July Johnson - Der Leichenfang

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Tamara, eine junge Autorin aus Wismar, hatte sich nach dem tragischen Tod ihrer Eltern ein kleines altes Häuschen direkt am Strand gekauft. Idyllisch gelegen in einem kleinen Fischerdorf.
Hier fand die junge und äußerst erfolgreiche Kriminalautorin die nötige Ruhe um arbeiten zu können. Ihre Inspirationen zog sie oft einfach aus den Beobachtungen ihrer Mitmenschen. Ihr bester Freund Thorben war Polizist im nahe gelegenen Wismar. Tamara liebte Kriminalverbrechen fast noch mehr als das Schreiben selber. Ein kriminelles Hirn zu erforschen, nachvollziehen zu können, welche Motivation die verschiedensten Tätertypen zu ihren Taten führen.
Und dann ist da noch das allgemeine Kriminalisieren, was ihr so unbändige Freude bereitete.
Als Tamara nun eines Morgens den üblichen Strandspaziergang mit ihrer Hündin Finja macht, wird sie Augenzeugin eines seltsamen Vorgangs. Sie sieht vom Strand aus zu, wie ihr alter Freund Henning, ein Fischer wie er im Buche steht, die Leiche einer jungen Frau samt seinem Fischernetz aus dem Wasser zieht und an Bord holt. Es kommt wie es kommen muss, ihr Freund Thorben wird mit dem Fall betraut. Thorben muss leider das Fischerboot von Henning samt Ausstattung beschlagnahmen, bis die Ermittlungen abgeschlossen sind. So beschließen Tamara und Henning auf eigene Faust zu ermitteln in der Hoffnung, die ganze Sache zu beschleunigen. Immerhin hängen die Existenzen von Henning und den Jungs seiner Crew an dem Fischerboot und an der Tatsache, dass sie jeden Morgen auf die Ostsee hinausfahren können.
Doch, je mehr sie in Erfahrung bringen, desto verworrener wird alles. Schließlich tun sich Tamara und Thorben zusammen und gemeinsam finden sie eine Vielzahl an Spuren, die sich jedoch allesamt im absoluten Nichts verlieren.
Als Tamara dann jedoch auch noch von einem geheimnisvollen Fremden in einem feuerwehrroten Sportwagen beobachtet wird, stellt sich immer wieder die Frage, was es mit diesem ominösen Unbekannten und dem roten Auto auf sich hat. Beide tauchen immer wieder an verschiedenen Stellen auf.
Fest steht nur, dass die Leiche der jungen Frau keine Unbekannte war, bereits ein Jahr zuvor war sie auf dem örtlichen Fischerfest gesehen worden, wo sie eine heftige Auseinandersetzung mit ihrem Begleiter hatte. Als schließlich auch dieser Begleiter tot aufgefunden wird, ergibt plötzlich nichts mehr einen Sinn.
Jemand versucht, Tamara zu ermorden. Dann taucht ein völlig Unbekannter auf, von dem sich herausstellt, dass er ein amerikanischer Versicherungsermittler ist, der in einem Diamantenraub ermittelt. Was nun durch die clevere junge Frau aus Wismar jedoch ans Tageslicht gebracht wird, das schockiert nicht nur die beiden Polizisten an ihrer Seite. Ein Sumpf aus Drogenkriminalität und Korruption offenbart sich allen Beteiligten, als der Fall plötzlich eine überraschende Wendung nimmt und endlich aufgeklärt werden kann.

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Sie wusste nicht wirklich warum, aber sie hatte so ein komisches Gefühl, dass dieser Fall nicht so leicht zu lösen sein würde und das die Polizei hier nicht wirklich weiterkommen würde. Sie konnte sich das Gefühl nicht erklären aber je mehr sie darüber nachdachte, desto größer wurde die Unruhe in ihr.

Kapitel 3

Die Katze war fertig mit fressen, putzte sich noch auf der Treppe und trottete dann gemächlichen Schrittes an ihren Schlafplatz vor dem Gartentürchen, wo sie sich regelmäßig in der Sonne aalte.

Tamara machte auf dem Absatz kehrt und schloss die Haustür hinter sich. Sie ging in die Küche und machte sich über den Abwasch her, dabei fiel ihr ein, dass sie heute noch gar nichts gegessen hatte und so genehmigte sie sich nach getaner Arbeit eine Tasse Kaffee und ein Stück Kuchen. So saß sie nun also wieder auf ihrer Terrasse, Finja wie immer zu ihren Füßen, friedlich im Schlaf vor sich hin grunzend. Schließlich zündete sie sich eine Zigarette an und zwang sich dazu ihre Gedanken wieder in geordnete Bahnen zu lenken. Sie musste mit ihrem Buch weiter kommen, da half alles nichts und so beschloss sie, sich über den Stapel handgeschriebener Blätter herzumachen, die sich in den letzten Tagen und Wochen angesammelt hatten. Eine dumme Angewohnheit von ihr war, dass sie bestimmte Dinge handschriftlich festhalten musste, sonst verlor sie Faden und Inspiration gleichermaßen. Nicht umsonst saß sie oft stundenlang mit ihrem kleinen Notizbüchlein am Strand und entwarf Handlungen und Figuren.

Bislang war ihr eben jene Zeit ihrer schriftstellerischen Kreativität immer die liebste gewesen, sie konnte sich drauf verlassen, das ihr immer das Richtige einfiel, doch dieses Mal wollten die Ideen nicht so richtig sprudeln. Sie nahm sich ein Blatt nach dem anderen vor und schaute sich das bisher Geschriebene genau an, machte sich Notizen, strich Passagen raus oder schrieb sie um. Doch mit keiner der Änderungen war sie letztlich zufrieden, ihre Hauptfigur passte so wie sie war nicht ins Gesamtkonzept und auch der Handlungsablauf gefiel ihr diesmal so gar nicht. Sie wusste nicht recht, was sie tun sollte und nachdem sie nun schon zwei Stunden gebrütet hatte, beschloss sie, sich ein wenig an den Strand zu begeben. Vielleicht sollte sie auch einfach eine Runde schwimmen gehen, das würde vielleicht ihre Gedanken ein wenig ordnen. Sie zog sich um und stakste in das kühle Nass, die Wellen umspielten schon beinahe ihre Hüften, als ihre Blicke sich an etwas hefteten, das ungefähr zweihundert Meter vor ihr im Wasser trieb. Sie kniff die Augen zusammen, konnte aber nicht wirklich erkennen, was es war, sie sah nur einen dunklen Fleck im Wasser treiben, nicht groß, aber dennoch groß genug, um gerade so erkannt zu werden.

Mit einem Satz war Tamara im Wasser und schwamm in ruhigen, gleichmäßigen Zügen auf die Stelle zu, wo sie das „Treibgut“ gesehen hatte. Sie war eine gute Schwimmerin, die auch bei starkem Wellengang den Sprung in die Fluten nicht scheute und so war sie in kurzer Zeit am Ziel. Sie richtete sich im Wasser auf, sanft mit den Beinen strampelnd, um sich über Wasser zu halten und fischte einen Seidenschal heraus, einen schwarzen, der vermutlich ursprünglich mal von einem leichten Glitzerschimmer überzogen war. Diesen Schimmer konnte man jetzt zwar nur noch erahnen, dennoch wirkte dieses Stück sehr edel und Tamara war sich sicher, dass dieses kleine Stück Stoff nicht gerade billig gewesen war. Sie nahm den Schal in eine Hand und machte sich daran, ans Ufer zurück zu schwimmen. Plötzlich kam ihr ein Gedanke, die Tote hatte ein schwarzes Seidenkleid an, was, wenn der Schal dazu gehörte und wirklich von der Toten stammte. Sie hielt inne und schaute sich in die Richtung um, wo Henning den grausigen Fang gemacht hatte. Die Strömung an dieser Stelle könnte passen, es könnte tatsächlich der Schal der Toten gewesen sein, von den Urlaubern hier würde wohl niemand so edle Teile tragen und von den Einheimischen erst recht nicht.

Mit kräftigen und schnellen Zügen schwamm sie zurück ans Ufer und beschloss, gleich mit Thorben zu telefonieren, um ihn von ihrem Fund zu unterrichten.

Sie konnte ihn jedoch nicht erreichen und so beschloss sie, selber mit dem Schal in die Stadt zu fahren und ihn auf dem Revier abzugeben.

Kapitel 4

Bereits eine viertel Stunde später stieg sie in ihr altes Käfer Cabrio und brauste die Straße ins Dorf hinaus, die sie nach Wismar bringen würde. Dabei fiel ihr ein Sportwagen auf, der samt seinem scheinbar orientierungslosen Fahrer am Straßenrand stand. Sie hatte keine Zeit und so schenkte sie weder dem Auto noch dem Fahrer, der eigentlich recht gut aussah, weitere Bedeutung. Wahrscheinlich wieder ein verirrter Tourist, dachte sie bei sich, während sie ihr Auto gekonnt um eine Gruppe Fahrradfahrer herum manövrierte, die mal wieder der Meinung waren, die Straße gehöre alleine ihnen.

Es herrschte erstaunlicherweise wenig Verkehr, bei dieser Hitze tummelten sich die meisten Urlauber an den Stränden und so drückte Tamara ihr Gaspedal durch, so dass sie die sechzehn Kilometer in die Stadt in einer Rekordzeit von nur gut zwölf Minuten zurücklegte.

Der Parkplatz vor dem Polizeirevier war gut besetzt und als sie endlich einen Platz gefunden hatte, sah sie, wie Thorben und Frank aus dem Haus kamen. Sie hupte einmal und als die beiden sie erblickten, lenkten sie ihre Schritte in ihre Richtung.

„Wir haben nicht viel Zeit, wir sind gerade auf dem Weg in die Gerichtsmedizin.“ Mit diesem Worten empfing Thorben sie, sein Blick wirkte abgespannt und leer.

„Ich hab leider nicht viel Zeit, Süße, wir sind gerade auf dem Weg in die Gerichtsmedizin, was gibt es denn?“ wiederholte er in einem etwas sanfteren Ton als er Tamaras gekränkten Gesichtsausdruck sah.

„Das dauert vermutlich etwas länger.“ Druckste Tamara rum, in der Hoffnung, wie so oft schon auch diesmal mitkommen zu dürfen. Und sie sollte Recht behalten. Mit einer Handbewegung deutete Frank an, ihnen zu folgen und so machten sie sich zu dritt auf den Weg in die Rechtsmedizin, welche nur etwa drei Autominuten vom Revier entfernt lag.

Auch wenn die drei im Grunde genommen voller Erwartungen das Gebäude betraten, so kehrten sie bereits kurze Zeit später ebenso bedrückt wieder zurück, wie sie gekommen waren.

Es gab nicht wirklich etwas Neues zu berichten, die Identität der Frau konnte nicht geklärt werden, da man ihr die Haut an den Fingerkuppen weggeschliffen hatte, so war es nicht möglich, Fingerabdrücke für einen Abgleich zu nehmen. Zwar hatten die Pathologen einen Gebissabdruck gemacht, doch hier lagen noch keine Ergebnisse vor.

Definitiv feststand hingegen, dass die junge Frau vor ihrem Tod massiv geschlagen und misshandelt wurde. Todesursächlich war schließlich jedoch eine der zahlriechen Schnittverletzungen, mit denen der gesamte Körper übersät war. Auch das Durchsehen der Vermisstendatei, welches Frank und Thorben in der Zwischenzeit übernommen hatten, verlief ohne Ergebnis und so tappten die Beamten noch immer im Dunklen. Nicht das kleinste Licht war am Horizont zu sehen, nicht der kleinste Ermittlungsansatz half ihnen weiter, sie standen nach wie vor bei null. Niemand wusste, wer die junge Frau war, wo sie herkam oder wo sie hinwollte geschweige denn unter welchen genauen Umständen sie zu Tode gekommen war.

Bedrückt und gesenkten Hauptes verließen sie das Gebäude und nun ruhten wirklich alle Hoffnungen auf den Durchsuchungen des Fischerbootes des alten Henning. Tamara hoffte inständig, dass diese bald abgeschlossen sein würden, damit ihr guter alter Freund möglichst schnell wieder aufs Meer hinaus konnte.

Wenn es doch wenigstens den Hauch einer verwertbaren Spur gegeben hätte, dann hätten sie jetzt wenigstens eine winzige Kleinigkeit, mit der sie arbeiten konnten, aber so hatten sie gar nichts, standen nach wie vor mit leeren Händen da und hatten nicht einmal den Hauch einer Idee, wie es nun weitergehen sollte.

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