Lilli Lindberg - Die Babymacherinnen

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Gesa ist Heilpraktikerin und hat sich gerade von ihrem Freund getrennt. Der Blues regiert ihre Befindlichkeit und sie hadert mit ihrer Lebenssituation. Ihre beste Freundin Michelle ist Pharmazeutin, eine ausgezeichnete Geschäftsfrau und äußerst umtriebig. Die beiden ungleichen Frauen verbindet ein gemeinsamer Traum: eine Kräuterfarm auf dem Land.
Sie erhalten ihre Chance, als Michelles Kollege das alte Bauernhaus seiner Tante erbt. Er möchte es verkaufen und ist froh, in den beiden Frauen dankbare Abnehmerinnen zu finden. Die beiden brechen in der Stadt ihre Zelte ab und starten das Projekt Landleben.
Vieles müssen sie erst kennen lernen. Und vor allem erfahren sie, dass man als Städter auf dem Land nicht überall und von jedem mit offenen Armen empfangen wird. Sie haben mit einigen Überraschungen zu kämpfen und einige Steine aus dem Weg zu räumen.
Als Gesa eines Morgens beim Bäcker beobachtet, wie die Frauen aus dem Dorf auf eine fremde Besucherin mit Kinderwagen reagieren, fällt ihr plötzlich auf, dass sie hier noch nie einen Kinderwagen oder eine Mutter mit kleinen Kindern gesehen hat. Der Spielplatz um die Ecke ist verwaist und der Kindergarten geschlossen. Sie erfährt, dass es seit Jahren keinen Nachwuchs gibt in Kleinkurnau. Was hat es mit dem Nachwuchsproblem auf sich? Gesa und Michelle stellen Nachforschungen an.

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„Oh, das ist ja ein riesiger Kräutergarten!“

Gesas Begeisterung ist ansteckend. Marlene springt vom Hänger und bevor sie ihr die Hand reichen kann, ist auch Gesa schon mit beiden Füßen auf dem weichen Boden gelandet. Klaus geht voran und Gesa folgt ihm auf dem Fuß. Die beiden verschwinden in einem Beet mit rosa blühenden Kräutern.

„Was ist das für ein Kraut?“, fragt Michelle und nimmt Marlene den Picknickkorb ab.

„Das ist Quendel, wilder Thymian. Der hilft bei allen möglichen Beschwerden, ganz besonders bei Problemen der Atemwege.“

„Und wo sind die Ziegen?“

Michelle schaut sich suchend um.

„Ach, das Ziegengehege befindet sich an einer ganz anderen Stelle. Die Dringlichkeit des Melkens hat Klaus nur vorgeschoben, als Motivationshilfe für Gesa.“ Marlene lacht. „Gemolken werden die Tiere am Abend.“

Michelle ist zufrieden. Marlene und Klaus scheinen die richtige Strategie zu kennen, um eingeschlafene Kräfte wieder zu wecken und Menschen aus der Reserve zu locken. Sie hatte damals gleich ein gutes Gefühl, als sie durch den Zeitungsartikel auf ihre Seite im Internet stieß, und sie für alle Fälle in ihre Favoriten gespeichert.

„Marlene, kommst du mal? Wir brauchen deine Hilfe. Wozu benutzt du das Eisenkraut?“

Klaus winkt seine Frau zu sich in ein Beet mit kniehohen, zart blühenden Pflanzen. Gesa und Michelle lernen an diesem Morgen einiges über den Anbau von Wald- und Wiesenkräutern, das ihr Wissen optimal ergänzt. Die guten Tipps zur Kultivierung wilder Pflanzen sind sehr wertvoll und Gesa ist völlig fasziniert.

„Eigentlich brauche ich ein Notizbuch, um mir all das aufzuschreiben. Das kann ich doch nicht alles im Kopf behalten.“

„Nicht nötig. Ich habe dir ja versprochen, dass du Kopien meiner Aufzeichnungen bekommst“, beruhigt Marlene sie.

Gesa fragt sich, ob die Kräuterbäuerin jedem Interessenten ihre mit großem Einsatz erlangten Erkenntnisse aushändigt, als Marlene ergänzt:

„Ich gebe sie dir, weil ich spüre, dass sie bei dir gut aufgehoben sind und dass du gut mit ihnen arbeiten wirst. Vielleicht bleiben wir ja sogar in Kontakt. Würdest du mich über deine Ergebnisse informieren? Was meinst du?“

„Sehr gern. An einem Austausch ist auch mir gelegen. Aber so weit bin ich ja noch lange nicht.“

Marlene zuckt mit den Schultern.

„Na, wer weiß? Manchmal kommt alles anders als man denkt und plant… Aber jetzt machen wir erst mal eine kleine Pause.“

Jetzt spürt Gesa, wie hungrig sie in der Zwischenzeit geworden ist. Marlene holt den Picknickkorb aus dem Schatten und Klaus breitet eine Abdeckplane, die er vom Hänger geholt hat, auf der Wiese aus.

„Ach ja, ich habe die Decke vergessen. Na, macht ja nichts – so geht es auch“, entschuldigt Marlene sich.

Sie zaubert wieder kleine selbst zubereitete Köstlichkeiten aus dem Korb hervor, die sich alle schmecken lassen. Als besondere Erfrischung gibt es Apfelschaumwein, dessen leichter Alkoholgehalt für noch bessere Stimmung sorgt.

Nach der Mittagspause räumen sie alle Reste zurück in den Korb, den Marlene sogleich zum Hänger trägt. Klaus steht auch auf und gibt Gesa und Michelle mit einem Zeichen zu verstehen, dass sie sitzen bleiben sollen.

„Wir überlassen euch nun den Rest des Tages, denn auf uns wartet noch einige Arbeit. Ruht ein wenig aus und genießt die Natur. Der Weg zurück ist ganz einfach. Ihr braucht zu Fuß etwa zwei Stunden.“

Marlene kommt noch einmal zurück und reicht den beiden Gästen eine Flasche Wasser.

„Ich erwarte euch pünktlich zum Abendbrot. Um sechs.“ Sie lacht. „Also, bis später.“

Das Motorengeräusch des Traktors wird immer leiser je weiter er sich entfernt und schließlich hört man wieder nur die Vögel und das sanfte Rauschen der Bäume im Wind.

„Was für ein Tag!“

Gesa lässt sich auf den Rücken fallen und sieht in den Sommerhimmel. Michelle legt sich neben sie, beobachtet, wie die Vögel von Baum zu Baum fliegen - bis ihr die Augen zufallen.

Von einem schmerzhaften Stich wacht sie auf und springt mit einem Satz auf die Beine. Noch ein Stich – und noch einer. Jetzt krabbeln ihr die Ameisen sogar übers Gesicht. Keine Stiche, sondern Bisse!

„Oh nein!“

Hektisch reißt sie sich das T-Shirt vom Leib und schlüpft aus der Jeans. Wie Rumpelstilzchen ums Feuer springt sie im Gras umher und schlägt sich die emsigen Tierchen von der Haut. Gesa steht im Kräutergarten und sieht verdutzt zu ihr hinüber. Als sie Michelle schließlich erreicht, kann sie sich vor Lachen kaum noch halten. Sie greift zu den Klamotten und schlägt sie kräftig aus.

„Blöde Viecher“, schimpft Michelle sichtlich gestresst.

Sie sieht überall kleine schwarze krabbelnde Punkte.

„Du weißt, dass sie nicht blöd sind – und Ameisensäure ist gut gegen Rheuma. So, jetzt müssten die Sachen wieder tragbar sein. Meine Finger sind vom Ausschütteln schon ganz dick.“

Michelle nimmt Gesa die Jeans aus der Hand und wirft sicherheitshalber noch einen Blick in die Hosenbeine.

„Danke. Ich habe übrigens kein Rheuma.“

„Ja, eben.“

„Wieso mussten die beiden auch die Plane schon mitnehmen.“

„Damit wir sie jetzt nicht zu schleppen brauchen. Wir müssen sowieso jetzt los, damit wir nicht zu spät kommen.“

Gesa nimmt die Wasserflasche und wirft noch einen Blick auf den Kräutergarten. Dann stapfen die beiden los.

„Meinst du, im Kräutergarten sind alle Kräuter, mit denen Marlene arbeitet?“

Gesa sieht Michelle fragend an.

„Das weiß ich nicht. Auf der Internetseite ist erwähnt, dass die beiden Kräuter anbauen, die allein für die Verarbeitung von Lebensmitteln geeignet sind. Arzneien waren nicht darunter, bestenfalls Teemischungen.“

„Hm…“

Gesa versinkt wieder in Gedanken.

Das Abendbrot mit der Familie ist ein schöner Tagesausklang. Nach einer ausgiebigen Dusche lernen die beiden Städterinnen wieder Köstliches aus der Bauernküche kennen und Gesa wird nicht müde, nach den Rezepten zu fragen. Marlene ist eine geduldige Gastgeberin und gibt bereitwillig Auskunft.

„Morgen widmen wir uns ganz deinen Fragen. Dann führe ich dich auch in unsere Gewächshäuser und auf die Kräuterfelder“, lächelt sie. Gesa horcht auf. Dann ist der Kräutergarten am Waldrand doch nicht die einzige Anbaufläche! Sie hat es doch geahnt.

Michelle kann sich ein Gähnen nicht verkneifen und nach dem Abräumen schlägt Klaus vor, draußen im Hof den obligatorischen Schlummertrunk zu nehmen. Die friedliche Stimmung lässt auch Gesas letzte Anspannung verschwinden – sie ist erschöpft und glücklich.

Hugo kräht, was das Zeug hält, und schließlich gelingt es ihm, auch Gesa und Michelle aus dem Bett zu brüllen.

„Ach, ich hab geschlafen wie ein Stein!“, verkündet Gesa bester Laune und öffnet das Fenster.

Michelle reckt sich ausgiebig und horcht nach draußen.

„Ist das nicht himmlisch? Keine Autos, keine Kleinkrafträder, kein Auspuffmief… Nur Hugo und das Vogelzwitschern. Also, wenn du mich fragst, sollten wir uns solche Pausen öfter gönnen.“

„Da sagst du was. Huch…“, Gesa sieht auf die Armbanduhr, „es ist schon fast zehn. Wenn wir noch frühstücken wollen, sollten wir uns beeilen.“

Als die beiden in die Küche kommen, sind schon alle ausgeflogen. Zwei Gedecke stehen auf dem Tisch und ein Zettel liegt daneben: Bitte fühlt euch zuhause und bedient euch am Kühlschrank. Auch das Bedienen der Espressomaschine trauen wir euch zu ;-) Um elf hole ich euch zur Führung ab. Gruß, Marlene

„Klar, dass die nicht auf uns Faulenzer warten können“, meint Michelle und öffnet den Kühlschrank.

„Süßes oder Saures?“, fragt sie und greift nach der Butterdose und einem Glas Marmelade.

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