Uwe Siebert - Der Gott des Krieges

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Nach seinem Sieg über Boldar die Bestie bricht Larkyen, der Sohn der schwarzen Sonne, gen Westen auf. Dort will er sich einen lang gehegten Wunsch erfüllen und die Heimat seiner Ahnen bereisen. Sein Weg führt ihn durch das Gebirgsreich Kanochien, wo er sich einem schier übermächtigen Gegner stellen muss. Denn Nordar, der Gott des Krieges, fordert Rache für ein von Larkyen verübtes Massaker. Doch der Kriegsgott verfolgt noch andere Ziele, deren Erfüllung das Ende der Welt bedeuten würde. Gemeinsam mit neuen Verbündeten stellt sich Larkyen der Bedrohung.

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Die schimmernden Raubtieraugen des Riesen beobachteten lange Zeit dieses Feld der höchsten Ehre. Das letzte Mal, als er hier gewesen war, hatten gewaltige Gletscher diesen Teil der Welt unter sich erdrückt. Zurückgeblieben war eine endlos erscheinende Steppenlandschaft, die von den Stämmen der Majunay bewohnt wurde.

Nahe dem Wasser erspähte er eine kleine Gruppe von fünf Majunay, die zwischen den Toten umherstreiften. Sie fledderten die Leichen derer, die sie früher zu Recht gefürchtet hätten. Er musterte sie voller Abscheu. Ihrer Gier nach schienen sie nicht den Nomadenstämmen anzugehören, sondern zu lange in zwielichtigen Vierteln einer Stadt zugebracht zu haben. Ihre Körperhaltung, ihr Gang, ihre schlaffen Muskeln, all das wies sie als geschwächte Existenzen der Zivilisation aus. Längst hatten sie sich von der Natur ihrer Art entfernt.

Nur den Starken gebührte Ehre, nur den Starken gebührte das Leben, alles andere war für die Vernichtung bestimmt.

Zu lautlos für eine Gestalt seiner Größe bewegte sich der Riese vorwärts auf seine auserkorenen Opfer zu. Die Plünderer bemerkten ihn erst, als es zu spät war.

Angst stand ihnen in die Augen geschrieben, als er einen von ihnen mit seinen großen Händen packte und in die Höhe hob. Durch die bloße Berührung zerfiel der schwächliche Leib binnen eines Atemzuges zu Staub. Die anderen Plünderer teilten dasselbe Schicksal. Der Wind blies ihre Überreste in feinen Wolken über die ruhigen Gewässer des Kharasees hinweg.

Fünf Männer, fünf Leben, deren Kraft – so gering sie auch war, nun den mächtigen Leib des Riesen erfüllte.

Das Getrappel von Hufen erklang. Der Riese wand sich witternd dem Geräusch entgegen. Zwei Dutzend Soldaten der Majunay, die das Banner des schwarzen Drachen auf rotem Tuch mit sich führten, ritten auf ihn zu.

Sie trugen schwarze Rüstungen aus leichtem Metall, ihren drahtigen Leibern in eleganter Form angepasst. Eiserne Masken bedeckten ihre Gesichter und imitierten durch filigran gearbeitete Konturen unmenschliche Züge.

Die Soldaten dieses Landes galten als gute Krieger. Es hieß, sie seien weise und wüssten die Stärke ihrer Gegner gut einzuschätzen. Dennoch begingen sie den Fehler, ihre Waffen zu ziehen …

Der Kampf dauerte nicht lange, dann war alles vorbei. Der Riese stand inmitten der Überreste von dreiundzwanzig toten Soldaten, deren Fleisch dem Getier frische Nahrung bieten würde.

Die hinter Eisenmasken verborgenen Gesichter mochten noch von der Ehrfurcht zeugen, die sie im Moment ihres Todes empfunden hatten, als sie erkannten, wem sie da gegenüberstanden.

Ihm, der einst begonnen hatte zu atmen, während die Sonne in der Geschichte der Welt zum ersten Mal schwarz wurde. Ihm, mit Namen Nordar, den die Menschen des hohen Nordens als den Gott des Krieges verehrten.

Nur einen von ihnen hatte Nordar am Leben gelassen. Er hob den verwundeten Mann zwischen den Überresten seiner gefallenen Kameraden hervor und sah ihm tief in die Augen. Lange war es her, dass die Lippen des Kriegsgottes Worte geformt hatten. Seine Stimme klang mehr wie ein Grollen, während er sprach: „Soldat, nenne mir deinen Namen.“

Der Verwundete wandte seinen Blick ab und gab winselnd Antwort: „Hauptmann Ahiro, von den Reitern des schwarzen Drachen.“

„Hauptmann, ich grüße dich. Ist dir dieses Schlachtfeld bekannt? Gehörst du zu denen aus deinem Volk, die hier letzten Herbst gegen das kedanische Heer kämpften?“

Hauptmann Ahiro nickte zaghaft.

„Kämpfte ein Krieger an eurer Seite, dessen Kampfkraft die eines gewöhnlichen Menschen übertraf?“

„Ja!“

„Wie sah er aus?“

„Er war westlicher Herkunft. Es hieß, er sei ein Kentare. An seiner linken Hand trug er ein dunkles Mal, eine lodernde Sonne. Und seine Augen waren wie deine.“

„Wie lautete der Name dieses Kriegers?“

„Er hieß Larkyen.“

Nach dieser Antwort zerfiel der Leib des Hauptmanns zu Staub und bröselte auf die Rüstungen seiner gefallenen Kameraden hinab.

Kapitel 1 – Im Reich des Löwen

Zwanzig Tage waren vergangen, seitdem Larkyen begonnen hatte, von Norden aus an der Grenze von Majunay entlang zu reiten. Die zerklüftete Berglandschaft grenzte zum Westen hin an das raue Land Kanochien, das sich über einen Teil des beinahe endlos erscheinenden Altoryagebirges hinweg erstreckte. Die felsigen Regionen boten nicht viel Raum für Zivilisation. Nur wenige Siedlungen, hatten die Kanochier inmitten eines von harten Wintern gepeinigten Hochlandes gründen können.

Der Pass nach Westen war ein gefahrvoller Weg, doch Larkyens kedanisches Pferd erwies sich als ausdauernd und zuverlässig. Und längst hatte er eine Art Zuneigung zu dem riesenhaften Ross entwickelt.

Er war stets wachsam, und seine Sinne so scharf wie die besten Klingen der Völker des Ostens. Immer wieder spähte er unter der Kapuze seines weiten Umhangs auf die umliegenden Felsgipfel.

Bei den wenigen Menschen, die ihm bisher begegnet waren, handelte es sich meist um zwielichtige Händler. Sie alle hatten Larkyen gemieden, denn auch wenn sein Leib wie der eines Menschen aussah, so war er doch keiner.

Schulterlange kastanienbraune Haare umrahmten sein kantiges Gesicht, das die Augen eines Raubtiers barg. Unter den dichten Brauen schimmerten sie auf fremdartige Weise in dunklem Grün. Seine Haut war glatt und frei von Makeln und erinnerte an das Antlitz einer marmornen Statue. Der Lederhandschuh an seiner Linken verbarg ein pechschwarzes Mal auf dem Handrücken, in Form einer lodernden Sonne – ein Zeugnis der Übermenschlichkeit.

Denn einst, vor über zwanzig Wintern, war Larkyen im Schein einer schwarzen Sonne geboren worden. Und wie alle, die in ihrer Finsternis zu atmen begonnen hatten, besaß auch er außergewöhnliche Gaben. Doch neben der gewaltigen Körperkraft, die seinen drahtigen Leib erfüllte, den Selbstheilungskräften und der ewigen Jugend, war die Gabe, die Kraft anderer Lebewesen aufzunehmen und sie als die eigenen zu gebrauchen, die unheimlichste seiner mannigfaltigen Fähigkeiten. Trotzdem konnte er nicht verleugnen, wie sehr er seine übernatürliche Macht genoss.

Das Ziel seiner Reise, war das Land Kentar. Die Heimat seiner Vorväter, gelegen im Westen der Welt. Der Weg dorthin war weit, aber Larkyen gelangte schneller voran, als es ein Mensch je hätte schaffen können. Längst verspürte er nicht mehr den Drang, essen, trinken oder schlafen zu müssen, denn der Leib eines Kindes der schwarzen Sonne benötigte nichts dergleichen. Eine Rast legte er nur ab und zu seinem Pferd zuliebe ein, und der kräftige Hengst benötigte davon nur wenig.

Schon zum nächsten Herbst hin, so hoffte Larkyen inständig, würde er endlich die Heimat seines Volkes mit eigenen Augen erblicken können. Oftmals versuchte er sich in Gedanken auszumalen, wie das kleine Land an den Ufern des grauen Meeres heute wohl aussah.

Wie tief mochten die Spuren sein, die der einst im Westen herrschende große Krieg hinterlassen hatte?

Vor wenigen Tagen hatte endlich das Tauwetter eingesetzt. Der Schnee schmolz vereinzelt und legte mit Felsgestein durchsetzte Wiesen frei. In großer Zahl plätscherten Bäche an den umliegenden Hängen hinab.

Am Rande eines lichten Waldstücks legte Larkyen die erste Rast in Kanochien ein. Und während das Pferd graste, wollte sich Larkyen wieder einmal in der Kampfkunst üben.

Er zog sein Schwert aus der Scheide. Die magische Klinge trug den Namen Kaerelys und glitzerte auf unnatürliche Weise in kühlem Blau. In Larkyens Händen war jene Waffe ein verheerendes Werkzeug der Massenvernichtung.

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