Jörg Röske - Elemente

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Der Ritter Schersold und sein Freund, der Mönch Goldram, haben ein Problem. Ein Raubritter macht die Gegend unsicher. Da kommen den beiden die Völker der vier Elemente zu Hilfe. Sie erlangen schließlich einen Würfel, mit dessen Macht sie die Möglichkeit haben, den Raubritter zu besiegen.

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Der Herr der Ignisianer erklärte, dass dieser Feuerquader Teil eines Ganzen sei. Schersold wollte sich erkundigen, wer das Feuervolk beauftragt habe, da erklang wildes Schreien, und eine große Wasserwoge überspülte alles.

Das Wasser

Es spritzte, platschte und sprudelte. Eine tosende Flut, willkürliche Formen bildend, durchdrungen von sich selbst nicht bewussten und wollenden Luftblasen. Ein sanftes Chaos von jenem schmiegsamen Stoff, der Ruhe schenkt und wildes Regen. Schaf, Wolf und Künstler im Angesicht von Sonnenuntergang, Sturm und grazilem und funkelndem Rinnsalsreigen in liebkosender Sonnenflut. Ein Spiel von Formen, Kräften und leichtem, gewaltigem und beständigem Materiesein.

Wuchtiges Wasser, begleitet von quirlendem Blubbern, umspülte die Helden und die Ignisianer. Sie rangen nach Luft, ruderten verzweifelt mit den Armen und strampelten mit den Beinen. Währenddessen hörten sie wilde und aufgeregte Schreie.

Die riesige Welle hielt nicht lange an, das Wasser ebbte ab und hinterließ einige Pfützen. Die Ignisianer, Schersold und Goldram lagen verstreut auf dem feuchten Boden. Schersold kam langsam wieder zu sich und blickte umher. Auch Goldram konnte sich wieder orientieren. Sie entdeckten die Ignisianer, die unbekleidet waren. Das Wasser hatte ihre Feuerkleider und -waffen gelöscht. Es war ihnen peinlich, sich nackt vorzufinden. Allerdings schienen sie derart gewohnt zu sein - deren Herr meinte, dass das nasse Erlebnis ein Wasserangriff der Aquaianer gewesen sei. Von Zeit zu Zeit kämen sie und überfielen die Feuervolkler, um sie einfach nur aus Sympathie zu ärgern. Diese Angriffe begleiteten die Wasservölkler jedes Mal mit wildem Geschrei.

Unterdessen suchte Schersold nach dem Feuerquader, denn die Wasserwelle hatte ihn dem Ritter aus der Hand gerissen. Auch der Mönch schaute sich um und entdeckte dabei in einiger Entfernung ein paar fliegende und große Seepferdchen, auf denen Menschen ritten. Diese waren mit Lanzen bewaffnet und im Begriff zu wenden. Sie preschten auf die Durchnässten zu.

Der Herr der Ignisianer klärte währenddessen Goldram über einige Eigenschaften der Aquaianer auf. Sie seien wohl ungestüm, wie erlebt, jedoch sehr freundlich. Der Mönch war erleichtert, und Schersold trat zu mit dem wiedergefundenen Quader zu ihm hinzu.

Die Gruppe Aquaianer erreichte die drei, und einer von ihnen stieg von seinem Seepferd. Er erkundigte sich nach dem Ritter und dem Mönch, diese gaben sich zu erkennen. Der Aquianer stellte sich seinerseits als Bote des Herrn des Wasservolkes vor. Er hatte den Auftrag, den Ritter und den Mönch zu seinem Herrn zu bringen. Er habe ein Geschenk für sie. Schersold und Goldram schauten sich an und willigten ein. Dann verabschiedeten sie sich von den Ignisianern, die allmählich wieder anfingen zu brennen. Zwei Seepferdreiter hoben Ritter und Mönch zu sich auf ihre Reittiere. Die Aquaianer grüßten ihrerseits die Feuerleute und preschten mit ihren Gästen los. Es begann eine stürmische und wilde Reise.

Die Reitenden tauchten in eine senkrecht stehende Wasseroberfläche ein und durchzogen eine große, blaue Wasserweite. Sie rauschten durch ein Unterwassergebirge und hinweg über eine Klippe, der ein tiefer Abhang folgte. Unten im Tal erkannte Schersold viele Lichter. Die Wasserleute steuerten sie an und der Ritter sah voll Staunens eine Unterwasserstadt. Bald erreichten sie die Gebäude und schwammen in eines hinein. Schließlich landeten sie auf dem Boden, stiegen ab und der Bote führte Schersold und Goldram zu dem Herrn der Aquaianer. Dieser empfing sie in einem blauweiss marmorierten Raum, der mit Ornamenten reich verziert und mit vielen Säulen versehen war. Der Herr des Wasservolkes saß auf einem thronartigen Stuhl und war sehr freundlich. Auch er sagte, dass sie den Auftrag hatten, dem Ritter und dem Mönch behilflich zu sein.

Der Herr der Aquaianer flüsterte einer neben dem Thron stehenden Wache etwas zu, die Wache verschwand. Einige Sekunden später kam sie zurück und gab seinem König einen kleinen Gegenstand. Der Aquaianer-Herr trat auf seine Gäste zu und überreichte ihnen den gebrachten Gegenstand, der ein blauer und durchsichtiger Quader war. In dessen Mitte war eine eingefrorene Welle eingelassen, und der Quader hatte dieselbe Größe wie der Feuerquader. Der Herr des Wassers erklärte, dass dieses Geschenk Macht über das Wasser besaß. Er war die Gabe der Aquaianer, die dem aufrechten Mönch und dem herzensguten Ritter im Kampf gegen den Raubritter helfen sollte. Die Macht des Wassers war die Kraft der Welle und die Ruhe der Wasseroberfläche.

Dann rief der König der Aquaianer einen berittenen Boten herbei, der zwei Seepferdchen mitbringen sollte. Der Bote erhielt den Auftrag, Ritter und Mönch sicher zu einer Erdöffnung an der Küste zu bringen. Diese Öffnung lag unter dem Meeresspiegel, und der Ritter erkundigte sich nach Grund dafür. Der König entgegnete, dass ihr Weg dort weiter führe.

Schließlich erschien der Bote mit den Reittieren, die Gäste verabschiedeten sich und die Reise ging weiter. Nach einer Weile wilder Unterwasserfahrt erreichten die drei die Öffnung und Ritter und Mönch stiegen in sie ein. Der Bote ritt mit den Seepferdchen zurück und Schersold fiel ein, dass er vergessen hatte zu fragen, wer den Auftrag gegeben hatte, den beiden zu helfen. Aber es gab keine Möglichkeit mehr, denn der Bote war im leuchtenden Blau des Meeres verschwunden.

Die Erde

Braun und schwer, fest und präsent. Das Erdreich erstreckt sich über fast endlose Weiten. Tief reichte es hinab, bis in die Glut, ins heiße, brodelnde Gestein. Das Erkaltete ist durchzogen von Gängen, gleich einem Labyrinth, und weit verzweigt. Starke Säulen stützen die oberen Sphären. Stellenweise sind verschieden große Höhlen in die Erde und das Gestein eingelassen. Manche sind riesig, so dass der Besucher, wären sie erhellt, eine wunderschöne Landschaft erblickt. Durchzogen ist das Erdreich von edlen Gesteinen und Metallen, die zwischen dem Braun und dem Grau hervorlugen oder von ihnen verdeckt werden.

Goldram und Schersold traten durch die Öffnung. Sie fanden sich wieder in einem langen Gang, dem sie folgten. Es ging allmählich bergauf, und sie durchliefen die Wasseroberfläche. Ritter und Mönch fanden sich in einer Höhle wieder, die teilweise mit Wasser gefüllt war. Seltsamerweise hing am hinteren Ende der Höhle an der Wand eine brennende Fackel. In ihrem Schein erkannten die beiden Reisenden eine weitere Öffnung. Sie durchschritten die Höhle vorbei an den kleinen Seen, erreichten den Durchgang und gingen hindurch. Sie betraten ein weit verzweigtes Tunnelsystem, dessen Gänge sämtlich von brennenden Fackeln an den Wänden erhellt waren.

Goldram und Schersold waren verwundert, denn so hatten sie sich das Unterirdische nicht vorgestellt. Sie wussten nicht, aus welchem Grund sie durch dieses Gewölbe gehen sollten, aber sie spürten, dass diese unterirdische Wanderung zu ihrer Reise gehörte. Also gingen sie weiter, durchliefen die Gänge und trafen jemanden, der eine Rüstung trug. Er war ein Ritter der Bruderschaft der Solumianer und war beauftragt, die beiden zu seinem König zu bringen. Goldram und Schersold schauten sich an und waren sich einig, dem Ritter zu folgen.

Nach weiterer unterirdischer Wanderung durch das Gängesystem gelangten die drei in eine riesige Höhle. Sie war eindrucksvoll erleuchtet durch viele Fackeln und dem Reflektieren des Lichtes durch wertvolle Steine und Metalle. Der Boden dieser gigantisch anmutenden Höhle war eine hügelige und grasbewachsene Landschaft, in dessen Mitte sich ein etwas größerer Hügel befand. Auf diesem stand eine wunderschöne und stolze Burg. Sie glänzte in grünem und gelbem Licht und Goldram und Schersold konnten kaum die Augen von ihr lassen.

Der solumianische Ritter erklärte, dass dies die Burg Llit sei. Sie war mit vielen spitzen Türmen, Erkern, Mauergängen und Rundbögen versehen und bestand aus verschiedenfarbigem Gestein. Wie eine wissende und in ihrer Weisheit demütige Herrin stand sie dort inmitten dieser, von faszinierendem Licht erglühten unterirdischen Landschaft.

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