Fee-Christine Aks - Die Frau im Treppenhaus

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Die Frau im Treppenhaus: краткое содержание, описание и аннотация

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"Es geschah 2003 während eines Stromausfalls in New York – die schönste Frau, die ich je gesehen habe, begegnet mir und wir sind zusammen gefangen im Treppenhaus eines leeren Bürogebäudes. Was danach passierte, war für mich Himmel und Hölle zugleich."
Sam erlebt eine geradezu magische Nacht. Am nächsten Morgen ist der Strom zwar wieder da, aber dafür ist die Frau weg. Sie bleibt spurlos verschwunden, auch wenn Sam alles daransetzt sie zu finden oder zumindest ihren Namen zu erfahren.
Sam versucht ohne sie weiterzuleben, kann sie jedoch nicht vergessen. Auf der Suche nach ihr, macht Sam sich lächerlich, verdächtig und unglücklich. Schließlich lebt Sam sogar mit ihr, wenn auch nur im Geiste. Als es nach Jahren schließlich zum Wiedersehen kommt, wünscht Sam, dass die Suche nie zu Ende gegangen wäre…

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Ich will niemand mit unseren Präsentationen und Vertragsverhandlungen langweilen; daher nur so viel: Obwohl ich mit meinen Gedanken die ganze Zeit über bei Annie war, wurde der Pitch ein voller Erfolg. Vielleicht war es gerade Annie, die ich immer aus dem Augenwinkel schräg hinter mir stehen sehen glaubte, durch die ich besonders mitreißend war. Meine Worte und die vorbereiteten Ideen überzeugten den Kunden, sodass sie uns entgegen aller Gepflogenheiten schon am Ende des Termins in meine Hand hinein den Vertragsabschluss versprachen, der dann am nächsten Tag tatsächlich eintraf – und mir für die verantwortliche Projektleitung eine nette Provision brachte.

An dem Abend aber hatte ich Mühe, mir meine Ungeduld nicht anmerken zu lassen. Sobald ich konnte, verabschiedete ich mich von meinem Team und eilte unter dem Vorwand, noch einen potenziellen Kunden zu treffen, zu Rasmus.

Wie besprochen reichte ich ihm die gebrannte CD mit den vier Fotos und gab mein Okay, als Rasmus den Beschnitt des Streifen-Bildes an seinem großen hochauflösenden Monitor ausführte. Wie immer stellte Rasmus keine Fragen, wofür ich die Fotos brauchte; vermutlich glaubte er, dass es sich um ein Probe-Fotoshooting für eine neue Werbekampagne handelte.

Jedenfalls ließ ich mir die vier Fotos ausdrucken, in Postergröße und auf Hochglanz, und freute mich wie ein Kind zu Weihnachten, als ich sie vier Tage später – am Freitagnachmittag eine Woche nach meiner Begegnung mit Annie – abholen konnte.

Die Bilder waren groß und schwer, da Rasmus sie auch wie gewünscht in Rahmen gesetzt hatte. Ich leistete mir ein Yellow Cab und ließ mich von Rasmus‘ Druckerei nach Hause fahren. Dort benutzte ich verbotenerweise den alten Lastenaufzug, der eigentlich nur für meinen Nachbarn, einen freischaffenden Künstler, gedacht ist, der sein Atelier im zweiten Stock des Hauses hat. Aber mit dem Lastenaufzug kommt man immerhin bis in den vierten Stock, sodass ich die vier Bilder nur noch einzeln eine Etage bis zu meiner Wohnung im fünften Stockwerk tragen musste.

Bei meinem Umzug nach Manhattan haben die Möbelpacker alle vier sehr sorgsam von mir eingepackten Bilder aus der kleinen Wohnung in Williamsburg hinaus, in das Garagenschließfach hinein und schließlich hinauf in meine neue Wohnung an der Upper West Side getragen. Das Aufhängen habe jedes Mal ich übernommen und zwar erst ganz zum Schluss, wenn alle Möbel an Ort und Stelle waren, um die Bilder ja nicht zu beschädigen.

Wie in Williamsburg hingen dort die Bilder in ihren schmalen silbernen Rahmen in meiner Wohnung, eins im Wohnzimmer, das zweite statt im Flur im Durchgangszimmer, das dritte im Arbeitszimmer und das vierte im Schlafzimmer. Auf dem Bild im Wohnzimmer lächelt Annie mich direkt an, die rechte Hand auf dem Treppengeländer.

Das Bild im Durchgangszimmer ist das erste Foto, auf dem sie in der Ecke hockt und erschrocken zu mir aufsieht. Das zweite Bild ist das, auf dem sie halb abgewandt lächelt, aber bereits die grauen Streifen zu sehen sind; deshalb habe ich es hochformatig drucken und zurechtschneiden lassen, bevor ich es im Schlafzimmer so aufhängte, dass ich es vom Bett aus gut sehen kann.

Das dritte Bild ist das, auf dem sie mit der Hand auf dem Treppengeländer ihre langen Haare zurückwirft, ohne dass ihr Gesicht zu erkennen ist – ich habe es ins Arbeitszimmer gehängt, weil es mich am wenigsten ablenkt.

Auf dem vierten und besten Bild, das im Wohnzimmer hängt, fallen ihre roten Haare gerade wieder auf ihre Schultern zurück, während sie mir das Gesicht zugewandt hat und mich mit einem leichten, ein wenig scheuen Lächeln direkt ansieht.

Das fünfte Bild habe ich zwar nicht gedruckt, da es ja nur aus grauen Streifen besteht, aber ich habe es bis heute nicht übers Herz gebracht, es zu löschen.

Es gibt auf meinem Computer und – seit Einführung der Smartphones – auch auf meinem Mobiltelefon einen Ordner mit allen fünf Fotos. In dem grauen Bild habe ich mir angewöhnt, ihr Verschwinden zu erkennen; die übrigen Fotos helfen mir dabei, mich an sie und ihr Gesicht zu erinnern. Es kann vorkommen, dass ich mehrmals pro Tag die Fotos durchsehe und ihr Gesicht anstarre oder mir nur in Erinnerung rufe, wie es gewesen ist, diese wundervolle Frau in meinen Armen zu halten.

Auch zuhause verging – außer wenn ich schlief – keine Stunde, in der ich nicht den Blickkontakt mit einer von Annies großformatigen Aufnahmen suchte und dabei noch intensiver als sonst an sie dachte. Die Fotos sind der einzige Schmuck in meiner Wohnung, früher, weil für mehr kein Platz da war, später dann, weil ich nichts anderes haben wollte, das von Annie ablenkt.

Wenn man mich fragt, wer diese schöne Frau in meiner Wohnung ist, so antworte ich meist: „Das ist meine Halbschwester. Sie modelt.“

Das macht vor allem die männlichen Besucher neidisch, scheint aber eine beruhigende Wirkung auf meine – zugegebenermaßen seltenen – Gäste zu haben. Ich habe es immer vermieden, Fremde in mein Reich zu lassen. Früher, weil ich mich des Zimmers schämte, das selbst im aufgeräumten Zustand vollgemüllt wirkte, weil es eigentlich das Arbeitszimmer meiner Mutter war. Sie hat als Kunsttherapeutin gearbeitet und in unserem sehr kleinen Appartement in einer Kleinstadt irgendwo hinter dem Mond keinen Platz für ihr ‚Studio‘ gehabt. Ich denke, wenn mein Vater nicht jeden Cent für meine Ausbildung beiseitegelegt hätte, dann hätten wir in einem Haus gewohnt, in dem auch Platz für ein richtiges Künstlerstudio und ein davon separiertes Kinderzimmer gewesen wäre.

Wie auch immer, ich war und bin wenig persönliche Habe gewöhnt und daher hatte ich gelernt, das Wenige besonders zu schätzen. Die Bilder von Annie hätte man wohl als meinen größten Schatz bezeichnen können.

Deshalb war ich einerseits stolz, sie zeigen zu können. Andererseits wollte ich nicht, dass andere sie zu lange anstarrten, weshalb ich die Gespräche über die Bilder und meine angebliche Halbschwester immer sehr schnell abwürgte und zu einem anderen Thema überging.

Einen Namen nannte ich beim Vorstellen der fotografierten Frau übrigens nie, vor allem weil ich – wohl um mich von den Misserfolgen bei der Suche nach ihr abzulenken – über die Zeit anfing, je nach Stimmung, Lust und Laune weitere Namen für die geheimnisvolle Frau im Treppenhaus zu erfinden.

Ich nannte sie Bella, wenn ich froh und mit ihr im Reinen war. Ich brüllte sie mit Laura an, wenn ich wütend oder frustriert war. Emily war sie, wenn ich betrunken war, und Stella, wenn ich eine angeregte Diskussion mit ihr führte. In traurigen Momenten suchte ich Trost bei Jenny; wenn ich mir vorstellte, von ihr beim Sport angefeuert zu werden, nannte ich sie Donna. In albernen Momenten wurde sie zu Penny, in ernsten zu Charlotte. Mit der sanften Hannah kuschelte und schlief ich, mit der wilden Gina hatte ich Sex, wenn ich mich auf eine Beziehung mit einer realen Frau einließ oder mich selbst befriedigte. Lilly hieß sie, wenn ich einfach so an sie dachte, und Katie, wenn ich mir vorstellte, dass sie mit mir auf der Couch vor dem Fernseher saß und ich sie einfach nur im Arm hielt. Der einzige Name, den ich in all der Zeit für alle diese Situationen und Stimmungen verwenden konnte, war und blieb Annie.

Zugegeben, es war schon seltsam – und auch nicht fair, wenn ich mitten in der Ekstase des Augenblicks nicht den Namen der realen Frau flüsterte, sondern Hannah, Gina oder eben Annie sagte. Aber es gelang mir immer, die Situation zu überspielen, wenngleich meine erste längerfristige Freundin und Begleiterin nach der Nacht im Treppenhaus – Lucy hieß sie – mir eine verquere Beziehung zu meiner (imaginären) Halbschwester Annie unterstellte und auf der Stelle Schluss mit mir machte. Ich muss wohl nicht sagen, dass ich darüber nicht traurig war; vielmehr war ich froh, wieder allein mit meiner Annie zu sein. Das war am Anfang, in den ersten Monaten nach der Nacht im Treppenhaus und dauerte die erstaunliche Zeit von fünf Wochen. Die Einsamkeit danach wurde für mich geradezu zu einer Erholung, denn ich war ja nicht allein. Ich hatte meine Annie.

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