Katja Darssen - High Energy

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Manchmal sind alle auf der Suche, hoffen und agieren, stampfen mit dem Fuß auf oder begeben sich in abwegige Situationen. Im Midlife-Alter Festgefahren? Aber worin? Professor Viktor Schlegel will seinen Wasserstoff-Akku in die Welt hinaustragen. Im Biotop der Unterstützer ist Entschlossenheit genauso an der Tagesordnung wie vorsichtiges Herantasten. Ungewissheiten wabern durch das Neuland, das Viktor und seine Frau Isabel betreten. Eine alte Freundin öffnet Türen, professionelle Mitstreiter ebnen Wege. Isabel war verzagt, gewinnt neuen Schwung bis hin in ein neues Verliebtsein. Dennoch bleibt vieles fragwürdig. Auf Mallorca soll sich alles finden? Zugehörigkeit, Erfolg, Bestätigung. Doch so einfach ist es nicht. Um die neue Akku-Welt züngeln kriminelle Energien. Oder waren sie schon vorher da? Kriminalhauptkommissar Axel Hoppe will sich darum aber nicht kümmern. Schließlich hat er genug mit sich selbst, seinem Umzug nach Frankfurt und diesem alten Mallorca-Fall zu tun.

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Er öffnete das Päckchen Kakao, das ihn an einen Schulausflug erinnerte. Das Salamibrötchen schmeckte. Wieder nahm er das Telefon zur Hand. „Hallo Silvia. Danke der Nachfrage. Es ist ja nur für ein Jahr. Theo soll mich nachher anrufen. Okay. Danke!“ Seine Berliner Kollegen verloren wie er selbst nicht viele Worte. Er aß sein Frühstück auf, trank Kaffee und Kakao aus, griff sich seine Jacke und trat aus der Kantine heraus auf einen langen Gang im Frankfurter Polizeipräsidium.

Wegweiser zeigten an, dass alles was sich mit Schwerer und Organisierter Kriminalität befasste, in der dritten Etage angesiedelt war. Eine Doppeltür aus Sicherheitsglas, neben der ‚Kapital- und Eigentumsdelikte‘ auf einen schmalen Alustreifen gedruckt war, drückte er mit der flachen Hand auf und stand in einem Großraumbüro.

„Guten Morgen! Sie sind sicher der Herr Hoppe“, sagte eine Dame und trat hinter ihrem großen Bürotresen hervor, um mit ausgesteckter Hand auf ihn zuzukommen.

5 Lieferantenkonferenz

Immer noch im Zwielicht des Morgens kam Viktor aus dem Bad. Ein Handtuch hatte er sich um die Hüften gebunden, mit einem anderen rubbelte er sich die Haare trocken. „Ich fahre heute nicht mit deiner Bahn mit. Will eher ins Büro“, gab er unter dem Handtuch von sich.

„Schade.“ Isabel schmollte.

Viktor nahm sein Handtuch vom Kopf und gab ihr einen Kuss.

„Bald wirst du wohl von einer Limousine abgeholt werden.“ Sie wollte ihn auf den Arm nehmen. Sicherlich, um sich selbst wach zu machen.

„Dann würden wir erst einmal dich an deiner Meier’s Business School absetzen.“

„Das macht es dort auch nicht besser. Warum gehst du heute so früh?“

„Muss noch ein paar Zahlen für diesen Verein dezentraler Energieversorger checken.“

„Bist du sicher, dass das im Sinne deiner Kollegen ist?“

„Aber wir müssen mit denen reden.“

„Riskiere bitte nichts. Du lebst nicht auf dem Mond.“

Das Grün in Isabels Augen funkelte ihm aufmerksam entgegen.

„Das wäre auch ganz schön einsam.“

„Du bist jetzt mal dran. Nimm es dir doch einfach.“

Worum macht sie sich Sorgen? „Das mache ich doch.“ Er nahm während des Gesprächs ein weißes Hemd aus dem Schrank und einen seiner immer gleichen dunkelblauen, dreiteiligen Anzüge, dazu eine dezente Krawatte. Fertig!

In der Küche trank Viktor ein Glas Wasser, ging noch einmal zurück zu Isa. „Auf Wiedersehen Frau Armstrong, bis heute Abend.“

Vor dem Haus hatte so früh am Morgen noch niemand sein Auto bewegt. Sie parkten dicht hintereinander zu beiden Seiten der Straße. Am Kiosk auf dem Mittelstreifen hatten sich die üblichen Verdächtigen schon eingefunden. Für die Frau, die Morgen für Morgen ihre zwei Chihuahua-Hündchen ausführte, war es heute noch zu früh. Mit den Händen in den Jackentaschen lief Viktor zur U-Bahn-Haltestelle. Beim Bäcker standen die Türen weit offen. Er konnte die gefüllten Regale und die Lämpchen an der riesigen Kaffeemaschine sehen, bevor er zur U-Bahn hinunterging. Wenn der Wasserstoff-Akku oft genug eingesetzt wird, können wir bald ein paar Leitungen abbauen. Und das war nur ein Nebeneffekt. Wichtiger war es, mit Sonne oder Wind, an jedem Ort etwas anfangen zu können. Die U-Bahn fuhr heran. Sitzplätze gab es so früh zur Genüge. In Gedanken versunken setzte er sich. Natürlich hängen wir noch am Tropf der herkömmlichen Energieerzeugung. Die EnVer ist ja auch ein ganz normaler Stromriese. War! Doch nun hatten sie sich entschieden. Wir haben uns entschieden! Zuversichtlich stieg er am Europaviertel aus. Europa und dann Viertel, ging es ihm jedes Mal durch den Kopf. Warum müssen die großen Ideen immer klein gemacht werden?, fragte er sich oft. Auf zugigen Straßen lief Viktor an moderner Architektur vorbei. Allein das EnVer-Haus stand altehrwürdig im neuen Quartier.

Die Flure waren hell erleuchtet, doch nur der Empfang war wirklich schon besetzt. Im Vorzimmer seines Büros schaltete Viktor das Licht an, legte seine Jacke auf einem Sessel ab und ging an die Aktenschränke. Mit dem Ordner ‚Dez. Versorgung – rechnerische Analysen‘ setzte er sich an seinen Schreibtisch.

Erst die Sekretärin holte ihn mit einem „Guten Morgen“ aus den Daten heraus. Danach klapperte sie im Vorzimmer mit der Schranktür. Vermutlich hing sie seine Jacke weg.

„Danke“, rief er.

„Na, möchten Sie einen Kaffee?“ Sie schaute zur Tür hinein.

„Nein, danke.“ Und er beugte sich wieder über die Papiere.

„Denken Sie an die Lieferanten-Konferenz!“

Damit war die einsame Stunde vorüber. Schlimmer noch, die nächsten Stunden würden mit einem altertümlich anmutenden Treffen verschwendet werden.

Im Fahrstuhl dorthin traf er auf die Dame für Human Resources. Wie immer trug sie einen grauen Hosenanzug. Ein rotes Ledermäppchen hielt sie in der Hand, die Haare waren halblang und ein bisschen blond. „Sieh an, der neue Herr F&E.“

Was sollte er darauf antworten? Viktor fand sich bestätigt in seiner Meinung über diese Frau. Soll ich etwa antworten ‚und hier unsere Human-Resources-Dame’? „Bin gespannt auf den Brückner. Sie hatten mit dem ja schon einige Male zu tun.“ Irgendetwas musste er ja sagen.

„Wirklich ein bemerkenswerter Mann“, beschied seine Kollegin.

Der Fahrstuhl hielt in der obersten Etage. Im Konferenzraum waren die dunkelbraunen Holztische, die sich unter den Blumengestecken, Obstschalen, Tassen, Gläsern und kleinen Glasflaschen fast bogen, in U-Form aufgestellt. Nachher würden die Catering-Leute Kaffee und Tee servieren. Apropos Catering. Sind die jungen Damen nicht auch von der BrueCklean?

„Herr Professor Schlegel, Guten Morgen“, der Finanzvorstand Mauerkamp packte Viktors Hand und tätschelte gleichzeitig mit der Linken seine Schulter.

„Sie auch hier?“

„Das hat sich so eingebürgert. Nur kurz bis zur Pause.“

Das war ein guter Plan, dem sich Viktor anschließen wollte. Wem sollte er hier begegnen? Und wozu? Mit seinem Forschungsthema hatten die alle nichts zu tun. Im Foyer des großen Sitzungssaals begrüßten sich Herren und einige Damen. Auch der langjährige EnVer-Vorsitzende Josef Hofmacher, der Viktor zum heutigen Termin hinzugebeten hatte, war inzwischen eingetroffen. Smalltalk. Taschen wurden auf Sitzen und Tischen im Konferenzsaal abgelegt. Der Fahrstuhl öffnete sich immer wieder, um Geschäftspartner auszuspucken. Junge Frauen in knallgelben Blusen betraten die Arena mit glänzenden Thermoskannen in der Hand. Säuseln, Kopfnicken, leises „ja bitte“ und „Danke“ beim Kaffee einschenken.

In diese einvernehmliche Atmosphäre hinein, in der sich die Anwesenden auf die gut gemeinte Konferenz einstimmten, drängte sich aus dem Foyer ein lautes: „Seht ihr wieder gut aus. Guten Morgen, Guten Morgen.“

Die Human Resources-Dame verließ den Konferenzraum mit den Worten: „Ich begrüße mal eben den Herrn Brückner.“

Hiernach hob das Gesäusel im Raum wieder an. Viktor nahm die herzliche Begrüßung zwischen seiner Kollegin und dem Brückner wahr. Sie tätschelte ihn wie es Mauerkamp eben mit ihm getan hatte. Gleich darauf aber erschien der BrueCklean-Inhaber im Türrahmen. „Einen Guten Morgen wünsche ich allen. Ich verschwinde erst einmal in den Cateringbereich, um meine Mitarbeiterinnen zu begrüßen.“

Viktor sah abwechselnd in die Runde und zu diesem Wirbelwind. Die Anwesenden nickten und lächelten. Drei Leute der Werbeagentur traten ein, doch bemerkte sie kaum jemand. Da konnten sie noch so bunt und spät daherkommen, Brückner hatte ihnen die Show gestohlen.

„Mein guter Viktor.“ Hofmacher kam auf ihn zu. „Ich werde nachher die Gelegenheit nutzen, sie offiziell vorzustellen.“ Seine Schulter wurde schon wieder beklopft, dann zog der Vorstandschef weiter und begann gleich darauf mit seiner altmodischen Konferenz.

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