In unserem jetzigen, kleinen Stadtgarten und Balkon foerstert es schon wieder mit Storchenschnäbeln und sibirischem Vergissmeinnicht. Sogar zwei Feigenbäume gedeihen im geschützten Hof und bringen reichlich Ernte für die beliebte Mallorquinische Feigentarte. Und der Spalier-Apfel schenkt uns regelmäßig fast 20 knackige Äpfel. Die Rosen blühen zum Teil seit 60 Jahren mit nicht zu bremsender Blühkraft. „Ein alter Garten ist immer beseelt“, so Hugo von Hoffmannsthal. Und so begrüßen uns die 'Morning Glory’s' sobald die Sonne aufgeht. Auch Taubnesseln, violette und weiße, Schlüsselblumen, Elfenblumen und im Frühjahr Waldmeister bedecken einige Flächen, nachdem die Schneeglöckchen verblichen sind. Der Flieder duftet und überdeckt nachts gnädig die Stadtluft. Mit grüner Kraft sprießt der Farn, versport sich und begrünt selbst dunkle Ecken. Abends verwandeln dann die kitschigen bunten Birnen der Bauhaus-Lichterkette den kleinen Garten in eine italienische Nacht und erinnern an den Film „Hausboot“, in dem sich Sophia Loren und Cary Grant auf der Tanzfläche näher kommen. Überpflanzt? Vielleicht. Aber auch die Stadtpflanzen arrangieren sich mit der Enge der Stadt. Die Natur wird in die immer seelenloser werdenden Metropolen zurückkommen und die Erde wieder in ein Garten-Paradies verwandeln. Diesmal sollten wir dem Sündenfall zuvorkommen und die richtige Apfelsorte wählen: Schafsnasen und Goldparmänen, garantiert allergiefrei, teilbar und ohne Folgen für Adam und Eva. Einfach paradiesisch.
Dieter Kosslick
Kulturmanager und ehemaliger
Berlinaledirektor
PETRA PELZ, LANDSCHAFTSARCHITEKTIN UND VORJAHRESSIEGERIN
„Es ist immer spannend, die Vielfalt der Gärten in ihrer Einzigartigkeit zu erleben. Jeder der Gärten spiegelt die Menschen und deren Vorlieben und Geschmack wider. An einem Tag so viele ästhetische Gärten zu sehen und sich mit ihnen auseinanderzusetzten, war ein Erlebnis.“
JENS SPANJER, VORSTAND DER STIFTUNG SCHLOSS DYCK, ZENTRUM FÜR GARTENKUNST UND LANDSCHAFTSKULTUR, UND STUDIERTER LANDSCHAFTSARCHITEKT
„In Zeiten der Pandemie und des Klimawandels gewinnt der private Garten als eigenes Stück gestaltete Natur und als Rückzugsraum für die Familie an Bedeutung. Der Wettbewerb präsentiert die besten Ideen und Umsetzungen sowie die Menschen und Unternehmen, die hinter den Projekten stehen.“
PROF. DR. SWANTJE DUTTWEILER, PROFESSUR FÜR PFLANZENVERWENDUNG AN DER HOCHSCHULE WEIHENSTEPHAN-TRIESDORF
„Mitten in diesen Zeiten war es eine Bereicherung, die Vielfalt aktueller Hausgärten zu erleben. Gärten können Rückzugsräume sein, aber auch Orte des Treffens und Feierns. Es war begeisternd, die Räume und Atmosphären im Garten nachzuvollziehen - sehr persönlich und zu ganz unterschiedlichen Lebenssituationen.“
THOMAS BANZHAF, VIZEPRÄSIDENT DES BUNDESVERBANDES FÜR GARTEN -, LANDSCHAFTS- UND SPORTPLATZBAU (BGL)
„Ich beurteile die eingereichten Gärten unter anderem auch danach, wie die Projekte bautechnisch umgesetzt sind. Als Vizepräsident des BGL freue ich mich sehr darüber, wie kreativ und leistungsfähig die Architekten und Betriebe unserer Branche sind.“
WOLFGANG BOHLSEN, CHEFREDAKTEUR „MEIN SCHÖNER GARTEN“
„Es ist absolut faszinierend, welche Vielfalt sich hier präsentiert – vom kleinen Stadtgarten bis zum großen ländlichen Anwesen, vom formal gestalteten Pool-Garten bis zur bunt blühenden Natur-Oase. Meine Rolle in der Jury ist es dann, aus den vielen sehr guten Vorschlägen die besten herauszufiltern – und darauf zu achten, dass sich die angebotene Vielfalt auch in meinen Favoriten widerspiegelt.“
KONSTANZE NEUBAUER, AUTORIN
„Der Wettbewerb zeigt, dass Gartenkultur höchst lebendig ist. Es ist äußerst spannend, Einblick in die kreative Arbeit der Planer und Planerinnen zu bekommen. Dabei kann man viel über Gärten, Pflanzen und ökologische Zusammenhänge lernen – und nicht zuletzt über Menschen.“
FOLKO KULLMANN, FACHAUTOR UND FACHLEKTOR FÜR GARTENBAU. SEIT 2016 PRÄSIDENT DER GESELLSCHAFT DER STAUDENFREUNDE (GDS)
„Gärten des Jahres ist ein besonderer Wettbewerb. Die Qualität der Gärten und vor allem der Pflanzenverwendung in denselben hat in den letzten Jahren enorm zugenommen. So fiel es der Jury dieses Jahr noch schwerer, aus der Vielzahl der Einreichungen jene Gärten auszuwählen, die eine Auszeichnung erhalten haben.“
Unsere Partner und Sponsoren
DGGL – Deutsche Gesellschaft für Gartenkunst und Landschaftskultur e.V.
Die Deutsche Gesellschaft für Gartenkunst und Landschaftskultur e.V. ist ein gemeinnütziger Verein in Deutschland, aktiv in allen deutschen Bundesländern und mit einer Bundesgeschäftsstelle in Berlin.
BGL – Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau
Der Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e. V. ist ein deutscher Arbeitgeber- und Wirtschaftsverband. Er vertritt die Interessen des Garten-, Landschafts- und Sportplatzbaues auf Bundesebene und in Europa.
BDLA – Bund Deutscher Landschaftsarchitekten
Der Bund Deutscher Landschaftsarchitekten (bdla) ist der Berufsverband deutscher Landschaftsarchitekten. Er wurde 1913 in Frankfurt am Main als Bund Deutscher Gartenarchitekten (kurz BDGA) gegründet und schließlich 1972 in den heutigen Namen umbenannt.
Die Österreichische Gesellschaft für Landschaftsplanung und Landschaftsarchitektur (ÖGLA) ist der Verband der LandschaftsarchitektInnen und -planerInnen Österreichs. Die Interessen aller im Fach Berufstätigen (Selbstständige, Unselbstständige, öffentlich Bediensteter, WissenschaftlerInnen, Studierende) stehen im Vordergrund der Vereinstätigkeiten.
Der BSLA ist ein Zusammenschluss von qualifizierten, in der Planung tätigen Landschaftsarchitekten und Landschaftsarchitektinnen in der Schweiz. Der BSLA nimmt die fachlichen, berufspolitischen und wirtschaftlichen Interessen des Berufsstandes im Allgemeinen und seiner Mitglieder im Besonderen gegenüber Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Öffentlichkeit wahr, auf nationaler wie internationaler Ebene.
Jeder Garten, jeder noch so kleine Balkon ist eine Oase im Alltag, eine eigene, ganz private Welt, in der Sie aufatmen, mit allen Sinnen genießen und Muße finden. Wir möchten mit unseren Möbeln dazu beitragen, diesen wertvollen Raum für Sie wohnlich zu machen. Die Erfahrung von mehr als 40 Jahren und eine nie nachlassende Gartenleidenschaft lassen uns Möbel und Accessoires entwerfen, die außergewöhnliche Ansprüche erfüllen – zeitlos elegant und jedem Wetter gewachsen.
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