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Über die Autorin
Impressum neobooks
Das Geheimnis
der Hohepriesterin
Das intuitive Rider-Tarot
Gudrun Anders
© Alle Rechte und Copyrights bei der Autorin.
Nachdruck - auch auszugsweise - nicht gestattet.
Überarbeitete Neuauflage November 2012.
Coverbild: Fotolia 2521049 - hellsehen © Maria.P.
Druck und Verlag: epubli GmbH, Berlin, www.epubli.de.
Printed in Germany.
Herausgeber:
Gudrun Anders
Ferberberg 11
52070 Aachen
Telefon 0241 - 70 14 721
www.gudrun-anders.de
Tarot ist schon seit langem mehr als nur ein Orakelspiel und auch mehr als ein kurzer Blick in die Zukunft. Tarot wird heute als Mittel zur Problemlösung, als Mittel zur Selbstfindung und Selbsterfahrung benutzt, als Spiegel deiner inneren Möglichkeiten, aus dem eigenen Inneren heraus eine Veränderung im Denken, Fühlen und Handeln zu ermöglichen.
Genau dazu setzte ich Tarot auch ein: Um dir zu helfen, dir selbst durch einen Blick in die Karten etwas näher zu kommen. Dadurch wird eine Hilfestellung bei der Lösung und Bewältigung deiner alltäglichen Lebensprobleme möglich. So ist das Arbeiten mit Tarotkarten als Spiegel deines Inneren zu verstehen, damit die Balance in deinem Leben wieder hergestellt werden kann. Wenn wir aus unserem bewussten Denken heraus für eine Aufgabe unseres täglichen Lebens keine befriedigende Lösung finden, dann muss diese wohl da gesucht werden, wo unser Verstand aufhört – auf der Herzensebene, der Ebene des Fühlens.
Viele Menschen, die zu Sitzungen zu mir kamen oder Seminare besuchten, waren verblüfft von der Einfachheit, mit der diese Bildchen uns die Lösung unserer Probleme aufzeigen. Sie kamen mit der Vermutung oder Erwartung, ich hätte das Kartenlegen von meiner Großmutter gelernt oder eine lange Ausbildungszeit dafür absolviert. Sie hatten Recht, zumindest, was die Ausbildungszeit angeht, denn das Leben und die Selbstbeobachtung lehrt dich das Tarot. Ein Tarotkartenleger kann zwar auch von der rationalen Seite aus an die Deutung der Karten herangehen, was sicherlich weitergehende und tiefere Einsichten in die Zusammenhänge bringen kann. Aber es ist nicht notwendig, um die Bedeutung der Karten zu verstehen.
Jeder Mensch kann sehen. Jeder Mensch ist mehr oder weniger mit seinen eigenen inneren Bildern vertraut, so kann jeder sich eine Tarotkarte anschauen, sagen, was ihm dazu einfällt und damit einen Anstoß für seinen eigenen Problemlösungsprozess bekommen. Und so kann jeder, der eine Frage hat, diese durch das Tarot beantwortet bekommen. Daher ist das Wichtigste: Lernen Sie sehen ohne zu bewerten und ohne zu urteilen. Das was Sie sehen, ist einfach das, was Sie nun einmal sehen. Wenn Sie einen Schmetterling sehen, dann sehen Sie einen Schmetterling und erst später in der Interpretation die Freiheit, oder was immer ein Schmetterling für Sie bedeutet. Das ist dann ihr persönlicher Anteil, der zur Interpretation ihres Problems herangezogen werden kann.
Sind Tarotkarten positiv oder negativ?
Diese Frage ist eigentlich nicht so leicht zu beantworten. Denn eigentlich sind sie weder das eine, noch das andere und trotzdem beides gleichzeitig. Tarotkarten sind. Ohne eine weitere Bezeichnung. Sie sind ein Bild, das ein Mensch 1gemalt hat, um sein inneres Wesen nach außen auszudrücken. Alles, was wir persönlich darin sehen, ist eine Interpretation unseres Geistes, der aus den eigenen Erfahrungen, Stimmungen, Eindrücken etc. sich selbst ein neues „Bild“ daraus zusammen bastelt.
Ein Bild kann daher nicht negativ oder positiv sein, es ist ein neutrales Bild. Unsere eigenen Gedanken darüber können aber sehr wohl negativ oder positiv sein, abhängig davon, wie unsere momentane Stimmung ist, welches Thema wir gerade zu bearbeiten haben, welche Erlebnisse uns gerade beschäftigen und so weiter. So geben uns Tarotkarten einen Spiegel in die Hand, einen Spiegel in dem wir unsere eigenen negativen oder positiven Gedanken beobachten lernen können, um für uns selbst wieder ein neutrales Ergebnis zu erlangen.
Denken wir nur positiv über eine Karte, sehen wir den negativen Anteil in ihr nicht. Denken wir nur negativ über eine Karte, sehen wir den positiven Anteil nicht. In beiden Fällen fehlt uns der Ausgleich, der die „Neutralität“ zurück bringt. Denken wir nur positiv über eine Karte, sollten wir unseren kritischen Verstand einmal fragen, welche Risiken oder Gefahren sich in einer Situation verstecken. Denken wir nur negativ, sollten wir mit Affirmationen (positiven Gedanken) arbeiten, um unsere innere Harmonie wieder herzustellen.
Arbeiten mit Affirmationen
Affirmationen sind positive Gedanken, Bejahungen einer negativen Sichtweise und meines Erachtens unerlässlich für Wohlbefinden, Glück, Zufriedenheit und Gesundheit.
Für mich heißt das nicht, das ich mit Affirmationen diese Welt beschönige und das rosarote Paradies daraus mache (das meistens nicht da ist, obwohl es auf einer anderen, spirituellen Ebene, sehr wohl hier auf Erden ist), sondern versuche, der Welt eine positive Seite abzugewinnen, um das Beste daraus zu machen. Es heißt nicht, unsere Ängste zu verdrängen, sondern im Gegenteil, sich diesen zu stellen. Wenn wir mit positiven Gedanken arbeiten, sind uns unsere negativen Gedanken (unsere Ängste) bewusst, so dass wir daran arbeiten, sie zu überwinden.
Wenn also bei der Ziehung einer Tarotkarte ein Gedanke auftaucht, wie: „Ich bin wohl ziemlich gefangen in einer Situation...“, dann heißt das zum einen, dass ich mir gerade meiner Ängste bewusst werde (zum Beispiel der Angst, für immer in Unfreiheit leben zu müssen oder niemals richtig frei sein zu können oder zu dürfen) und damit das Werkzeug in der Hand halte, diese Angst nach und nach zu überwinden.
Sobald ich das weiß, kann ich anfangen, auch den Gegenpol dieses Gedankens zu (re-) aktivieren: „Ich bin frei.“ Dadurch habe ich die Möglichkeit, mir weitere Gedanken bewusst zu machen, die mich daran hindern wollen, frei zu sein, denn das bin ich, das ist die absolute Wahrheit über die Situation, die nicht erkannt wird, aber ein universelles Gesetz ist. So kann ich mit dem Gedanken „Ich bin frei“ mich nach und nach aus festgefahren Gedankenstrukturen und / oder Situationen lösen. Aber das alleinige „runterbrabbeln“ von Affirmationen bringt keinen Effekt, wir müssen uns auch den Ängsten stellen und diese mittels der Affirmationen lösen, um zu lernen, uns frei zu fühlen .
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