Ein Indiz dafür, dass du Gottes Wahrheit richtig verstanden hast, wird darin liegen, dass du zunehmend Freiheit von jeder Art von Knechtschaft in deinem Leben findest. Der Heilige Geist ist der Geist der Wahrheit, und „wo der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit“ (2. Korinther 3,17).
Der Herr ermahnt dann den Überrest in Thyatira, an dem, was sie haben, festzuhalten – d.h. an der „rechten Gnade Gottes“ (1. Petrus 5,12) festzuhalten. Wir müssen daran festhalten, weil Satan uns das gerne entreißen möchte. Uns ist befohlen, was wir haben festzuhalten, bis Jesus kommt (Vers 25).
Der Überwinder wird hier vom Herrn als jemand beschrieben, der seine Werke bis ans Ende hält (Vers 26). Jesu Taten sind seine Siege über die Versuchungen in den Tagen seines Fleisches. Der Überwinder ist jemand, der Versuchung überwindet, genauso wie Jesus überwand, und der auf diesem Pfad bis zum Ende ausharrt.
Der Herr verheißt dem Überwinder als Belohnung die künftige Macht über die Völker (Vers 26). Das bedeutet nicht, andere zu beherrschen, so wie wir in der heutigen Welt Autorität verstehen. Der Ausdruck, „Er soll sie regieren“ (Vers 27) bedeutet in Wirklichkeit, „Er soll sie weiden“ (das Wort „regieren“ kommt hier von einem griechischen Wort, das „weiden, umsorgen“ bedeutet).
Das ist die Art von Autorität, die der Überwinder jetzt zuhause und in der Gemeinde ausübt, und die er eines Tages über die Völker der Welt ausüben wird. Diejenigen, die heute über andere despotisch herrschen, sei es in einer Familie oder in einer Kirche, üben in Wirklichkeit Satans Form von Autorität aus, und sie werden unfähig sein, die Völker zu weiden. Alle von uns, die Autorität haben – Väter, Mütter und Älteste – werden jetzt vom Herrn geprüft.
Der Herr verwendet dann die Formulierung, „Wie auch ich Macht empfangen habe von meinem Vater“ (Vers 27). Der Vater gab Jesus in erster Linie Macht, um allen Menschen, die er berufen hatte, ewiges Leben zu geben (Johannes 17,2). Das ist auch der Zweck, für den der Herr seinen Boten in der Gemeinde Macht verleiht – um andere dahin zu führen, das ewige Leben zu ergreifen (1. Timotheus 6,12). Jeder Älteste, der auf irgendeine andere Weise Macht ausübt, missbraucht in Wirklichkeit seine Autorität.
Mit denen, die diese Autorität des Herrn über ihr Leben zurückweisen, wird sich der Herr eines Tages befassen – mit einem eisernen Stabe, den Jesus schwingen wird (Psalm 2,7-9; Offenbarung 12,5; 19,15). Der Herr wird diese Rute der Macht mit dem Überwinder teilen, der während seiner Lebenszeit auf Erden gelernt hat, diese Rute der Autorität mit Sanftmut und Härte zu gebrauchen (Verse 26-27).
„ Ein Geduldiger ist besser als ein Starker und wer sich selbst beherrscht, besser als einer, der Städte gewinnt“ (Sprüche 16,32). Nur wer die Lüste in seinem Fleisch, die Attraktionen dieser Welt und die Listen Satans überwunden hat, wird in Wirklichkeit in Gottes Augen qualifiziert sein, eines Tages die Völker in seinem Reich zu regieren.
Dem Überwinder wird auch „der Morgenstern“ verheißen (Vers 28). Der Morgenstern ist Jesus selbst (Offenbarung 22,16). Jesus wird auch die Sonne der Gerechtigkeit genannt, die die Übeltäter verbrennen und den Völkern Heilung bringen wird (Maleachi 3,19-20). Die Welt kann ihn nur als die Sonne der Gerechtigkeit sehen, aber die Überwinder werden ihn als den Morgenstern sehen.
Den Morgenstern kann man kurz vor dem Aufgehen der Sonne sehen. In den letzten Augenblicken dieses Zeitalters, am Ende der großen Trübsal, während die Welt in Finsternis liegt, wird die letzte Posaune erschallen und der Herr selbst wird mit einem lauten Ruf vom Himmel herabkommen. Die Überwinder aus allen Generationen werden dann entrückt werden, um ihm in der Luft zu begegnen und um ihn dann anschließend wieder auf der Erde willkommen zu heißen. Dann werden sie ihn als den Morgenstern sehen.
Der Herr wird dann als die Sonne der Gerechtigkeit auf die Erde herabkommen, um die sündenkranke Welt zu richten und zu heilen. Alle Augen werden ihn sehen. Auch die Überwinder werden zu der Zeit mit ihm herabkommen, um mit ihm auf Erden zu regieren.
Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt (Vers 29).
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