S.T. Kranz - Verträumt

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Die labile Cathy Hart steht vor
den Trümmern ihrer Ehe, deren Steine
weiter abbröckeln vom plötzlichen
Verschwinden ihres 4-jährigen Sohnes.
Von niemandem umarmt, scheint der
Alkohol weiterhin ihr einziger Trost
zu sein, der ihr jedoch die Sinne zu
weit öffnet und sie somit ihre Träume
ernster nimmt als die Wirklichkeit.
Während ihre Traumwelt immer mehr
von Bedeutung bekommt, zerbricht sie
in der Realität sichtbar,
wodurch ihr fürchterliche Konsequenzen
zu drohen scheinen.
Die Suche nach ihrem Sohn beginnt
sie somit anders, als man es sich
denken könnte…

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Immer länger, immer tiefer, eine Melodie, die so tieftraurig klingt, als würden einem gerade selbst die Tränen fließen. Und dann ist Cathy zu sehen, daliegend, ihre Augen geöffnet, umgeben von Nichts. Verwirrt im Inneren einer Leere erhebt sich Cathy, umhüllt von Gedankenlosigkeit.

Nicht wissend, wo oben und unten ist, horcht sie leise diesem summenden Lied zu, bis plötzlich farbige Kleckse um sie herum entstehen und sich daraufhin eine aus Papier entfaltende Straße entwickelt. Begeistert von diesem Aufbau aus Papier, wird Cathy nicht nur der Boden unter den Füßen hinzugefügt, auch Laternen aus Papier reißen sich aus dem Boden heraus. Diese wenden sich sofort so zu Cathy, dass die andere, nicht bemalte Seite, doch verborgen bleibt. Sogar die Bäume und Häuser drehen sich in Cathys Richtung, sodass ein Bild entsteht, welches einer Einkaufsstraße gleicht – nur, dass diese komplett aus Papier besteht.

Völlig perplex vom Aufbau um sie herum, lächelt Cathy dieser Entwicklung hinterher. Selbst Regentropfen, so ausgeschnitten klein, gemalt auf Papier, fallen vom gezeichneten Himmel herab.

»Was für eine großartige Vorstellungskraft«, stellt Cathy glücklich umarmt fest und hält dabei ihre Hand offen vor sich, um eines der Papierregentropfen zu fangen. Genauer betrachtet, sind auch diese nur auf der einen Seite bemalt.

Kurzer Hand bewegt sich die freudige Cathy über die Straße, die komplett aus einem Zebrastreifen besteht, auf eine Papierwand mit Häusern zu. Vom hin gesummten, traurigen Lied entflohen, will sie schauen, ob sich auch die Türen der Häuser öffnen lassen. Doch falsch geträumt, diese Häuser sind genauso glatt, wie die Seite eines ganz normalen Blatt Papiers. Neugierig von der Umgebung, die sie umhüllt hat, schaut Cathy auf ein im Haus gezeichnetes Fenster. In diesem ist sogar ein Lebensmittelladen durch die Scheibe ersichtlich. Dort taucht eine Frau auf, deren Doppelkinn weit unter die Fensterbank reicht.

»Du kommst hier nicht raus, du kommst hier nicht raus«, spricht diese einseitige Frau mit ungeöffnetem Mund, während ihre Augen mit dem mehrmals wiederholten Satz blitzschnell nach rechts und nach links wandern. Cathy erschreckt durch das plötzliche Auftauchen dieser Papierfrau und tritt zwei, drei Schritte zurück. Doch bevor sie rückwärts auf die Straße fällt, wird Cathy auf einmal von jemandem gehalten.

»Wer, wer, wer fängt mich auf?«, ertönt es hastig aus Cathys Mund, worauf sie sich sofort umdreht, um zu erkennen, wer ihr geholfen hat.

Im Hintergrund ist immer noch die Frau, mit demselben Satz zu hören.

Überglücklich vom Anblick, dass Tian derjenige war, der sie festgehalten hat, umarmt Cathy ihren Traummann zunächst und gibt überaus herzlich zu, froh zu sein, ihn wieder zu sehen.

»Mich freut es auch ungemein Ihr schönes Gesicht wieder zu sehen«, antwortet Tian lächelnd, während die Papierfrau dahinter noch immer scheinbar aus dem Fenster schaut und ihre Augen hin und her bewegt.

Ein Gefühl der Sicherheit fließt durch die Adern Cathys, die daraufhin ihren Traummann einfach noch einmal umarmen muss. Fest umschlungen hängt sie sich an dem Duft von Tian fest, der davon nicht abgeneigt ist.

»Woher, dieser Gefühlsausbruch?«

Lieblich blickend verlässt Cathy den Oberkörper von Tian und zuckt einfach mit den Schultern.

»Einfach so, weil Sie mir irgendwie total vertraut erscheinen. Irgendwie vollkommen vertraut.«

Die Blicke der beiden treffen sich. So als würden Sie sich schon ihr Leben lang kennen und dem anderen kein Leid zufügen wollen. Nie dem anderen den Schmerz wünschen, der selbst erfahren wurde. So schön und unbarmherzig vertraut.

»Das freut mich, danke. Sie mir aber auch«, spricht Tian mit einem zauberhaften Lächeln.

Warme Sonnenstrahlen verbreiten sich auf der Haut von Cathy, die hoch über Tian schaut, wo eine schön gemalte Sonne zu sehen ist. Diese strahlt mit einem Smileygesicht eine gewisse Freude aus. Wunderschöne Sekunden entstehen, durch den anhaltenden Augenkontakt.

Über die Straße jedoch, ist ein gewisser sanfter Laut hinweg zu hören, der Cathy plötzlich aufmerksam werden lässt.

»Hören Sie das, dieses traurige, überaus mitfühlende Lied, das von einem Jungen gesummt wird?«, fragt Cathy Tian, der ihr noch immer in die schönen Augen sieht und dieses verneint.

»Doch«, spricht Cathy voller Selbstbewusstsein und schaut die Straße hinunter.

»Es kommt von dort, mit Sicherheit, von da hinten. Ich will wissen, wer dieses Lied summt. Ich will es wissen«, fügt sie daraufhin mit eilenden Schritten hinzu und verlangt unbewusst das Mitkommen von Tian, der diesem Gefühl auch entgegenkommt.

Ohne Worte lassen sie gemeinsam Papierhäuser hinter sich, die eine solche Stille mit sich tragen, dass es Cathy bewusst zu stören vermag.

»Es ist doch ziemlich ruhig, wenn dieses Lied nicht wäre.«

Der Regen hört auf und die Türen der einseitigen Häuser öffnen sich alle. Hinaus kommen mehrere Papiermenschen. Das Leben fegt durch die Straßen, so als würde es einem Basar gleichen. Von der einen auf die andere Sekunde tauchen Händler mit Geschäftsständen aus dem Boden auf, die Obst, Gegenstände und vieles mehr unter die Leute bringen wollen. Überwältigt von dem Gerede, fasziniert von diesem altertümlichen Händlerleben und überrascht vom Auftauchen dieser vielen, mit Gefühlen angehauchten Personen, blicken Tian und Cathy um sich.

Umgeben sind sie nun von kunstvoll bemaltem Papier, das zum Leben erweckt wurde.

»Obst, frisches Obst, erntefrisch.«

»Kleine süße Details für das Heim, selbst bemalt, selbst geschnitten, hochwertig angefertigt.«

Jeder einzelne Satz brennt sich in Cathys Ohren ein und zaubert ihr weitere Lachfalten ins Gesicht.

»Wo kommen die denn alle her, so plötzlich und unverhofft?«, fragt sich Cathy im Getümmel von tauschfreudigem Papier.

»Die Sonne lacht halt jeden an. Das kann man nicht verübeln, dass man im Regen nicht einkaufen will«, antwortet Tian, der die Begeisterung dieser Faszination in Cathys Augen sieht, was auch ihm ein weiteres Lächeln beschert.

Cathys Gesichtsausdruck jedoch wird getrübt von einem lauten, alles übertönendem Wort, das durch die Straße hinweg weht.

»Cathy«, ist es, das bösartig schallt, worauf nicht nur die bemalte Sonne ihren Smiley verliert und die Mundwinkel nach unten ziehen lässt, sogar die Geschäftsstände samt den Papiermenschen fangen plötzlich Feuer. Entflammt wird auch in Cathy die gewisse Realität, die sie aus dieser Traumwelt verbrennt.

Völlig außer sich blickt sie in die Augen von Noah, der sie bösartig anschaut.

»Cathy, anstatt dich zu betrinken und vor deiner Verantwortung zu drücken, solltest du mir lieber zur Seite stehen.«

Mit aufgerissenen Augen orientieren sich die vernebelten Sinne von Cathy. Neben ihr noch die gefüllten Einkaufstüten. Und nicht wissend, wie ihr aktueller Standort zustande gekommen ist. Mit aufsteigenden Tränen erhebt sie sich von der Couch und erblickt ihr wahres Dasein.

»Du bist so erbärmlich, was hast du eigentlich mit dem Fernseher gemacht? Bist du jetzt völlig durchgeknallt?«, fragt Noah aggressiv nach, der hinter ihr auf den defekten Fernseher schaut und weiterhin in die verwirrten Augen von Cathy.

Noah nimmt die Gunst der Stunde wahr und reibt Cathy weiterhin ihre Fehler unter die Nase.

»Und der Rotweinfleck in der Küche? Denkst du der Teppich hat weniger gekostet, als die Flasche, die du fallen gelassen hast?«

Auch die Ahnengalerie hat Noah entdeckt und wird nicht ausgelassen.

»Und wo ist bitte das Bild von André? Verdammt, wo ist das Bild?«, brüllt Noah plötzlich außer sich vor Wut, weil das Babybild, das Cathy in der Nacht gegen den Fernseher geschmissen hat, an der Wand fehlt.

Geschockt von ihrer eigenen Tat, die sie begangen hat, schaut Cathy zu ihrem Ehemann Noah, der voller Wut auf sie zustürmt.

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