Billy Remie - Geliebter Prinz

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Geliebter Prinz: краткое содержание, описание и аннотация

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Desiderius M'Shier, Bastard eines angesehenen Lords, ist Vagabund und Gesetzloser aus Überzeugung. Nach zahlreichen Enttäuschungen in jungen Jahren hat er nur zwei oberste Regeln: Niemanden vertrauen und niemals zwei Mal mit jemanden das Lager teilen. Doch all seine Überzeugungen werden auf die Probe gestellt, als er auf einen unbekannten Schönling trifft, der ihn in sein größtes Abenteuer reißt. Denn plötzlich steckt er in einem erbitterten Kampf um die Krone seiner geliebten Heimat und muss den Mann vor der Kirche beschützen, dem es gelungen war, sein gut verschlossenes Herz zu erreichen.
Zwischen verbotener Liebe und Intrigen in der sterblichen Welt, muss er jedoch vor allem sich selbst vor den Göttern beweisen, doch er ahnt nicht im geringsten, dass er mehr als nur ein einfacher Bastard un Vagabund war …
*Gay-Fantasy-Romance

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Vielleicht waren der Halbgott und Desiderius sich nicht nur äußerlich sehr ähnlich.

Nach einer Weile, in der sie schweigend nebeneinanderher geritten waren, gelangten sie zu einem Straßenabschnitt, der augenscheinlich wieder in die Natur hinausführte. Links und rechts neben der Straße befanden sich Laubbäume, die ihnen Schatten spendeten, nichts sah mehr nach Stadt aus. Offenbar waren die Gerüchte über den königlichen Garten wahr und sie befanden sich gerade auf dem direkten Weg dorthin.

Bellzazar grinste wieder, als er plötzlich sagte: »Wisst Ihr, Ihr seid ein wirklich schöner Mann.«

Desiderius sah ihn irritiert an. »Was?«

Der Halbgott schmunzelte listig. »Ihr habt einen wunderschönen Körper, das muss man Euch lassen. Als Ihr aus dem Wasser kamt, konnte ich zum ersten Mal sehen, wie stattlich Ihr auch ohne Eure leichte Rüstung seid.«

Desiderius warf ihm einen unsicheren Blick zu, er wusste nicht, ob und was er darauf erwidern sollte.

Bellzazar musterte forschend Desiderius’ Gesicht, als er neugierig mit einem anzüglichen Unterton fragte: »Ihr bevorzugt die Gesellschaft von Männern, nicht wahr?«

Desiderius wandte den Blick ab und sah auf seine Hand, mit der er die Zügel hielt und seinen Rappen lenkte. Er wollte lügen, aber stattdessen kam aus seinem Mund: »Und Ihr?«

»Nein«, antwortete Bellzazar gleichgültig. »Macht Euch keine Hoffnung.«

Desiderius schnaubte verächtlich, sah ihn aber nicht an, als er zurückgab: »Hatte ich auch nicht vor, glaubt mir.«

»Den Eindruck hatte ich auch. Ihr hättet genug Zeit gehabt, um es herauszufinden, wenn Ihr gewollt hättet.« Bellzazar klang amüsiert. »Ich wollte nur sagen, dass Ihr vorsichtig sein müsst, solange Ihr in der Hauptstadt seid. Ich weiß nicht, wie lange Euer letzter Besuch her ist, aber seit einigen Jahren haben wir diesbezüglich viele Probleme. Immer wieder klagen die Menschen euresgleichen an. Nennen es Sünde und Sodomie. Sie verlangen vom König Hinrichtungen, die er selbst nicht gutheißt.«

»Warum lässt er es dann zu?«, rutschte es Desiderius verärgert heraus, dabei hatte er gar nicht so anmaßend sein wollen. Er wusste nicht, unter welchem Druck der König stand, also war er nicht in der Position, über ihn zu urteilen.

»Der König hat ein gutes Herz«, erklärte Bellzazar seufzend. »Er ist ein guter Mann, rein und diplomatisch. Er will Kriege verhindern und ist nicht bereit, für seine eigenen Überzeugungen Gewalt einzusetzen. Wenn er sich weigert, Hinrichtungen zu genehmigen, gibt es einen Aufstand. Diesen könnten wir zwar zerschlagen, müssten aber vermutlich gegen die Menschen Krieg führen. Wir könnten ihn vielleicht gewinnen und ein freieres Land erschaffen, wenn wir die vielen unschuldigen Opfer in Kauf nehmen.«

»Wir können ihm wohl nicht verdenken, dass er den Frieden bewahren will«, schätzte Desiderius, verstand aber auch, dass es manchmal unumgänglich war, Krieg zu führen. Sofern man für die richtige Sache zu den Schwertern rief.

»Ob Krieg oder kein Krieg, Menschen und Luzianer sterben trotzdem«, warf Bellzazar ein. »Und zwar bei Hinrichtungen oder während der Folterungen.«

Das war auch wahr. Vielleicht war ein Krieg im Namen der Freiheit der Anfang vom Ende vieler Hinrichtungen. Das Ende der Unterdrückung.

Interessiert fragte Desiderius: »Aber warum interessiert Euch das? Nehmt es mir nicht übel, aber ich hatte eher den Eindruck, dass Ihr für andere Lebewesen kaum Mitgefühl hegt.«

»Ihr habt recht«, stimmte Bellzazar gleichgültig zu. »Meine Meinung darüber hat auch nicht unbedingt etwas mit Mitgefühl zutun. Ich bin einfach der Ansicht, dass man niemanden wegen seiner Leidenschaft, seiner Vorlieben oder wegen seiner Geburtsumstände hinrichten oder verschmähen sollte.« Nach einer kurzen Pause fügte er noch nachdenklich hinzu: »Ich hege kein Mitgefühl für die Hingerichteten oder für die Verfolgten, ich vermisse nur einfach die Welt, wie sie früher war. Frei und wild.«

Desiderius betrachtete ihn grübelnd. Ihm ging durch den Kopf, dass der Halbgott vielleicht Recht hatte, vielleicht war Nohva vor Jahrtausenden ein besserer Kontinent gewesen, auch wenn man damals noch in wilden Stämmen durch die Wälder gezogen war. Wild aber frei. Das klang jedenfalls besser als kultiviert aber verfolgt.

»Na kommt.« Bellzazar trieb seinen Rappen in den Trab. »Beeilen wir uns, der König wird schon sehnsüchtig auf unseren Bericht warten.«

***

Der königliche Palast war wie eine nochmals eigene Stadt, mit eigenem Stall, eigenen Mauern, eigenen Soldaten und eigenen Vieh- und Getreidebauern.

Der Garten um den Palast war unglaublich. Desiderius musste zugeben, dass die Gerüchte um ihn sogar maßlos untertrieben waren. Das Gras schien grüner zu sein, ebenso die Blätter der zahlreichen Laubbäume, die Schatten spendeten. Die angelegten Blumenbeete schillerten in allen möglichen Farben, von Gelb über Violett bis hin zu dunklem Blau. Es war ein herrlicher Anblick. Man betrat das wahr gewordene Paradies.

Desiderius und Bellzazar passierten ein weiteres Tor, das den Königspalast vom Rest der Stadt abschirmte. Dort gab es ausschließlich königliche Wachen. Alle waren Luzianer, kein einziger Mensch, nicht einmal die Stallburschen, die die Pferde entgegennahmen.

Desiderius’ Rappe schmiegte noch einmal seinen Kopf an ihn, und Desiderius nahm sich die Zeit, um ihn zwischen den Augen zu kraulen. Leise flüsterte er seinem Pferd zu: »Königliche Ställe, mein Lieber, so gut hast du noch nie gehaust, sind bestimmt keine Löcher in den Dächern, und ich wette, das Heu schmeckt besser als die verschrumpelten Karotten, die ich dir sonst immer stehlen muss.«

Ein Stallbursche mit hellbraunem Haar, braunen Augen und einem Gesicht, so makellos und lieblich, dass man glauben konnte, er sei nur ein Gemälde, wenn er sich nicht bewegen würde, nahm die Zügel aus Desiderius’ Hand.

Desiderius hielt ihn noch einmal auf: »Gebt ihm Karotten, die mag er, und striegelt ihn, wenn Ihr ihn abgesattelt habt, er hat eine lange Reise hinter sich.«

Der Stallbursche lächelte und nickte bestätigend. »Natürlich, Euer Gnaden. Er bekommt nur das Beste und ich werde mich persönlich um ihn kümmern.«

Desiderius stockte kurz, noch nie hatte ihn jemand so genannt. Er mochte es nicht unbedingt, aber schlecht fand er es auch nicht.

Seufzend sah er seinem treuen Gefährten hinterher, wie sein breiter Pferdehintern in den Stall geführt wurde, und er stellte fest, dass es nach all der Zeit vielleicht doch mal an der Zeit war, dem Rappen einen Namen zu geben. Normalerweise band sich Desiderius nicht gern, nicht einmal an die Tiere, die ihn auf ihren Rücken trugen, sie lebten leider nie lange. Aber dieser Hengst war schon länger bei ihm als je ein anderes Lebewesen. Er verdiente einen Namen.

Desiderius wandte sich vom Stall ab und ging hinüber zu Bellzazar, der zusammen mit einem kleinen Mann, der in feine Seide gehüllt war, darauf wartete, dass sie dem König gegenübertreten konnten.

Gemeinsam gingen sie den aus weißen Kieselsteinen gestreuten Weg durch den grünen Garten entlang, geradewegs auf die großen, weißen Türen des Palastes zu. Desiderius Schulter an Schulter mit Bellzazar und ihnen voraus der kleine Bedienstete, der sie offenbar führen sollte, was absurd war, der Halbgott fand den Weg bestimmt auch allein, schließlich lebte er im Palast.

Während sie dem kleinen Mann mit dem schütteren, dunklen Haar folgten, bemerkte Desiderius umso deutlicher, wie schmutzig sie nach ihrer langen Reise waren. Zwar hatten sie jede Gelegenheit genutzt, um sich zu waschen, aber trotzdem sah man ihnen an, dass sie keine feinen Seifen zur Hand gehabt hatten. Ihre Kleidung war schmutzig, ihre Haare fettig.

Desiderius kannte die Etikette der Adeligen nur zu gut und fragte sich, ob es wirklich angemessen war, in diesem Aufzug vor den König zu treten. Andererseits interessierte es ihn nicht wirklich, ob sein Äußeres Missfallen erwecken würde. Er wollte nur nicht den König verärgern. Zumal er dem König jetzt erst einmal erklären musste, weshalb bald sehr viele unschuldige Opfer ihr Leben lassen mussten.

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