Günter Meise - Der Galaktische Krieg - Teil 2

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Der Galaktische Krieg - Teil 2: краткое содержание, описание и аннотация

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Möglicherweise ist unser Universum ein Füllhorn der unterschiedlichsten Lebensformen. Wir Menschen sind ein Teil dieser Welt. Zeit und Raum trennen uns von den extraterrestrischen Lebensformen in unserem, respektive in mutmaßlich anderen vorhandenen Universen.
Dieser fiktive Roman setzt sich in seiner satirischen Form, zum Teil spiegelbildlich, kritisch in einer Persiflage mit der gesellschaftlichen Situation im Universum, sowie auf der Erde auseinander.
Der Roman beinhaltet eine ausgeprägte sozialpolitische Komponente, er vermittelt dem geneigten Leser voller Spannung, wie die Protagonisten versuchen, das Beste aus ihrer jeweiligen gesellschaftlichen Lage zu machen.

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Hundert Jahre Doras Kneipe

Die Vorbereitungen für die Geburtstagsfeier liefen auf Hochtouren ,es sollte ein rauschendes Fest werden .Auch Oberbürgermeister Konrad Liegestütz hatte seinen Besuch angekündigt .Schon seit Tagen lastete eine glühende Hitze über der Stadt, als die Feier an einem Samstagabend gegen 20 00 Uhr begann. Babette und Gabriel Falkenberg, sowie ihre Mitarbeiter hatten die Gaststätte sowie den großen historischen Festsaal liebevoll geschmückt und dekoriert.Zur musikalischen Erbauung ihrer Gäste hatte Babette die legendäre Rockband „Spätlese“ engagiert. Die Gaststätte war bis auf den letzten Platz gefüllt, als Oberbürgermeister Konrad Liegestütz in seiner bemerkenswerten Laudatio die historische Entwicklung der Stadt, sowie die der Gaststätte Revue passieren ließ. Er würdigte explizit Doras Verdienste um die kulturelle Vielfalt dieses Stadtteils: Sie habe mit ihrer Gaststätte diesen Stadtteil geprägt, sowie mit ihrem kulturellen Engagement die Stadt weit über ihre Grenzen hinaus bekannt gemacht. In ihrer Biografie „ Schichtwechsel“ beschreibe sie in unnachahmlicher Weise die Entwicklung unserer Stadt in den letzten hundert Jahren.Dora eine weißhaarige, immer noch gutaussehende ältere Dame, saß an einem Tisch zusammen mit ihrer Tochter Babette und deren Mann Gabriel Falkenberg sowie Oberbürgermeister Konrad Liegestütz nebst Gattin Marianne. Sie hatte nachdenklich und gerührt der Rede des Oberbürgermeisters gelauscht. Auch Anna Rubinstein und Frederik van Straaten waren anwesend. Als Babette sie erkannte, bat sie die beiden an ihren Tisch. Laura und Peter Stromberg stellten sich unter ihrem Pseudonym Anna Rubinstein sowie Frederick van Straaten vor. Das war den beiden sehr unangenehm, aber sie mussten zu dieser Notlüge greifen um ihre Mission nicht zu gefährden, sie hatten sich aber vorgenommen am Ende ihrer Mission Dora über ihre wahre Identität zu informieren. Dora begrüßte Anna Rubinstein und Frederik van Straaten freundlich, schaute die beiden etwas irritiert an, und meinte nachdenklich: „ Ich habe das Gefühl, dass wir uns schon einmal begegnet sind. Kann das möglich sein?“Frederik van Straaten antwortete ausweichend: „Das ist gut möglich, wir waren vor vielen Jahren einige Male in der Stadt, sowie auch in ihrem Restaurant.“ „Wie lange ist das her? “ erkundigte sich Dora interessiert.Jetzt wurde es kritisch, sodass Laura nicht ganz der Wahrheit entsprechend antwortete: „ Das war vor ungefähr fünfunddreißig Jahren.“„Dann müssten sie ja eigentlich meinen Ehemann Manni noch gekannt haben“, meinte Dora hoffnungsvoll, „er war das größte Glück, das mir neben der Geburt meiner Tochter Babette in meinem Leben widerfahren ist.“„Ja“, ich erinnere mich an ihn, er war ein stattlicher gutaussehender und liebenswerter Mann“, bemerkte Peter Stromberg, „ wie lange ist er schon tot?“„Er starb vor dreiunddreißig Jahren“, entgegnete Dora traurig. Babette schenkte ihren Gästen einen Bordeaux ein, wünschte ihnen ein gutes Bekommem und Dora fuhr fort: „Wir waren vor ungefähr fünfzig Jahren mit einem Schriftsteller und dessen Frau befreundet, die beiden verschwanden damals spurlos während eines Urlaubs auf der Insel Rügen. Bis heute wird über das mysteriöse Verschwinden der beiden gerätselt. Es kursierten die abenteuerlichsten Theorien in den Medien, ja einige Wissenschaftler behaupteten allen Ernstes sie seien damals von Extraterrestrischen Invasoren entführt worden, oder seien möglicherweise selbst extraterrestrische Lebewesen gewesen. Übrigens hatten die beiden eine frappierende Ähnlichkeit mit ihnen.“„Das sehe ich auch so!“ meinte der fünfundachtzigjährige Ritschi Teutenberg, der im Vorübergehen das Gespräch an Babettes Tisch mitbekommen hatte.„Ja, die Ähnlichkeit mancher Menschen ist schon verblüffend, möglicherweise besteht zwischen ihnen und uns eine genetische Verwandtschaft. Einige der hier Anwesenden außer Dora haben die beiden ja noch gekannt, was waren sie für Menschen?“, steuerte Frederik van Straaten fragend die Debatte geschickt in eine andere Richtung.Inzwischen war auch der fünfundsiebzigjährige Benny Ströter zum Tisch der Gastgeber gekommen, sodass Babette die beiden bat sich dazu zusetzen. Benjamin nahm einen kräftigen Zug aus seinem Bierglas, stellte es auf den Tisch, und berichtete von damals: „ Zu der besagten Zeit war ich ein junger Mann, von gerade einmal fünfundzwanzig Jahren. Manni, Ritschi, Fred und ich lebten in einer Wohngemeinschaft in einem alten Zechenhaus. Von den alten Freunden, die Laura Stenmark und Peter Stromberg noch kannten, leben nach meinem Wissensstand nur noch Dora, Olga, Ritschi und ich, alle anderen haben uns im Laufe der Jahre verlassen, auch Manni. Als Manni Dora kennenlernte zog er bei uns aus, und bei ihr ein. Sie waren ein glückliches Paar bis zu seinem Lebensende.“ Dora wischte sich verstohlen eine Träne aus den Augen, ein jeder trank einen Schluck aus seinem Glas, und Benjamin fuhr fort: „ Obwohl es vielen von uns rein wirtschaftlich gesehen nicht so gut ging waren wir doch eine tolle Gemeinschaft, ohne jeden Standesdünkel. Gerne erinnere ich mich auch an Dr. Schröder und seinen Walnusslikör, .sowie die Teichreinigung welche wir bei ihm durchgeführt hatten. Er war ein Pfundskerl, immer hilfsbereit und voller Humor, ein wahrer Philanthrop. Laura Stenmark und Peter Stromberg verstanden sich sehr gut mit Dr. Schröder, sowie mit Dora und Manni, aber auch mit Henriette Gundula Daniels, sie war mit dem Bergassessor Wilhelm Friedebert Daniels verheiratet, der im gesegneten Alter von einhundertzwei Jahren starb, und der vierundfünfzigjährigen Witwe ein stattliches Vermögen hinterließ. Berühmt waren auch die Gartenfeste der lebenslustigen Witwe, an denen auch immer wieder sehr viele Promis teilnahmen. Bei einer dieser Partys weilte auch der damalige Bundeskanzler Roland Meyer unter den Gästen, Laura und Peter Stromberg waren mit ihm befreundet und hatten ihn mitgebracht.“Ritschi wandte sich Benny zu, und fragte: „ Kannst du dich noch an Herbert Wolf erinnern?“„Ich bin jetzt fünfundsiebzig“, erwiderte dieser, „ und mir ist in meinem ganzen Leben nie mehr wieder so ein Zwietrachtsäher über den Weg gelaufen. Das aberwitzigste aber war, als er behauptete er wäre von Außerirdischen entführt worden.“„Gibt es die überhaupt?“, fragte Babette Frederik van Straaten.„Dessen bin ich mir sicher“; entgegnete dieser, „ es wäre ja auch geradezu vermessen von uns, anzunehmen, dass wir die einzigen Lebewesen im gesamten Universum sind.“Dora meinte „ Bis heute bleibt das plötzliche spurlose Verschwinden von Peter Stromberg und Laura für mich mehr als rätselhaft. Möglicherweise waren die beiden doch nicht von dieser Welt. Als Babette mit zwei Jahren an Leukämie erkrankte und in der Uni Klinik lag, hatten die behandelten Ärzte sie schon fast aufgegeben. Bei einem Besuch in der Klinik bat Laura die anwesenden Ärzte, Babette für einen kurzen Moment mit ihr alleinzulassen. Kurz nachdem Laura Stenmark die Klinik verlassen hatte ging es Babette wieder gut, die Ärzte fanden keinerlei Tumore und Metastasen mehr in ihrem Organismus vor.“„Ich habe mich in späteren Jahren in den Medien über dieses Ereignis informiert“, bemerkte Laura, und schaute dabei liebevoll auf Babette.Plötzlich erschollen aus Richtung Theke laute Schreie sowie wüstes Schimpfen und störten das bisher so anmutig und friedlich verlaufende Jubiläumsfest. Was war geschehen: Olga hatte in einem Anfall von Eifersucht ihr Bierglas über dem Haupt ihres jungen Freundes Jerome Raffzahn entleert, was dieser zum Anlass nahm sie mit wüsten und unflätigen Beschimpfungen zu verunglimpfen.Gabriel Falkenberg eilte zur Theke um zwischen den beiden Streithähnen zu vermitteln, was dem Schlichter nach vielen Mühen und gutem Zureden nach einer gewissen Zeit dann auch gelang. Sichtlich stolz darauf, dass er mit seinem diplomatischen Geschick den Frieden an der Theke wieder hergestellt hatte, kehrte er mit einer Flasche Champagner in der Hand zum Tisch zurück und füllte die bereitgestellten Gläser mit dem köstlichen Getränk. Gabriel Falkenberg prostete der Tischrunde zu, setzte sein Glas an seine Lippen, nippte kurz an, und versenkte den edlen Stoff in einem Zug in seinem durstigen Schlund. Frederik van Straaten nippte an seinem Champagner, stellte sein Glas auf den Tisch und fragte: „Haben sie ihren Großonkel noch gekannt?“„Bedauerlicherweise habe ich nur noch eine vage Erinnerung an ihn, ich war zwei Jahre als er starb.“Dora bemerkte: „ Dr. Schröder war ein geselliger Typ, er konnte nicht alleine sein, fast immer hatte er Gesellschaft um sich herum, wie Andreas und Verena, an die er sein Gartenhaus vermietet hatte.“„Was ist aus den beiden geworden?“, erkundigte sich Anna Rubinstein.„Nach Dr. Schröders Tod-er starb kinderlos- zogen sie in sein Haus. Er hatte die beiden in seinem Testament mit der Immobilie bedacht. Ihnen blieben nur noch wenige glückliche Jahre beschieden. Andreas fiel in Eddis Kneipe nach dem Verzehr einer Bratwurst tot vom Barhocker, kurz danach ging auch Verena, die den tragischen Tod ihres geliebten Mannes nicht verkraftet hatte, still und leise von uns. Sie starben ohne Kinder zu hinterlassen.“„Gibt es eigentlich noch Eddis Kneipe“, fragte Frederik van Straaten.„Nein“, bemerkte Ritschi, „ nach Eddis Tod vor einigen Jahren wurde das Gebäude abgerissen und einer dieser typischen modernen dreigeschossigen Flachbauten auf dem Grundstück errichtet.“Nun brachte sich Olga -die sich inzwischen am Tisch der Gastgeber eingefunden hatte-in das Gespräch ein, und schwärmte von nostalgischen Gefühlen übermannt: „ Er war ein toller Hecht!“ „Da gibt es aber auch andere Meinungen“, äußerte Ritschi kritisch.„So“, empörte sich Olga, „ wer war denn nach dem tragischen Tod meines geliebten ersten Mannes Alfons Abendroth an meiner Seite, und hat mir aus dem Tal der Tränen wieder hinausgeholfen?“„Das war wohl nicht ganz uneigennützig“, meinte Ritschi zynisch.Nun war es mit Olgas Contenance vorbei, wutschnaubend griff sie nach ihrem schwarzen Krückstock mit silbernen Knauf, um selbigen über Ritschis Schädel zu schmettern, dies konnte der in letzter Sekunde herbeigeeilte Ehemann Jerome Raffzahn gerade noch vereiteln, indem er der entfesselten Olga das Schlagzeug entrang. Nach einem Glas Schampus fand Olga ihre Fassung wieder und das Fest ging beschaulich weiter.Nun brachte Benjamin Olgas zweiten Ehemann Fred ins Spiel und äußerte traurig: „ Schade das der vor einigen Jahren Verstorbene dieses schöne Fest nicht noch miterleben darf!“„Ich habe ihn so sehr geliebt“, heuchelte Olga, und wischte sich dabei eine Träne aus den Augen Fred hatte kein gutes Leben an Olgas Seite, ständig gab es Auseinandersetzungen um irgendwelche Themen, meist ging es um die Bewirtschaftung des Bauernhofes. Olga kümmerte sich um nichts, stattdessen blieb die ganze Hofarbeit an Fred hängen. Die beiden hatten auf ihrem Hof einige Stallungen für Pferdeliebhaber reserviert deren Tiere er versorgte und pflegte. Fred hatte im fortgeschrittenen Alter von achtundfünfzig Jahren noch eine Ausbildung zum Hufschmied absolviert, und reparierte und ersetzte bei Bedarf das Geläuf der ihm anvertrauten Pferde.Olga hatte noch zu Lebzeiten von Fred eine Beziehung zu dem jungen Autohändler Jerome Raffzahn begonnen, der auch seinen westfälischen Kaltblüter bei ihr eingestellt hatte.Eines guten Tages kam es zwischen Fred und Jerome Raffzahn in dessen Werkstatt zu einer physischen Auseinandersetzung, in deren Verlauf ein offener Kanister mit Benzin umkippte, Feuer fing, und das ganze Autohaus in Flammenaufgehen ließ.Das tragische Ende der Ehe folgte einige Zeit später: Fred war gerade dabei das hintere Geläuf von Jerome Raffzahns Pferd auszutauschen, als der Kaltblüter austrat und Fred mit seinem Huf am Kopf verletzte. Kurze Zeit später erlag Fred in den Uni Kliniken seinen schweren Kopfverletzungen.„Er war ein guter Mensch“, meinte Olga und trank ihr Glas in einem Zug leer.Die Rockband Spätlese drehte nun zu voller Lautstärke auf. Während Babette und Gabriel Falkenberg, sowie Olga und Jerome Raffzahn ihr Tanzbein schwangen, erkundigte sich Oberbürgermeister Konrad Liegestütz bei Ritschi, ob er noch Steinkohle fördernde Bergwerke im Ruhrpott erlebt hätte: „ Als ich im Jahre 2010 das Licht dieser Welt erblickte gab es im Revier noch zwei Steinkohle Bergwerke, zwei von einst weit über hundert , die letzte Zeche schloss im Jahre 2018.Ich habe als Kind noch miterlebt wie die Bergleute nach dem Schichtwechsel in Doras Restaurant kamen, und dort erst einmal den Kohlenstaub runterspülten. Auch unser leider viel zu früh verstorbener Manni war einer dieser Giganten der Arbeiterschaft.“Während Ritschis nostalgischer Berichterstattung flossen, von Rührung und Erinnerung überwältigt, zwei große Tränen über Doras Wangen. Laura nahm sie liebevoll in ihre Arme, und tupfte mit einem Kosmetiktuch die Tränen aus ihrem Gesicht.Erst als im Osten die Sonne aufging und ihre ersten Strahlen den neuen Tag ankündigten gingen die letzten Gäste der Feier, ermattet zwar, jedoch glücklich und zufrieden nach Hause.

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