Dina Sander - Eisjungfer

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Eilifuris versinkt im ewigen Eis. Mit grausamer Kälte herrscht die Ewige Eisjungfer gemeinsam mit dem Gott Wuldor über das Reich. Die junge Jägerin Kjellrun macht sich auf die Suche nach Verwandten, um einer unerwünschten Partnerschaft zu entgehen. Beide treffen aufeinander und ahnen nicht, wie sehr ihr Schicksal miteinander verwoben ist und dass ihr Handeln die ganze Welt verändern wird.
Fühle dich hinein in die Ich-Erzählerin, die Ewige Eisjungfer, die um ihre Macht fürchtet.
Verfolge Kjellruns Weg ins Unbekannte und fiebere mit, ob sie ihre erste Liebe findet oder doch verlieren wird.
Das Ende wird dich hoffentlich überraschen!

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„Au, was ist los? Warum bleibst du stehen? Und was willst du mit dem Baum?“, fragte Kjellrun und wich einen Schritt zurück. Missmutig rieb sie über ihre Nase, als ob sie damit sein Vergehen nochmal verdeutlichen wollte.

„Was ich hier mache?“ Sjard drehte seinen Kopf zu ihr und blickte sie ungläubig an. „Du, eine der besten Jägerinnen von Hjolmfort, fragst mich, was ich hier mache?“

„Ja, klar, was hat das mit meinen Jagdfähigkeiten zu tun?“

Sjard schüttelte den Kopf, stöhnte leise und drehte sich dem Baum zu. Aus einer kleinen Umhängetasche holte er ein Messer hervor und ritzte ein Zeichen in die Rinde des Baumes. Nicht so tief, dass es ihn verletzen könnte, aber tief genug, dass es als sichtbares Merkmal zu erkennen war, wenn man wusste, dass es dort war.

Kjellrun zuckte beschämt zusammen und neigte den Kopf nach unten. Oje, das war ihr nun überaus peinlich. Natürlich hatte Sjard recht, das hätte sie wissen müssen. Ein guter Jäger machte sich Zeichen in unbekanntem Gebiet, damit er den Rückweg fand. Hier im dunklen, dichten Svartskog waren solche Kennzeichen Pflicht, um überleben zu können. Wie hatte sie das nur vergessen können? Sie hatte wohl zu lang im nördlichen Svartskog gejagt, wo sie jeden Baum und jeden Strauch kannte.

„Es tut mir leid“, murmelte sie und seufzte.

„Ja, das sollte es auch“, erwiderte Sjard mit fester Stimme. „Obwohl deine Nachlässigkeit wahrscheinlich auch dein Glück war.“

„Wie meinst du das?“

Er beachtete sie nicht weiter, sondern drehte sich wieder um und setzte seinen Weg fort. Der kleine, ängstliche Junge von vorhin schien einem besonnenen, wortkargen Jäger gewichen zu sein. Da stimmte doch was nicht!

„Was ist los, Sjard? Du bist so seltsam. Warum antwortest du mir denn nicht?“ Kjellrun beeilte sich, ihn einzuholen. „Sjard, rede mit mir. Was ist denn los? Sag schon, was ist los?“ Ihre Stimme wurde immer drängender. Sie hörte erst auf, als er verärgert stöhnte und nachgab.

„Kjellrun, du bist heute Morgen in den östlichen Waldrand des Svartskog geschlichen. Das haben Thores Jägerfähigkeiten direkt erkannt. Er ist dir hinterher, ebenso wie einige seiner Freunde und ...“, Sjard druckste ein Weilchen verlegen herum, senkte den Kopf und räusperte sich schließlich, „... ich schließlich auch. Ich wollte doch wissen, was er macht, wenn er dich findet.“

Schweigen. Kjellrun konnte sehen, wie seine Finger mit dem Messer spielten, ehe er es nervös in der Tasche verstaute. Als er wieder aufblickte, war sein Blick angriffslustig. „Na los, lach mich aus, weil ich mich um dich gesorgt habe. Immerhin hab ich den Dienst an deiner Mutter verweigert, da sollte ich mich auch nicht um dein Wohl kümmern.“

Mit großen Augen starrte sie ihn an. Verlangte er jetzt allen Ernstes von ihr, dass sie ihn für sein mutiges Vorhaben tadelte?

„Na gut, dann eben nicht“, murmelte er und fuhr anschließend lauter fort: „Wir, also eigentlich Thore, sind nicht weit gekommen, da war deine Spur verschwunden. Einfach so weg. Als seist du nie in den Wald gegangen. Das hat uns alle verwirrt, denn fliegen kannst du ja nicht und wie ein Eishörnchen von Baum zu Baum hüpfen auch nicht. Doch Thore hat nur gemeint, da du nach Ulvershom willst, muss er einfach weiter nach Westen gehen, dann wird er dich schon finden.“

Kjellrun hörte mit gerunzelter Stirn zu. Wenn da nicht Sjard vor ihr stünde, würde sie glauben, er machte sich gerade einen Spaß mit ihr. Warum sollte ihre Fährte verschwunden sein? Sie war zwar eine gute Jägerin, aber sie hatte gar nicht versucht, ihre Spur zu verwischen. Ihr war es nur auf Schnelligkeit angekommen. Denn sobald sie erst in Ulvershom war, konnte Thore ihr gar nichts mehr anhaben. Sie würde einfach zu den Verwandten ihres Vaters laufen, es mussten doch noch eine Schwester oder ein Bruder von ihm leben, niemand kam als Einzelkind zur Welt. Oder besser fast niemand. Sie selbst war sicherlich eine Ausnahme. Wenn sie dann erst in der Geborgenheit ihrer Familie war, durfte Thore sie nicht einfach mitnehmen. Die Familie des Vaters hatte mehr Rechte an ihr als die Mutter.

„Ich bin dann umgekehrt“, erzählte Sjard weiter. „Wo keine Spur ist, braucht man auch nicht folgen. Thore ist geradewegs weiter durch den Wald und einige seiner Freunde folgen ihm.“

„Aber“, warf Kjellrun überrascht ein, „was machst du hier, wenn du heimgekehrt bist?“

„Was ich hier mache?“ Sjard schüttelte ungläubig den Kopf. „Die Frage ist eher, was du hier machst. Schau dich doch mal um, kommt dir gar nichts sonderbar vor?“

Kjellrun blickte um sich.

Die Bäume standen weit auseinander, Büsche und Dornengestrüpp wuchs zwischen ihnen, überall gab es Schneeverwehungen. Je länger sie herumschaute, desto sonderbarer erschien ihr alles. Ihr Blick richtete sich nach oben. Sie konnte einen weißblauen Himmel sehen. Das hier war auf keinen Fall die Gegend, in der sie vor Sjards Eintreffen gewesen war. So licht wie alles war, musste sie sich im nördlichen Teil des Svartskog befinden.

Aber das war unmöglich!

„Ah, ich sehe, du verstehst.“ Sjard nickte und blickte sehr ernst. „Was auch immer du hier machst, ich war auf der täglichen Jagd nach Fleisch für meine Familie. Es war reiner Zufall, dass mich die Spur eines Rehs auf deine Fährte lockte. Was glaubst du, wie überrascht ich war, als ich ausgerechnet deine Spur in diesem Teil des Waldes fand.“

„Nördlicher Svartskog“, murmelte Kjellrun wie benommen und drehte sich langsam. „Das ist unmöglich.“

„Es ist möglich“, widersprach Sjard, „sonst wärst du nicht hier. Doch nun lass uns weitergehen. Wenn ich deine Spur gefunden habe, kann es passieren, dass auch andere sie finden. Thore ist immer noch auf der Jagd nach dir. Auch wenn ich keine Ahnung habe, wie du ausgerechnet hier aufgetaucht bist. Außerdem sind etliche Stunden seit deiner Flucht vergangen. Ich will auf gar keinen Fall im finsteren Wald sein, wenn die Sonne untergeht. Darum müssen wir rasch machen, sonst geschieht noch ein Unglück.“

Der junge Mann drehte sich um und lief los. Ohne noch etwas zu sagen, folgte ihm Kjellrun. Sie glaubte nicht an Magie oder an sonderbare Kräfte. Nur Wuldor und die Ewige Eisjungfer konnten zaubern, wenn es sie überhaupt gab. Doch weshalb hätten die beiden sie in den nördlichen Svartskog zaubern sollen, weit weg von Thore und seinen Freunden? Da hätten sie es sich viel leichter machen können und sie direkt zum Fjalldom zaubern, hoch auf den Gipfel, wo den Geschichten nach die Burg des mächtigen Gottes sein sollte.

Kjellrun dachte an die Gestalt im schwarzen Umhang. Sie war sicher, dass es sich bei der Schwärze um einen schwarzen Wollmantel gehandelt hatte. Schwarz. In Wuldor gab es kein Schwarz. Er war der Gott der eisigen Kälte und des ewigen Winters. Wuldors Farbe war Weiß. Wer auch immer die Gestalt war, es konnte nicht Wuldor gewesen sein.

Kjellrun stolperte und stieß gegen Sjard.

„Pass doch auf“, schimpfte der. „Mädchen, wir haben einen weiten Weg vor uns, da musst du all deine Sinne bei dir haben. Ich will es nicht sein, der Thore in die Hände fällt mit seiner Braut.“

„Ich bin nicht Thores Braut“, wehrte sie sich.

„Ob du es sein willst oder nicht, du bist es. So ist es das Gesetz unseres Dorfes. Wenn du keinen anderen Jäger findest, der sich um dich sorgt, wird Thore dein Mann.“

Es tat so weh, diese Worte aus Sjards Mund zu hören. Hielt der Freund denn gar nicht mehr zu ihr? Erst wollte er nicht ihre Mutter beschützen und jetzt empfand er sie selbst als Ballast.

„Wo hast du überhaupt deinen Beutel mit Essen und Trinken?“, fragte Sjard unvermittelt.

„Ich ... ich ... den muss ich vor deinem Fenster vergessen haben“, gestand Kjellrun und gab einmal mehr zu, dass sie heute ihre Gedanken nicht beisammenhatte. Konnte es noch schlimmer kommen?

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