Josef Mugler - Die Adria entlang von Görz bis Bar

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Wer die zauberhafte Welt der östlichen Adria liebt, wer sich für die Geschichte der ehemals österreichisch-ungarischen Küstenregion von Görz bis Bar interessiert, wer sich die schönsten und historisch bedeutendsten Plätze in Erinnerung rufen will (der Text ist mit rund 160 Fotos illustriert), wird mit diesem Buch viel Freude erleben. Der Autor erzählt im lockeren Stil eines Reiseführers, was sich im Lauf der Jahrtausende, vor allem aber während der «österreichischen Epoche» hier ereignet hat, wie Abendland und Morgenland hier aufeinandergeprallt sind, was die Menschen dabei erlebt und erlitten haben und wovon sie heute noch erzählen.

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die gefürstete Grafschaft Görz und Gradisca,

die Markgrafschaft Istrien mit den Inseln Veglia (Krk), Cherso (Cres) und Lussin (Lošinj) sowie einigen kleineren benachbarten Inseln und

die reichsunmittelbare Stadt Triest, die auch Hauptstadt des Küstenlandes war und weiter als heute in das slowenische Sprachgebiet hineinreichte.

Die österreichische Küste, also die Küste des Kaiserreichs Österreich bzw. nach dem Ausgleich mit Ungarn der k.u.k. österreichisch-ungarischen Monarchie war allerdings viel länger. In ihrer weitesten Ausdehnung, das war in den Jahren von 1797 bis 1805 und von 1815 bis 1866, begann diese Küste im Westen am Po, genauer am südlichsten Arm des Po-Deltas, dem Po di Goro, und reichte am östlichen dalmatinischen Ufer der Adria zuletzt, das heißt nach einer geringfügigen Gebietserweiterung auf dem Kongress von Berlin 1878, bis zu einem kleinen Flüsschen, das heute am nördlichen Stadtrand von Bar im Staat Montenegro in das Meer mündet und den Namen Željeznica trägt.

Unsere Reise beginnt am westlichen Rand jenes Küstenstreifens, der ab 1866 die Grenze zum neu entstandenen Königreich Italien bildete. Sie verlief quer durch das heutige Friaul und in Küstennähe entlang des Grenzflusses Aussa, der westlich von Grado in die Lagune von Marano mündet. Dieser Verlauf entsprach ungefähr der Grenze der habsburgischen Besitzungen seit dem 15. Jahrhundert, vor der Einbeziehung der Lombardei und Veneziens auf dem Wiener Kongress 1815.

Die wichtigste Stadt in diesem Grenzraum auf österreichischer Seite war Görz. Von Görz fahren wir - mit einem Abstecher ins venezianische Palmanova - über Aquileia nach Grado und weiter nach Triest. Dann geht es entlang der Küste Istriens bis zur ehemaligen Grenze zu Ungarn zwischen Volosko und Rijeka. Die zum österreichischen Küstenland gehörigen Inseln Krk, Cres und Lošinj werden später zusammen mit dem kroatischen Küstenland behandelt. Denn sie sind verkehrsmäßig heute vor allem durch die Brücke von Krk sowie durch Schiffs- und Buslinien primär mit Rijeka und nicht wie zur österreichischen Zeit mit Triest verbunden.

Von Görz nach Grado

Heute ist die Autobahn, die sich bei Palmanova in die beiden Äste Richtung Venedig und Triest gabelt, die Hauptverkehrsader in das friulanische Küstengebiet. Doch nicht hier, sondern über Görz (Gorizia, Gorica, Gurize) führten früher „alle“ Wege. Görz liegt an jener Stelle des Isonzo-Tals, wo dieser Fluss die Talengen der Julischen Alpen verlässt und zwischen sanften Hügeln der Mündungsebene südlich von Monfalcone zustrebt.

Noch am Beginn des 20. Jahrhunderts, also schon nahe dem Ende der österreichisch-ungarischen Monarchie, baute man unter dem Projektnamen „Neue Alpenbahnen“ eine Bahntrasse, welche die Küste und insbesondere den Hafen Triest mit Kärnten, Salzburg und vor allem Deutschland verbinden sollte. In den Südalpen waren hierfür zwei lange Tunnel erforderlich: der rund sieben Kilometer lange Karawankentunnel, der ungefähr parallel zum heutigen Autobahntunnel zwischen dem Kärntner Rosental und Jesenice (Aßling) verläuft, und der Koblatunnel, der die Wasserscheide zwischen Save (Sava) und Isonzo (Soča) unterfährt. Der „Wocheinerbahn“ genannte Abschnitt führte von Jesenice nach Görz und der Abschnitt „Karstbahn“ weiter von Görz nach Triest, umfuhr allerdings Triest im Osten, um dann von Süden her im neu errichteten Staatsbahnhof beim ebenfalls neu errichteten Franz-Josephs-Hafen zu enden. Dieser Staatsbahnhof von Triest ist heute Eisenbahnmuseum.

Nach Görz führte allerdings bereits ein anderer, nicht weniger als ein halbes Jahrhundert älterer Schienenstrang: Die Südbahn erreichte schon im Jahr 1857 Triest. Das war damals noch gar nicht das Hauptziel, sondern nur eine Abzweigung von der eigentlich geplanten Hauptstrecke, welche die seit dem Wiener Kongress „österreichischen“ Städte Venedig und Mailand mit Wien verbinden sollte. Vor Görz, bei Aurisina wurde mittels einer fast 180-grädigen Schleife auf einem langen Viadukt, das auch heute noch befahren wird, allerdings zuerst der Anschluss „hinunter“ nach Triest gebaut, bevor die Trasse bis Görz verlängert wurde.

Die Bahnbauten waren technisch aufwändig, weil nicht nur Gebirge durchquert werden mussten, sondern auch die Berghänge im Halbrund um Triest die Überwindung erheblicher Steigungen, vergleichbar der Semmeringbahn, erforderte. Politische, militärische und ökonomische Gründe sprachen jedoch dafür. Oberitalien beziehungsweise, was nach 1866 davon für Österreich übrig blieb, sollte dem Reich verbunden bleiben und notfalls durch rasche Verlagerung loyaler Truppen verteidigt werden können. Ökonomisch sollten die Schienenverkehrswege den Umschlagplatz Triest stärken, was allerdings nur in Ansätzen gelang, weil sich die norddeutschen Häfen, insbesondere Hamburg, für Handel und Industrie (mit ihren Hauptstandorten in Böhmen) effizienter und verlässlicher erwiesen als Triest und weil Ungarn nach dem Ausgleich von 1867 begann, Rijeka als seinen eigenen Hafen auszubauen. Neben der Stichbahn nach Triest entstanden überdies bald nach dem Anschluss Triests an das Bahnnetz auch Stichbahnen von Pivka (St. Peter im Karst) nach Fiume/Rijeka (1873) und von Divača nach Pula (1876) mit einer weiteren Abzweigung nach Rovinj.

Westlich von Triest wurde später, 1894, für den aufkommenden Tourismus eine weitere Stichbahn von Monfalcone nach Cervignano gebaut, die 1910 über Aquileia bis Belvedere, dem Hafen für die Touristenfähren nach Grado, verlängert wurde. Auch von Görz aus wurde neben den Durchzugsstrecken eine Stichbahn in das Wippachtal bis Ajdovščina (Haidenschaft) geführt. Da sich Südbahn und Neue Alpenbahn in Görz fast tangential berührten – die Südbahn führt an der südlichen Stadtgrenze, die Alpenbahn an der nördlichen vorbei - entstand hier ein bedeutender Bahnknoten für die Wege an die nördlichste Küste der Adria.

Görz war über rund vierhundert Jahre das Tor Österreichs in die Küstenregion westlich von Triest. Um 1500 erbten es die Habsburger von den Grafen von Görz, die sich wiederum im Mittelalter vom Patriarchat von Aquileia losgelöst und ab 1117 über ein großes Gebiet geherrscht hatten, das sich von Tirol bis Kroatien erstreckte. Aus dieser Zeit stammt auch die Burg, die auf einem Hügel über der Stadt thront und daher einen herrlichen Ausblick über Stadt und Land bietet. Die Anlage betritt man durch die Porta Leopoldina, die 1660 aus Anlass des Besuchs des damals erst 20-jährigen Kaisers Leopold I. errichtet wurde. Sie trägt heute einen venezianischen Löwen, den italienische Nationalisten 1919 hier angebracht haben.

Die Burg von Görz 2015 Um 1900 war Görz wegen seiner milden Temperaturen als - фото 2

Die Burg von Görz (2015)

Um 1900 war Görz wegen seiner milden Temperaturen als Winterkurort sehr beliebt. Prächtige Palais, Villen, Hotels und Kaffeehäuser säumten die Plätze und den Corso Francesco Giuseppe, der die Bahnhöfe der Alpenbahn und der Südbahn verband. Auf dem Hauptplatz, der einmal Piazza Grande hieß und heute Piazza della Vittoria heißt, stehen die Sankt Ignazius-Kirche und der Neptunbrunnen. Dieser wurde von Nicolò Pacassi entworfen, ebenso wie auch das Palais Attems-Petzenstein, das heute als Museum dient. Der gebürtige Görzer Pacassi war Mitte des 18. Jahrhunderts, also zur Zeit Maria-Theresias, Leiter des Hofbauamtes in Wien und unter anderem an der Ausgestaltung von Schloss Schönbrunn, der Wiener Hofburg und der Prager Burg beteiligt.

1910 hatten etwa die Hälfte der rund 30.000 Einwohner Italienisch, rund ein Drittel Slowenisch und noch knapp über 10% Deutsch als Muttersprache. Heute leben hier im italienischen Teil rund 35.000 Einwohner und im slowenischen Nova Gorica weitere rund 15.000.

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