Dietrich Novak - Kopflos

Здесь есть возможность читать онлайн «Dietrich Novak - Kopflos» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Kopflos: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Kopflos»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Eine Mordserie hält Berlin in Atem. Alle Opfer sind geköpft worden. Die Identität ist unbekannt. Ein DNA-Abgleich liefert den ersten Treffer in der Datenbank der Kripo. Bald findet sich auch ein Bezug zu den anderen Opfern. Eine langwierige Suche nach dem Täter beginnt. Ein Erfolg zeigt sich erst, als die Fälle schon zu den Akten gelegt worden sind. Zeitgleich wird der Täter gesucht, der einen Gastwirt und seine Familie überfallen hat. Dabei gab es zwei Tote. Die Überführung ist für Valerie Voss keine Überraschung, hat sie doch von Anfang an so etwas gedacht.

Kopflos — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Kopflos», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

>>Doch noch so jung? Die Frau mit dem Kind, die ihn gefunden hat, sprach von einem älteren Mann, wie uns berichtet wurde.<<

>>Der Tod kann einen Menschen schon sehr verändern. Deshalb lasst euch nicht ins Bockshorn jagen. Der hier war nicht älter als fünfzig, eher jünger.<<

>>Und außer der Frau gibt es keine weiteren Zeugen?<<, fragte Heiko.

>>Scheinbar nicht<<, antwortete Manfred.

>>Den Leichnam aus einem Pkw auf die Bank zu bringen, dürfte eine Sache von wenigen Minuten gewesen sein. Und sonntagabends ist es hier recht einsam.<<

>>Das bedeutet also, die Ochsentour. Wir werden alle Bewohner des Hauses in der Sackgasse befragen müssen. Vielleicht hat einer zufällig etwas beobachtet, als er vorbeigefahren ist.<<

>>Nun wein mal nicht. Wir machen das zusammen. Am besten sofort<<, feixte Konstantin. >>Also, Kollegen, wir erwarten dann eure Berichte.<<

>>Worauf du einen lassen kannst. Wo habt ihr eigentlich Val gelassen?<<

>>Die hat heute ihren Waschtag.<<

>>Ah so. Dann grüß mal schön.<<

Wenig später standen Konstantin und Heiko vor dem Neubaukomplex in der Sackgasse.

>>Ich würde vorschlagen, du machst die Häuser 1 und 2 und ich die 3 bis 5<<, sagte Heiko.

>>Dann kommst du aber schlechter bei weg, weil du ein Haus mehr hast.<<

>>Das macht nichts. Aber in der 3 haben Val und ich schon mal eine Bewohnerin befragt, die kurzzeitig verdächtig war. Ich glaube auch, die wenigsten werden zu Hause sein. Doch wenn du früher fertig bist, kannst du mir ja helfen.<<

>>Alles klar.<<

Heiko ging direkt zu Lydia Meyer im Haus Nr. 3. Und er wurde auch gleich wiedererkannt.

>>Herr Kommissar, heute kommen Sie aber nicht meinetwegen, oder? Und wo ist Ihre hübsche Kollegin?<<, fragte die noch immer zu auffällig gekleidete, zu stark geschminkte und zu blonde, ältere Frau.

Die Frage, ob sie noch immer Callboys frequentierte, verkniff sich Heiko. >>Nein, es geht um einen Mann, der möglicherweise hier in der Anlage wohnt.<< Heiko zeigte das Handyfoto.

>>Uh, der sieht aber ziemlich tot aus. Was ist mit ihm passiert?<<

>>Man hat seine Leiche vorne auf einer der zwei Bänke deponiert. Kennen Sie ihn?<<

>>Nein, wenn er hier wohnt, ist er mir noch nie begegnet.<<

>>Ist Ihnen gestern Abend an der Ecke Quedlinburger Straße zufällig etwas aufgefallen?<<

>>Nein. Abends sitze ich gewöhnlich vor dem Fernseher.<<

>>Danke, das war‘s schon. Einen schönen Tag noch.<<

>>Ebenfalls, und schöne Grüße an die Kollegin.<<

>>Danke, werde ich ausrichten.<<

Bei den Leuten, die Heiko anschließend befragte, war die Antwort ähnlich negativ. Und auch Konstantin hatte kein Glück. Niemand wollte den Mann kennen oder etwas beobachtet zu haben.

>>Es sieht ganz so aus, als sei der Tote kein Anwohner gewesen, sondern nur hierher verbracht worden<<, sagte Konstantin. >>Ich hoffe, du hast bei den Wohnungen, wo du niemand angetroffen hast, deine Karte hinterlassen?<<

>>Ja, natürlich. Ich muss mir gleich neue einstecken, denn mein Vorrat ist verbraucht.<<

>>Mir geht es ebenso. Somit besteht noch Hoffnung, dass sich doch noch ein Zeuge meldet.<<

2. Kapitel

1982

Der Junge von dem kleinen Bauernhof ging inzwischen zur Schule. Doch er fand dort keine Freunde. Im Gegenteil. Ein paar Rabauken aus seiner Klasse und den Nebenklassen mobbten und hänselten ihn, wo sie nur konnten.

>>Hey Schmuddel, du stinkst. Wasser und Seife tun nicht weh<<, sagte Atze – was in Berlin nur „großer Bruder“ bedeutete, wurde von allen nur Rambo genannt, weil er besonders derb und unerschrocken war. Er hatte für die meisten Spitznamen seiner Kumpel gesorgt. Obwohl sie teilweise wenig schmeichelhaft waren, nahmen sie alle so hin. Schlehmihl verdankte seinen Spitznamen seiner Verschlagenheit, Spargel seiner hochgeschossenen, dünnen Figur, Schielewipp seinem leichten Augenfehler, Knautschke seiner Dickleibigkeit und seiner betulichen, langsamen Art, und Popel, weil er aufgrund seiner Allergie ewig verrotzt war.

>>Ja, was hat das kleine Dreckschwein denn da in seiner Mappe?<<, fragte Schlehmil. >>Ein Kätzchen. Und ich dachte, das Fiepen kommt von deiner Gelenkschmiere.<<

Alle wieherten dümmlich. Rambo griff blitzschnell zu und hielt die kleine Katze in der Hand.

>>Wollen doch ma seh`n, wat so`n Vieh aushält<<, sagte er und schleuderte das Katzenbaby mit voller Wucht gegen einen Baum. Als noch immer ein klägliches Miauen erklang, drehte er ihm kurzerhand das Genick um. >>Hier haste dein Spielzeug. Jetzt hält et die Schnauze.<<

>>Ihr feigen Mistkerle<<, wimmerte Schmuddel. >>Was hat euch die Katze denn getan?<<

>>Nischt, aber du. Alleene mit deine Anwesenheit<<, meinte Schlemihl.

>>Das sag ich meinem Vater. Der wird euch dafür zur Rechenschaft ziehen.<<

>>Jar nüscht wirste, wenn dir dein Leben lieb is`<<, sagte Rambo. >>Hast doch eben jeseh‘n wie schnell man een Lebenslicht ausblasen kann. Also hältste die Schnauze. Denn werden alle denken, det Vieh is abjehauen.<<

Der kleine Junge, den man Schmuddel nannte, begrub das Kätzchen unter einem Baum und schwor weinend ewige Rache. Doch er ahnte schon, dass er bei den brutalen Rabauken keine Chance hatte und es noch schlimmer kommen würde.

Zwei Jahre später fingen sie ihn ab, als er am Schäfersee mit dem Hund spazieren ging. Der Mischling Tobi war ohne Arg und fasste keinen Verdacht, als die Jungen sich auf ihn stürzten. Wenig später hing der Hund am Hals aufgehängt an einem dicken Ast. Die Gräueltat hatte Schlemihl begangen, der dabei noch verschlagener geguckt hatte als sonst.

Schmuddel lief weinend nach Hause und log, Tobi habe sich losgerissen und sei davongelaufen. Sein Vater nahm es einfach so hin und meinte, früher oder später würde es einen neuen geben. Es liefen schließlich genug herrenlose Hunde herum.

Valerie war völlig überrascht, als Heiko am Abend Marlies mitbrachte.

>>Schmidtchen, was machst du denn hier? Wirst du nicht zu Hause erwartet?<<

>>Ich habe Bescheid gesagt, dass ich noch einen Krankenbesuch mache. Meine beiden Männer müssen sich heute mal selber bekochen. Was ihnen mitunter besser gelingt als mir.<<

>>Ach, ich bin doch nicht wirklich krank. Heute Morgen hatte ich Kreislaufprobleme und rasende Kopfschmerzen. Doch nachdem ich den halben Tag geschlafen habe, geht‘s mir wieder gut. Aber lieb, dass du vorbeischaust.<<

>>Dann kommst du morgen wieder zum Dienst?<<

>>Ich denke, schon. Warum? Werde ich so dringend gebraucht?<<

>>Wir haben einen neuen Fall, tappen aber wieder mal ziemlich im Dunkeln<<, sagte Heiko und erzählte kurz, was sich ereignet hatte.

>>Und ihr wisst immer noch nicht, um wen es sich bei dem Toten handelt?<<

>>Nein. Er war ohne Papiere und ist datentechnisch nicht erfasst. Die DNA-Analyse steht zwar noch aus, aber die wird wohl auch nichts bringen.<<

>>Dann müssen wir einen Aufruf machen. Irgendjemand muss ihn doch kennen.<<

>>Ja, machen wir gleich morgen. Ich soll dich schön grüßen von Frau Meyer.<<

Valerie blickte etwas irritiert.

>>Na, die Dame, die am Goslarer Ufer wohnt und eine Vorliebe für Callboys hat.<<

>>Ach die. Habt ihr sie schon befragt, ob sie den Toten kennt?<<

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Kopflos»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Kopflos» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Dietrich Novak - Du sollst nicht morden!
Dietrich Novak
Dietrich Novak - Gänzlich ohne Spur
Dietrich Novak
Dietrich Novak - Zerbrechliche Momente
Dietrich Novak
Dietrich Novak - Mord nach Gebot
Dietrich Novak
Dietrich Novak - Jede Menge Zaster
Dietrich Novak
Dietrich Novak - Mörderischer Glaube
Dietrich Novak
Dietrich Novak - Spiegelverkehrt
Dietrich Novak
Dietrich Novak - Mord nach Vorlage
Dietrich Novak
Dietrich Novak - Damals im anderen Leben
Dietrich Novak
Dietrich Novak - Es war einmal ...
Dietrich Novak
Dietrich Novak - Todessehnsucht
Dietrich Novak
Отзывы о книге «Kopflos»

Обсуждение, отзывы о книге «Kopflos» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x