Lilli Lindberg - Die Babymacherinnen

Здесь есть возможность читать онлайн «Lilli Lindberg - Die Babymacherinnen» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Die Babymacherinnen: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Die Babymacherinnen»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Gesa ist Heilpraktikerin und hat sich gerade von ihrem Freund getrennt. Der Blues regiert ihre Befindlichkeit und sie hadert mit ihrer Lebenssituation. Ihre beste Freundin Michelle ist Pharmazeutin, eine ausgezeichnete Geschäftsfrau und äußerst umtriebig. Die beiden ungleichen Frauen verbindet ein gemeinsamer Traum: eine Kräuterfarm auf dem Land.
Sie erhalten ihre Chance, als Michelles Kollege das alte Bauernhaus seiner Tante erbt. Er möchte es verkaufen und ist froh, in den beiden Frauen dankbare Abnehmerinnen zu finden. Die beiden brechen in der Stadt ihre Zelte ab und starten das Projekt Landleben.
Vieles müssen sie erst kennen lernen. Und vor allem erfahren sie, dass man als Städter auf dem Land nicht überall und von jedem mit offenen Armen empfangen wird. Sie haben mit einigen Überraschungen zu kämpfen und einige Steine aus dem Weg zu räumen.
Als Gesa eines Morgens beim Bäcker beobachtet, wie die Frauen aus dem Dorf auf eine fremde Besucherin mit Kinderwagen reagieren, fällt ihr plötzlich auf, dass sie hier noch nie einen Kinderwagen oder eine Mutter mit kleinen Kindern gesehen hat. Der Spielplatz um die Ecke ist verwaist und der Kindergarten geschlossen. Sie erfährt, dass es seit Jahren keinen Nachwuchs gibt in Kleinkurnau. Was hat es mit dem Nachwuchsproblem auf sich? Gesa und Michelle stellen Nachforschungen an.

Die Babymacherinnen — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Die Babymacherinnen», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

„Es erinnert mich an Kombucha, dieses asiatische Getränk“, meint Gesa und erntet ein Lob.

„Kompliment. Sie kennen sich aus. Die Basis ist wirklich Kombucha, nur die Minze ist meine persönliche Zugabe. Gerade im Hochsommer, wenn es so richtig heiß wird, bekommt das Getränk dadurch ein noch frischeres Aroma.“

Gesas Interesse ist geweckt. Sie fragt nach sämtlichen Rezepten für die Speisen auf dem Tisch. Michelle greift zufrieden nach einer zweiten Schnitte Brot und lauscht kauend Marlene Brockmanns Erfahrungsberichten. Gesa stellt immer wieder Fragen zwischendurch.

„Haben Sie all die Rezepte und Versuchsreihen aufgezeichnet? Ich meine, all diese wertvollen Erkenntnisse dürfen doch nicht verloren gehen.“

Ihre Augen leuchten wie schon lange nicht mehr. Das alte Feuer scheint geweckt zu sein. Michelle hat Marlene vor einigen Tagen bei der Reservierung am Telefon ein bisschen von Gesas Sinnkrise berichtet, um herauszufinden, ob der Hof das anbietet, was die Internetpräsenz versprach. Jetzt tauscht sie bedeutende Blicke mit Klaus Brockmann aus, der ihr langsam zunickt.

„Natürlich habe ich alles aufgeschrieben – sonst wäre ja die Arbeit der letzten Jahre vergebens gewesen“, lacht die junge Bäuerin. „Möchten Sie die Aufzeichnungen sehen? Ach, wollen wir nicht alle du sagen? Ich heiße Marlene.“

Gesa springt so schnell auf, dass ihr Stuhl zu Boden fällt.

„Ja gern! Ich bin Gesa und das ist meine Freundin Michelle.“

Die Kinder lachen und nutzen die Gelegenheit, sich aus der Küche zu stehlen.

„He, ihr beiden - hiergeblieben!“

Aber Marlene sieht ihre Kinder nur noch von hinten.

„Tja, dann werdet ihr mir wohl helfen müssen, den Tisch abzuräumen.“

Lachend dreht sie sich zu Gesa, die sich am liebsten gleich in die Aufzeichnungen vertieft hätte. Mit den verbleibenden zehn Händen ist der Tisch schnell abgeräumt und alles an seinem Platz verstaut. Gesa erhält dabei Gelegenheit, einen Blick in Marlenes Vorratskammer zu werfen, und ist begeistert. Genau das ist ihre Welt: getrocknete Kräuter, verschiedene Essenzen, Gelee von Tannenspitzen und Honige mit Kräuterzweigen, Gewürzsenf und weitere Gläschen und Fläschchen, die sie gern auf der Stelle inspizieren würde.

„Morgen zeige ich dir alles. Lass uns lieber den Abend nutzen, um herauszufinden, wie wir den morgigen Tag am besten gestalten können. Ich habe gehört, du steckst in einer Schaffenskrise?“

Marlenes offene, unkomplizierte Art lässt Gesa alle Scheu vergessen. Sie folgt der Kräuterfrau ins Wohnzimmer, wo Klaus Brockmann einige Kissen auf dem Boden verteilt.

„Es ist wohl eher eine Lebenskrise, die mit einer Schaffenskrise einhergeht. Ich weiß nicht mehr, was ich will und wohin es gehen soll.“

Marlene sieht Gesa interessiert an.

„Den Eindruck habe ich ehrlich gesagt nicht. Du bist doch sehr gut informiert, was Kräuter und Gewürze betrifft. Die Kenntnis kannst du doch in der Heilpraxis anwenden. Wenn du möchtest, überlasse ich dir gern einige meiner kleinen Studien. Wir werden morgen sehen, was dich besonders interessiert.“

Gesa schaut Michelle an und strahlt. Was für eine Freundin! Die nickt ermunternd und fordert sie auf, Marlene von ihrem Traum zu erzählen.

„Erzähl ihr von deinem Plan, eigene Kosmetika herzustellen.“

Gesa winkt ab, als sei es ein alberner Kindertraum, der längst seine Gültigkeit verloren hat.

„Ach, das ist ein alter Traum von mir. Aber ich habe schon lange nicht mehr daran gedacht. Es stimmt: Ich wollte immer eine eigene Kosmetiklinie entwickeln. Cremes und Wässerchen ohne Konservierungsstoffe und all den Kram, auf den unsere Haut gut und gerne verzichten kann. Na ja, ein Traum eben…“

„Der gut und gerne in Erfüllung gehen kann. Was hält dich davon ab, ihn in die Tat umzusetzen?“, fragt Marlene und sieht aus, als wolle sie die Ärmel hochkrempeln und gleich loslegen.

Gesa sieht in den offenen Kamin, in dem im Winter sicher ein gemütlich knisterndes Feuer brennt, und zuckt mit den Schultern.

„Ist doch alles utopisch. Wie sollte ich gegen die großen Kosmetikkonzerne ankommen? Ich muss ganz von vorn beginnen, hab ja noch keine Erfahrung. Und überhaupt…“

Michelle seufzt kopfschüttelnd. Wo ist bloß all die Energie hin, mit der Gesa in der Vergangenheit ihre Ideen anging und oft genug großen Erfolg hatte.

„Der Felsbrocken, der sich da Jahr für Jahr mehr in den Weg geschoben hat, heißt Claudio“, erläutert sie zu Marlenes besserem Verständnis.

„Er ist zwar inzwischen gesprengt, aber offenbar ist noch nicht wirklich zu Gesa vorgedrungen, dass der Weg wieder frei ist. Was macht man gegen Felsbrocken im Kopf?“, kratzt sich Michelle am selbigen und sieht in die Runde.

„Hm… Ich glaube, ich weiß da was.“

Alle Blicke sind auf den sonst schweigsamen Klaus gerichtet. Der scheint noch ein wenig zu grübeln, blickt aber dann entschlossen auf und nickt.

„Ja, lasst mich mal machen. Morgen früh um sieben geht es los. Festes Schuhwerk ist Bedingung. Und ein bisschen Schlaf vorher wäre auch nicht schlecht.“

Er zwinkert den beiden Stadtpomeranzen zu.

„Dafür gibt es aber noch einen kleinen Schlummertrunk“, wirft Marlene ein und geht in die Küche.

Der heiße Kräuterpunsch schmeckt nicht nur köstlich, sondern fährt sanft in die Blutbahn und verleiht die richtige Bettschwere. Eine halbe Stunde später sinken Gesa und Michelle in die Kissen ihrer Bauernbetten und schlafen sofort ein.

Um sechs Uhr in der Frühe schleicht Marlene zu den beiden ins Zimmer, zieht leise die Vorhänge beiseite und öffnet das Fenster. Den Rest wird Hugo erledigen. Der Hahn stolziert bereits seit vier Uhr krähend über das Gelände und man könnte meinen, er hätte mit seinem Platzhirschgehabe eine mittelschwere Identitätskrise. Den Kopf im Nacken und das „Geweih“ präsentiert, kräht er, was die Gurgel hergibt – jetzt genau unter dem geöffneten Fenster der Gäste.

Michelle tastet irritiert nach dem Wecker, um dem Lärm ein Ende zu machen. Vergeblich. Niemand braucht einen Wecker, solange es Hugo gibt.

„Ein Hahn – ein Hahn weckt uns. Genauso hab ich mir das immer gewünscht“, schwärmt Gesa und streckt ein letztes Mal die Glieder, bevor sie das kuschelige Bett verlässt.

Zehn Minuten später sind alle um den großen Tisch in der Küche versammelt. Die Kinder sind schon beim Frühstück und beeilen sich kurz darauf, den Schulbus zu erreichen. Marlene lädt Gesa und Michelle zu einem kräftigen Frühstück ein, während sie einen Picknickkorb packt.

„So früh kriege ich noch nichts in meinen Bauch“, entschuldigt sich Gesa und lauert auf die Kaffeekanne, aus der sich Marlenes Mutter eben ihre Tasse gefüllt hat.

„Warte, ich zaubere euch einen richtig leckeren Kaffee“, lacht Marlene und greift zwei große Milchkaffeetassen aus dem Schrank. „Der weckt Tote auf.“

Erfreut dreht sich Michelle um zum Brummen des Vollautomats, aus dem nach italienischer Manier die schaumige Kaffeeessenz in die Tasse strömt. Aufgeschäumte heiße Milch krönt den Genuss, der ausnahmsweise nicht aus eigener Produktion stammt.

„Das lasse ich mir bei allem bäuerlichen Ehrgeiz nicht nehmen“, erklärt Marlene verschwörerisch, als sie die Tassen vor Gesa und Michelle auf den Tisch stellt. „Einen wirklich guten Kaffee weiß auch ich zu schätzen.“

„Guten Morgen! Wie sieht es aus mit den Grazien aus der Stadt? Seid ihr gestärkt und startklar?“

Klaus betritt durch die Hoftür die Küche und legt drei frische Brote auf den Küchenschrank.

„Hast du etwa schon gebacken?“, fragt Gesa verwundert.

„Ja sicher. Bei uns beginnt der Tag etwas früher als in der Stadt. Die Tiere wollen versorgt sein und vieles muss bei Sonnenaufgang erledigt werden. Also, können wir los? Die Ziegen warten.“

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Die Babymacherinnen»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Die Babymacherinnen» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Nicole Sturm - Lilli
Nicole Sturm
Lilli Ina - Agent X
Lilli Ina
Siri Lindberg - Lilienwinter
Siri Lindberg
Siri Lindberg - Winterdrachen
Siri Lindberg
Siri Lindberg - Nachtlilien
Siri Lindberg
Doris Lilli Wenger - Kiki süss-sauer
Doris Lilli Wenger
Anke Horstkotte - Das Känguru Lilli
Anke Horstkotte
Lilli Dorgerloh - Thornforest
Lilli Dorgerloh
Отзывы о книге «Die Babymacherinnen»

Обсуждение, отзывы о книге «Die Babymacherinnen» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x