Sarah LeVine - Alles nach Plan

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Alles nach Plan: краткое содержание, описание и аннотация

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Vier Freunde haben einen Traum – ein eigenes Restaurant zu eröffnen. Und jetzt stehen sie kurz davor, ihn zu verwirklichen. Alles ist bereit, es fehlt nur noch ihre Unterschrift auf dem Mietvertrag. Doch dann verunglückt ihre Vermieterin tödlich und die vier bekommen es mit ihrem Ex-Mann zu tun, der sich als unberechenbar entpuppt und ein sadistisches Katz- und Mausspiel mit ihnen treibt, das die vier Freunde an ihre Grenzen und darüber hinaus führen wird. Aus «alle für einen» wird mit einem Mal «jeder gegen jeden» und die Frage, ob es in dem perfiden Spiel überhaupt einen Sieger geben kann.

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„Woher kennst du die denn?" fragte Falco.

„Ach, ist schon ewig her, da haben wir uns mal im "Tiefenrausch" beim Tanzen kennengelernt. Seitdem haben wir sporadischen Kontakt miteinander. Sie ist ganz nett, aber ein bisschen seltsam."

„Davon hast du mir nie erzählt."

„Na und? Ich weiß ja auch nicht alles über dich, also was soll's?" schnappte Tonia ungewollt giftig.

„Schon gut, schon gut, erschieß mich nicht gleich. Ich sag's ja nur. Es ist nicht gar schlecht, mit einem Bullen befreundet zu sein. Man weiß nie, wann man seine Hilfe braucht", erwiderte er sanft und Tonia bereute ihren Ton sofort. Falco konnte nun wirklich am wenigsten dafür, dass sie in dieser verzwickten Lage steckte.

„Recht hast du!" sagte sie und gab ihm einen langen Kuss als Wiedergutmachung, den Falco überrascht erwiderte.

Vinz und Bert hatten das Regal an der Küchenwand angebracht und während Vinz seine Gewürze darauf sortierte und immer wieder aufs Neue verrückte, weil ihm die Anordnung missfiel, spielte Bert am Küchenradio herum und versuchte einen Sender einzustellen, dessen Musik seinem Geschmack entsprach. Da es Punkt zwölf Uhr war, liefen überall die Nachrichten, trotzdem spielte Bert weiter mit dem Sucher herum.

„Mann, Bert, warte doch einfach, bis die Nachrichten vorbei sind. Du findest jetzt keinen Sender, der Musik spielt. Die meisten von uns interessiert es nämlich, was so in der restlichen Welt los ist", brummte Vinz.

„Warum?"

„Dödel!"

Bert musste grinsen. Er nahm es den anderen nicht übel, wenn sie ihn aufzogen, im Gegenteil. Das war seine Rolle, er war der Klassenclown und er spielte sie gerne. Hinter den Neckereien steckte meistens viel Liebe, so wie bei Eltern, die die verqueren Eigenarten ihres Kindes mit gespielten Seufzern kommentieren, aber im Grunde amüsiert und irgendwie auch stolz sind auf ihren Nachwuchs, weil er so ist wie er ist.

Bert machte das Radio aus und stellte sich mit verschränkten Armen vor die Tür, die von der Küche in den Garten führte und schaute durch deren staubige Fensterscheibe nach draußen. Die Wiese des Gartens sah mitgenommen und schlammig aus, der schneereiche Winter hatte ihr ordentlich zugesetzt. Eine Schubkarre lag hingeworfen auf der Seite und schien nur darauf zu warten, endlich zum Einsatz kommen. Ein Kirsch- und zwei Apfelbäume standen da wie hingehaucht und ihre zarten weißen Blüten verliehen dem Garten etwas Zauberisches. Bert lächelte unwillkürlich, als er sich vorstellte, wie sie schon nächsten Sommer einen Biergarten hier betreiben würden, wie er mit schweren Tabletts voller sonnengelber Biergläser durch die Bank- und Tischreihen marschieren würde und seinen Stammgästen ab und zu eine Runde spendieren wollte, die ihm dann dankbar zuprosten würden. Er hatte die Idee gehabt, einen Teil des Gartens mit alten Holzbohlen auszulegen und drum herum feine weiße Kieselsteine auszustreuen, als befände man sich in der Nähe des Meeres. Die Kinder der Gäste dürften dann auf der angrenzenden Wiese spielen und rennen und würden niemanden stören. Da es sonst in der Gegend keine Restaurants gab, die für Familien mit Kindern geeignet waren, betrachteten sie das als grandiosen Schachzug. Alles hatte sich wunderbar ineinander gefügt und sie sprudelten nur so über vor Ideen, was sie in Zukunft noch alles verbessern und verändern könnten.

Als ihn Vinz' Atem am Ohr kitzelte, drehte Bert sich um. Er hatte gar nicht bemerkt, wie sein Freund hinter ihn getreten war und über seine Schulter hinweg in den Garten spähte. In Vinz' Augen sah er das gleiche helle Leuchten, das er in seinem Inneren spürte. Der Ausblick auf eine verheißungsvolle Zukunft, auf wonnige Zeiten und farbenfrohe Tage, die zwar arbeitsam und stressig, aber vor allem glücklich sein würden.

„Wir müssen noch die Malersachen ins Auto verfrachten. Wenn Helen kommt, sollte es hier so schnieke wie möglich aussehen", sagte Vinz und klopfte Bert auf die Schulter.

„Wo ist eigentlich Falco, der faule Hund?"

„Wollte mit Tonia noch mal den Vertrag durchgehen. Zum ungefähr tausendsten Mal. Auch wenn er Anwälte neuerdings hasst, so steckt tief in ihm drin doch eine kleine, pedantische Juristenseele."

„Dann bleibt die Drecksarbeit also an uns einfachen Arbeitern hängen?!" scherzte Bert.

„Siehst so aus, mein Freund! Dafür bekommst du später die größte Portion von der sensationellen Nachspeise, die ich gestern Nacht erfunden habe! Ich sag nur Schokoladenbiscuit, Birne, Chili und Karamell. Dem Anlass angemessen und die zukünftige Nachspeise des Hauses."

Er zückte sein Handy und hielt Bert ein Foto des Nachtischs unter die Nase, das aussah wie ein Gemälde. Bert schleckte sich über die Lippen. Wenn Vinz seine Kreativität in der Küche spielen ließ, dann zwang das den größten Kostverächter in die Knie.

„Ich liebe dich, Mann!"

„Spar dir die Schwulitäten für den süßen Ulf auf. Und wenn ich sage, wir müssen noch ein paar Latten versenken, dann komm ja nicht auf dumme Gedanken!"

Bert griff Vinz kurzerhand an den Hintern. Der schlug ihm auf die Hand und drohte ihm mit einem Zeigefinger.

„Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz ist kein Kavaliersdelikt, junger Mann!" sagte Vinz mit heller Kopfstimme.

„Ich, als Kavalier, sehe das aber ganz anders!" parierte Bert. Vinz lachte. Sie klatschten sich ab und Bert riss beschwingt die Tür zum Restaurant auf und ein Schwall kühler Luft erfrischte ihn für einen Moment. Genau in dieser Sekunde wurde ihm bewusst, dass heute der glücklichste Tag seines Lebens war.

Der letzte Schliff

Tonia und Falco saßen an der Bar und blätterten den Vertrag durch, den Falco mithilfe eines Referendars der Kanzlei seines Vaters aufgesetzt hatte. Es hatte Falco ein ganzes Stück seiner neu gewonnenen Selbstachtung gekostet, seinen Vater zu fragen, ob er den Vertrag mit ihm durchgehen könnte, und die Tatsache, dass der ihn an einen Referendar weiterverwiesen hatte, zeigte Falco, wie verhärtet die Fronten zwischen ihnen beiden jetzt waren. Sein Vater konnte und wollte ihm nicht verzeihen, dass er im Studium versagt hatte. Das Restaurant war keine Alternative für einen Von Falkenhausen. Man wurde ein erfolgreicher Akademiker oder war ein erbärmlicher Verlierer. Die Welt war schwarz oder weiß, Grautöne existierten in Falcos Familie nicht und lange Zeit hatte er genauso gedacht. Selbst in die Augen seiner Mutter, die ihn über alles liebte, trat dieser mitleidige Ausdruck, wenn sie glaubte, er würde sie nicht beobachten. Es war vor allem dieser Ausdruck, der ihn zutiefst verletzte, demütigte und gleichzeitig antrieb. Er würde seine Sache gut machen, ja, mehr als das. Er würde seiner Familie, dieser Bande von spießigen Snobs, zeigen, was in ihm steckte. Denn das Restaurant war nur der Anfang. Falco hatte Ziele, er wollte expandieren und ein reicher Mann werden und allen, die jetzt über ihn herzogen, das Maul stopfen, vor allem seinem Schlappschwanz von Bruder.

Jetzt huschte Falcos Blick zu Tonia, die über dem Vertrag gebeugt saß und an ihrer Unterlippe nagte. Ihr Körper war üppig, sie war beileibe kein Magermodel, aber alles war fest, wohlproportioniert und wirkte unglaublich fruchtbar. Sowohl Vinz als auch Falco waren schmaler als sie und sie wussten alle drei, dass ihr das zu schaffen machte, dabei fanden sie ihre Figur unglaublich scharf. Und sie wurden auch nicht müde, ihr das zu sagen. So oft sie es eben hören musste. Und das war ziemlich oft.

Jetzt glänzten ihre blaugrünen Augen fiebrig und ihre Gesichtszüge und die schwarzen Haare stachen so deutlich und klar hervor, als wäre sie die einzige dreidimensionale Person in einer ansonsten zweidimensionalen Welt. Eine Lichtquelle, die strahlte und leuchtete und ihre Umgebung zum Glühen brachte. Eine Welle der Zuneigung überrollte Falco und er küsste sie auf den Mund. Tonia zog sich unwillig zurück und drückte ihn sanft, aber bestimmt von sich weg. Sie war nervös und hatte für derlei Zärtlichkeiten jetzt einfach keinen Kopf. Je mehr sich ihre Unruhe steigerte, desto gelassener wurde Falco. Das war schon immer eine seiner Stärken gewesen, in Situationen, in denen andere den Kopf verloren, einen sachlichen Überblick zu behalten. Er konnte seinen Körper von seinem Geist trennen und jedwede Panik oder Angst unterdrücken, um handlungsfähig zu bleiben. Etwas, das er seiner Erziehung zu verdanken hatte und von klein auf trainieren musste.

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