Klaus Sebastian - Schatten über Burma

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Warum sollte sich der ominöse «Nowhere Man», ein skrupelloser Pornoproduzent, auf dessen Webseite auch Fotos von Minderjährigen gehandelt werden, ausgerechnet in Burma verstecken? Der Düsseldorfer Detektiv Max ist zunächst skeptisch. Dennoch nimmt er den Auftrag an und macht sich auf die Reise. Die Suche nach dem Phantom führt ihn von Pattaya nach Rangun und schließlich in ein Wasserkloster auf dem Inle-See – mitten hinein in das unbekannte Herz von Burma. Ein junges Mädchen wird dort vermisst. Ist sie ein weiteres Opfer des Internet-Gangsters?
Der Autor Klaus Sebastian nimmt den Leser mit in ein exotisches südostasiatisches Land. Seine Helden werden auf ihrer Odyssee durch Burma (Myanmar) nicht nur von den allgegenwärtigen, unsichtbaren Spitzeln begleitet, sie begegnen auch einer schönen Einheimischen, die sich auf ihre Seite schlägt. Schatten über Burma ist eine gelungene Mischung aus Abenteuerroman, Krimi und Road-Movie.

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Er blickte zum Fenster hinaus, sah den blühenden Frangipanibaum, hörte sein Hausmädchen in der Küche rumoren. Er spürte die Qual der Nacht noch in den Knochen, wollte nicht weiter darüber nachdenken, doch es gelang ihm nicht. "Verdammte Nutten", murmelte er. Er hatte noch kein thailändisches ‚Barmädchen' getroffen, das eine Ahnung davon hatte, wie man einen vernünftigen Drink mixte. Und die Go-Go-Girls konnten nicht einmal tanzen. ‚Wackeln nur mit dem Hintern' dachte er. Womöglich lachten sie ja selbst über ihre Berufsbezeichnungen. Und doch - es gelang ihm nicht, dem Mädchen richtig böse zu sein. Sie machte das bestimmt für ihre Kinder. Und außerdem: Was würde er ohne diese Barmädchen anfangen? Er brauchte sie, und manchmal, wenn er Glück hatte, gabelte er eine auf, die ihm für eine kurze Zeit die Illusion schenkte, er sei nicht allein, nicht wirklich.

Als er die Türklingel hörte, war er erleichtert und stemmte sich ächzend aus seinem Sessel hoch.

******************

"War doch ein netter Abend gestern, oder?" fragte der Käptn. Ich nickte und schmunzelte etwas verlegen wie ein ertappter Schuljunge.

"Kulturell findet hier ja nichts statt", stellte er fest. Es hörte sich fast so an, als wollte er zu einer Entschuldigung für unseren verlotterten Abend ansetzen. "Aber irgendwie muss man ja die Zeit totschlagen", fuhr er fort. "Der ganze Barbetrieb ödet einen zwar früher oder später an, aber was will man machen? Und ich finde, in Jean-Pierres Schuppen gibt es gute Musik und ein paar wirklich unverdorbene Mädchen." Er seufzte und nahm einen Schluck aus seiner Tasse.

Der Anblick seiner kleinen Villa hatte mir die erste Überraschung des Tages beschert. Entweder der Kerl hatte Geschmack oder er hatte das Gebäude fix und fertig gestylt von seinem Vorbesitzer übernommen. Den aus Ziegelsteinen gemauerten, weiß getünchten Kamin, der aus dem üppig wuchernden Garten hervorstach und die meterhohen Kakteen vor der gelborange gestrichenen Rückwand verliehen dieser kleinen Oase das Flair einer mexikanischen Hazienda. Und hier auf der Terrasse dominierten eindeutig chinesische Einflüsse. Über uns, an der Decke einer Säulenhalle aus braun lackiertem Tropenholz, waren rot-goldene Lampions befestigt. Darunter, auf den schweren Korbsesseln, saßen wir und rührten im Milchschaum unserer Cappuccinos.

"Aber lassen wir das", murmelte er nun und sein Gesicht wurde ernst. "Sie haben ja gesehen, dass ich kein Kind von Traurigkeit bin. Doch beim Thema Kinderpornographie hört der Spaß für mich auf. Wenn ich Ihnen und Blumfeld irgendwie helfen kann, dann werde ich das nach Kräften tun."

Ich erläuterte ihm, was ich bisher herausgefunden hatte und unterbrach meine Ausführung nur, als eine ältere Thai hereinschlurfte und einen Teller mit Kokosplätzchen vor uns abstellte.

"Also los, dann zeigen Sie mal die Fotos her", forderte der Käptn mich auf, nachdem die Alte verschwunden war. "So ganz genau hab ich immer noch nicht verstanden, wie Sie ausgerechnet auf Burma kommen."

Ich schob ihm die beiden Fotos rüber. Von den Blättern einer Kokospalme zerschnitten, flackerte das dickflüssige Morgenlicht unruhig über die Tischplatte und die beiden Fotografien.

"Links ist das Original, rechts eine extreme AusschnittsVergrößerung des Hintergrunds."

Er rückte seine Lesebrille zurecht, studierte die Bilder.

"Mein Gott, so ein hübsches Kind", murmelte er. "Dreckskerle, die so was machen."

Mit ernster Miene blickte er über die Ränder seiner Brillengläser zu mir herüber und deutete auf die vergrößerte Aufnahme. "Sie haben völlig recht. Das sind burmesische Buchstaben. Aber, hmm...", er rieb sich das Kinn, "die könnten das Plakat ja auch absichtlich dort platziert haben, oder?"

Ich schob die Tasse von mir weg, verscheuchte eine Fliege, die auf meinem Unterarm gelandet war.

"Nein, ich tippe eher auf Nachlässigkeit. Diese Typen fühlen sich ziemlich sicher, und der Nachweis, dass ein Foto in Burma oder Thailand oder Mexiko aufgenommen wurde, ist ja noch lange keine heiße Spur. Leider."

"Ja, richtig. Auf die Idee, dass jemand ihre Fotos nicht nur als Wichsvorlage benutzt, kommen die wahrscheinlich gar nicht. Aber wie soll es nun weitergehen?"

"Ich habe gestern noch mit Blumfeld telefoniert. Er ist damit einverstanden, dass wir zusammen nach Yangon fliegen."

Olli schüttelte den Kopf. Der Gedanke schien ihm nicht zu behagen. "Einfach so ins Blaue?"

"Blumfeld hat anscheinend überall seine Kontakte. Wir sollen dort auf jemanden warten."

"Na gut", erwiderte Olli trocken. "Wann geht unser Flug?"

"Morgen früh, um 8.40 Uhr mit der THAI."

Kapitel 5

Bangkok

Lutz Blumfeld hängt mit gebeugtem Rücken über seinem Laptop. Hin und wieder lüftet er seine randlose ultraleichte Lesebrille, reibt sich die übermüdeten Augen, tippt eine neue Adresse ein und stellt sich vor, wie seine Anfrage durch die Korridore des endlosen Raums jagt. Seine Aktien haben sich in den letzten Tagen nicht besonders gut entwickelt. Die Seite des Internet-Brokers baut sich quälend langsam auf. Er stöhnt, trommelt nervös mit den Fingern auf der Tischplatte, dann erscheint sein Depot auf dem leuchtenden Schirm. Die Daten sind von gestern. Er flucht leise, begreift, dass er den Zeitunterschied von fünf Stunden nicht einkalkuliert hat, lässt den Blick schweifen, über die Dächer von Bangkok, die verrosteten Satellitenschüsseln, die Baustellen und Hotelhochhäuser. Hier und da zeichnen sich auf ihren grauen Betondächern azurblaue, nierenförmige Swimming-Pools ab. Die glänzende Halbkugel eines Tempels reflektiert das Licht der Morgensonne.

Er ruft die Seite von wallstreet-online auf, liest die neuesten Gerüchte, die von Zockern, Pushern, Börsen-Gurus und Absahnern in Umlauf gebracht werden, schmunzelt über ihre altklugen, marktschreierischen Tipps. Dann klinkt er sich in die Charts von Medigene ein, ärgert sich gleichzeitig, dass er seine Neugierde nicht zügeln kann. Vor zwei Wochen hatte er den Pushern geglaubt und die Biotech-Aktien für 57 Euro gekauft. Am nächsten Tag sackte der Kurs ab, dann stieg er leicht, erreichte schlappe 63 Euro, bevor er wieder den Rückwärtsgang einlegte. Entnervt, gelangweilt hatte er das Ding für 61 wieder abgestoßen, froh darüber, wenigstens keinen Verlust erlitten zu haben. 48 Stunden später explodierte der Kurs, jagte auf 80, 85. Lautlos erscheint die Fieberkurve des Vortages auf dem Top: 94 Euro. Er verzichtet darauf, sich den Verlust auszurechnen. Was ihm fehlt, ist Geduld. Dennoch kann er die Finger nicht von diesem Börsenspiel lassen. Geistesabwesend beobachtet er zwei winzige Ameisen, die aus dem Schacht des Modems krabbeln. Er wischt sie fluchend von der Tischplatte, dann klickt er die Seite weg und fährt den Computer runter.

Er ist stolz darauf, dass er der Versuchung widerstanden hat, die andere Seite anzuklicken, die Seite seines unsichtbaren Feindes. Es macht ihn nur von Tag zu Tag wahnsinniger, dass er diesem Phantom nicht persönlich gegenüberstehen kann. Vielleicht bald, bald. Deshalb ist er hier. Und die Freunde oder Detektive seines Bruders werden ihm helfen, sie werden ihn ans Ziel bringen, ohne es zu wissen.

Er geht zum Kühlschrank, greift sich ein Fläschchen Yakult und einen Strohhalm, saugt den eiskalten Joghurt in zwei Zügen heraus, massiert sich den Bauch. Er hat zwei oder drei Kilo zuviel, doch das stört ihn nicht weiter. Er fühlt sich fit. Nur die Hitze in Asien und der Jetlag machen ihn müde. In der Bangkok-Post hat er gelesen, dass die Temperaturen in Yangon noch höher sind als hier in Thailand. 36 Grad. Er schaut auf die Uhr. Morgen früh wird er nach Burma fliegen, den ganzen Aktienmist und die virtuelle Scheinwelt des Internet hinter sich lassen. Er ist ungeduldig, ja, und er spürt den behäbigen Dämon der Langeweile, der sich in der feuchten Luft ausbreitet und ihm das Atmen schwer macht.

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