Thomas Müller - Der Vorleser der Alten Dame

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Der Vorleser der Alten Dame: краткое содержание, описание и аннотация

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Der alleinerziehende Vater Thomas Müller schlägt sich nach gescheitertem Germanistikstudium mit seinen zwei Töchtern durch Leben, bis er eines Tages einen Job als Vorleser der Alten Dame ergattert, und sich für ihn eine unbekannte, nie vorstellbare Welt der Supermächtigen und Sagenhaftreichen erschließt.

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„Aber sicher doch“, sagte sie freudestrahlend.

„Da unten an der Seite vom Schreibtisch steht ein Paket, hättest du die Liebenswürdigkeit das deiner Schwester mitzunehmen. Du würdest mir und ich glaube auch ihr eine Freude bereiten.“

„Aber sicher, wenn ich etwas für Sie tun kann, dann sagen Sie das ruhig. Aber lesen kann ich nicht sehr gut.“ Als sie das Paket in Händen hielt, sagte sie nur: „Hoffentlich sind da keine Pralinen drin, sonst wird die noch dicker.“

„Da brauchst du dir keine Sorgen zu machen um deine Schwester, der Inhalt ist sehr kalorienarm.“

Eine Schwester schob die Alte Dame hinaus und als wir in die Tiefgarage kamen, wurde Rex von Karl und seinem Sohn auf einen großen Handwagen gehievt. Wir erkundigten uns noch nach seinem Befinden. Er schien nur völlig erschöpft zu sein, sonst schien alles in Ordnung.

10. Es hat ihn schwer erwischt

Am Sonntagmorgen nach dem Frühstück erkundigte ich mich nach Rex, nicht vorzustellen, ihm würde etwas passieren. Die Alte Dame würde es nicht überleben. Die Kleine wollte zum Ponyhof, um der Besitzerin, deren Pferde sie pflegte, von ihrem gestrigen Tag zu berichten, und die Große ließ die Prozessoren ihres neuen Laptops glühen. So sagte sie, das Teil wäre was ganz Besonderes. Eine Beta-Version mit verschiedenen Betriebssystemen, ultra schnell, eine SD-Platte oder so ähnlich, die wäre auch ultra schnell und die Speicherkapazität wäre auch noch nicht auf dem Markt zu kaufen. Sie war ähnlich aufgedreht wie die Kleine nach dem Reiten und bei ihr soll das was heißen, sie hat sich normalerweise absolut unter Kontrolle. Das beruhigte mich ein wenig. Wenn das Teil nicht zu kaufen war, konnte es auch nicht so teuer sein, und die Reichen kennt man ja, entweder setzen sie es von der Steuer ab oder sie haben es aus einer ihrer Firmen oder es ist vom LKW gefallen und läuft über die Versicherung.

Ich fragte eine der Schwestern, ob ich ihn besuchen darf und als Antwort bekam ich nur: „Sie müssen nicht anrufen, Sie können jederzeit kommen.“

Die Schwester die am Telefon war empfing mich auch und führte mich zu ihm: „Er liegt in seinem Ruhezimmer.“

>Der Kerl scheint hier eine Eigentumswohnung zu haben.<

„Es hat ihn schwer erwischt, wir haben ihm gestern schon mal 1000mg Ibuprofen gegeben und heute Morgen auch. Er will noch nicht einmal fernsehen.“

Ich schaute mir die Wände an, die voller Bilder hingen. Rex mit Karl: bei den Affen, bei den Gorillas, bei den Giraffen, den Tigern, den Eisbären, den Braunbären, den Kragenbären, den Erdmännchen und so weiter. Die Alte Dame hatte nicht gelogen. Das Zimmer war groß, acht mal sechs Meter bestimmt. Mehrere Boxsäcke hingen von der Decke, und auf mehreren Liegeebenen, in der Höhe verschieden, konnte er es sich bequem machen. Er lag auf einer überdimensionalen Matratze auf dem Boden. Die Wände waren außer den Fotos mit verschiedenen Fototapeten mit Landschaftsmotiven tapeziert und gegenüber seiner Matratze war ein gigantischer Flachbildschirm an die Wand geschraubt.

„Schön hast du es hier“, sagte ich beeindruckt.

Er wackelte nur einmal mit dem Ohr und sonst bewegte sich nichts an ihm. Er lag, der Länge lang nur da. Die Schwester gab mir ein kleines Plastikkistchen mit einem Knopf: „Drücken Sie einfach, dann kommen wir.“

Sie ging und ließ mich allein mit ihm, das wurde mir jetzt erst bewusst.

„Hallo Rex, ich hab gehört, dir geht es nicht so gut, da dachte ich, ich komme vorbei und lese dir auch den Rest von Tschick vor, vielleicht lenkt es dich ein wenig ab.“

Er wackelte zweimal mit dem Ohr und versuchte den Schwanz zu heben. Ich setzte mich neben ihn auf die Matratze, die ein wenig einsank, das Gewicht von Rex verhinderte ein tieferes Einsinken.

Ich las und nach ungefähr einer Stunde kam Frau Dr.Dr.Dr., die ich zuerst nicht bemerkte.

„Sehr nett, dass Sie gekommen sind“, war sie überraschend, ungewohnt freundlich, „das wird ihn etwas ablenken.“

„Ich dachte, Ihrer Mutter habe ich gestern noch den Schluss vorgelesen und morgen fangen wir etwas Neues an, da wollte ich ihm den Rest vorlesen.“

„Sie brauchen sich nicht zu rechtfertigen. Es ist eine sehr nette Geste und Rex wird es zu schätzen wissen und meine Mutter auch… Lesen Sie ruhig weiter… Du bist ja gut aufgehoben, ich schau später wieder vorbei“, sagte sie einfühlsam und ging.

>Frau Dr.Dr.Dr. schien doch kein Eisblock durch und durch zu sein.< Ich las das Buch noch zu Ende und Rex schlief ein. Als ich fertig war, stand ich vorsichtig auf, legte die Fernbedienung auf einen kleinen Tisch und verließ den Raum. Frau Dr.Dr.Dr. sah ich nicht mehr, obwohl, sie in der Nähe sein musste… Sie wissen schon warum,… ihr Duft lag in der Luft.

11. Kommen Sie, ich zeig Ihnen was

Montagmorgen

Als sich die Aufzugstür öffnete, wurde ich von einer der Schwestern erwartet. Sie bat mich zu Rexs Ruhezimmer zu gehen, wo die Alte Dame warten würde und wünschte, ich sollte dort vorlesen, Rex würde es noch nicht besser gehen.

„Muss ich mir Sorgen machen?“, fragte ich besorgt.

Sie zuckte nur mit den Schultern und ging.

>Quasselstrippen sind die Schwestern nicht unbedingt<, fiel mir zu ihrem sonderbaren Verhalten ein.

Als ich in sein Zimmer kam, war der Rollstuhl vor dem Kopfende in Richtung Tür platziert. Sie bemerkte mich nicht. Sie flüsterte zu Rex. „Du lässt mich hier nicht alleine, alter Junge, verstanden!“

Ich klopfte an die Türzarge, um mich bemerkbar zu machen und sagte vorsichtig: „Guten Morgen.“

Schlagartig wechselte die Stimmung der Alten Dame in Heiterkeit über: „Kommen Sie herein, Guten Morgen, Rex ist immer noch K.O., daher dachte ich, Sie lesen hier.“

„Kein Problem.“ Ich setzte mich auf den Armlehnenstuhl, den jemand vom Lesezimmer nach hier gebracht hatte, und einen Beistelltisch mit der gewohnten Auswahl an Getränken und Leckereien hatte man auch nicht vergessen. Service war in dem Laden großgeschrieben, auch für das arbeitende Personal. Obwohl arbeitete ich überhaupt?

„Womit beginnen Sie denn heute?“

„Zuerst muss ich Ihnen einen herzlichen Dank von meiner Großen bestellen. Das Laptop, was Sie ihr geschenkt haben, gefällt ihr sehr, es muss was ganz Besonderes sein, sagt sie.“

„Ach was, Herr Müller, so was bekommen wir immer als Probeexemplar zugeschickt, die Firmen stellen sich damit vor“, winkte sie ab, aber ich wusste, sie flunkerte, so gut kannte ich sie schon und von Rex kam ein Schnaufen.

„Wir hatten nichts abgesprochen und da dachte ich, weil Rex „Tschick“ so gut gefallen hat und es dem armen Kerl so schlecht geht, lese ich: Der Hundertjährige der aus dem Fenster stieg…“

„Davon habe ich schon gehört“, unterbrach sie mich, „es handelt sich um einen Mann, der kurz vor seiner Geburtstagsfeier zum Hundertsten aus dem Altenheim flieht und dann eine Vielzahl von Abenteuern besteht, und gleichzeitig wird sein Lebenslauf geschildert. Sehr skurrile Geschichte, nicht wahr?“

„Genauso ist es, ein absoluter Bestseller.“

„Dann lesen Sie. Rex wird es mögen und ich auch. Es wird ihn ablenken und ich muss mich noch, auch im Namen von Rex, bei Ihnen für den gestrigen Besuch bedanken. Meine Tochter berichtete mir, Sie hätten Rex vorgelesen. Das hat ihn sehr gefreut, besonders in seiner misslichen Lage. Sie werden dafür natürlich entlohnt.“

„Nein, das werde ich nicht, das war ein rein freundschaftlicher Besuch. Rex hatte auch noch etwas gut bei mir. Die Bemerkung mit der Hautcreme war nicht sehr nett von mir und Ihnen habe ich sowieso zu danken, meine Kleine ist ganz aus dem Häuschen, sie sitzt zu Hause und kann es überhaupt nicht abwarten, wenn Ihre Tochter sie heute Nachmittag abholt.“

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