinen Samen getrunken hatte, fragen: „Leon?“
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