Billy Remie - Geliebter Prinz

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Desiderius M'Shier, Bastard eines angesehenen Lords, ist Vagabund und Gesetzloser aus Überzeugung. Nach zahlreichen Enttäuschungen in jungen Jahren hat er nur zwei oberste Regeln: Niemanden vertrauen und niemals zwei Mal mit jemanden das Lager teilen. Doch all seine Überzeugungen werden auf die Probe gestellt, als er auf einen unbekannten Schönling trifft, der ihn in sein größtes Abenteuer reißt. Denn plötzlich steckt er in einem erbitterten Kampf um die Krone seiner geliebten Heimat und muss den Mann vor der Kirche beschützen, dem es gelungen war, sein gut verschlossenes Herz zu erreichen.
Zwischen verbotener Liebe und Intrigen in der sterblichen Welt, muss er jedoch vor allem sich selbst vor den Göttern beweisen, doch er ahnt nicht im geringsten, dass er mehr als nur ein einfacher Bastard un Vagabund war …
*Gay-Fantasy-Romance

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In der Nähe des Palastes sah Desiderius zwei der goldhaarigen Prinzessinnen spielen. In silbernen Gewändern tobten sie mit einem schwarzen Hund durch den Garten.

Er musste lächeln, als er die Töchter des Königs so sorglos beim Herumtollen beobachtete. Es erfreute ihn, dass sie sich keine Gedanken um Krieg und Tod machen mussten. Jedenfalls noch nicht.

Als sie ihn ihrerseits erblickten, stockten sie. Die jüngere Schwester flüsterte der älteren etwas zu. Sie kicherten unbeschwert. Die ältere Prinzessin winkte ihm mit einem schüchternen Lächeln zu. Als er die Geste erwiderte, errötete sie und die beiden kicherten erneut mit vorgehaltener Hand.

Er war sich nicht sicher, ob sie sich über ihn lustig machten oder ihn einfach gerne mochten. Ob so oder so, er war froh, dass er ihnen auf irgendeine Art ein Lächeln in die Gesichter zauberte.

Als Desiderius zusammen mit dem Bediensteten und Bellzazar an der Tür ankam, rannten die Prinzessinnen um den Palast herum.

Desiderius und Bellzazar wurden in den großen Thronsaal geführt. Eine beeindruckende Halle aus weißem Marmor und einer so hohen Decke, dass ihm schwindelig wurde, wenn er den Kopf in den Nacken legte und hinaufsah.

Er hatte viel über diesen Ort gehört und war nun, da er ihn mit eigenen Augen sah, grenzenlos überwältigt.

Es war angenehm kühl in dieser Halle, aber seltsam still. Es gab nichts weiter als Boden, Wände, Decke und den großen Thron auf einer Anhöhe, der aus goldenen Flammen bestand. Keine echten Flammen, sondern Flammen aus gegossenem Gold.

Der König war jedoch nicht anwesend, der Thron war leer. Niemand war anwesend, der Saal war gespenstisch leer, dennoch blieb der Bedienstete stehen und drehte sich zu ihnen um.

Erwartungsvoll sah er zwischen ihnen hin und her.

Als keiner der beiden etwas sagte, seufzte der Bedienstete und erklärte tadelnd: »Vergebung, in diesem … Aufzug, könnt Ihr nicht vor den König treten.«

»Ich bin schon ganz anders vor den König getreten«, warf Bellzazar belustigt ein. »Einmal sogar nackt.«

Der Bedienstete setzte eine eiserne Miene auf.

Seufzend lenkte Bellzazar ein. »Von mir aus, dann bringt den jungen M’Shier zu einem Gemach und besorgt ihm frische Kleidung, ich ziehe mich derweil auf meine Kammer zurück.«

Betont überfreundlich verabschiedete sich der Halbgott verbeugend, ehe er sich abwandte und verschwand.

Desiderius musste ein Schmunzeln unterdrücken. Er und Bellzazar hatten wahrlich mehr gemein als sie beide vermutlich je offen zugeben würden.

»Bitte folgt mir, Euer Gnaden«, forderte der Bedienstete auf.

Desiderius folgte ihm durch eine unscheinbare Tür, die zu einer dunklen Treppe führte. Aber je höher sie gingen, je heller wurde es.

Er wurde durch einen marmornen Flur geführt, zu einem prunkvollen Zimmer mit einem geschnitzten Bettgestell, das schwere Samtvorhänge besaß. Ebenso befand sich in der übergroßen Schlafkammer eine Feuerstelle, ein Frisiertisch, dunkle Kommoden aus dem Westen Nohvas, Teppiche aus dem Süden und Pelze von Bären und Wölfen aus den Wäldern. Besser konnte man gar nicht hausen.

»Ein Bad wird vorbereitet, ich schicke eine Dienstmagd, die Euch wäscht«, sagte der Bedienstete, während Desiderius noch mit offenem Mund das Zimmer bestaunte.

Er fuhr zu dem kleinen Mann herum. »Ich ... ähm ... die mich ... Was ? Oh bitte ... «, er stotterte, weil er fassungslos war. »Das ist wirklich nicht notwendig, ich bin in der Lage, mich selbst zu waschen.«

»Das steht nicht zur Wahl, Euer Gnaden«, beschloss der Bedienstete und verbeugte sich tief, bevor er sich abwandte.

Desiderius blinzelte irritiert, er war sich nicht sicher, ob er das gut finden sollte. Aber immerhin war es eine Frau und kein Mann, er wusste nicht, ob er sich zurückhalten konnte, wenn ihm Männerhände den Dreck vom Körper abgewaschen hätten.

Bei diesen Gedanken erzitterte er, voller Begierde darauf, sie wahr werden zu lassen.

Eines war sicher, er musste dringend der Küste mal wieder einen Besuch abstatten.

Aber zuerst musste er dem König einen Bericht erstatten.

***

Einige Zeit später war Desiderius frisch gewaschen, frisch rasiert und trug saubere Kleider. Erst hatte man ihn in feine Seide hüllen wollen, aber er hatte sich geweigert, bis man ihm einfache Leinenhemden brachte, solange seine Rüstung gesäubert wurde.

Er fühlte sich recht wohl und erholt, obwohl die Reise lang gewesen war, aber für ihn nicht wirklich anstrengend. Er war das Leben in den Wäldern gewohnt. Bevorzugte es.

Als er gemeinsam mit Bellzazar das Arbeitszimmer des Königs betrat, stand dieser hinter seinem großen, prunkvollen Schreibtisch und war über einige wichtig wirkende Dokumente gebeugt. Sein Gesichtsausdruck war grüblerisch und besorgt.

Der König sah auf, als er die Neuankömmlinge bemerkte.

König Wexmell runzelte seine makellose Stirn. »Ich habe euch früher erwartet.«

Bellzazar erwiderte: »Wir sind schon seit Stunden hier, mein König, aber uns wurde der Zutritt zu dir verweigert, solange wir nicht gebadet und sauber gekleidet waren.«

Der König rieb sich aufseufzend seine Stirn, als hätte er Kopfschmerzen. Mehr zu sich selbst murmelte er vor sich hin: »Ich habe ihnen gesagt, dass sie das lassen sollen.«

Desiderius war froh, dass der König sich nicht an solch banalen Sachen wie dem äußeren Erscheinungsbild eines Mannes störte.

König Wexmell hob den Blick und scherzte milde lächelnd: »Dreht der König seinen Bediensteten den Rücken zu, tun sie, was sie wollen.«

»Gut, dass du es von dir aus ansprichst, Wexmell«, sagte Bellzazar im ernsten Tonfall. Er drehte sich halb zu Desiderius um, als er hinzufügte: »Ich glaube, der junge M’Shier muss dir eine etwas heikle Angelegenheit erklären.«

Sofort sah der König Desiderius forschend und befürchtend an. »Was ist geschehen?«

Desiderius atmete leise tief durch, ehe er mit hinter dem Rücken verschränkten Händen und gestrafften Schultern vor den Schreibtisch des Königs trat. »Ich grüße Euch, Majestät.«

König Wexmell, bescheiden wie er war, winkte nur freundlich ab. »Berichtet, Desiderius.«

Ohne eine emotionale Rührung zu zeigen, begann Desiderius die Geschehnisse zu umschreiben: »Nachdem wir uns nachts erfolgreich in die Schwarzfelsburg geschlichen hatten, bekamen wir es im Hof mit einigen ... Schwierigkeiten zu tun. Die Tür zum Vorratsspeicher der Gebirgsarmee war ungünstig gelegen, Wachen hatten stets einen Blick darauf–«

»Deshalb beschlossen wir, die Wachen mit einem Ablenkungsmanöver fort zu locken«, mischte Bellzazar sich ein und schnitt damit Desiderius das Wort ab. » Ich war die Ablenkung. Ich lockte sie erfolgreich fort, damit der junge M’Shier die Phiole mit der Krankheit unter die Kornvorräte der Gebirgsarmee mischen konnte.«

»Aber die Tür war verschlossen«, sprach Desiderius weiter. »Ich sah keine Möglichkeit, hinein zu gelangen, und die Wachen hatten bereits Alarm geschlagen, eine Gruppe von ihnen kam direkt in meine Richtung. Ich hatte nicht viel Zeit, um eine Entscheidung zu fällen, weshalb ich eine andere Möglichkeit suchte, die Gebirgsmenschen zu schwächen. Da fiel mir der Brunnen im Hofinneren ins Auge-«

»Kurz gesagt«, erhob Bellzazar wieder das Wort, »wir kamen nicht in den Kornspeicher, also vergifteten wir das Brunnenwasser.«

König Wexmell schien im ersten Augenblick nicht zu verstehen, doch dann konnte man seiner Miene ansehen, dass er begriff. Er wurde bleich und seine Lippen öffneten sich.

Bellzazar und Desiderius wagten es nicht, noch etwas zu sagen. Die neuen Informationen musste der König erst einmal verdauen.

Fassungslos stieß der König seinen Atem aus und stützte sich mit den Händen auf die massive Platte des reichlich verzierten und vergoldeten Schreibtisches. »Der Brunnen?«

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