Jens R. Willmann - Schuldig!

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Beim Anblick des gefesselten Opfers sind die Ermittler der Mordkommission Wuppertal schockiert. Hauptkommissar Hartmann tappt wie sein gesamtes Team im Dunkeln, auch noch, als ihm die Parallelen zu früheren Hinrichtungen mit derselben historischen Foltermethode auffallen. Anonyme Drohungen machen dem sonst so souveränen Hauptkommissar ebenso zu schaffen wie familiäre Schwierigkeiten. Zu allem Überfluss lässt das nächste Mordopfer nicht lange auf sich warten, und Hartmann droht völlig aus der Bahn geworfen zu werden.

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Er schüttelte kurz den Kopf, um sich wieder auf das Heute zu konzentrieren, stand auf, schnappte sich seine Jacke und verließ sein Büro. Unterwegs überlegte er, was zu tun sei. Aber er wusste, Melanie würde jede Hilfe ablehnen. Wahrscheinlich würden sie wieder streiten, und er konnte nur hoffen, dass nichts zum Schmeißen in der Nähe sein würde. Er ließ den Motor an und trat aufs Gas.

In Velbert angekommen, ließ er sich erklären, wo er Kommissarin Wisert finden würde. Dort angekommen, betrat er, ohne anzuklopfen, ihr Büro. Es war gemütlich eingerichtet, nicht so kahl wie sein eigenes. Auf dem Schreibtisch stand ein Familienfoto, was er auch hatte, doch dann hingen da noch einige Bilder an der Wand, und viele Grünpflanzen standen im Raum.

»Guten Tag, mein Name ist …«

»Ich weiß, wer Sie sind, Hauptkommissar Hartmann vom Polizeikommissariat Wuppertal-Elberfeld, habe schon viel von Ihnen gehört und gelesen.« Die noch junge Kommissarin stand auf und kam hinter dem Schreibtisch hervor, um ihm die Hand zu reichen. Sie war sehr schön, wohlgeformte Figur, langes dunkles Haar, das zu einem Zopf gebunden war, und wunderschöne grüne Augen in einem ehrlichen Gesicht. Hartmann überlegte, wie sie einen solchen Beruf ausüben konnte bei dem Aussehen. Eigentlich viel zu schade für den Polizeidienst, lachte er in sich hinein.

»Bitte setzen Sie sich.« Kommissarin Wisert bot ihm einen Platz ihr gegenüber an, den Hartmann dankend annahm. Er legte seine Zigaretten auf den Tisch. Da er jedoch keinen Aschenbecher entdecken konnte, beließ er es dabei.

»Möchten Sie einen Kaffee?«

»Nein, danke. Ich möchte lieber gleich auf den Punkt kommen. Was genau wirft man Melanie vor?«

Die junge Ermittlerin lehnte sich selbstbewusst auf ihrem Stuhl zurück und fing an zu berichten.

»Also wir bekamen einen Tipp aus Wuppertal, gingen dem nach und schlugen zu. Komisch ist nur, dass sich der Hinweis nur auf Ihre Tochter bezog, was mich im Nachhinein wunderte. Und dann auch noch der Zufall, dass wir den Dealer ja bereits seit Längerem observierten.«

»Woher kam der Tipp?«, Hartmann runzelte die Stirn. Er fand dies auch merkwürdig.

»Dieser kam leider anonym, aber wir gingen ihm nach, und so erwischten wir ihre Tochter, wie sie ein paar Ecstasy-Pillen kaufen wollte.«

So weit ist sie nun schon, dachte der Kommissar. Dann wird es auch irgendwann Crack sein, der Weg war vorgegeben, das wusste er zu gut.

»Und was passiert nun?«

»Wir werden sie dem Haftrichter vorführen müssen, denn ihre Akte zeigt ja doch einige Delikte auf, so dass uns keine andere Möglichkeit bleibt.«

»Machen Sie das. Kann ich zu ihr?« Hartmann erhob sich von seinem Stuhl, nahm seine Zigaretten, und ließ sich von Kommissarin Wisert zur U-Haft-Zelle führen. Ein Beamter schloss auf und er ging hinein. Seine Tochter lag auf dem Bett und hatte die Augen geschlossen. Er nahm einen Stuhl und setzte sich zu ihr. Das bekam sie mit, und öffnete ihre Augen. »War ja klar, dass du kommst.« Seine Tochter schien nicht überrascht, ihn zu sehen. Hartmann sagte zunächst nichts und betrachtete sie nur. Dünn war sie geworden, und ihre Kleidung war nicht im allerbesten Zustand. Ihre Hände passten nicht zu ihrem Alter, ihre Fingernägel waren ungepflegt und schmutzig. Ihr Gesicht war irgendwie von Furchen durchzogen. Sie sah aus, als würde sie schon längere Zeit härtere Drogen nehmen.

»Was willst du hier?« Sie richtete sich auf, was ihr sichtlich schwerfiel. Man wird ihr wohl Methadon verabreicht haben, vermutete der Kommissar.

»Ich will gar nichts. Nur eines: Diesmal musst du selbst mit dieser Situation fertig werden.«

»Das war ja klar. Du hast mir ja nie geholfen. Warum gehst du nicht einfach wieder?«

Der Kommissar ballte die Hand zur Faust, Wut aber auch gleichzeitig Trauer stiegen in ihm auf. Was sollte er bloß mit ihr machen? Er wusste es in diesem Moment nicht.

»Dann rufe ich eben Mama an«, sagte sie trotzig wie ein kleines Mädchen.

In seiner Wut erkannte er nicht die Lächerlichkeit ihrer Wortmeldung. »Bitte, dir stehen alle Türen offen, nur meine nicht mehr. Du kannst nicht immer irgendeine Scheiße bauen und erwarten, dass ich dich da raushole. Melanie, so geht es nicht mehr. Du bist nun 22 Jahre alt und musst endlich selbst verantworten, was du tust.« Der Kommissar wusste nur zu gut, dass er ihr schließlich doch irgendwie helfen wird, aber eigentlich musste sie da mal allein durch. Dachte er sich. Plötzlich sprang sie auf, und prügelte mit ihren Fäusten auf ihn ein. Erst nach ein paar Sekunden, in denen er einige feste Schläge seiner Tochter einstecken musste, packte er ihre Arme und zog sie ganz fest an sich. »Ist ja gut, beruhige dich, meine Große.« Doch sie wollte sich nicht beruhigen und versuchte sich aus seiner Umarmung zu lösen, was ihr nicht gelang. Schließlich ließen ihre Kräfte nach und sie fing an zu weinen. »Verdammter Idiot«, fluchte sie leise und Hartmann hielt sie einfach nur in seinen Armen fest. Nach einer Weile ließ er sie langsam los und schaute in ihr Gesicht. Er suchte nach einem Taschentuch, um ihr die Tränen aus dem Gesicht zu wischen. »Hilf mir Papa, bitte.« Der harte Kommissar spürte einen Kloß im Hals und konnte nur leicht nicken. »Mach dir keine Sorgen das wird wieder«, sagte er mit gedämpfter Stimme. Er wusste noch nicht wie, aber er würde ihr helfen, schließlich ist sie seine Tochter. Aber er stellte Bedingungen. »Wenn ich dir helfe, machst du eine Entziehungskur, damit du von der Scheiße wegkommst.« Sie sah beschämt auf dem Boden. Nach einer halben Minute meinte sie: »Okay.« Ihre Stimme klang heiser, doch der Kommissar hörte ihre Zustimmung und hoffte, dass sie es morgen noch wissen würde.

3

Nach einer Weile verließ Hartmann die Zelle und kehrte ins Büro von Kommissarin Wisert zurück. »Welcher Staatsanwalt bearbeitet den Fall?« Sie sah in ihren Unterlagen nach und nannte den Namen samt Telefonnummer.

Hartmann stand wieder auf und bat die Ermittlerin, seine Tochter noch eine Weile in der Zelle zu lassen. »Ich werde mit dem Staatsanwalt sprechen. Vielleicht gelingt es mir ja, einen Deal auszuhandeln. Sie wissen ja, wie Sie mich erreichen.« Hartmann verabschiedete sich und verließ das Präsidium, um zu seinem Wagen zu gelangen. Er schloss ihn auf, stieg aber nicht sofort ein, sondern zündete sich eine Zigarette an und setzte sich auf die Motorhaube. Dabei überlegte er, ob es in diesem Fall nicht doch besser wäre, wenn er Anja anruft. Sicherlich würde sie ihm wieder Vorwürfe machen, er hätte sich nicht gekümmert, dabei wusste sie, dass er gar keine Möglichkeit dazu hatte. So war es besprochen. Vielleicht war es ein Fehler, dem zuzustimmen, dachte sich Hartmann.

Manchmal bereute er es, sich darauf eingelassen zu haben. Melanie war auch seine Tochter. Und er hatte keine Chance, sie aufwachsen zu sehen wie Gina Marie, aber trotzdem war Melanie seine Erstgeborene und er liebte sie, wenn er es ihr auch nie zeigen konnte. Wütend schnippte er die Kippe weg und stieg in seinen Wagen.

Nachdem er wieder im Wuppertaler Polizeikommissariat angekommen war, wollte er gerade den Staatsanwalt anrufen, als sein Handy klingelte. Er sah auf das Display und erkannte die Nummer seines Kollegen Nitze von der Spurensicherung.

»Es gibt einen Leichenfund«, sagte Nitze, ohne zuerst zu grüßen.

»Wo?«

»Bahnhof am Loh.«

»Was für ein Bahnhof?«

Hartmann konnte sich nicht erinnern, jemals von diesem Bahnhof gehört zu haben.

»Na, der Stillgelegte in der Rudolfstraße, in der Nähe des ehemaligen TUFFY-Standortes, oder Clausenstraße, wenn dir das was sagt«, sagte Nitze und nun klingelte es bei Hartmann. »Du meinst das alte Gebäude, gegenüber der Schule.«

»Richtig, genau dort«, bestätigte Nitze, während Hartmann sich vage daran erinnerte, dort vor Jahren mehrmals gewesen zu sein. »Hat da nicht so eine Karnevalsgesellschaft ihr Clubheim?«

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