Agnes M. Holdborg - Sonnenwarm und Regensanft - Band 4

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Sonnenwarm und Regensanft - Band 4: краткое содержание, описание и аннотация

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Annas Leben scheint perfekt. Sie liebt Viktor, den halbmenschlichen Elfenprinzen, und erkennt, dass auch sie weniger Mensch ist, als sie bislang dachte. Vitus, der König des westlichen Elfenreiches, und seine Frau Loana fiebern der Geburt ihrer Zwillinge entgegen.
Doch die Idylle trügt.
Schreckliche Ereignisse erschüttern die Welt der Elfen. Wieder sind es Rache und die Gier nach Macht, die den Elfenkönig zum Kampf herausfordern, einem Kampf auf Leben und Tod. Vitus weiß, dass diesmal nur eine List seine Familie, Freunde und sein Reich retten kann. Er muss sein eigenes Leben in die Waagschale werfen.

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Die­ses Bild hat­te Vik­to­ria für ih­ren Va­ter ge­malt, da­mit der es sei­ner Braut zur Hoch­zeit schenk­te. Vik­tor fand, dass sich sei­ne Schwes­ter mit dem aus­drucks­star­ken, be­rüh­ren­den Bild selbst über­trof­fen hat­te und recht dar­an tat, ihr Kunst­stu­di­um in Düs­sel­dorf fort­zu­set­zen.

Wäh­rend er noch über das Ge­mäl­de sin­nier­te, rub­bel­te er mit ei­nem Tuch An­nas lan­ges gold­blon­des Haar tro­cken. Denn an die­sem Tag herrsch­te aus­nahms­wei­se sehr schlech­tes Wet­ter im El­fen­land. Es war kalt und goss wie aus Kü­beln. Weil man bei den El­fen üb­li­cher­wei­se zu Pfer­de un­ter­wegs war an­statt in ei­nem schüt­zen­den Au­to oder Ähn­li­chem, wa­ren sie bei­de pit­sch­nass im Schloss ein­ge­trof­fen.

… Sei­ne El­fen­welt exis­tier­te par­al­lel zu je­ner der Men­schen und konn­te aus­schließ­lich über ge­hei­me Ein­gän­ge er­reicht wer­den. Au­ßer­dem wa­ren vie­le zu­sätz­li­che Por­ta­le zu durch­que­ren, um zum Bei­spiel zum kö­nig­li­chen Schloss zu ge­lan­gen. Da­zu be­nö­tig­te man nicht nur die pas­sen­den Schlüs­sel­wor­te. Auf Rei­sen über Land war es zu­dem rat­sam, ein el­fi­sches Pferd zu be­sit­zen, das einen si­cher zu den oft weit von­ein­an­der ent­fern­ten El­fen­or­ten trug.

Selbst wenn er mit An­na auf sei­nem schnee­wei­ßem Pferd Ari­el­la ritt, brauch­ten sie fast im­mer ei­ne vol­le Stun­de, um zum Schloss zu ge­lan­gen. Und das, ob­wohl sein Haus di­rekt am Ein­gang zum El­fen­reich lag.

Auch An­nas Wald be­fand sich nah am Ein­gang, was sie da­mals, als Vik­tor sie an­sprach, na­tür­lich noch nicht wis­sen konn­te. Aber al­lein die­ser Um­stand hat­te ihn zu An­na ge­bracht, als er sei­ner­zeit die dor­ti­ge Ge­gend zu er­kun­den be­gann, da­bei das hüb­sche träu­men­de Mäd­chen auf der Lich­tung ent­deck­te und sich so­fort in ih­re Schön­heit, ih­re Träu­me und in sie ver­lieb­te.

Sie war sehr klein und zier­lich. El­fen­gleich, wür­den die Men­schen sa­gen. Hin­ter ei­ner schlich­ten Bril­le blick­ten ver­träum­te, be­tö­rend hell­blaue Au­gen, die Vik­tor an die hel­len Sa­phi­re der Edel­stein­mi­ne sei­nes On­kels Estra er­in­ner­ten. Ih­re zar­te Por­zel­lan­haut schim­mer­te hauch­fein ro­sa, wenn sie sich auf­reg­te. Das pas­sier­te so­gar manch­mal wäh­rend ih­rer Träu­me. Sie schien un­ter­des­sen wohl all­zu sehr ab­zu­schwei­fen, sprach da­bei ih­re Vi­si­o­nen und Wün­sche laut aus. Das ver­wirr­te ihn. So­wohl ih­re Wor­te als auch ihr reiz­vol­ler ro­ter Mund, des­sen Lip­pen sich so sinn­lich be­weg­ten.

Seit er sie dann ei­nes Ta­ges an­ge­spro­chen hat­te, wa­ren sie ein Paar. Seit­dem und für ewig! …

»Du soll­test mein An­ge­bot an­neh­men, An­na«, mein­te Vi­tus ernst, als er ihr feuch­tes Haar be­trach­te­te.

Beim An­blick des vor Näs­se trie­fen­den Paa­res hat­te er den Ka­min al­lein mit dem Schnip­pen sei­ner Fin­ger ent­zün­det. Nun pras­sel­te es fröh­lich und wohl­tu­end wär­me­nd vor sich hin.

»Ger­tus ist ein ru­hi­ges, bra­ves Pferd. Et­was klein ge­ra­ten, den­noch wen­dig, schnell und treu. Mein Ritt­meis­ter hat es mir für dich emp­foh­len. Es wä­re op­ti­mal. Du und Vik­tor, ihr wärt be­stimmt mehr als ei­ne Vier­tel­stun­de frü­her hier im Schloss, wenn du mit dei­nem ei­ge­nen Pferd rei­sen wür­dest.«

»Dan­ke, Vi­tus«, gab An­na matt zur Ant­wort, »aber ich hab halt im­mer noch rie­si­gen Re­spekt vor den Tie­ren. Ich bin‘s nicht ge­wohnt und hab nie rei­ten ge­lernt.«

Vi­tus lä­chel­te. »An­na, du musst nicht ler­nen, auf ei­nem El­fen­pferd zu rei­ten. Es muss dich nur ken­nen. Den Rest macht es ein­fach selbst.«

»Ihr habt gut re­den, ihr El­fen. Ihr seid al­le to­tal groß und stark. Des­halb habt ihr kein Pro­blem da­mit, auf den brei­ten Rü­cken ei­nes sol­chen Rie­sen zu sprin­gen. – Oh, ent­schul­di­ge, Lo­a­na. Es gibt na­tür­lich Aus­nah­men.«

Schmun­zelnd re­gis­trier­te Vik­tor, dass die für An­na so ty­pi­sche Rö­te bei ihr auf­stieg, und das, wo er ge­ra­de noch ge­nau dar­über nach­ge­dacht hat­te. Sie war sicht­lich ver­le­gen, hat­te sie doch au­ßer Acht ge­las­sen, dass Lo­a­na nur ein paar Zen­ti­me­ter grö­ßer war als sie selbst. Ei­ne wirk­li­che Sel­ten­heit in der El­fen­welt. In der Re­gel wa­ren El­fen eher groß.

Lo­a­na lach­te hell auf. »Du brauchst nicht rot zu wer­den, An­na. Ich bin halt was klei­ner, ge­nau wie De­n­a­ra. Das macht mir nichts aus.«

Lo­a­na nipp­te ge­ni­e­ße­risch an ih­rer Tas­se. Es war al­len be­kannt, wie sehr sie ih­ren Kaf­fee lieb­te. Das um­so mehr, seit­dem Vi­tus der Auf­fas­sung war, er könn­te viel­leicht schäd­lich für sie und die Ba­bys sein, wes­halb er ih­ren Kaf­fee­kon­sum seit ei­ni­ger Zeit ra­tio­nier­te.

»Es ist nicht schwer, auch für uns Klei­ne, auf einen Pfer­de­rü­cken zu kom­men. Das kannst du ler­nen. Vi­tus hat recht, An­na. Al­les Üb­ri­ge über­nimmt das Tier. Ver­such es doch mal.« Nach ei­nem wei­te­ren Schlü­ck­chen stell­te sie die Tas­se ab. »Du be­sitzt al­le Schlüs­sel, um hier­her­zu­ge­lan­gen. So könn­test du al­lei­ne an­rei­sen, wenn Vik­tor ein­mal kei­ne Zeit hat, dich ab­zu­ho­len. Was meinst du?«

An­na seufz­te.

»Oh je! – Au­to­fah­ren. Rei­ten. – Al­les nicht mei­ne Welt!«

Lau­tes Ge­läch­ter brach aus, denn sie hat­te wie­der ein­mal ver­ges­sen, ih­ren Geist zu ver­schlie­ßen. Das pas­sier­te ihr häu­fig. Zu ih­rem Leid­we­sen konn­ten die El­fen dann in ihr le­sen wie in ei­nem of­fe­nen Buch.

»Wir pro­bie­ren es nach­her mal aus, Sü­ße«, schlug Vik­tor im­mer noch la­chend vor. »Au­ßer­dem, was heißt hier: Ihr El­fen ? Ich bin nur ein hal­ber El­fe und ha­be kei­ne Pro­ble­me. Und du bist schließ­lich auch kein rein­blü­ti­ger Mensch, son­dern hast selbst je­de Men­ge El­fen­blut in dir. Al­so, mach dich nicht im­mer so ver­rückt.«

»Dar­an muss ich mich halt noch ge­wöh­nen. Ich weiß ja erst seit Kur­z­em, dass ich einen El­fe­no­pa hat­te. Wer weiß, ob ich so was kann? – Ach, Mist! Wie­der den Geist nicht ver­schlos­sen!«

Je­der wuss­te, dass Vi­tus falsche Be­schei­den­heit ent­schie­den ge­gen den Strich ging und des­we­gen un­ge­hal­ten re­a­gie­ren konn­te. Zu Vik­tors Er­leich­te­rung lä­chel­te sein Va­ter freund­lich. »Du liest Ge­dan­ken und ent­wi­ckelst stän­dig mehr em­pha­ti­sche Fä­hig­kei­ten, An­na. Wie­so hast du im­mer noch Zwei­fel an dir? Schau dir Vik­tor an. Er ist in­zwi­schen kaum von ei­nem Voll­blu­tel­fen zu un­ter­schei­den. Ge­ra­de ges­tern erst hat er nicht nur Blit­ze vom Him­mel ge­holt. Nein, er hat ein gan­zes Ge­wit­ter samt hef­ti­gem Sturm ge­ru­fen.«

Grin­send sah er Vik­tor kurz an. »Ich war na­tür­lich nicht da­bei. Wir wa­ren ja noch auf der Rü­ck­rei­se. Aber ich ha­be es deut­lich ge­spürt. Vik­tor war ziem­lich mies ge­launt, weil er dich ges­tern nicht se­hen konn­te, An­na. Hier im Schloss gab es ein­fach zu viel zu tun. Da ist es mit ihm durch­ge­gan­gen und …«

»Al­so wirk­lich, Va­ter«, fuhr Vik­tor da­zwi­schen.

Doch Vi­tus hob ge­bie­te­risch die Hand. »Du musst noch ler­nen, dich zu zü­geln, Vik­tor. Es macht mich trotz­dem stolz, dass du es kannst. Was du al­les ge­lernt hast, seit du An­na kennst, ist nun mal er­staun­lich. Und auch An­na lernt sehr viel, ge­nau wie ih­re Ge­schwis­ter und Vik­to­ria. Das er­füllt mich mit gro­ßer Freu­de.«

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