Manfred Bauer - Jesus in Neuem Licht

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Dieses Buch ist das Ergebnis eines lebenslangen Versuchs, herauszufinden, wie Jesus tatsächlich war.
In einer wirklichkeitsnahen Erzählung über das öffentliche Wirken Jesu zeichnet Manfred Bauer ein nuanciertes, lebendiges Porträt dieses Gottes- und Menschensohnes. Der Autor lädt seine Leser ein, dieses mit von ihm vorgelegten, wissenschaftlichen Argumenten zu vergleichen und Jesus in einem breiteren Kontext zu betrachten, indem er ihn mit spirituellen Meistern aus anderen Religionen in Beziehung setzt.
Was kann uns das Turiner Grabtuch über die Auferstehung sagen? Können wir darauf das wirkliche Antlitz Jesu erkennen?
Der Autor zeigt auf, dass alle Fakten für die Echtheit dieses Tuches sprechen. Mit kriminalistischer Akribie beweist er, dass die Radiocarbondatierung aus dem Jahre 1988, die es als mittelalterliche Fälschung «entlarvte», manipuliert war und dass die entscheidenden Weisungen hierzu aus dem Vatikan kamen.
Das Ziel dieses Buches ist es, Menschen zu helfen, Jesus im Kontext der damaligen Zeit und seine Wirkung auf die Menschheitsgeschichte über 2000 Jahre besser zu verstehen.
Es zu lesen könnte sich als eine lebensverändernde Erfahrung erweisen.

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Am 9. November 2014 erschien auf dem Onlineportal der englischen Zeitschrift Daily Mail – Mail Online – ein Bericht über ein Manuskript, datiert auf 570 n. Chr., das seit 1847 im Besitz des British Museum ist und vor rund 20 Jahren an die British Library übergeben wurde. In dieser Zeit wurde das Dokument immer wieder untersucht, doch eigentlich galt es als irrelevant.

Nun hätten ein israelisch-kanadischer Filmemacher namens Jacobovici und der Religionsprofessor Wilson an dem Dokument geforscht und seien sich sicher, ein 5. Evangelium gefunden zu haben. Darin wird geschildert, wie der Pharao von Ägypten ein Paar namens Joseph und Aseneth traut, wobei er zur Braut sagt: „Gesegnet bist du von Josephs Gott, da er der Erstgeborene Gottes ist, und du wirst die Tochter des höchsten Gottes genannt werden und die Braut des Joseph jetzt und für immer."

Jacobovici und Wilson setzen Joseph und Aseneth mit Jesus und Maria Magdalena gleich. Ohne das Buch „The Lost Gospel“, das die beiden über diese Entdeckung geschrieben haben, zu kennen, braucht man nicht viel Fantasie, um vorauszusagen, dass sich dieses gut verkaufen wird. Man muss jedoch sehr viel Fantasie haben, um sich vorzustellen, dass der Pharao von Ägypten, Jesus und Maria Magdalena getraut haben soll.

Offensichtlich liegt diese apokryphe Schrift auf derselben Ebene wie andere unhistorische Dichtungen aus dieser Zeit.

Eine, in der damaligen Zeit übliche Verheiratung durch die Eltern ist möglich, sogar wahrscheinlich, aber eben nicht sicher. Wir müssen ihn daher wohl als ledig, geschieden oder verwitwet betrachten.

Vielleicht besaß Jesus Familie und verließ diese, ähnlich wie Siddhartha Gautama (Buddha), der sich Jahrhunderte vorher von Frau und Kind davonstahl, um sich als Entsagender auf die Suche nach Erlösung von den Leiden dieser Welt zu begeben. Auch im späteren Christentum verließen Menschen „um des Himmelreiches willen“ ihre Familie wie zum Beispiel der Schweizer Nationalheilige, Nikolaus von der Flühe, der seine Frau mit zwölf Kindern – allerdings wohlversorgt – auf seinem Bauernhof zurückließ, und fortan als Einsiedler lebte.

Aber letztlich müssen wir diese Frage offen lassen. Über den Familienstand Jesu gibt es keinerlei zuverlässige Erkenntnisse.

Eine andere Frage ist, ob Jesus eine intime Beziehung zu Maria Magdalena hatte. Man kann mit Büchern zu diesem Thema – wie Dan Brown mit „Sakrileg“ – sehr viel Geld verdienen. Aber belastbare Indizien hierüber gibt es nicht. Bei näherer Überprüfung haben sich alle als Betrug, Spekulation oder unhistorische Legenden herausgestellt.

Das sogenannte Philippus-Evangelium stellt eine Liaison mit Maria Magdalena in den Raum: Die Gefährtin (des Erlösers) ist Maria Magdalena. Der (Erlöser liebte) sie mehr als (alle) Jünger und er küsste sie (oft) auf ihren (Mund).

Nach Meinung von Bibelwissenschaftlern muss dieses Zeichen der Zuneigung nicht unbedingt erotisch gedeutet werden, sondern kann auch als Übertragung der Lehrkompetenz gesehen werden. Ich weiß nicht wie es Ihnen geht, aber so richtig überzeugend scheint mir diese Interpretation nicht zu sein.

Wie dem auch sei, dieser apokryphe Text entstand vermutlich gegen Ende des dritten Jahrhunderts und ist daher nicht als Bericht eines Zeitgenossen Jesu anzusehen. Folglich fehlt ihm jede Beweiskraft. Wie wir schon gesehen haben, wurde in diesen Zeiten viel in die Welt gesetzt, was nur dem eigenen Kopf entsprungen ist.

Es bleibt daher offen, wie Jesus zu seiner Jüngerin aus dem Orte Magdala stand. Ich hatte während des Schreibens dieses Buches einen in religiösen Dingen sehr beschlagenen jüdischen Bekannten aus Jerusalem gefragt, ob er eine Liaison Jesu mit Maria unter den Augen der Jünger für möglich hielte. Seine knappe Antwort lautete: „In der damaligen Zeit und Gesellschaft undenkbar!" Belassen wir es damit.

Leben und Arbeiten auf dem Dorf

Wie schon erwähnt, ist es nicht sicher, ob Jesus tatsächlich in Nazareth aufgewachsen ist. Seine Predigten und Gleichnisse weisen jedoch darauf hin, dass ihm das Landleben vertraut war: die Lilien auf dem Felde, die Gleichnisse vom Sämann, dessen Saat auf guten und schlechten Boden fällt, vom Senfkorn oder von den Arbeitern im Weinberg. Dies weist sehr darauf hin, dass er im dörflichen Umfeld aufgewachsen ist. So können wir kaum fehl gehen, wenn wir Nazareth oder ein ähnliches Dorf in Galiläa als Stätte der Kindheit und Jugend Jesu annehmen. Die Gleichnisse, die von einem verlorenen Schaf handeln, vom Räuber, der in den Schafstall einbricht, von den Schafen, die die Stimme ihres Hirten kennen, vom Mietling, der die Schafe verlässt, wenn er den Wolf kommen sieht, vom Guten Hirten der sein Leben für seine Schafe gibt, lassen große Vertrautheit mit diesen Tieren erkennen.

Er könnte als Kind mit seiner kleinen Herde in der Nähe des Dorfes über Land gezogen sein, um sie zu Futterplätzen zu führen. Im Schatten eines Baumes ruhend, seinen Gedanken nachhängend oder vielleicht auch mit anderen Hütejungen ins Spiel vertieft, vergaß er, nach seinen Schafen zu sehen. Anschließend musste er die zerstreuten Tiere wieder mühsam zusammentreiben. Fehlt dann ein Tier kommt Panik auf. Es bleibt nichts anderes übrig, als so lange zu rennen und zu suchen bis es gefunden ist. Undenkbar, was geschieht, wenn er ohne dieses nach Hause kommt.

Hat er es gefunden, ist die Freude und Erleichterung groß, so groß wie mehr Freude sein wird … im Himmel über einen Sünder, der Buße tut, … als über neunundneunzig Gerechte, die der Buße nicht bedürfen. 30 Manchmal musste er seinen ganzen Mut zusammennehmen und die Schafe gegen Diebe oder Wölfe zu verteidigen. Zu Jesu Zeiten war der Arabische Wolf – die kleinste Unterart der Wölfe – in Palästina noch sehr verbreitet.

Da ich selbst schon im Alter von sieben Jahren zwar keine Schafe, jedoch etwa 20 Kühe zur Weide getrieben und gehütet habe, kann ich dies alles sehr gut nachempfinden. Wölfe gab es allerdings zum Glück keine. Ein Freund erzählte mir kürzlich, dass er beim abendlichen Heimtrieb eine Kuh vermisste. Heulend kam er mit seiner Herde am Bauernhof an, wo ihn die Bauersleute dann aber beruhigten. Die Kuh war am Morgen wegen Krankheit im Stall zurückbehalten worden.

Jesus wird Bauern beim Säen beobachtet haben, wie dann deren Getreide teilweise von Dornen und Disteln erstickt wurde, auf felsigen Boden vertrocknete und nur auf der gut vorbereiteten Erde gedieh. 31Im Dorf gab es wie überall, Feindschaften, so dass manch einer auf die Idee kam, in der Nacht Unkrautsamen auf den Acker seines Nachbarn zu säen, mit dem er im Streit lebte. 32Ein besonders Missgünstiger nahm dafür Senfsamen, dessen Büsche den Acker überwucherten. 33

Vor dem Einfall feindlicher Soldaten wurden von den Leuten des Dorfes Geld und Wertgegenstände vergraben, um sie vor Raub zu schützen. Kamen Familien durch die kriegerischen Ereignisse ums Leben, suchten die Nachbarn heimlich nach deren Versteck. Wenn jemand fündig wurde, hielt er Stillschweigen und versuchte unter einem Vorwand, das Grundstück zu erwerben, um in den Besitz des Schatzes zu gelangen. 34

Archäologische Befunde legen nahe, dass die Gegend um das heutige Nazareth im 1. Jahrhundert nur spärlich besiedelt war. Die Einwohnerzahl des damaligen Dorfes wird auf 200–500 Personen geschätzt, die in etwa 50 ärmlichen Häusern lebten. 35Die Familie Jesu wird wohl in einem kleinen Haus aus Lehmziegeln oder Steinen, mit ein oder zwei Räumen, vielleicht auch unter einem Dach mit Ziegen und Schafen gewohnt haben. Die meisten der Einwohner waren Bauern, einige wie wahrscheinlich auch Josef, Jesu Vater, nur im Nebenerwerb.

Da die Landwirtschaft sie nicht ernähren konnte, verdingten sie sich als Tagelöhner, die Jesus, so ist es seinen Gleichnissen zu entnehmen, ebenfalls vertraut waren.

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