Hans Christian Andersens - Märchen für Kinder

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Inhaltsübersicht
Däumelieschen
Die Störche
Der fliegende Koffer
Der Schneemann
Es ist ein Unterschied
Das Feuerzeug
Das häßliche Entlein
Die Stopfnadel
Tölpelhans
Fünf in der Schote
Das Märchen vom Sandmann
Die Theekanne
Die Blumen der kleinen Ida
Das kleine Mädchen mit den Schwefelhölzern
Die wilden Schwäne
Die glückliche Familie
Der Engel
Der standhafte Zinnsoldat
Des Kaisers Nachtigall
Die Schneekönigin
Erste Geschichte
Der Zauberspiegel
Zweite Geschichte
Die Nachbarskinder
Dritte Geschichte
Der Blumengarten der Zauberin
Vierte Geschichte
Prinz und Prinzessin
Fünfte Geschichte
Das kleine Räubermädchen
Sechste Geschichte
Die Lappin und die Finnin
Siebente Geschichte
Im Schlosse der Schneekönigin
Fliedermütterchen
Der Tannenbaum
Das alte Haus
Der Buchweizen
Die roten Schuhe
Hans Christian Andersen ist ein weltberühmter Märchenerzähler und Dichter. Er schrieb eine große Anzahl von Märchen, die immer noch von Kindern und Erwachsenen in der ganzen Welt gelesen werden.
Er selbst zählte die Märchen nur zu seinen kleineren Nebenprodukten, aber sie entwickelten sich dazu, der wichtigste Teil seiner Arbeit als Verfasser zu werden. Viele der Geschichten basieren auf seiner eigenen Erfahrung des Aufwachsens in Armut. Das macht sie menschlich und anrührend.
Hans Christian Andersens Märchen werden von Kindern und Erwachsenen auf der ganzen Welt gelesen und man wird noch immer von den ergreifenden Erzählungen gefangen. Die Geschichten sind immer noch ansprechend, obwohl sie vor ungefähr 150 Jahren geschrieben wurden, unabhängig davon, ob man in Europa oder Asien lebt.
H.C. Andersen gab die ersten Märchen Mitte der 1830er unter dem Titel «Märchen, erzählt für Kinder» heraus. Es waren kleine billige Hefte ohne Illustrationen oder Bilder. Ein paar Jahre später nannte er die Hefte nur «Märchen» und zu Beginn der 1850er wechselte der Titel zwischen «Geschichten» und «Märchen».

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elendiglich verhungern!“

5 „Ja, das könnt Ihr als vernünftiger Mann wohl sagen!“ entgegnete die Feldmaus. „Was hat

ein Vogel für all sein Quivit, wenn der Winter kommt? Er muß elendiglich verhungern und

erfrieren.“

Däumelieschen sagte nichts, als aber die beiden andern dem Vogel den Rücken wandten,

neigte sie sich hinab, schob die Federn, die über seinem Kopfe lagen, zur Seite und küßte ihn

auf die geschlossenen Augen. „Vielleicht war er es, der mir im Sommer so schön etwas

vorsang,“ dachte sie, „wie viel Freude hat er mir verschafft, der liebe, schöne Vogel.“

Der Maulwurf stopfte nun das Loch, durch welches das Tageslicht hineinschien, wieder zu

und begleitete die Damen nach Hause. Aber in der Nacht konnte Däumelieschen

schlechterdings nicht schlafen. Da erhob sie sich von ihrem Bette und flocht aus Heu einen

großen, schönen Teppich, trug ihn hinunter, breitete ihn über den toten Vogel aus und legte

weiche Baumwolle, die sie im Zimmer der Feldmaus gefunden hatte, dem Vogel zur Seite,

damit er warm liegen möchte in der kalten Erde.

„Lebewohl, du lieber schöner Vogel!“ sagte sie; „Lebewohl und Dank für deinen herrlichen

Gesang im Sommer, als alle Bäume grün waren und die Sonne auf uns so warm hernieder

schien!“ Dann legte sie ihr Köpfchen an des Vogels Brust, fuhr aber sogleich erschrocken

zusammen, denn es war fast, als ob etwas in derselben klopfte. Das war des Vogels Herz. Der

Vogel war nicht tot, er lag nur in einer Betäubung, war jetzt erwärmt worden und bekam

wieder Leben.

Im Herbste fliegen alle Schwalben nach den warmen Ländern, verspätet sich aber eine, so

friert sie so, daß sie wie tot zur Erde fällt und liegen bleibt, wohin sie fällt, und der kalte

Schnee seine Decke über sie breitet.

Däumelieschen schauderte ordentlich, so war sie erschreckt worden, denn der Vogel war ihr

gegenüber, die kaum Daumeslänge hatte, ja so erschrecklich groß, aber sie faßte doch wieder

Mut, legte die Baumwolle dichter um die Schwalbe und holte ein Krausemünzenblatt, dessen

sie sich selbst als Deckbettes bedient hatte, und legte es über den Kopf des Vogels.

In der nächsten Nacht schlich sie sich wieder zu ihm hinunter, und nun war er lebendig, aber

so matt, daß er nur einen kurzen Augenblick seine Augen zu öffnen und Däumelieschen

anzusehen vermochte, die, weil sie kein anderes Lämpchen haben konnte, mit einem

Stückchen faulen Holzes in der Hand neben ihm stand.

„Herzlichen Dank, du niedliches kleines Kind!“ sagte die kranke Schwalbe zu ihr. „Ich bin

vortrefflich erwärmt! Bald erhalte ich meine Kräfte wieder und kann dann draußen im

warmen Sonnenschein umherfliegen.“

„Ach!“ sagte sie, „es ist draußen gar kalt, es schneit und friert! Bleib’ du in deinem warmen

Bettchen, ich werde dich schon pflegen!“

Darauf brachte sie der Schwalbe Wasser in einem Blumenblatte und diese trank und erzählte

ihr, wie sie sich an einem Dornbusche einen ihrer Flügel verletzt hätte, weshalb sie nicht mehr

so schnell wie die andern Schwalben zu fliegen vermochte, als dieselben weit weg nach den

warmen Ländern fortzogen. Endlich war sie auf die Erde gefallen, und was weiteres mit ihr

geschehen, wußte sie nicht.

Den ganzen Winter blieb sie nun da unten und Däumelieschen nahm sich ihrer auf das Beste

an und hatte sie lieb. Weder der Maulwurf noch die Feldmaus erfuhr das Geringste davon,

weil sie die arme Schwalbe nicht leiden mochten.

Sobald der Frühling kam und die Sonne die Erde erwärmte, sagte die Schwalbe

Däumelieschen Lebewohl, die nun das Loch öffnete, welches der Maulwurf in die Decke

gemacht hatte. Die Sonne schien herrlich auf sie hernieder und die Schwalbe fragte, ob sie sie

begleiten wollte, 6 sie könnte ja auf ihrem Rücken sitzen, und dann wollten sie weit hinaus in

den grünen Wald fliegen. Aber Däumelieschen wußte, daß es die alte Feldmaus betrüben

würde, wenn sie dieselbe auf solche Art verließ.

„Nein, ich kann nicht!“ sagte Däumelieschen. „Lebewohl, lebewohl! du gutes, liebes

Mädchen!“ sagte die Schwalbe und flog hinaus in den Sonnenschein. Däumelieschen sah ihr

nach und die Thränen traten ihr in die Augen, denn sie hatte die Schwalbe gar lieb.

„Quivit, quivit!“ sang der Vogel und flog hinein in den grünen Wald.

Däumelieschen war sehr betrübt. Sie erhielt nie Erlaubnis, in den warmen Sonnenschein

hinauszugehen. Das Korn, das auf dem Acker über dem Hause der Feldmaus ausgesäet war,

wuchs auch hoch in die Luft empor; für das arme kleine Mädchen, das kaum Daumeslänge

hatte, war es ein völlig undurchdringlicher Wald.

„Während des Sommers sollst du nun an deiner Aussteuer nähen!“ sagte die Feldmaus zu ihr,

denn nun hatte der Nachbar, der langweilige Maulwurf in dem schwarzen Sammetpelze, sich

um sie beworben.

Däumelieschen mußte nun die Spindel drehen und die Feldmaus nahm vier Spinnen in Lohn,

die Tag und Nacht spinnen und weben mußten. Jeden Abend kam der Maulwurf auf Besuch

und sprach nur immer davon, daß, wenn der Sommer vergangen, die Sonne nicht mehr so

warm scheinen würde, dann wollte er mit Däumelieschen Hochzeit feiern. Sie war aber gar

nicht vergnügt, denn sie hatte den langweiligen Maulwurf keineswegs lieb. Jeden Morgen,

wenn die Sonne aufging, und jeden Abend, wenn sie unterging, schlich sie sich zur Thür

hinaus, und sobald der Wind die Kornähren auseinander wehte, daß sie den blauen Himmel

sehen konnte, dachte sie daran, wie hell und schön es hier draußen wäre, und wünschte so

sehr, die liebe Schwalbe wiederzusehen; aber die kam nie wieder, die war gewiß weit fort in

den schönen grünen Wald geflogen.

Als es nun Herbst wurde, hatte Däumelieschen ihre ganze Aussteuer fertig.

„In vier Wochen sollst du Hochzeit halten!“ sagte die Feldmaus zu ihr. Aber Däumelieschen

weinte und sagte, sie wollte den langweiligen Maulwurf nicht haben.

„Schnickschnack!“ sagte die Feldmaus, „sei nur nicht widerspenstig, sonst muß ich dich mit

meinen weißen Zähnen beißen.“

Nun sollte Hochzeit sein. Der Maulwurf war schon gekommen, Däumelieschen zu holen.

„Lebewohl, du klarer Sonnenstrahl!“ sagte sie und streckte die Ärmchen hoch empor und ging

auch eine kurze Strecke vom Hause der Feldmaus fort, denn nun war das Korn geerntet und

nur die dürren Stoppeln standen noch da. „Lebewohl, Lebewohl!“ sagte sie und schlang ihre

Ärmchen um eine kleine rote Blume, die daneben stand. „Grüße die liebe Schwalbe von mir,

wenn du sie zu sehen bekommst!“

„Quivit, quivit!“ ertönte es in demselben Augenblicke über ihrem Kopfe. Sie blickte auf, es

war die Schwalbe, die gerade vorüberflog. Sobald sie Däumelieschen gewahrte, wurde sie

sehr froh, sie erzählte derselben, wie ungern sie den garstigen Maulwurf zum Manne nähme

und daß sie nun tief unter der Erde wohnen sollte, wo das Sonnenlicht nie hineinschiene.

„Nun kommt der kalte Winter,“ sagte die Schwalbe, „ich fliege nach den warmen Ländern

fort. Willst du mich begleiten? Du kannst auf meinem Rücken sitzen! Fliege nur mit mir, du

süßes kleines Däumelieschen, die du mir das Leben gerettet hast, als ich erfroren in dem

finstern Schooße der Erde lag!“

„Ja, ich ziehe mit dir,“ sagte Däumelieschen, und setzte sich auf des Vogels Rücken, mit den

Füßen auf seine ausgebreiteten Flügel, band ihren Gürtel an einer der stärksten Federn fest, 7

und nun erhob sich die Schwalbe hoch in die Lüfte, über Wälder und Seen, hoch hinauf über

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