Kiara Borini - Die Chiòcciola-Trilogie

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Alle drei Bände der Chiòcciola-Trilogie:
Fünfzehn Jahre, Sommerferien in Brandenburg, die beste Freundin verreist.
Öde!
Pa im Regierungsviertel, Ma beim Heilfasten, der Zwillingsbruder beim Computerspielen -
Unspannend!
Die Rettung der Ferien: Ins Haus gegenüber ziehen Nachbarn vom anderen Ende der Milchstraße ein.
Chiòcciola, das geliebte Alien, kehrt nach Jahren des Wartens auf die Erde zu Annika zurück. Überraschend, am Ende ihrer Kräfte und mit einer unerwarteten Begleitung.
Dennis muss ans andere Ende der Galaxis reisen – der Liebe wegen! Und Annika macht völlig unerwartete Erfahrungen.
Für Dennis ist es am Anfang gar nicht leicht, Akzeptanz und Sinnhaftigkeit im Leben zu finden in einer ablehnenden Welt ohne Strom für den Laptop…

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Mir war es nur hochnotpeinlich, als wir mit schwarzer Limousine und Fahrer im Baumarkt aufschlugen. PA steuerte sofort auf die ausgestellten Grills zu und Dennis sogar noch gezielter direkt auf ein ganz spezielles Modell. „Das ist der beste. Der Preis ist auch OK!”, meinte er und hatte den Karton schon in der Hand.

„Halt! Da wird doch noch ein wenig Beratung möglich sein, oder?”, fuhr Pa dazwischen.

Inzwischen hatte sich auch ein entsprechend zertifizierter Ideengeber zu uns gesellt, wie auf seinem Schild zu lesen stand.

„Herr Kurowsky, welches Modell würden Sie uns empfehlen für das Grillvergnügen mit verwöhnten Freunden, bei dem selbstverständlich nicht nur Bratwürste gereicht werden sollen?”

Herr Kurowsky erläuterte die Wichtigkeit einer stufenlosen Temperaturregelung, die insbesondere für maritime Krustentiere unerlässlich sei, das indirekte Grillen, das Flavorisieren mit Aromahölzern, die Verstaubarkeit von Gasflaschen, die spezielle Emaillierung der teilbaren und deshalb Spülmaschinen geeigneten Grillroste, die Auffangschalen für Fett und Grillreste, den separaten Brenner für einen Wok und die beschichtete witterungsbeständige Edelstahlausführung.

Nachdem er bei seinem Rundgang durch die Ausstellung mit seinen Ausführungen soweit gekommen war, blieb er genau vor dem Grill stehen, auf den Dennis schon vor einer halben Stunde gezeigt hatte. Pa schaute Herrn Kurowsky an und sagte: „Gut, den nehmen wir!”

Jupp fiel die ehrenvolle Aufgabe zu, das gekaufte Geraffel im Kofferraum zu verstauen. Und da die Gasflasche aus Sicherheitsgründen unbedingt hinter den Vordersitzen verstaut werden musste - Jupp ist in solchen Dingen extrem pingelig - hatte ich auf der Rückfahrt kaum noch Platz für meine Beine.

Den Grill hatte Dennis dann schnell aufgebaut, zumindest schneller, als Pa die Anleitung gelesen hatte.

„Na, ihr hättet auf dem Weg ja zumindest noch Bratwürste mitbringen können”, meinte Ma und fuhr mit ihrem Zweisitzer los, das Wesentliche zu besorgen.

Immer, wenn man denkt, der Sommer bringt keine Überraschungen mehr, dann steht man plötzlich neben einem funkelnden Gasgrill und wartet darauf, dass ein Potpourri aus Geflügel- und Sojawürsten langsam Farbe annimmt.

„Das ist jetzt aber nur eine Probe!”, meinte Pa mit Blick auf den Grill. „Unseren neuen Nachbarn werden wir mit so etwas nicht kommen. Das gibt es dann erlesene Fisch- und Langusten-Variationen, gutes Rindfleisch und keine schnöde Bratwurst!”

Angrillen im Garten

Wenn Pa sich einen Plan gemacht hat, dann wird der umgesetzt, Peinlichkeit hin oder her. Die letzten Tage hatte er schon eine Tabelle mit den unterschiedlichen Kerntemperaturen für verschiedenes Grillgut erarbeitet. Damit, so erklärte er es fast jeden Abend beim Abendessen aufs Neue, könne man genau erkennen, wann etwa ein Steak ‘medium rare’ sei.

„Oder man schaut auf die Uhr und dreht es nach vier Minuten um”, meinte Dennis kauend.

Selbstredend war es nicht beim Grill geblieben, sondern es gab nun auch einen neuen Bluetooth-Temperaturfühler, der die besagte Kerntemperatur direkt an das Smartphone schickte. Geführte Apps entschieden dann, ob die von Dennis in die Argumentation eingebrachten vier Minuten um waren, und das Steak nun von der anderen Seite gebräunt werden sollte.

Es folgte eine formlose Einladung und alle, die nicht am Mittelmeer waren, versammelten sich am übernächsten Samstag auf unserer kargen Terrasse mit dem neuen Grill, den Bergen an Entrecôtes, Langustenhälften, Lammkottelets und Fischfilets in ihren Käfigzangen. Genaugenommen war es unsere Familie, Jupp und die neuen Nachbarn.

Ma wollte zwar unbedingt noch Salate machen, aber Pa wies sie energisch zurück: „Heute wird gegrillt. Da kommt nichts auf den Tisch, was irgendwo in der Erde gesteckt hat.”

Einsichtiger zeigte er sich beim Brot, das man - auf dem Grill veredelt - dazu reichen wollte. Gut, Jupp, den er jovialer Weise ebenfalls eingeladen hatte, sollte auf dem Weg noch beim Hofpfister reinspringen und diverse Viertel fränkischer und oberbayrischer herzhafter Brotspezialitäten mitbringen. „Die Scheiben nicht zu dünn schneiden lassen, sonst verbrennt es gleich auf dem Grill!”, gab er ihm noch als Mahnung mit auf den Weg.

Gut, dass Pa auch auf der Grill-Party nicht ohne seinen Anzug erscheinen würde, war vorherzusehen. Der neue Nachbar glich ihm Anzug technisch wie ein Zwilling. Grau, Zweireiher, Weste. Hatten die den selben Schneider?

Alle wussten natürlich, dass Pas handgenähte Maßanzüge nur zum Maßnehmen in einem Berliner Geschäft in Deutschland blieben. Dann wurden die Daten elektronisch in eine vermutlich riesige Fabrik in Hong-Kong geschickt, wo fleißige Chinesinnen ihm einen handgefertigten Maßanzug schneiderten, der, sobald er in Hamburg wieder seinen Container verließ auf magische Art „deutsch” wurde.

Die Vorstellung, dass zwei befreundete Kolleginnen in dieser Fabrik nebeneinander saßen und aus dem gleichen Stoffballen Anzüge für zwei Männer in unserer Straße nähten, amüsierte mich zutiefst.

Die Mutter von Chiòcciola trug einen leichten roten Sommerrock mit weißen floralen Mustern zu einer weißen Bluse, beides von Lena Hoschek. Es stand ihr ausgesprochen gut, wie ich fand. „Viel zu viele Farben und eindeutig zu grell”, meinte Ma später am Abend. „Es stand ihr nicht bei ihrem Teint. Kann nicht jede tragen so etwas.”

Sie war nur sauer, weil Pa sich das ganze Frühjahr nicht für ihre unterschwelligen Berichte über die Fashion Week interessierte, so sehr sie auch mit dem Zaunpfahl wackelte und den Namen Hoschek bei jeder passenden (und auch bei den unpassenden) Gelegenheiten fallen ließ. Junge Designer hatten es ihr angetan. Es war wohl so eine Art Entdeckerfieber, das vorher zu kennen, was künftig Mainstream sein könnte.

Chiòcciola selbst war wie ich gekleidet. Jeans, nicht zu neu, aber figurbetont, T-Shirt mit genau der richtigen Menge Elastan und einem Ausschnitt der so viel verriet, wie Eltern es bei einer Grill-Feier gerade noch zulassen. Ihren Bruder hatte sie zu Dennis’ Bedauern nicht mitgebracht.

Pa fuchtelte mit seiner neuen Grillzange herum und drehte und wendete, was das Zeug hielt. Sein Jackett hatte er abgelegt und eine Grillschürze umgehängt, die ihn auch gleich als den weltbesten Grillmeister auswies, falls jemand ernsthafte Fragen diesbezüglich aufwerfen wollte. Wollte aber niemand.

‘Wir ernähren uns eigentlich überwiegend pflanzlich.’

Die Gedanken in meinem Kopf erschreckten mich. Ich sah Chiòcciola an, und sah dann auf ihre Eltern, die auf unserer Terrasse standen und sich durch die bajuwarischen Brotsorten knabberten.

„Warum sagen sie nichts?”

‘Um uns zuzuhören, muss man ein wenig sensibel sein. Deine Mutter ist sehr wütend, weil meine Mutter so gekleidet ist, wie sie es sich die letzten Tage vorgestellt hat, dass sie passend zu dieser Gelegenheit gekleidet sein könnte. Sehr merkwürdig, oder? Und was auch merkwürdig ist: Sie findet 36 besser als 38; bei dir waren doch die größeren Zahlen besser, oder? Ihr habt ein merkwürdiges Wertesystem!

Und dein Vater würde eher eine dieser Langusten auf dem Grill weinen hören, als zu merken, was rund um ihn passiert. Nein, Mitleid hat er nicht, er hat nur furchtbare Angst, dass ihr Fleisch zäh wird.’

Ich sah sie an und entdeckte, dass sie eine Träne in ihrem Augenwinkel hatte.

„Grill-Partys sind nicht so euer Ding, oder?”

‘Uns reichen in der Regel pflanzliche Aminosäuren völlig. Und wir sind es nicht gewohnt, zu töten, um zu leben. Das ist nicht unsere Lebensweise.

Und Wesen, die mit ihrem Haus verwachsen sind, sind bei uns heilig und werden nicht in Hälften geteilt und auf heißem Eisen dazu gebracht, dass ihr Eiweiß gerinnt.’

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