Katja Darssen - High Energy

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Manchmal sind alle auf der Suche, hoffen und agieren, stampfen mit dem Fuß auf oder begeben sich in abwegige Situationen. Im Midlife-Alter Festgefahren? Aber worin? Professor Viktor Schlegel will seinen Wasserstoff-Akku in die Welt hinaustragen. Im Biotop der Unterstützer ist Entschlossenheit genauso an der Tagesordnung wie vorsichtiges Herantasten. Ungewissheiten wabern durch das Neuland, das Viktor und seine Frau Isabel betreten. Eine alte Freundin öffnet Türen, professionelle Mitstreiter ebnen Wege. Isabel war verzagt, gewinnt neuen Schwung bis hin in ein neues Verliebtsein. Dennoch bleibt vieles fragwürdig. Auf Mallorca soll sich alles finden? Zugehörigkeit, Erfolg, Bestätigung. Doch so einfach ist es nicht. Um die neue Akku-Welt züngeln kriminelle Energien. Oder waren sie schon vorher da? Kriminalhauptkommissar Axel Hoppe will sich darum aber nicht kümmern. Schließlich hat er genug mit sich selbst, seinem Umzug nach Frankfurt und diesem alten Mallorca-Fall zu tun.

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Die Menschen mit den Einkaufstaschen waren von der Straße verschwunden. Ohne Eile ging er zu seiner Gutzkowstraße Nummer 62. Eigentlich eine schöne Haustür!

Die Stufen knarrten ein wenig unter ihrem naturfarbenen Sisalteppich, der Hausflur war hellgelb gestrichen. Das hölzerne Geländer war sehr gut aufgearbeitet, fand er. Oben in der Wohnung streifte er die Schuhe ab. Ein Teppich muss in den Flur. Das wäre gemütlicher. Er zog seine Jacke aus, hing sie an den Nagel. Verflixt! Er hatte nicht aufgepasst. Die Jacke lag auf dem Fußboden. Der Nagel war zu klein, das Loch zu groß. Egal. Er ließ alles liegen. Ganz in Gewohnheit ging er in die Küche. Aus dem Kühlschrank nahm er eine Cola. Etwas Essbares hatte er nun doch nicht besorgt. Vielleicht morgen. Und ein Radio? Mit der Cola in der Hand stellte er sich ans Fenster und schaute in den Innenhof. Den habe ich gestern Abend gar nicht bemerkt. Doch nun war es auch schon zu dunkel. Er drehte das Thermostat des Heizkörpers auf Fünf und legte eine Hand an die gusseisernen Lamellen. So eine Zeit mit Nichtstun gab es sonst nicht. Alleine in einer Wohnung wie ein Fremder. Kathrin, Kathrin! Wie lange hatten sie einander keine Briefchen mehr geschrieben? Ein altes Ehepaar, ein eingespieltes Team und nun solche Zettel. Sind wir nicht zu alt für solche Sachen? Mit der Cola in der Hand ging er zurück in den Flur, um sein Telefon aus der am Boden liegenden Jacke zu holen. Zurück in der Küche, lehnte er sich an die Heizung und rief Michel an. „Na, mein Großer? Nicht alleine? Was soll das heißen? Aha. Gemütlich? Kochen? Verstehe. Nein, natürlich. Es ist jetzt deine Wohnung. Du weißt schon, wie ich das meine.“ Hier war er nun angekommen. Ein Abenteuer war es nicht. Eher ein Experiment. So dringend muss ich kein Polizeirat werden. Und mal rauskommen, wer braucht das? Vielleicht die Frauen. Die wollen alle immerzu ‚mal raus‘. Er verschluckte sich fast beim Trinken. Das ist es! Diese Marlene Saalfeld will selbst nach Malle. Dann soll sie sich einen eigenen Fall dort suchen oder auch ein Austauschjahr veranstalten!

7 Der alte Mallorca-Fall

Wenn er ehrlich war, konnte er sie ja verstehen. Die, die immerzu auf die Insel wollten. Er aber war lustlos in ein Taxi vor seinem Haus gestiegen und stand ein paar Stunden später am Hafen von Andratx. Die gesamte Bucht war ein Hafen, so schien es. In dem kleinen Ort hatte Torres das Auto behände durch die Straßen und nach ein paar Minuten in die schmale Einfahrt eines Hofes gelenkt.

„Hier ist unsere Station der Guardia Civil. Sie können ihre Tasche im Auto lassen.“ Torres ging voran in ein Haus mit weißem, grob verputztem Flur.

Eine abgetretene Holztreppe führte in die obere Etage, doch sie blieben unten, wo die dunkle Tür eines Zimmers offenstand. Dahinter stapelten sich auf wuchtigen hölzernen Schreibtischen Aktenberge, zwischen denen jeweils ein Ventilator und ein PC hervorragten. Die Aschenbecher neben den Tastaturen waren randvoll. Durch sperrangelweit geöffnete Fenster drang etwas Luft herein. Augenblicklich kam Bewegung in das Polizeirevier, nachdem sie eingetreten waren. Zwei Kollegen, einer trug eine graugrüne robuste Hose und ein Shirt mit der Aufschrift Guardia Civil, standen lächelnd von einem Tisch auf, der mit allerlei Essen in Plastiktüten, Keramikschälchen und Tellern vollgestellt war. Ein anderer Kollege stand von seinem Schreibtisch auf, um ihnen entgegen zu kommen. Die Spanier wechselten Millionen von Worten in einer, wie es Axel schien, unglaublichen Geschwindigkeit. Torres deutete sacht auf ihn und er verstand „Axel Hoppe“ und „Alemania“. Sie begrüßten einander, sagten Freundlichkeiten und Javier Torres dolmetschte, soweit dies überhaupt nötig war. Der Herr in grün war einer der Schiffsführer, der ihn und Torres zur besagten Jacht bringen würde.

Auf dem Weg zum Hafen passierten sie üppige Holztore. Auf den Dachterrassen der Häuser waren Sonnenschirme aufgespannt, auf den Eingangsstufen saßen Katzen. Der Duft des Salzwassers wurde immer prägnanter. „Das Boot liegt noch immer da draußen. Ein Kollege ist dort“, sagte Torres und zeigte auf das sonnenbeschienene Meer.

Kaum zu glauben, dass das für die nächsten zwei Tage mein Arbeitsort sein wird. Jetzt aus der Nähe sah Hoppe, dass sich im Hafen Restaurants aneinanderreihten. Weiße Tischdecken, Blumengestecke und Sektkühler gaben den Ton an.

„Hier entlang bitte.“ Torres zeigte in die Richtung eines Anlegers am Ende der Straße. An riesigen Pollern lagen drei Boote der Guardia Civil.

Das Ablegemanöver dauerte nur Sekunden, kurz darauf sagte Torres „festhalten“ und die Gischt spritzte über den Bug. Das Cockpit, vor dem der Schiffsführer auf einem Sitz wie in einem Sportwagen saß, hatte nichts gemein mit der Büroeinrichtung, die er eben kennengelernt hatte. Bildschirme, Bedienpulte und Kontrollleuchten. Die Instrumente funkelten und funktionierten leise vor sich hin wie auf einem Raumschiff. Torres bemerkte sein Interesse. „Das ist unser GPS, das ist der Funk und das ist unser Echolot. Dort ist noch ein Computer, mit dem wir in unser Netz können“, erklärte er.

Hoppe fühlte sich ein wenig freier als sonst. Fast abenteuerlich. Schon fragte er sich, ob es dieses vage Gefühl nach Ablegen eines Bootes war, das die Menschen immer noch berauschte und gar in Gefahr brachte? Die Küste war schnell zu einer feinen Linie geworden.

„Da vorne“, sagte Torres.

„Liegt dort das Boot vor Anker?“, fragte er.

„Sehen sie selbst.“ Torres reichte ihm ein Fernglas.

Er blickte hindurch, setzte noch einmal ab, um seinen Kollegen fragend anzublicken.

„Dies ist die Lady Lily“, beteuerte Torres und wies mit einem Kopfnicken wieder in die Richtung eines fast 100 Meter langen Schiffes. „Die sehr großen Schiffe dürfen auf keinen Fall mehrere Tage lang auf dem gleichen Ankerplatz liegen, das erregt zu viel Aufsehen.“

„Wie hoch ist dieses Schiff?“ Hoppe hatte augenblicklich den Vergleich mit einem Sprung vom Zehnmeterturm im Sinn.

„Ich schätze, das erste Außendeck befindet sich mindestens fünf Meter über der Wasserlinie.“

Nach dem erwähnten ersten Außendeck erkannte er zwei weitere getönte Fensterreihen, Sonnendecks und die Brücke mit Satellitenempfangsgeräten. Je näher sie kamen, desto weniger hatte es von einem Schiff. Sie fuhren einer stählernen weißen Wand entgegen. Und wenn Robert Vleih doch aus diesem schwimmenden Hochhaus gestoßen wurde? Die Motoren des Polizeibootes wurden gedrosselt. Am Heck der Lady Lily tauchte jemand in Polizeikluft auf. Geschmeidig manövrierte der Schiffsführer und stoppte das Polizeiboot längsseits exakt zehn Zentimeter neben dem Riesenschiff. Der Polizist an Deck ließ einen mobilen Steg herunter. „Nein, niemand hat sich dem Boot genähert“, gab der zu verstehen, was Torres kurz für Hoppe übersetzte.

Die schiere Größe der Lady Lily, das Anlegen ihres winzigen Bootes und der Aufstieg von diesem Steg in einen Schiffsgang mit viel dunklem Glas und Chrom vermittelten etwas ganz anderes als eine lustige Bootspartie. An Land hatte er noch Teakholz und Messing erwartet. Aber das hier? Der Boden unter ihren Füßen war gepolstert wie eine Tartanbahn in modernen Sportstadien, sodass ihre Schritte keinen Wiederhall gaben. Noch nicht einmal ein Schwanken verspürte man auf diesem Schiff. Hoppe schaute auf das Meer, das glatt und still unter einer gleißenden Sonne lag. Nichts regte sich da draußen.

Am Heck gab es ein Deck, das wie ein Beachclub hergerichtet war. Auf Sand standen Sonnenliegen, Tischchen und Stühle. Eine Bar erstreckte sich entlang einer Reling. In der Mitte des Decks gab es einen ovalen Pool, in dem das Polizeiboot locker Platz gefunden hätte. Einige Handtücher und Gläser lagen auf weißen Polstern und auf dem Fußboden. Hoppe ging in den Schatten, nahm in einem Sessel Platz. Alles wartete darauf, weiter benutzt zu werden, sogar die Sonnenmilch stand bereit. Badespaß? Kein Plätschern. Kein Meeresrauschen. Noch nicht einmal Möwengeschrei hörte er. Gab es hier keine Möwen? Nur grelles Licht und ermattende Hitze. Die Abenteuerlust war verflogen. All das Wasser um ihn herum hatte auf einmal nichts Prickelndes mehr. Wenn man nun weit hinausführe, wie wäre das auf diesem Schiff? Wie lange könnte man fahren und wohin? Wie hoch kämen die Wellen da draußen? Ein heißer Luftzug wehte derben Geruch heran. Wo ist eigentlich meine Wasserflasche? Erst vor ein paar Stunden bin ich im Morgengrauen ins Taxi gestiegen und jetzt sitze ich auf diesem Schiff in mörderischer Hitze. Er schaute auf‘s Decks.

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