Socheat Chorn, Franz Roither - Mythen, Märchen und Legenden aus Kambodscha
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Mythen, Märchen und Legenden aus Kambodscha: краткое содержание, описание и аннотация
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Und man höre und staune, aber der König war ergriffen und kümmerte sich ab sofort rührend um das Kind, fast so, als wäre es einer seiner eigenen Söhne. Als das Kind größer wurde, ließ er es sogar auf seine Kosten studieren und ihm eine höhere Bildung zukommen.
Eines Tages war es aber so weit, und der gut ausgebildete Jüngling fragte seinen Ziehvater, den König von China, ob es denn nicht möglich wäre, seiner Heimat Kambodscha einen kurzen Besuch abzustatten und so nebenbei auch nach dem Verbleib seiner Eltern zu forschen.
Der Kaiser von China gab gnädig-erfreut seine Zustimmung und sorgte so nebenbei auch noch dafür, dass diese Reise in den Süden eine standesgemäße wurde. Fünfhundert Diener mussten den einsamen Reisenden auf der Suche nach seiner Vergangenheit und seinen Wurzeln begleiten.
Mittels hochseegängiger Schiffe folgte man den Spuren des Riesenfisches in umgekehrter Reihenfolge über das Südchinesische Meer und den Mekong, bis man im Hafen von Kampong Cham vor Anker ging. Der junge Mann sprang von Bord, winkte seinen Reisebegleitern noch ein letztes Mal zu und befahl die Rückkehr des Bootes nach China! Tja, damit hatte niemand gerechnet.
Unser Held aus dem Fischbauch nannte sich nun Chao Prom und quartierte sich bei einer nicht mehr ganz so jungen Witwe ein. Und es kam, wie es kommen musste. Das junge und das ältere Blut gerieten in Wallung, die beiden verliebten sich ineinander und man lebte als Mann und Frau zusammen.
Eines Tages, als der frischgebackene Ehemann sich gerade im Schoße seiner erfahrenen Ehefrau vergnügte, da strich sie ihm zärtlich durch sein festes, schwarzes Haar. Dabei spürte sie eine kleine Narbe auf seiner Kopfhaut. Neugierig fragte sie Chao Prom nach der Herkunft und der Ursache der Verletzung. Dieser konnte ein Schluchzen nicht unterdrücken, da er schmerzlich an seine verlorene Kindheit und an seine abhanden gekommenen Eltern erinnert wurde. Dann erzählte er seiner Frau sein Unglück und seine ganze Lebensgeschichte mit dem Fisch, dem Fischer und dem Kaiser von China. Und er fühlte sich im Anschluss richtig erleichtert, endlich jemandem zum Reden gefunden zu haben, der ihm zuhörte.
Seine Frau wurde aber im Verlaufe der Erzählung immer weißer im Gesicht und brach schlussendlich in ein heftiges Weinen aus, das sich Chao Prom nicht wirklich erklären konnte. Sollte er eine so mitfühlende Frau gefunden haben? Eine, die sich fremdes Schicksal mehr zu Herzen nahm als eigenes Leid?
Und nun begann unter Schluchzen die Frau zu erzählen. Von den Arbeiten auf dem Reisfeld, von den Vögeln und vom Waschen ihres Kindes am Fluss. Und natürlich auch davon, dass es ihr vor Müdigkeit aus der Hand und ins reißende Wasser geglitten sei, wo es ein großer Fisch auf Nimmerwiedersehen mit sich fortgetragen hatte.
Und dann erzählte sie dem mit großen Augen zuhörenden Chao Prom auch noch davon, dass ihr Mann diesen Schicksalsschlag nie wirklich verarbeiten konnte und kurz nach dem vermeintlichen Tod seines Sohnes diesem ins Totenreich nachgefolgt war… und sie als Witwe zurückließ.
Und als die Frau ihre Erzählung beendet hatte, da war beiden klar, dass sie nicht nur Ehemann und Ehefrau, sondern auch Mutter und Sohn waren.
Nun war guter Rat teuer. Chao Prom bat seine Mutterfrau auf den Knien, dass sie ihn bestrafen möge, denn er fürchtete sich vor dem Leiden, das er im nächsten Leben dafür erdulden werden müsse.
Seine Mutter befahl ihm daraufhin, nach ihrem Tod einen Stupa zu konstruieren, um darin ihre Asche aufzubewahren. Und vor dem Stupa sollte eine Statue in Gebetshaltung stehen.
Herr Chao Prom mit seiner exzellenten Ausbildung wurde als Dorflehrer ein sehr wertvolles Mitglied der Gesellschaft, und als seine Mutter starb, begann er mit Hilfe seiner Schüler den Stupa und die Gebetsstatue zu errichten, wo die Asche seiner Mutter ihre letzte Ruhe fand.
Kurzversion: Geschichten vom Hasen
Hungrig war er, der Richter Hase. Da traf es sich gut, dass gerade eine Frau mit Bananen auf dem Kopf des Weges kam. Der Hase warf sich in den Straßenstaub… und die Frau ihn in den Bananenkorb auf ihrem Kopf. Genüsslich fraß der hungrige Hase nun die süßen Früchte und verschwand mit einem Sprung im nahen Wald.
Jetzt war er durstig, doch die lokale Schnecke verbat es sich, dass der Hase aus „ihrem“ Tümpel trank. Ein Wettbewerb, ein Rennen, sollte entscheiden. Die Schnecke positionierte alle ihre Geschwister entlang der Strecke… und der Hase rannte hechelnd hinter dem viel zu schnellen Schneckenschrei her. Seitdem trinkt der Hase nur mehr Tau!
Auf seinem Weg traf er auch ein Krokodil, das ihn über den Fluss transportierte, weil er ihm versprach, es von seinen Flechten zu befreien. Mehr als Hasenspott hatte er aber dann für das eitle Krokodil nicht übrig.
Dann wurde der Hase in einem toten Büffelmagen gefangen, als sich dieser in der Hitze immer mehr zusammenzog. Erst als Menschen Wasser auf den Kadaver schütteten, dehnte sich das Fleisch wieder. Aber auch ihr Lohn war nur Spott und Hohn.
Dann traf er wieder auf das Krokodil, das „toter Ast treibt im Fluss“ spielte, um so vielleicht den Hasen zu erbeuten. Der sagte laut vor sich hin, dass nur Krokodile so den Fluss runter treiben, tote Äste aber vor allem gegen die Strömung schwämmen. Kaum trieb „der tote Ast“ gegen die Strömung, da hagelte es erneut Spott über das dumme Krokodil, das sich nun als toter Baum in den Sand legte und das Maul aufriss. Der Hase legte sich auf der Suche nach Schatten hinein und wurde verschluckt. Doch als er drohte, dem Krokodil die Gedärme zu zertreten, spie ihn das Reptil wieder aus.
Dann klebte der Hase an einem harzigen Baumstumpf fest. Erst als er eine vorbeikommende Elefantenfamilie beleidigte, kam er wieder los, weil ihn die Elefantenmutter vor Wut mit ihrem Rüssel vom Stumpf schlug.
Danach fand sich der Hase in einer Falle wieder, weil er einem Bauern ständig die Melonen vom Feld fraß. So wie dem Krokodil versprach er einer Kröte die Heilung von ihren Flechten. Und erneut musste sich ein Tier mit Spott und Hohn begnügen, als der Hase in die Freiheit davon hüpfte.
Der Bauer hatte in der Zwischenzeit die Flucht des Hasen aus seiner Falle entdeckt und stellte sie erneut auf. Und man glaubt es kaum, aber der Hase lief in seiner Gier nach Melonen erneut in die Falle. Und auch die Kröte tauchte wieder auf. Diesmal spottete sie über den dummen Hasen. Da versprach ihr dieser ein schönes Mädchen, die es ja zuhauf in Angkor gäbe. Die Kröte, man höre und staune, vertraute dem Hasen erneut, befreite ihn… und musste sich wieder verspotten lassen.
Doch diesmal machte sich die Kröte nichts daraus und schwamm, hüpfte und lief in Richtung Hauptstadt, um sich ein Mädchen zu suchen. Ihr Leben fand aber kurz vor Angkor in einem Fischmagen ein unerwartetes und jähes Ende.
Der Hase flüchtete sich währenddessen ins Schilf, wo er einen Tiger erspähte, der ihn fressen wollte. Da posaunte er in den Sumpf hinaus, dass nicht einmal fünf Elefanten seinen Hunger gestillt hätten und ihm ein Tiger gerade recht käme. Das erschreckte den Gestreiften so sehr, dass er Reißaus nahm und erst bei einem Affen auf einem Hügel zum Stillstand kam. Der lachte ihn aus, ließ sich mit einem Strick an den Tiger binden und geleitete ihn zurück zum Hüpfer. Da schrie der Hase etwas von einer Tiger-Bringschuld, die der Affe endlich einlösen würde. Und schon sauste der Gestreifte erneut voller Angst durch den Wald – und schlug dem armen Affen an einem Baum den Schädel ein. Als der Tiger das verzerrte Gesicht des Toten sah, da riss er das Seil durch und war nicht mehr gesehen.
Diesmal gelüstete es den Hasen nach jungen Reispflanzen. Er schlich sich ins Feld und naschte an den süßen Sprossen. Als der Bauer den Schaden entdeckte, stellte er eine Falle auf. Der Hase, nur an das Essen denkend, stolperte hinein. Schlau wie er war, stellte er sich tot. Der Bauer freute sich schon auf den Hasenbraten, gab beim Räumen der Falle nicht Acht und sah das schnelle Fellbündel nur mehr von hinten im Wald verschwinden. Der Hase wollte aber noch mehr Reis. Und wieder schnappte die Falle zu. Diesmal war es aber ernst. Niemand war da, um ihm zu helfen. Der Bauer schleppte das Fellbündel nach Hause und gab es in die Fischreuse, mit der der Bauer am Morgen einen großen Fisch gefangen hatte, der nun in einem Kübel zappelte. Unser Landwirt wollte einen Mönch testen, der angeblich weissagen konnte. Der Bauer ging zum Mönch und fragte ihn, ob sein Bauernmagen heute satt werden würde. Der Mönch verneinte. Der Bauer war enttäuscht, wie wenig der Mönch wahrsagen konnte, wo ja ein Hase und ein Fisch auf ihn warteten. Der Fisch stellte sich währenddessen im Eimer tot, die Frau warf ihn daher achtlos auf den Misthaufen am Fluss: Der Fisch machte daraufhin einen mächtigen Satz ins Wasser… und stellte sich abermals tot. Der Bauer sprang hinterher um ihn erneut zu fangen. Da schwamm der Fisch ein paar Meter weiter. Der Bauer rief aufgeregt nach seiner Reuse. Die Frau vergaß komplett auf den Hasen darin und öffnete sie. Da tauchte der Fisch endgültig unter, und der Hase hüpfte schnell in den Wald davon. Tja, der Mönch konnte doch weissagen.
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