Martin Cordemann - Ein echter Luser

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Detektive in Krimis sind meist clever, durchschauen ihre Gegner und hören aus jeder Aussage das klitzekleine Detail heraus, das sie als falsch erweist… Luser ist das Gegenteil davon. Streng genommen hat er keine Ahnung von dem, was er da tut, er hört den Leuten nicht mal zu. Statt dessen versucht er sich einzureden, dass das, was er da untersucht, ein spannender Fall ist und nicht irgendeine langweilige Routine. Wäre da nicht Dr. Schnippler, der Pathologe (bekannt aus «Börk»), würde er wahrscheinlich nie einen Fall aufklären. Und auch so bleibt es reine Glückssache! Das ist Krimi einmal anders!

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Nun blieb sie stehen und sah in meine Richtung. Vielleicht, wenn ich ganz still war, vielleicht würde sie dann wieder gehen? Und jemand anderen... arbeiten lassen?!

„Ich kann dich sehen!“ zischte sie und der Ton in ihrer Stimme trug nicht gerade zu meiner Beruhigung bei. Ich glaube, sie wollte Rache. Rache für all die Faulheit, die ich in den letzten Jahren auf mich geladen hatte. Für all die Arbeit, die ich an andere abgeschoben oder einfach ignoriert hatte. Jetzt musste ich ihr all das zurückzahlen. Und DAS machte mir richtig Angst!

„Du kannst dich nicht vor mir verstecken! Es ist vorbei!“

Das klang so endgültig. Hieß das wirklich, die Tage des Müßiggangs waren vorüber. Bedeutete das wirklich, dass ich jetzt anfangen musste zu... arbeiten?! Ich schloss mit meinem Leben ab. Das war das furchtbarste, das mir passieren konnte. Es gab nichts Schlimmeres!

Dann zischte sie böse:

„Ich hab einen Test machen lassen. Ich bin schwanger. Du bist der Vater!“

Wie man sich irren konnte!

Die Frau im düsteren Korridor der Pathologie zündete sich eine Zigarette an. Das ließ sie noch bedrohlicher wirken, denn es schien so, als käme Rauch aus ihrem Mund und als würden ihre Augen glühen.

„Ich weiß nicht, warum ich mich auf die Affäre mit dir eingelassen habe. Du bist so ein Loser! Aber, hey, ich war geil, also was soll’s? Ich hab n paar Mal abgetrieben. Vorher schon. Hab ich dir nie erzählt. Aber damit ist jetzt Schluss. Ich bin schwanger und ich kann beweisen, dass das Kind von dir ist. Du bist der Vater, mein Lieber, und aus der Geschichte kommst du nicht so leicht wieder raus. Nur weil du der Sohn vom Polizeipräsidenten bist lässt dich das noch lange nicht über den Gesetzen stehen. Ich hab dich an den Eiern, mein Kleiner. Und ich stelle dir ein Ultimatum: Entweder, du heiratest mich oder ich mache Karriere hier im Präsidium. Du hast die Wahl! Also, was sagst du?“

Genau genommen war ich platt. Mir fehlten die Worte. Ich musste das erstmal verarbeiten. Ich wippte unruhig hin und her und kam dabei an den Lichtschalter. Das Licht ging an und mir gegenüber stand eine mir weidlich unbekannte Polizistin.

„Was?“

Sie wirkte ziemlich überrascht.

„Wer sind Sie? Sie sind nicht der Sohn vom Polizeipräsidenten!“

Zu diesem Schluss war ich glücklicherweise auch schon gekommen. Lange vor ihr. Aber sie war so schön in Fahrt, dass ich sie nicht hatte unterbrechen wollen. Außerdem wirkte sie ziemlich bedrohlich und was wäre gewesen, wenn ich ihr mit der alten Ausrede gekommen wäre, dass ich gar nicht der wäre, den sie meinte. Hätte sie mir geglaubt? Oder mir gleich die Zigarette in den Augen ausgedrückt?

„Aber...“ druckste sie herum. Die ganze Situation schien ihr mehr und mehr unangenehm zu sein. Mir dagegen nicht.

„Wer sind Sie?“ wiederholte sie schwungvoll und, was mir Angst machte, ein bisschen sauer. „Ich habe oben gefragt, ob einer den blöden Loser gesehen hat, und da haben die gesagt, du wärst... er wäre hier im Keller.“

Na, da hatten wir doch die Erklärung!

„Ich bin... Luser. Curt Luser, mit C. Mordkommission.“

„Was...?“

Ich lächelte ihr fröhlich zu und verdrückte mich durch die Glastür aus dem Kellergang.

„War nett, Sie kennen zu lernen“, sagte ich noch, bevor ich im Treppenhaus verschwand. „Und viel Erfolg mit Ihrer Schwangerschafts-Erpressungs-Geschichte!“

Dann ging direkt hinter mir lauthals die Scheibe zu Bruch.

3

„Mieser Looser!“ schrie mir die Frau sauer nach. Bevor ich mich verdrücken konnte, hatte sie auch den anderen Schuh ausgezogen und ihn wutentbrannt gegen die Glastür geschleudert. Die war hin und ich machte mich aus dem Staub. Sollte sie doch den Sohn vom Polizeipräsidenten erpressen wenn sie daran Spaß hatte, aber mir musste sie deswegen doch nicht auch noch auf die Nerven gehen.

Ich trat in Dr. Schnipplers OP und fast war ich froh, hier etwas zu tun zu haben. Ihm zu erklären, warum irgendeine karrieregeile Schnalle sich vom Präsi-Sohn hatte schwängern lassen, nur um eine Bombenkarriere zu machen und was ich mit der ganzen Sache nicht zu tun hatte, hätte ich jetzt keine Lust gehabt. Auf dem OP-Tisch des Chefpathologen lag irgendein kunstvoll ausgeweidetes Tier, während der Arzt sich überrascht über den Mund wischte.

„Ah, Luser, schön Sie zu sehen.“

Mir war so, als wäre er der einzige, der das so sah. Aber er hatte mir gegenüber einen enormen Vorteil. Er hatte es fast nur mit Toten zu tun.

„Hallo, Dr. Schnippler“, sagte ich und deutete auf das Tier auf seinem Operationstisch. „Beweismittel?“

Er schüttelte den Kopf.

„Mittagessen. Seebarsch. Angeblich frisch. Obwohl ich bei diesem Kandidaten das Gefühl habe, dass er tatsächlich eines natürlichen Todes gestorben ist.“

Er wischte sich mit einer Servierte den Mund ab und ließ die Reste seines Mittagessens in einem Mülleimer verschwinden.

„Was führt Sie zu mir?“

„Das schlimmste Verbrechen, das es gibt.“

„Mord?“

„Arbeit?!“

Dr. Schnippler seufzte. Ich seufzte auch. Das brachte uns nicht weiter. Aber es schadete auch nicht.

„Sie bearbeiten die Fliesenleger, richtig“, fragte er. „Ich glaube, da haben Sie einen ganz interessanten Fall an Land gezogen. Das ist etwas, womit Sie Karriere machen können.“

„Ach, wirklich?“

„Nein!“

„Lassen Sie mich raten“, strengte ich meinen detektivischen Verstand an. Oder heißt es detektivistischen Verstand? Detektionistisch? Wie auch immer, ich versuchte halt, über den Fall nachzudenken. Und meine These lautete: „Sie wurden alle vergiftet. Weil sie alle dieselbe Art von Fliesen verlegt haben, die vom Hersteller her versaut und giftig sind. Oder sie haben alle dasselbe Klebemittel verwendet, das in dieser Theorie anstatt der Fliesen ein Gift enthält. Oder, was noch spannender wäre: Erst durch die Verbindung genau dieser Fliesen mit genau diesem Klebemittel entsteht das Gift, das sie getötet hat! Also handelt es sich nicht direkt um Mord, sondern um einen Hersteller, der mieses Zeugs auf den Markt bringt. Kommt das so in etwa hin?“ Ich sah Schnippler fragend an. Der nickte angenehm überrascht.

„Ich bin beeindruckt, Herr Luser. Eine schnelle und ziemlich exakte Analyse der Situation.“

„Und, hab ich recht?“

„Zu einem Großteil – absolut.“

„Und wo irre ich?“

„Bei der gesamten Auflösung?! Alle Opfer wurden erschossen.“

„Oh!“

„Kein Gift. Ich nehme nicht an, dass Sie schon Zeit hatten, die Akten zu lesen, die Sie da mit sich herumschleppen, also fasse ich mal kurz zusammen: Die Fliesenleger wurden alle von hinten erschossen. In den Kopf. Dabei entsteht eine ganz schöne Sauerei, das kann ich Ihnen sagen. Das ist echt eklig. Ich möchte da nicht putzen müssen. Falls man das Zeug je wieder abkriegt. Widerlich. Irgendwie denken manche Mörder einfach nicht daran, was sie ihrer Umwelt damit antun.“

„Aber... warum wurden sie erschossen? Weil man mit ihrer Arbeit nicht zufrieden war? Pfusch am Bau oder was?“

„Wissen Sie, das ist das Interessante: Der Täter hat jedes Mal gewartet, bis alle Fliesen verlegt waren. So lange, bis alles fertig war und dann hat er erst zugeschlagen.“

Das war es! Ich wusste, das war die Information, mit der ich den Täter überführen konnte. Das würde mir helfen, ihn zu finden. Leider hatte ich nicht die geringste Ahnung, wie ich das anstellen sollte! Dann flog die Tür auf. Die Geschwängerte Karrieristin stand im Raum und richtete eine Waffe auf mich.

4

Erschrocken fuhr ich zurück. Wie eine Furie schrie sie:

„Das lasse ich mir nicht bieten! Du bist der Vater und du wirst die Verantwortung für dieses Kind übernehmen!“

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