Sarah LeVine - Alles nach Plan

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Alles nach Plan: краткое содержание, описание и аннотация

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Vier Freunde haben einen Traum – ein eigenes Restaurant zu eröffnen. Und jetzt stehen sie kurz davor, ihn zu verwirklichen. Alles ist bereit, es fehlt nur noch ihre Unterschrift auf dem Mietvertrag. Doch dann verunglückt ihre Vermieterin tödlich und die vier bekommen es mit ihrem Ex-Mann zu tun, der sich als unberechenbar entpuppt und ein sadistisches Katz- und Mausspiel mit ihnen treibt, das die vier Freunde an ihre Grenzen und darüber hinaus führen wird. Aus «alle für einen» wird mit einem Mal «jeder gegen jeden» und die Frage, ob es in dem perfiden Spiel überhaupt einen Sieger geben kann.

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„Sensationell."

„Gefällt er dir?" fragte Kirsten so sehnsüchtig, dass es Tonia ins Herz schnitt.

Sie hielt Tonia plötzlich ihre eigene Hand vor die Nase, deren Mittelfinger der gleiche Ring zierte, nur dass der Stein ein kleiner gelber Beryll war. Tonia zuckte unmerklich zusammen. Ihr war vollkommen klar, dass sie der Sache hier und jetzt ein Ende bereiten müsste und so wie Kirsten sich verhalten hatte, galt es dafür klare Worte zu finden, denn gegen Andeutungen und Mikrosignale schien diese Frau vollkommen immun zu sein. Dennoch widerstrebte es Tonia zutiefst, sie mit einer allzu harschen Abfuhr zu verletzen.

„Ja, er ist wunderschön."

„Ich habe ihn selbst entworfen", erklärte Kirsten stolz. „Und ein Goldschmied, der mir noch ein Gefallen schuldig war, hat ihn genauso hingekriegt, wie ich's ihm aufgezeichnet hatte. Der Mann ist ein Idiot, aber vom Schmieden versteht er was. Sie sollen Glück bringen und vor Trunkenheit schützen."

Sie klang so begeistert, so glücklich, dass Tonia schlecht wurde.

„Kirsten, ich kann das nicht annehmen. Versteh mich nicht falsch, der Ring ist toll, aber ich habe einen Freund und ich fürchte, das hier läuft in eine Richtung, die ich nicht..."

„He, schon gut, du musst nicht gleich in Panik ausbrechen", unterbrach Kirsten sie hastig. „Ich wollte dir nur eine Freude machen, sonst nichts. Du hast einen Freund, na und?! Heißt das, dass wir beide nicht einfach so befreundet sein können? Ohne Hintergedanken oder sonst was."

„Nein, natürlich nicht", stotterte Tonia und in ihrem Kopf schwirrte es.

„Komm, zieh ihn mal an, er beißt dich schon nicht", drängte Kirsten sie.

Automatisch streifte Tonia sich den Ring über den Mittelfinger. Er war zu weit, also probierte sie es am Daumen, doch auch dort saß er etwas zu locker. Kirsten machte ein enttäuschtes Gesicht.

„Ich war mir so sicher, dass er passen würde. "

„Ist doch nicht schlimm.",

„Gib mal her, ich lass ihn enger machen.

„Nein!" rief Tonia zu laut. Sie mäßigte den Ton und sagte: „Besser ich lasse ihn enger machen, damit er auch ganz sicher passt."

Sie wollte keinesfalls, dass Kirsten einen Grund hätte, in den nächsten Tagen schon wieder unangemeldet vor der Tür zu stehen. Kirsten überlegte kurz.

„Ok. Trotzdem - er steht dir super. Ich hab den Stein passend zu deinen Augen und den schwarzen Haaren ausgesucht."

„Danke", sagte Tonia und es hörte sich fast wie eine Frage an.

Kirsten nickte und schlenderte dann zu ihrem Motorrad. Sie schnappte sich ihren Helm.

„Wenn dir mal wieder nach Tanzen ist, oder du einfach mal eine Runde quatschen willst und von dem Ganzen hier eine Pause brauchst, dann ruf mich an. Meine Nummer kennst du ja."

Ihre Stimme klang freundlich und beiläufig, zu beiläufig, wie Tonia fand, aber gleichzeitig schalt sie sich dafür. Was, wenn Kirsten einfach nur ein netter Kerl war, der wirklich keine weiteren Absichten verfolgte. Sie könnte eine gute Freundin gebrauchen, denn die Jungs waren auf Dauer anstrengend und es gab einfach Dinge in ihrem Leben, die sie lieber mit einer Frau besprechen wollte. Eigentlich hatte sie nie wirklich eine weibliche Vertrauensperson in ihrem Leben gehabt. Die Beziehung zu ihrer Mutter war schon von klein auf von Eifersüchteleien wegen ihres Vaters geprägt, in der Schule hatte sie lieber mit Vinz, Falco und Bert zusammengehangen, statt mit den Mädels ihrer Klasse und nach der Schule hatte es sich einfach nicht ergeben. Und hier stand Kirsten, offensichtlich ebenfalls auf der Suche nach einer verwandten weiblichen Seele. Wieso also nicht mit beiden Händen zupacken? Doch etwas ließ sie zögern, irgendwas stimmte nicht an dem Bild, das Kirsten hier von sich zeichnete. Anfangs, im Klub, hatte sie das nicht bemerkt, vielleicht weil sie an jenem Abend zu betrunken und verwirrt gewesen war, aber auch jetzt hätte Tonia nicht sagen können, ab welchem Moment die leise warnende Stimme in ihr zu rufen begonnen hatte. Wie ein kaum hörbares Summen im Hintergrund, das man erst wahrnahm, wenn man darauf aufmerksam gemacht wurde und dann nicht mehr sagen konnte, seit wann es überhaupt da war.

„Klar, mach ich! Und wenn dir mal nach richtig gutem Essen zumute ist, dann komm vorbei!" entgegnete Tonia und hoffte, es klänge so unverbindlich, dass sie sich jederzeit wieder aus der Affäre ziehen könnte, aber verbindlich genug, um Kirsten nicht wehzutun.

Kirsten wollte sich gerade den Helm über den Kopf ziehen, als Berts Kastenwagen die Auffahrt hochgetuckert kam. Tonia fluchte innerlich und zerknüllte das Organza-Beutelchen zwischen ihren Fingern. Bert parkte den Wagen und ging zum Kofferraum, um ihn zu öffnen und ein langes Regalholzbrett hervor zu zerren. Vinz war ebenfalls aus dem Auto gesprungen und ging ihm dabei zur Hand. Gemeinsam trugen sie es zum Eingang des Restaurants, dabei begrüßten sie Tonia und Kirsten mit einem gutgelaunten Hallo und kümmerten sich nicht weiter um sie.

Kirstens Blick huschte kurz zu Tonia herüber, als Falco aus dem Wagen stieg, sein Handy am Ohr. Er hörte mit amüsiertem Gesichtsausdruck zu und lachte hin und wieder laut auf. Tonia sah Kirsten nicht an, sondern starrte unentwegt auf Falco, der gestikulierte, dass er gleich fertig sei. Falco hatte das Talent, die Dinge sehr schnell zu durchschauen und das machte Tonia nervös. Dabei war es weniger die Tatsache, dass sie Kirsten geküsst hatte, die ihr ein schlechtes Gewissen bereitete, immerhin wollten Falco und sie es langsam angehen lassen und immerhin war Kirsten eine Frau, sondern dass sie es ihm verschwiegen hatte. Das war der eigentliche Betrug. Und dahinter steckte schlicht, dass sie ihm nicht hätte erklären können, warum sie an jenem Abend nicht direkt nach Hause, sondern in einen Club gegangen war.

„Ist er das?" fragte Kirsten ausdruckslos.

Wer? hätte Tonia beinahe zurückgefragt.

„Ja, das ist Falco."

„Hübscher Kerl - auch wenn ich mir Vinz geschnappt hätte."

Tonia zuckte zusammen.

„Kennst du Vinz?"

„Aus der Frittenbude. Mein Essverhalten lässt leider zu wünschen übrig." Sie grinste. „Bert kenn ich auch. Eigentlich mehr seinen Vater. Hat berufliche Gründe."

„Ist ja witzig", erwiderte Tonia, doch ihre Kehle war plötzlich trocken und ausgedörrt.

„Wie lange seid ihr schon zusammen?"

„Noch nicht so lange. Ein paar Wochen erst."

Tonia wurde das unangenehme Gefühl nicht los, wie eine Verdächtige in einem Mordfall verhört zu werden. Kirsten wollte gerade zur nächsten Frage ansetzen, als Falco sein Telefonat beendete und zu ihnen herüber kam. Er taxierte Kirsten kurz von oben bis unten und Tonia bemerkte sofort, dass er sein Pokerface aufgesetzt hatte - interessiert und gelassen. Bevor er die Situation nicht einschätzen konnte, würde er genau diesen Gesichtsausdruck beibehalten.

„Hi, ich bin Falco."

Er streckte Kirsten die Hand hin, die sie nahm und einmal kräftig zudrückte.

„Kirsten."

„Schatz, hast du was ausgefressen?" fragte er scherzhaft und drückte Tonia einen Kuss auf die Wange. Kirsten ging auf Falcos Spielchen ein.

„Ja, ich fürchte, ich muss sie sofort mitnehmen."

Sie packte Tonias Handgelenk und zog sie zu sich herüber.

„Nur über meine Leiche", lachte Falco und griff ebenfalls nach Tonias Arm, um sie wieder zu sich zu zerren.

„Wie du willst..."

Tonia fand die ganze Situation alles andere als lustig und unterbrach das Geplänkel der beiden, indem sie sich mit einer heftigen Bewegung von ihnen befreite.

„Kirsten wollte gerade los, sie hat eine ziemlich anstrengende Nacht hinter sich. Ich hab ihr gesagt, sie ist jederzeit im Restaurant willkommen", erklärte Tonia schnell und es war ihr egal, ob sie dabei unbeholfen wirkte. Sie wollte einfach nur, dass Kirsten endlich wegfuhr. Die verstand den Wink Gott sei Dank auch, verabschiedete sich freundlich von Falco, wünschte den beiden viel Erfolg für die Eröffnung und raunte Tonia noch ein "Ruf mich an!" zu, bevor sie sich den Helm aufsetzte und mit ihrer Maschine davon brauste. Tonia winkte ihr nach, bis sie außer Sichtweite war.

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