Silke May - Treppe zum Licht

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Hoch oben in den Bergen, unterhalb des kargen Felsenmassivs, führte ein unscheinbarer kleiner, aber tief in das Innere des Berges führender Höhlengang. Dieser endete an einer schmalen Treppe, die in der Dunkelheit kaum sichtbar und nur noch zu erahnen war und deren Stufen so weit hinunterreichten, dass man glaubte, im Nichts anzukommen.
In diesem Labyrinth lebten die Gomas – ein kleines Volk von ungefähr sechzig Erwachsenen und ihren Nachkommen. Keiner der Gomas, außer ihrem Herrscher mit seinen persönlichen Wächtern, hatte jemals das Innere des Berges verlassen.
Sota ihr Herrscher hatte zehn der stärksten Männer zu seinen Wächtern auserwählt, damit sie für Ruhe und Ordnung im Labyrinth sorgten. Die Gomas waren ein friedliches Volk und sie bereiteten ihrem Herrscher keinerlei Sorge. Es gab nur ganz wenige in der Vergangenheit, die das friedvolle Leben aus Ungehorsam störten, diese Menschen jedoch verschwanden für immer auf geheimnisvolle Weise. Man flüsterte sich zu, dass sie alle in ein Verlies geworfen wurden. Ansonsten hatten sie ein ruhiges Leben ohne Zwischenfälle.
Sota und seine junge Frau Mata hatten eine siebzehnjährige Tochter namens Solana. Sie war gerade einmal halb so alt wie ihre Mutter. Mata war selbst erst fünfzehn Jahre alt, als ihre Eltern von Sotas Wächtern gefangen wurden, weil man sie auf der Treppe zum Licht erwischt hatte.
Ein ungeschriebenes Gesetz der Gomas sagt:
Wer diese Treppe betritt, der begeht Verrat und muss sterben.

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»Du brauchst nicht weinen, er wird jetzt öfter kommen, damit er dich sehen kann.«

»Wirklich?«

»Ja, das hat er mir gesagt. Und auch, dass er es deiner Mutter schonend beibringen wird. Er möchte nur den richtigen Zeitpunkt abwarten«, sagte Gor. Jetzt huschte über Solanas Gesicht wieder ein kleines Lächeln.

»Vielleicht bringt er Mutter einmal mit?«

»Wer weiß? Jetzt komm, lass uns etwas essen.« Als sie in die Küche kamen, stand Alwin schon am Herd und briet Spiegeleier.

»Setzt euch, sie sind gleich fertig …

*6*

Als Sota das Schlafgemach betrat, lag Mata im Bett und hatte ihr Gesicht in den Kissen vergraben. Leise zog er sich aus und legte sich neben seine Frau. Seine Gedanken waren bei Solana, noch nie hatte er sie mit so roten Wangen gesehen. Er fand, dass seine Tochter sehr gut aussah. Sota dachte an Matas blasses Gesicht. Sicherlich würden auch ihr rote Wangen gut stehen.

Mata drehte sich um, öffnete ihre Augen und lächelte ihn an. Sie griff nach seiner Hand und drückte sie an ihr Herz, dann schlief sie wieder ein. Auch Sota fiel bald in tiefen Schlummer mit den Gedanken bei Solana.

Am nächsten Morgen klagte Mata direkt, nachdem sie aufgestanden war, über Übelkeit. Sota wurde sofort unruhig, seine Frau war schließlich die Einzige, die von seiner Familie im Berg noch übrig war.

»Hast du etwas Schlechtes gegessen?«, fragte er besorgt.

Mata kam zurück und kniete sich neben Sota, der noch im Bett lag. Sie sah ihn lächelnd an und dachte aber insgeheim, dass er sehr blass und müde wirkte.

»Mir geht es den Umständen entsprechend gut. Mein Liebster, ich muss dir etwas sagen: Wir bekommen ein Kind.«

Sotas Augen begannen sofort zu leuchten und er zog sie zu sich in die Kissen und drückte sie fest an sich. Dann küsste er sie leidenschaftlich in voller Liebe.

»Es ist wunderbar, so etwas Schönes zu hören. Meine geliebte Mata bist du stark genug, um ein Geheimnis für dich zu behalten?«

»Warum fragst du mich das, natürlich bin ich stark genug!«, versicherte sie.

»Mata …, wirst du mich, solange ich lebe, nie verlassen und immer bei mir bleiben?« Zweifelnd sah sie ihn an.

»Was ist das für eine Frage? Du weißt doch, dass ich dich nicht verlassen werde, das habe ich dir versprochen. Wo sollte ich denn hingehen?« Sota zog sie ganz nah an sich und flüsterte ihr ins Ohr.

»Gor lebt außerhalb des Berges und hat einen Sohn. Von ihm bekomme ich die Waren für unser Volk. Mos ist der Einzige, der davon weiß.«

Mata sah ihn mit großen Augen an. »Kann man denn da draußen überhaupt leben?«

»Ja, Mata, man kann es, sogar bei Tageslicht und Sonnenschein. Am Anfang blendet die Sonne stark in den Augen, aber man gewöhnt sich daran«, erklärte Sota.

»Ich bin sprachlos! Glaubst du jetzt etwa, dass ich dich wegen Gor verlassen würde?«, rief seine Frau daraufhin empört.

»Nein, Mata, aber bei ihm …« Sota stöhnte auf und griff sich ans Herz. Sein Gesicht verzog sich vor Schmerz und im nächsten Moment wurde er ohnmächtig.

»Sota!« Angstvoll rief Mata seinen Namen. Sie lief aus dem Zimmer und schrie nach Mos, dem persönlicher Diener von Sota. Mit großen Schritten folgte ihr der Alte ins Zimmer. Er kniete sich neben Sota und überprüfte, ob sein Anführer noch atmete. Vorsichtig fühlte er seinen Puls und sah ihm tief in die Augen. Das Gesicht des Dieners war wie versteinert, als er Mata ansah.

»Mata, du musst jetzt tapfer sein, denn dein Mann wird nicht mehr lange leben.« Von jetzt an hielten Mata und Mos abwechselnd bei Sota Wache. Mata war sichtlich verzweifelt, dass sie jetzt auch noch ihren geliebten Mann verlieren würde. Ihre Ruhestunden verbrachte sie in Solanas Zimmer, wo sie sich in den Schlaf weinte.

Zwei Tage und zwei Nächte ging das so. Es zeigte sich keinerlei Besserung, und so lebten sie mit dem Gedanken an Sotas Tod …

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