Joana Goede - Eine Nacht in Rimini

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Eine Nacht in Rimini: краткое содержание, описание и аннотация

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Er hat einen Zufallsflieger gebucht, landet in Bologna und verliebt sich auf den ersten Blick in die wunderschöne Kellnerin Regine. Hals über Kopf stürzen sich die beiden in eine leidenschaftliche Beziehung und er fliegt alle zwei Wochen für ein Wochenende nach Bologna. Die lange Trennungszeit fällt den Verliebten schwer, das ständige Reisen zerrt an den Kräften. Es muss eine Lösung her für das Problem. Zusammenziehen, aber wie? Er will nicht nach Italien, sie nicht nach Deutschland. Erschöpft begibt sich das Paar für ein paar gemeinsame Tage nach Rimini, wo sich herausstellt, ob die beiden eine Zukunft haben oder nicht…

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Ich erwiderte: „Aber es wäre doch das Vernünftigste, Regine, glaube mir bitte, wirklich das Allerbeste – gib dem Land eine Chance, du bist ja immerhin mal ein paar Monate dagewesen...“

Regine rief: „Schrecklich, es war schrecklich!“

Ich: „Aber, ich bitte dich, nimm Urlaub, komm mit mir, sieh dir alles an, vielleicht gefällt es dir, vielleicht möchtest du bleiben!“

Sie schüttelte entschieden den Kopf und wenn eine Frau wie Regine etwas entschieden hat, dann kann nichts in der Welt sie mehr umstimmen, ihr Wille ist Gesetz – ich war machtlos. Vollkommen machtlos. Mit ergebener Miene hockte ich auf meinem Stuhl, auf dem ich immer in ihrer kleinen Wohnung saß, weil es einfach nicht viele Alternativen gab, auf denen ich hätte Platz nehmen können – dort hockte und hing ich wortlos, fassungslos, hoffnungslos. Wie zusammengeschlagen fühlte ich mich, wie getreten und verraten. Regine hatte eine kerzengerade Haltung angenommen, ihre kleinen, weißen Hände in ihren Schoß gelegt und blickte mich freundlich-mitfühlend an, in etwa, wie wenn man einen kleinen Hund anlächelt, der zwar keine Ahnung von der Welt hat, aber unheimlich niedlich ist. So kam ich mir vor. Dumm, aber niedlich. Ahnungslos, aber putzig. Liebte sie mich?

Ich fragte sie unsicher: „Regine, liebst du mich?“

Sie lachte und es versetzte mir einen tiefen Stich in den Magen, wobei aus der Öffnung direkt das Blut schoss – erst, als es sich schon etwas auf meinem T-Shirt verteilt hatte, stellte Regine das Lachen ein und meinte versöhnlich: „Natürlich liebe ich dich, mon Cheri, wie kannst du nur so etwas Dummes fragen?“

Nun, das Loch blieb, mein Magen blutete aus, er krampfte sich zusammen, ich spürte ihn als festen Klumpen, als unnützes Organ, als verschrumpeltes, vertrocknetes Überflüssiges, das nichts konnte, als Gefühle anzuzeigen – und zwar in der Regel nicht die Besten. Am liebsten hätte ich den Magen einfach herausgenommen, weil er ohnehin nicht mehr dazu taugte, Hunger und Sattheit mitzuteilen – er kannte nichts mehr als Übelkeit, sehnsüchtiges Ziehen und Ausbluten – dazwischen wechselte er beständig hin und her in den letzten vier Monaten – ich war am Ende – ich war quasi hin.

So faltete ich die Hände, blickte Regine traurig an und bat sie: „Begleite mich wenigstens einmal in meine Heimat, einmal zu meinem Haus, zu meinem Garten – gib all dem doch wenigstens eine Chance, meine Liebe, eine Chance, wenn du mich liebst, dann musst du mir die Möglichkeit geben, an dieser heftigen Liebe zu dir nicht elendig zu verenden, sondern ein glückliches Leben gemeinsam mit dir führen zu können!“

Sie reagierte spät und das ziemlich spröde, denn sie sagte nur in barschem Ton: „Ja, aber nicht in Deutschland.“

Damit stand sie auf, ihr Kleid rutschte ein Stück die Oberschenkel herab, ohne dass es diese minimale zusätzliche Bedeckung irgendwie besser gemacht hätte – im Gegenteil – so reizte es mich nur noch mehr. Mir blieb nichts, als ihr mit offenem Mund und matten Augen hinterherzusehen, voll Bewunderung und Liebe – zum Aufstehen und Verfolgen fehlte mir die Kraft. Sie ließ sich in den Sessel fallen, schnappte sich eine Illustrierte und blätterte gelangweilt darin, um mir zu zeigen, dass dieses Thema für alle Zeiten durch war.

Mir entwichen einige Seufzer, die ich nicht zurückhalten konnte und die im stillen Zimmer lange unbeachtet in der Luft schwebten. Bis Regine schließlich doch aufblickte und meinte: „Du brauchst Urlaub. Lass uns mal nach Rimini fahren.“

Beinahe wäre ich auf der Stelle zusammengebrochen.

Mein linker Arm zuckte unbeherrscht, ich warf einen raschen Blick darauf und er stellte das Zucken direkt wieder ein, als habe er das Ungehaltene in meinen Augen erkannt. Doch der Schock blieb. Er schlug mich fast zu Boden.

Rimini. Das bedeutete Massen an Menschen, Unruhe, teure Restaurants – Strandbars, die vielleicht jetzt gerade nicht so überfüllt sein mochten, aber schlimm genug war es sicher noch. Außerdem – was sollte ich an einem Strand? Ich brauchte ein Bett und keinen Strand. Dieses Bett brauchte ich mindestens drei Wochen lang, um mich von all dem Stress zu erholen, den diese Liebe mir machte. Und was tat Regine? Meinen Blick ignorierend, der angefüllt mit blankem Entsetzen irgendwo ins Nichts geglitten war, Ausflüchte und Argumente gegen einen Aufenthalt in Rimini suchend, war Regine bereits aufgesprungen und ins Schlafzimmer geeilt, wo sie einen runden, dunkelgrünen Koffer herauskramte und wahllos Kleider hineinstopfte.

Ich deutete durch das Zuschlagen meiner Augen eine Ohnmacht an, aber davon nahm sie beim Packen keine Notiz. Sie drehte mir auch den schönen Rücken zu und sah mich nicht. Einen Moment vergaß ich, verzückt ihre hübschen Schultern betrachtend, das ganze Übel meiner Existenz. Allerdings riss ich mich rasch wieder aus dem Liebesrausch heraus und warf mich mit letzter Kraft zurück in die Realität. Handtücher flogen zu Bürste und Fön, zierliche Slips legten sich auf weiche Tücher, die Regine um sich zu schlingen pflegte, wenn sie fröstelte – ich schnaufte entgeistert zu ihr hinüber: „Aber, aber, für wie lange willst du denn dahin? Ich, ich muss am Dienstag zu einem Vorstellungsgespräch, ich muss dahin, Regine...“

Sie sah nicht einmal hoch, sondern sprach hastig: „Kannst du doch, dann fährst du eben ein paar Tage früher als ich, ich wollte mir ohnehin die Woche freinehmen.“

Aus dem letzten Loch röchelte ich: „Wenn du dir die ganze Woche freinimmst, Regine, dann komm doch bitte mit zu mir, komm mit nach Frankfurt, wir fahren mit dem Zug, du musst nicht fliegen. Bitte, Regine. Ich flehe dich an.“

Sie sagte böse: „Du weißt genau, dass ich nicht die richtige Kleidung für Deutschland im Winter besitze. Willst du, dass ich mir da den Tod hole? Siehst du nicht, wie krank du schon immer bist? Und du bist da geboren!“

Ich gab auf. Schniefte heftig, aber gab auf. Suchte mutlos in meiner Hosentasche nach einem Feuerzeug, um wenigstens rauchen zu können – fand aber keins. Mir fiel ein, nachdem ich einige Minuten verwundert darüber nachgedacht hatte, dass ich das Rauchen schon vor einem halben Jahr aufgegeben hatte. Vor einem halben Jahr. Vor einem halben Jahr hatte ich noch ein Leben gehabt. Noch Freunde, Freude, Zuversicht. Jetzt hatte ich eine Frau, die ich mit jeder verwirrten Zelle meines Körpers liebte und die jede dieser Zellen durch ihre egoistische Art dauerhaft folterte. Es war ein Kampf. Ein heftiger Kampf in mir.

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