Sarah LeVine - Alles nach Plan

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Alles nach Plan: краткое содержание, описание и аннотация

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Vier Freunde haben einen Traum – ein eigenes Restaurant zu eröffnen. Und jetzt stehen sie kurz davor, ihn zu verwirklichen. Alles ist bereit, es fehlt nur noch ihre Unterschrift auf dem Mietvertrag. Doch dann verunglückt ihre Vermieterin tödlich und die vier bekommen es mit ihrem Ex-Mann zu tun, der sich als unberechenbar entpuppt und ein sadistisches Katz- und Mausspiel mit ihnen treibt, das die vier Freunde an ihre Grenzen und darüber hinaus führen wird. Aus «alle für einen» wird mit einem Mal «jeder gegen jeden» und die Frage, ob es in dem perfiden Spiel überhaupt einen Sieger geben kann.

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Tonia und Vinz stöhnten enttäuscht, Bert schlug wütend aufs Lenkrad.

„He, jetzt kommt schon, damit hatten wir doch gerechnet“, bemerkte Falco mit ruhiger Stimme.

„Trotzdem! Irgendwie hatte ich gehofft, Helen hätte was verfügt, oder irgendwem Bescheid gesagt – was weiß ich“, sagte Vinz und schüttelte den Kopf, als wunderte er sich über seine eigene Naivität, doch plötzlich kam ihm ein Gedanke. „Aber wir haben doch ihre mündliche Zusage. Das ist doch so was wie ein Vertrag, oder nicht?“

Tonia und Bert sahen hoffnungsvoll zu Falco herüber, doch der winkte nur ab.

„Selbst wenn, hat das jetzt keine Gültigkeit mehr, weil das Haus nicht länger in ihrem Besitz ist.“

„Wem gehört es denn jetzt? Ihrem Freund? Der sah doch ziemlich nett aus, ich meine…“, setzte Tonia an, wurde aber von Falco unterbrochen.

„Nein, der Anwalt meinte, es geht automatisch in den Besitz ihres Mannes, Wolf Montanus, über.“

„Was? Ich dachte, Helen wäre geschieden.“

„Ja, habe ich auch gedacht, aber offenbar war die Scheidung noch nicht durch und Helen hat auch kein neues Testament aufgesetzt – alles ist noch so verfügt, wie es vor der Trennung von Montanus geregelt war. Sie hatten keinen Ehevertrag. Das heißt, ihr Lover bekommt keinen Cent und ihr Mann alles. Wahrscheinlich einer der Gründe, warum der Typ so geknickt ist.“

Tonia warf Falco einen empörten Blick zu, aber Falco zuckte lediglich die Achseln, als wollte er sagen: So sind die Männer nun mal!

„Warte mal, warte, hab ich das richtig verstanden? Du willst uns gerade erzählen, dass unser Restaurant mit allem, was wir an Zeit, Geld, Schweiß und nicht zuletzt Liebe dort hinein gesteckt haben, jetzt Wolf Montanus gehört und wir nichts dagegen unternehmen können?“ Vinz klang aufgeregt und wütend und seine dunkelbraunen Augen waren fast schwarz.

„He, he, ich bin bloß der Bote, also komm wieder runter!“

„Wieso haben wir den Mietvertrag nicht längst unterschrieben? Wieso mussten wir uns auf so eine vage Scheiße einlassen? Das war doch völlig bescheuert!“ rief Bert plötzlich, der bis jetzt geschwiegen hatte und dem das Ausmaß der Neuigkeiten gerade so richtig bewusst geworden war.

Unwillkürlich blickten alle Falco an, der die stumme Anklage mit seinen erhobenen Handflächen abzuwehren versuchte.

„Was guckt ihr mich so an? Wir alle haben uns auf diesen Deal eingelassen, wir wollten alle nicht bis nach der Weltreise warten. Ein fataler Fehler, wie sich jetzt herausstellt, aber nicht mein Fehler. Jedenfalls nicht nur meiner."

„Aber du bist hier schließlich als einziger sowas wie ein Anwalt“, sagte Vinz und Bert brummte zustimmend.

„Hört auf!“ rief Tonia. „Falco hat recht, wir alle haben das beschlossen, also ist es auch unser aller Schuld. Keiner von uns konnte doch mit so einer Katastrophe rechnen. Wir sitzen hier und regen uns auf, dabei ist Helen erst vor ein paar Minuten beerdigt worden. Ich kann immer noch nicht fassen, dass sie direkt vor unseren Augen gestorben ist. Ich kriege dieses Bild einfach nicht aus dem Kopf, wie ihr Auto...“ Tonia brach die Stimme und sie hatte schwer damit zu kämpfen, ihre Tränen zurückzuhalten.

Falco strich ihr tröstend über den Rücken und die Stimmung im Wagen hatte schlagartig ihre Aggressivität verloren. In dem Moment klingelte Tonias Handy und alle fuhren erschrocken zusammen. Tonia warf einen kurzen Blick auf das Display und schaltete es dann hastig aus.

„Helens Anwalt hat vorgeschlagen, die Angelegenheit für uns zu regeln. Helen hat ihm erzählt, dass sie große Stücke auf uns hält und sie war ganz begeistert von dem Projekt. Offenbar hatte sie sogar vor, zu expandieren, wenn das Restaurant gut gelaufen wäre. Der Anwalt meinte zwar, er könne nicht versprechen, dass Montanus sich bereit erklärt, das Haus an uns zu vermieten und schon gar nicht zu den Konditionen, die Helen uns vorgeschlagen hat, aber einen Versuch ist es allemal wert. Es kann sich allerdings noch ein paar Wochen hinziehen, bis alles geregelt ist.“

Es war vor allem Bert, dem diese Aussicht erkennbar auf den Magen schlug.

„Was? Nein, ich werde auf keinen Fall noch länger warten. Wenn ich auch nur noch ein Grab ausheben muss, dann lege ich mich selbst hinein. Und für einen Anwalt haben wir definitiv kein Geld mehr. Es muss eine andere Lösung geben, eine schnellere und billigere. Sonst flippe ich aus.“

„Tja, dann mach mal einen Vorschlag, wie du die Sache sonst angehen willst“, erwiderte Falco trocken.

Bert starrte ihn ratlos an und Falco erkannte sehr genau, dass dessen Verzweiflung nicht gespielt war.

Der Regen prasselte jetzt mit seinen wütenden kleinen Fäusten auf das Blechdach des Autos und Tonia beobachtete, wie Helens Freund schließlich doch das Grab verließ und durch den Regen sprintete - nass bis auf die Haut. Seine Silhouette verlor sich in dem triefenden grauen Schleier und sie waren allein.

„Warum gehen wir nicht selbst zu Montanus und reden mit ihm?“ fragte Vinz mit einem Mal.

„Super Idee!“ kam es sofort von Bert. „Genau das machen wir.“

„Jungs, seine Frau ist gerade erst beerdigt worden, der Mann hat sicher Anderes im Sinn als jetzt mit uns darüber zu reden, ob wir sein Haus mieten können.“

Tonia machte eine Geste, die den anderen zeigen sollte, wie verrückt diese Idee war, aber Falco sah nachdenklich aus dem Fenster und hatte die Lippen gekräuselt. Der Regenvorhang trübte ihm die Sicht, doch das schien ihn nicht zu stören, denn er hatte seinen Blick nach innen gerichtet. Tonia schwante bereits, das er gerade dabei war, einen Plan auszuhecken.

„So wie ich das sehe“, sagte er schließlich, „geht ihm Helens Tod am Arsch vorbei. Ich meine, er war heute doch nicht mal hier. Hat ihr nicht mal die letzte Ehre erwiesen. Tut man so was, wenn man nicht stinksauer auf jemanden ist?“

Tonia sog die Luft ein.

„Wir kennen den Grund dafür nicht, also würde ich auch keine voreiligen Schlüsse ziehen.“

„Wie viele Gründe kann es schon dafür geben, nicht auf jemandes Beerdigung aufzutauchen? Außerdem – Montanus ist ein Geschäftsmann, oder nicht? Und wir schlagen ihm ein Geschäft vor. Ein ziemlich Gutes sogar.“

„Meine Rede!“ warf Vinz ein, aber Tonia sah nach wie vor skeptisch drein und hatte die Arme vor der Brust verschränkt.

„Ach, komm schon! Spielen wir es einfach mal durch. Was wäre der worst case ?“

„Er sagt Nein!“ konterte Tonia.

„Genau. Schlimmstenfalls lehnt er ab, dann können wir die Sache immer noch dem Anwalt übergeben. Wobei ich glaube, dass unsere Chancen tatsächlich besser stehen, wenn wir es persönlich versuchen. Das macht mehr Eindruck, zeigt, wie wichtig uns das alles ist und macht es für ihn wesentlich schwerer, abzulehnen.“

Der Regen hatte fast schlagartig aufgehört und die Stille, die sich draußen nun breit machte, schien auch den Raum im Inneren zu weiten. Vinz stellte sich Falcos Vorschlag ganz konkret vor und in ihm wuchs ein Szenario heran, das nach Verheißung roch. Es konnte klappen. Wieso auch nicht? Er hatte bis jetzt immer alles bekommen, was er wollte und er wollte dieses Restaurant. Unbedingt. Er glaubte daran, das hatte er immer getan und er sah gar nicht ein, warum jemand anderer diese seine Idee nicht für genauso großartig halten sollte wie er selbst.

„Wir müssen ihn irgendwie ins Restaurant kriegen, damit er sieht, wie viel Arbeit wir da reingesteckt haben und dass wir die Sache hochprofessionell aufziehen wollen. Ich koche ihm was Gutes, du kredenzt ein paar Flaschen von unserem besten Wein – so was in der Art. Und wenn er so richtig schön voll ist, in jedweder Hinsicht, dann halten wir ihm den Mietvertrag unter die Nase und das war’s. Wieso sollte er sich ein solches Angebot durch die Lappen gehen lassen?“, redete Vinz auf Tonia ein und schien wirklich vollkommen von dem überzeugt, was er da sagte.

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