Katja Darssen - High Energy

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Manchmal sind alle auf der Suche, hoffen und agieren, stampfen mit dem Fuß auf oder begeben sich in abwegige Situationen. Im Midlife-Alter Festgefahren? Aber worin? Professor Viktor Schlegel will seinen Wasserstoff-Akku in die Welt hinaustragen. Im Biotop der Unterstützer ist Entschlossenheit genauso an der Tagesordnung wie vorsichtiges Herantasten. Ungewissheiten wabern durch das Neuland, das Viktor und seine Frau Isabel betreten. Eine alte Freundin öffnet Türen, professionelle Mitstreiter ebnen Wege. Isabel war verzagt, gewinnt neuen Schwung bis hin in ein neues Verliebtsein. Dennoch bleibt vieles fragwürdig. Auf Mallorca soll sich alles finden? Zugehörigkeit, Erfolg, Bestätigung. Doch so einfach ist es nicht. Um die neue Akku-Welt züngeln kriminelle Energien. Oder waren sie schon vorher da? Kriminalhauptkommissar Axel Hoppe will sich darum aber nicht kümmern. Schließlich hat er genug mit sich selbst, seinem Umzug nach Frankfurt und diesem alten Mallorca-Fall zu tun.

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„Meine Damen und Herren, ich freue mich, Sie heute wieder einmal alle gemeinsam in unserem Hause zu begrüßen. Der Tagesordnung konnten Sie entnehmen, dass wir viel miteinander vorhaben. Ich persönlich, aber vor allem die Mitarbeiter der EnVer AG, stehen einer weiteren Zusammenarbeit …“ Josef Hofmacher sprach wohlwollend, nett und angemessen zeremoniell, langweilig. Jedem Anwesenden blickte er für einen Bruchteil von Sekunden in die Augen, damit sich jeder angesprochen fühlte. An einem leeren Stuhl blieb Hofmacher hängen. Er schmunzelte und unterbrach seine Rede. In diesem Augenblick schwang die Tür vom Cateringbereich auf. Brückner schritt auf Hofmacher zu und packte mit beiden Händen dessen Rechte. „Mein lieber Sepp, entschuldige vielmals, aber ich wollte unbedingt noch die Damen begrüßen.“

„Stephan, wir haben Sie vermisst.“ Hofmacher deutete auf den freien Platz.

Brückner bewegte sich darauf zu und sagte laut: „Was soll man machen, wenn die Mädels mal den Chef zu fassen kriegen, bekommt der gleich was zu hören.“

Die Anwesenden lachten. Auch Hofmacher nahm lächelnd seine Rede wieder auf, die an Viktor vorbeirieselte, bis er seinen Namen hörte. „… Herr Professor Viktor Schlegel mit Vorstandsressort Forschung und Entwicklung. Eine höchst erfreuliche Neuerung in unserem Unternehmen.“

Aufwachen! Vorbei war es mit dem wohlwollenden Dreinschauen.

„… In ein paar Tagen wird Forschung und Entwicklung der EnVer AG ein eigenes Vorstandsressort erhalten.“ Damit übergab Hofmacher an Viktor.

Der bedankte sich, stellte sich vor und sprach über sein Fachgebiet. „Seit Beginn meiner Tätigkeit in diesem Hause waren stets die Überlegungen für eine moderne Art der Energieversorgung die Hauptanliegen unseres F&E-Teams. Der Zeitpunkt ist für die EnVer AG gekommen, sich neu am Energiemarkt aufzustellen und den bisherigen technologischen Standard zur sicheren Energieversorgung in neuer Relation zu betrachten. Unsere Methoden werden revolutionär erscheinen, doch sind sie längst erwartete Lösungen unserer Zeit. Die EnVer wird Maßstäbe setzen, an der sich national und international Viele orientieren werden.“ Dazu ist doch diese Veranstaltung da! Viktor war mit sich zufrieden.

Es gab zustimmenden Applaus. Auch Hofmacher stellte sich zufrieden neben Viktor. „Herzlich Willkommen auf unserer diesjährigen Lieferantenkonferenz!“

In der Pause kam Brückner auf Viktor zu. „Sie führen also die Versorgungsrevolution an?“

„Wenn Sie das so sehen.“

„Die BrueCklean wird stolz darauf sein, einem Revolutionär zur Seite zu stehen.“

„Wie?“

„Meine Leute werden wohl auch in ihrem neuen Forschungszentrum tätig werden. Da es sich um ein so außergewöhnliches Areal handelt, sollten wir uns einmal über Besonderheiten austauschen. Das ist das Mindeste, was wir zur Vorbereitung auf neues Terrain unternehmen.“

„Meinetwegen.“

„Darf ich Ihr Sekretariat in den nächsten Tagen um einen Terminvorschlag bitten?“

Erst Poltern, jetzt Säuseln, dachte Viktor. „Warum nicht?“

6 Bierchen

Sein erster Tag in Frankfurt war nicht so schlecht gewesen. Eigentlich war nichts von dem eingetreten, das er erwartet hatte. In einigen Momenten war er sich sogar vorgekommen, wie in der Zeit nach der Polizeiakademie. Damals war alles unbekannt und voller Erwartungen gewesen. Nie hatte er danach noch einmal irgendwo neu anfangen müssen. Nur hatten die Frankfurter Kollegen im Gegensatz zu damals kein großes Aufheben um ihn gemacht. Was sollten sie auch mit einem Ersten Kriminalhauptkommissar anfangen an einem ersten gemeinsamen Tag? Bald werde ich ein paar lapidare Fälle übernehmen, einige Leute zugeteilt bekommen und sonst mit meinem Team in Berlin verdrahtet bleiben, war sich Axel sicher. Das eine Jahr werden wir alle miteinander irgendwie herumkriegen müssen. Er stand an der Ampelkreuzung und schaute Richtung U-Bahn-Schacht. Mal sehen, wie lange wir das lustig finden. Bevor er in den U-Bahn-Tunnel hinabging, blickte er sich noch einmal um. Da oben hatte er hinter einem der großen Fenster gestanden und auf diese sechsspurige Straße geblickt. In der Ferne hatte er ein Stück Skyline gesehen. Axel nickte kurz und ging die Stufen hinab. In dieser Schweizer Straße werde ich etwas zum Essen besorgen. Freute er sich darauf? Wann habe ich mich das letzte Mal um solche Dinge gekümmert? „Mach mal Pause“, hatten die in Berlin zu ihm gesagt. Ein schwacher Wind wehte über den Bahnsteig und der grüne Zug fuhr ein.

Am Schweizer Platz stieg Axel aus. Die kahlen Bäume, das rote Haus, das gut besuchte Café. Auf einmal kannte er sich aus. Gibt es da unten nicht einen Supermarkt? Er ging an seiner Adresse vorbei ein Stück die Straße entlang, in der heute Abend alles anders war. Leute eilten von Laden zu Laden, deren Schaufenster hell erleuchtet und deren Türen teilweise offenstanden. Drogerie, Klamottenläden, Bäcker, Apotheke, Obststand, Reinigung, Friseur. Die Bars und Restaurants, Imbissläden und Stehcafés waren voll. Die Autos drängten sich auf der Fahrbahn, parkten in zweiter Reihe. Die Straßenbahn, nein U-Bahn, Straßenbahn? Egal, sie klingelte und surrte in Haaresbreite an den Karossen vorbei. Er blieb stehen, brauchte einen Moment zur Orientierung. Diese Tageszeit als Privatperson zu erleben, war für ihn völlig ungewohnt. Was sollte er am frühen Abend mit sich anfangen? Kathrin, die das alles eingebrockt hatte, war selbst gar nicht hier. Und ich? Ein Bierchen würde jetzt guttun. Er sah sich um, ging die Straße nicht dem bekannten offenen Ende am Main entgegen, sondern verkroch sich in den gemütlichen Teil in entgegengesetzter Richtung.

An ein paar Leuten, die unter Heizpilzen saßen, ging er vorbei auf eine Kneipentür zu. Dahinter musste er schwere Filzvorhänge beiseiteschieben, ehe er das Stimmgewirr der Gäste, das dumpfe Aufsetzen von Geschirr und Gläsern auf Holztischen, das Rufen zwischen Tresen und Küche sowie das Aroma deftiger Bratensoße, von Zwiebeln und Fett klar und deutlich wahrnahm. Axel atmete durch und bekam augenblicklich Appetit. Beim Kellner bestellte er ein Pils und eine Gulaschsuppe. Als die Flasche Licher gebracht wurde, schenkte er sich kopfschüttelnd ein. Die heiße Suppe stimmte ihn versöhnlicher. Nur ein paar Versprengte wie er saßen an kleinen Tafeln. Alle anderen zelebrierten an langen Tischen den Inhalt grau-blauer Keramikkrüge. Die an den langen Tischen waren gut drauf. Unbefangen. Das konnte er von sich nicht behaupten.

„Wir hatten schon einmal fast miteinander zu tun. Wissen Sie das?“, hatte diese Hauptkommissarin Marlene Saalfeld heute zu ihm gesagt.

Und ich Trottel dachte, dass sie ein paar Anknüpfungspunkte für eine Art Hallo zu sagen, gesucht hatte, ärgerte er sich.

„Damals als Sie diese Sarah Schmidt wegen des toten Journalisten auf Mallorca vernommen hatten.“ Hatte sie sich seinetwegen informiert? Wegen einer Zeugin, die aus Frankfurt kam, machte diese Marlene Saalfeld also einen Aufstand. „Wir hatten eigentlich gehofft, dass Sie etwas finden würden.“

Weiber! Vielleicht war es ihr Auftritt an seinem ersten Tag. Wenn die erst einmal mitbekommt, dass ich ihr nichts streitig machen will, beruhigt die sich auch wieder. Die Gulaschsuppe war gut. Das Bier besser als gedacht. Er bestellte noch eines. Außerdem hatten sie damals etwas gefunden. Einen Toten, eine trauernde Frau, etwas Geld, Kokain, einen Ehemann. Diese Hauptkommissarin hatte den gleichen Tick wie alle Bullen. Weil der Betrogene einen privaten Sicherheitsdienst betrieb, war sie darauf aus, diesem Hilfssheriff das Handwerk legen. Als er das gesagt hatte, grinsten die Kollegen und diese Marlene geriet in Fahrt. „Um den geht es doch gar nicht, sondern um Brückner.“ Danach war aus dem Grinsen der Kollegen ein Prusten und Schnaufen geworden. Doch die Kommissarin hatte nicht lockergelassen. Brückners Haus war es gewesen, in dem er die Schmidt auf Mallorca angetroffen hatte. Daran hätte man unbedingt anknüpfen müssen. Sie erzählte von geschäftlichen Kooperationen zwischen den beiden, von einem Unternehmen namens BrueCklean. Sie stellte haufenweise Vermutungen auf und er hatte nicht mehr zugehört. Der Fall war erledigt, diese Marlene Saalfeld nervig. Hier drinnen wurde es immer gemütlicher. Sollte er noch ein Bierchen zischen? Besser nicht. Morgen früh wollte er den Fußmarsch zum Präsidium wiederholen. Er zahlte.

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