Billy Remie - Geliebter Prinz

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Desiderius M'Shier, Bastard eines angesehenen Lords, ist Vagabund und Gesetzloser aus Überzeugung. Nach zahlreichen Enttäuschungen in jungen Jahren hat er nur zwei oberste Regeln: Niemanden vertrauen und niemals zwei Mal mit jemanden das Lager teilen. Doch all seine Überzeugungen werden auf die Probe gestellt, als er auf einen unbekannten Schönling trifft, der ihn in sein größtes Abenteuer reißt. Denn plötzlich steckt er in einem erbitterten Kampf um die Krone seiner geliebten Heimat und muss den Mann vor der Kirche beschützen, dem es gelungen war, sein gut verschlossenes Herz zu erreichen.
Zwischen verbotener Liebe und Intrigen in der sterblichen Welt, muss er jedoch vor allem sich selbst vor den Göttern beweisen, doch er ahnt nicht im geringsten, dass er mehr als nur ein einfacher Bastard un Vagabund war …
*Gay-Fantasy-Romance

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Die angezogenen Beine mit den Armen umschlungen und das lange, schmale Kinn auf die Knie gestützt. Der Wind oben auf der hohen Mauer zerzauste sein gelocktes Haar, das im Schein der Sonne golden schimmerte.

Desiderius wandte sich ab und ging auf das Seil zu, das an der Mauer hinunter hing. Er selbst hatte es vor wenigen Wochen befestigt, damit er nicht immer die halbe Stadt in nassen Kleidern durchqueren musste.

Die aufmerksamen Augen des jungen Prinzen, die ihn verträumt betrachteten, kümmerten ihn nicht mehr. Prinz Wexmell beobachtete ihn immer, wenn er schwimmen ging. Erst hatte Desiderius nicht gewusst, wie er damit umgehen sollte. Es war ihm unangenehm gewesen, bei dem einzigen, was ihn entspannte, verfolgt zu werden. Aber mittlerweile war er daran gewöhnt, dass er, sobald er aus dem Wasser auftauchte, Prinz Wexmell auf der Mauer erblickte. Er musste zugeben, dass er es sogar ein bisschen genoss, dass ihm so viel Aufmerksamkeit zuteilwurde, obwohl sie körperlich Abstand hielten.

Die Anstrengung, an einem Seil die hohe Mauer hinauf zu klettern, betrachtete Desiderius als willkommene Übung für zukünftige Aufträge. Er war schon nicht mehr ganz so sehr außer Atem als die letzten Male, als er oben bei Prinz Wexmell ankam.

Sie sprachen nicht, sahen sich nur kurz an, ohne ein Gefühl preiszugeben.

Wie jedes Mal reichte Wexmell ihm stumm das Hemd hinauf, blieb noch, bis Desiderius sich angekleidet hatte und blickte wieder verträumt in die fernen Weiten hinaus, als Desiderius fertig war und sich zum Gehen umwandte.

Doch an diesem Morgen berichtete Wexmell ihm, bevor er gehen konnte: »Es kam ein Botenvogel für dich. Er hatte eine Nachricht.«

Desiderius drehte sich wieder zu Wexmell um und fragte: »Was für eine Nachricht?«

Es konnte sich nur um die Antwort auf seine Fragen bezüglich der Gerüchte über den Aufenthalt der Männer handeln, nach denen er suchte.

Wexmell zuckte mit seinen knochigen Schultern, die aber mittlerweile etwas breiter und muskulöser geworden sind. Es schien, als wäre der augenscheinlich schmächtige Kerl eigentlich um einiges muskulöser, wenn er nicht so lange krank gewesen wäre. Sein Körper schien sich erst nach und nach richtig zu erholen.

Noch immer grübelte Desiderius darüber, welche Krankheit dem jungen Prinzen fast das Leben gekostet haben mochte, aber er fragte nicht nach solchen Sachen. Wexmell würde es schon erzählen, wenn er denn wollte, dass Desiderius davon erfuhr.

Es ging ihn ja auch eigentlich nichts an.

Desiderius wandte sich um und wollte schnellstens nachsehen, welche Nachricht ihm zugeschickt wurde. Er hoffte auf gute Neuigkeiten.

»Ich habe sie hier«, hielt Wexmell ihn auf und hob plötzlich eine Hand, in der ein eingerollter Zettel steckte.

Desiderius kam zurück. Er nahm ihm kommentarlos das vergilbte Röllchen aus der Hand und rollte es auseinander.

Während er las, kam Wexmell auf die Beine und richtete seine Kleidung. Er ging jedoch nicht, er blieb mit verschränkten Armen vor Desiderius stehen und wartete ab.

Es war tatsächlich eine Nachricht von Cliff. Selbst ohne seine Unterschrift hätte Desiderius seine kindliche Handschrift und die vielen Schreibfehler erkannt. Dennoch verstand er den Inhalt der Nachricht. Gut. Sehr gut sogar. Er grinste verschmitzt.

»Gute Neuigkeiten?«, hakte Wexmell nach. Er wirkte unglücklich.

»Cliff weiß nicht, wo alle Männer sind, aber er weiß, wo ich einen von ihnen finden kann«, erklärte Desiderius und steckte den Zettel ein. Grinsend fügte er hinzu: »Und dieser eine kann mir helfen, die anderen zu finden.«

Unglücklich verzog Wexmell sein Gesicht. »Dann gehst du.«

Desiderius ließ die Schultern hängen und lächelte milde, als er die traurigen Augen erblickte, die ihn schmerzlich vermissen würden.

»Ich komme wieder«, versprach Desiderius. »Bald schon.«

Wexmell nickte. Doch er sagte noch bekümmert: »Es wäre wohl zu viel verlangt, dich zu bitten, dass ich dich begleiten darf, oder?«

Desiderius warf ein: »Selbst, wenn ich wollte, würde dein Vater es erlauben?«

Wexmell verneinte kopfschüttelnd. »Nein«, seufzte er zustimmend.

»Ich komme wieder!« Getrieben von Enthusiasmus warf er jede Vorsicht Beiseite und packte den jungen Prinzen an den Schultern. Er lächelte ihn aufmunternd an und versicherte: »Es wird nicht lange dauern. Ein paar Wochen, höchstens! Ich verspreche es!«

Wexmell wirkte wenig überzeugt.

Desiderius umfasste mit zwei Fingern kurz das schmale Kinn des Prinzen und zwinkerte ihm noch einmal gut gelaunt zu. Er war über die Nachricht so glücklich, dass ihn nicht einmal die Tatsache zusetzen konnte, dass er sich selbst das verbat, was er am meisten begehrte.

Ohne ein weiteres Wort wandte er sich ab, er würde sofort aufbrechen. Doch er hörte den jungen Prinzen, den er zurückließ, noch murmeln: »In der zwischen Zeit kann viel passieren.«

Desiderius wusste nicht, was Wexmell für Sorgen plagten, aber er würde den jungen Prinzen nicht dazu drängen, ihm zu erklären, was er befürchtete.

Vielleicht fürchtete er auch überhaupt nichts, sondern war einfach nur traurig darüber, dass Desiderius eine Weile noch unerreichbarer war als sonst. Seine Laune würde sich bestimmt wieder heben, sobald Desiderius wieder da war und er ihn wieder heimlich anhimmeln konnte.

Als Desiderius sich am Ende der Mauer noch einmal zu Wexmell umdrehte, stand dieser noch immer mit verschränkten Armen auf der Mauer und blickte in die Ferne hinaus. Er wirkte in sich gekehrt und nachdenklich. Etwas belastete seine Seele.

Vielleicht war es die Tatsache, dass er trotz seiner Fähigkeiten der einzige Spross des Königs war, dessen Zukunft noch offenstand. Prinz Karic würde König werden und Wexmells andere Brüder würden Hauptmänner, Kommandanten oder Lords anderer Ländereien werden, seine Schwestern würden wohlhabende Männer heiraten. Aber was aus Wexmell werden würde, war noch nicht beschlossen.

Von Karic hatte Desiderius erfahren, dass Wexmell früher immer davon geträumt hatte, eines Tages die Soldaten anführen zu dürfen, die am Rande der südöstlichen Wildnis Erkundungsexpeditionen durchführten und den Luzianer Gebirgspass, der Nohva von der Wildnis trennte, vor Bestien und wilden Stammesvölkern schützten. Aber der König hatte seinem jüngsten Sohn das Kämpfen verboten und ließ sich erst einmal nicht umstimmen.

Noch nicht, warf Desiderius in Gedanken ein. Wenn es wieder ein Lächeln in Wexmells Gesicht zaubern würde, dann würde Desiderius nach seiner Rückkehr alles Erdenkliche unternehmen, um den König umzustimmen. Dann wären er und Wexmell zwar wieder überwiegend getrennt, aber vermutlich war der junge Prinz in der Wildnis weniger in Gefahr als in der Hauptstadt. Und das obwohl in der Wildnis brutale Bestien und kampferprobte Stammeskämpfer lauerten, und in der Hauptstadt nur Menschen.

Mit Besorgnis um den jungen Prinzen wandte sich Desiderius ab und beschloss, seine Reise schnell anzutreten, damit er ebenso schnell wieder hier sein konnte.

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