Jörg Röske - Elemente

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Der Ritter Schersold und sein Freund, der Mönch Goldram, haben ein Problem. Ein Raubritter macht die Gegend unsicher. Da kommen den beiden die Völker der vier Elemente zu Hilfe. Sie erlangen schließlich einen Würfel, mit dessen Macht sie die Möglichkeit haben, den Raubritter zu besiegen.

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Ritter und Mönch waren erfüllt von Staunen und Andacht, sie spürten die Gegenwart von dem Zerbrechlichen und gleichermaßen Starken, das immer wieder Angriffen und Hass ausgesetzt war. Sie wussten jetzt, dass sich etwas von Llit in ihren Herzen befand, dort sogar wie ein gütiges Feuer brannte. Dieses Etwas ließ sie sich dafür entscheiden, noch entschlossener das Kloster vor dem Raubritter zu schützen.

Die drei setzten ihren Weg fort und erreichten die schöne Burg. Das Eingangstor wurde geöffnet, sie durchschritten es und passierten Wachen, die zu beiden Seiten des Weges hinter dem Tor postiert waren. Es war, als wären Goldram und Schersold erwartet.

Die drei erreichten einen weiteren Ritter, der die beiden Besucher durch einige Gänge und über einige Treppen weiterführte und sie in einen großen Saal brachte. In dessen Mitte stand ein großer und runder Tisch, an dem zwölf Ritter saßen. Einer von ihnen stellte sich als der König der Solumianer vor, und er begrüßte Goldram und Schersold auf das herzlichste. Die anderen Recken an der runden Tafel waren die obersten Ritter des Königs, und sie empfingen die beiden Reisenden ebenso herzlich.

Dann erklärte der König, dass er von den Schwierigkeiten mit dem Raubritter wusste und ihnen helfen wollte. Er nahm einen durchsichtigen Quader, der die gleiche Größe wie die anderen Quader hatte und in dessen Innern Gold, Silber, Erz und ein Smaragd schimmerten. Mit diesem Quader bekamen sie die Macht über die Kräfte des Erdreichs. Der König erzählte, dass dieser Quader Lichtkristall genannt wurde, und er berichtete von der tieferen Macht und Bedeutung des Kristalls. Diese sei die Liebe, als höchste Ausdrucksform kosmischen Seins. Ritter und Mönch waren sehr bewegt, und sie bekundeten ihre innere Verbundenheit mit den Solumianern und mit Llit. Der König sagte, dass jeglicher Sieg nur ein echter Sieg sei, wurde er mit der Kraft der Liebe erfochten. Goldram und Schersold dankten für die Gabe des Lichtkristalls, und der König und seine Ritter wünschten den beiden einen hellen Sieg.

Es kam die Zeit des Abschieds und die Reisenden gingen, begleitet von einem Erdvolk-Ritter. Da hielt Schersold inne, denn ihn interessierte die Bedeutung des runden, für ihn ungewöhnlichen Tisches. Auf seine Frage hin, erklärte der König, dass alle Menschen vor der Ewigkeit gleich seien und dass das Rad der Ewigkeit sich nur drehen würde, wenn gegenseitige Achtung, Respekt und Brüderlichkeit bestehen.

Der Ritter bedankte sich mit einem Blick für die Worte des Königs der Solumianer, und er spürte eine Traurigkeit, die darin begründet war, nun Llit verlassen zu müssen. Ebenso erging es Goldram, doch die Zeit drängte, denn das Kloster war in Gefahr.

Der solumianische Ritter führte die beiden Helden durch die unterirdische und hügelige Landschaft bis hin zur Höhlenwand. An ihr gingen sie entlang, bis sie an eine Öffnung kamen. Dort wies der Ritter die Reisenden an, dem dahinter liegenden Gang zu folgen. Dann verließ er sie.

Während des Weges durch den Gang dachte Schersold nach, und er kam zu dem Entschluss, dass es wahrscheinlich war, dass unter der Erde Ritter lebten und von der Bedrohung des Klosters gehört hatten. Aber seltsam kam es ihm doch vor, und er stellte sich weitere Fragen, die er beiseite schob, weil er sie nicht beantworten konnte. Aber er wusste auch, dass dieser gesamte Weg wichtig war. Der Mönch teilte seine Gedanken, und sie eilten den Gang entlang und gelangten nach einer Weile, während dieser der Weg anstieg, ins Freie.

Die Luft

Draußen herrschte ein heftiger Wind. Goldram und Schersold standen auf einem kleinen Hügel in einer weiten Ebene, die bewachsen war von Gras, Sträuchern und wenigen Bäumen. In einiger Entfernung befand sich ein Waldgebiet, an dessen Rand sich eine kleine Schlucht befand. Dort waren die beiden Reisenden durch einen Felsspalt wieder an die Erdoberfläche gekommen. Von der Ebene aus war dieser Spalt nicht zu sehen.

Die tief hängenden Wolken waren grau, weiß und stellenweise fast schwarz. Wolken, Himmel und Ebene bildeten eine faszinierende und wilde Atmosphäre, die die beiden genossen. Jedoch waren sie sich im nächsten Moment wieder der Ernsthaftigkeit der Lage bewusst.

Die Gegend, in der sie sich wiedergefunden hatten, war ihnen unbekannt, und sie wussten nicht, welche Richtung sie für den weiteren Weg einschlagen sollten. Eine kleine Welle von Hilflosigkeit brandete an das Herz Schersolds. Die Energie dieser Attacke entlud sich, indem der Ritter sein Schwert zog und in den Boden rammte. Im nächsten Moment wies Goldram zum Himmel. Der Ritter sah zu seinem Begleiter, der schräg nach oben zeigte. Etwas Merkwürdiges musste sich dort oben befinden, so dachte er. Allerdings hatten die beiden schon so viel Seltsames erlebt, so dass Schersold sich nicht mehr wunderte. Er blickte also in die Richtung, in die sein Freund immer mehr verwundert und mit halb offenem Mund starrte.

Dort oben im Himmel entdeckte der Ritter in geringer Entfernung ein Segelschiff, das durch die Lüfte flog und das auf die beiden zusteuerte. Schersold waren Segelschiffe bekannt, denn er hatte schon einige Schiffsreisen unternommen gehabt, jedoch gänzlich neu war ihm, dass sie auch fliegen konnten.

Der liebe Goldram erwachte allmählich aus seiner Starre und dachte bei sich, dass es nun ganz nützlich sei zu stottern. Nachdem er seine Sprache in verständlicherer Weise wiedergefunden hatte, erfuhr Schersold von einigen Visionen und Träumen des Mönchs, die er gemalt und zum Teil in Form von Bauplänen gezeichnet hatte. Einige von den gemalten Dingen hatte er als durchführbar empfunden, von den anderen angenommen, dass sie – zumindest vorerst – nicht zu realisieren seien. Dazu gehörten auch fliegende Segelschiffe. Um so mehr war Goldram erstaunt, dass er nun einen seiner Träume verwirklicht sah.

Das Schiff stoppte einen Steinwurf von den beiden entfernt in zehn Metern Höhe. Ein Anker wurde geworfen und in ein Beiboot, das heruntergelassen wurde, befanden sich drei Luftschiffer, die zu Ritter und Mönch ruderten. Das Boot landete nach wenigen Ruderschlägen nahe der beiden sanft auf dem Grasboden. Einer der drei Männer, die in lange, im Wind wehende Tuchgewänder gehüllt waren, stellte sich als Käpt'n des Segelschiffes vor. Er bat den Ritter und den Mönch, ihn im Ruderboot zu seinem Schiff zu begleiten. Schersold erkundigte sich nach dem Grund und erhielt als Antwort, dass die Luftschiffer Aerianer seien. Sie waren beauftragt worden, den beiden zu helfen.

Solcherlei hatten die beiden schon einige Male gehört, und auch dieses Mal willigten sie ein zu folgen. Sie stiegen also ins Beiboot, und die beiden Aerianer an den Rudern pullten das Boot durch das Windmeer zum Segelschiff zurück. Der Käpt'n befahl Ankerlichten und Segelsetzen, und der Wind über der Ebene knatterte in das Leinen der Segel hinein. Das Schiff nahm Kurs auf die zentrale Burg der Luftvölkler.

Es gewann schnell an Höhe und tauchte bald in die Wolkensphäre ein. Das Luftsegelschiff drang in Wolken ein, man verlor die Sicht, und es flog wieder aus ihnen heraus. Der Wind ließ die Segel knattern, die Takelage ächzte und der Mann am Ruder hatte ordentlich zu tun. Die Gewänder der Aerianer flatterten, ebenso die Fahnen und Flaggen des Schiffes an den drei Masten. Luftwellen donnerten an den Rumpf und bildeten Wirbel, damit die innewohnenden und konstituierenden Moleküle in alle Richtungen zerstoben. Doch die wollende Fahrt des Schiffes konnte durch das wilde Tosen, Fauchen und Donnern des Windes nicht gestört, gar verhindert werden. Der Steuermann verstand es hervorragend, die Kraft der bewegten Luft für das Schiff einzusetzen. Es war sein Zuhause, sein Element, ebenso auch für all' die anderen Vertreter der Luftvölkler. Sie liebten die Freiheit in diesen Sphären, das Spiel, die Kraft und die brausende Willkür des Windes. Ohne ihn, ohne Sturm, ohne tosendes, wuchtiges und machtvolles Chaos wäre ihr Leben nur eine zweitrangige Existenz, eine Art Gefängnis, eine Tragödie.

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