S.T. Kranz - Verträumt

Здесь есть возможность читать онлайн «S.T. Kranz - Verträumt» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Verträumt: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Verträumt»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Die labile Cathy Hart steht vor
den Trümmern ihrer Ehe, deren Steine
weiter abbröckeln vom plötzlichen
Verschwinden ihres 4-jährigen Sohnes.
Von niemandem umarmt, scheint der
Alkohol weiterhin ihr einziger Trost
zu sein, der ihr jedoch die Sinne zu
weit öffnet und sie somit ihre Träume
ernster nimmt als die Wirklichkeit.
Während ihre Traumwelt immer mehr
von Bedeutung bekommt, zerbricht sie
in der Realität sichtbar,
wodurch ihr fürchterliche Konsequenzen
zu drohen scheinen.
Die Suche nach ihrem Sohn beginnt
sie somit anders, als man es sich
denken könnte…

Verträumt — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Verträumt», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

»Wer ist die Person auf dem Schleier?«, fragt Sandy höflich nach, worauf Gerd nachdenklich zu seinem kraftvoll, überaus träumenden Sternenhimmel hochblickt.

»Der Himmelschleier ist gigantisch, es stecken so viele Träume in ihm, dass er zwei Welten damit beglücken könnte. Und weißt du Schatz, im Schlaf verarbeitet man so viel, ohne ihn würden wir nicht so gut mit unserem Leben klarkommen. Denn er sorgt dafür, dass wir verarbeiten.«

»Ja aber wer ist denn nun diese Person?«

Lächelnd verlangt Gerd, dass er erst mal aussprechen muss, bevor er weitere Fragen gestellt bekommt, die beantwortet werden sollen.

»Okay, okay, sprich schon Opilie, bitte sprich.«

»Dort auf dem Himmelschleier lebt nicht irgendeiner. Dort hat der Sternenmann seinen Platz, der jedem Menschen mit größeren Sorgen einen zuckersüßen Traum beschert. Und dass diese somit sternenklar am nächsten Morgen ihre Gedanken verarbeitet haben.«

»Ist das der Stern der Weihnacht und wieso hat mich der Sternenmann dann heute ausgelassen? Ich habe keinen besonders guten Traum erleben dürfen.«

Mit einem Lächeln im Herzen, wagt Gerd einen Blick aus seinem Fenster und sieht den schönen Mond strahlen und die vielen Sterne leuchten.

»Ja, er ist der Stern der Weihnacht. Und weil deine Eltern heute einen schönen Traum beschert bekommen haben, hat er dich wohl ausgelassen, damit sie morgen wieder ganz für dich da sein können, mein Kind.«

An diesem schönen Gedanken festhaltend, wünscht sich Sandy nach diesem Satz nur noch schlechte Träume in der nächsten Zeit. Alles Erdenkliche, damit ihre Eltern in absehbarer Zukunft ihre Trauer und Ängste besser verarbeiten können.

Der Mond in dieser Nacht wandert langsam den Horizont hinunter, während die Sonne freundlich das Land erhellt. In Eile und von den Sonnenstrahlen begrüßt, laufen, rennen oder fahren die Menschen dieser großen Stadt in der doch Eiseskälte ihre Wege.

Darunter eine herausgeputzte junge Mutter namens Cathy, die ihre Trauer vor ein paar Stunden überschminkt und die Ängste, die tief in ihr weilen mit frischer Kleidung verdeckt hat. Mit einer Einkaufstüte in der Hand wandert sie schnell mit gut riechendem Duft, der den Alkohol im Blut überdecken soll, einen Zebrastreifen entlang.

»Cathy, Schwesterherz.«

Völlig überrascht und mit einem Gefühl des ertappt seins, bleibt Cathy stehen und schaut rüber zu dem Laden › Dreiviertel Mond ‹. Liebevoll winkt Veronika ihre Schwester her, wobei Cathy mit kaltem Atem erst einmal ihren Schal vom Hals nimmt. Diesen legt sie in die Einkaufstüte über die gekauften Wodkaflaschen, damit sie beim Reinlinsen nicht zu erkennen sind. Mit anschließendem schnellen Schritt, läuft Cathy ihrer Schwester entgegen und beide fallen sich gegenseitig in die Arme.

»Wie geht es dir Cathy, gibt es was Neues von Luca, Liebes?«

»Nein nichts, ich glaube, nein, beziehungsweise, nein, es gibt nichts Neues«, antwortet Cathy lallend und mit einer überaus nervösen Stimmlage.

»Geht es dir denn gut? Du scheinst mir nicht so, komm doch mal rein, meine Liebe«, sagt Veronika besorgt.

»Nicht so besonders, Veronika«, antwortet Cathy hastig beim Hereinlaufen mit einem aufgesetzten Lächeln. Voller Sorge streift Veronika Cathy über die Wangen und bietet ihre Hilfe an.

»Danke Veronika, ich habe das letzte Jahr alleine durchgehalten, da werde ich auch diese Situation meistern«, antwortet Cathy, umarmt von der Rustikalität des Secondhandshops und umgeben von Glaskugeln, Traumfängern und jeglicher Firlefanz, der in den Regalen herumliegt. Mit abgesengtem Blick spürt Veronika ihre Angetrunkenheit.

»Setz dich erst einmal, ich mache uns einen frischen Tee«, schlägt Veronika vor und schließt ihren Laden ab. Durch einen Vorhang hindurch, liegt eine kleine, aber dennoch gemütlich eingerichtete Wohnung. Dort nimmt Cathy mit aufgewühlten Gefühlen am Esstisch Platz.

»Wo sind denn deine Kinder?«

»Die Zwillinge sind noch bei einem Bekannten«, antwortet Veronika und richtet den Tee an, während Cathy getrieben mit einer inneren Unruhe wieder ihren Platz verlässt, um ein wenig herumzulaufen. Dabei äußert sie sich über diese Gemütlichkeit vom Zuhause ihrer Schwester als beneidenswert – so fein und klein, doch voller Charakter.

»Glaube mir Liebes, du weißt doch, nach dem Tod meines Mannes ist nicht viel Geld übriggeblieben. Ich wäre froh, in so einem Haus zu leben, wie du. Ganz ohne diesen Arbeitsstress. Als alleinerziehende Mutter dreht man nun mal jeden Cent zweimal herum.«

»Bekommst du keine Unterstützung mehr von Papa?«, fragt Cathy neugierig nach, nachdem sie sich wieder auf ihren Stuhl manifestiert hat und die Tasse Tee entgegennimmt, die ihr vor die Nase gehalten wird.

»Doch schon, aber mein Luxus zieht das ganze Taschengeld unter die Leute. Ich kann nun mal nicht aufhören Kleidung zu kaufen. Kleidung, die mir so gut gefällt. Auch wenn mein Kontostand es eigentlich nicht zulässt. Aber die Vergangenheit ist tausendmal aus der Seele gesprochen worden Cathy, tausendmal«, antwortet Veronika, während sie einen kleinen Schuss Rum in ihren und Cathys Tee eingießt.

Vergangenes ist nicht mehr gut zu sprechen, Vergangenes ist nicht mehr schön zu reden. Niemals. Denn Vergangenes ist und bleibt vergangen. Egal wie oft es wiederholt wird. Egal wie oft man es sich wünscht.

»Damit du mir hier nicht mit deiner Nervosität den Boden mit deinen Füßen einbrichst. Wie läuft es denn sonst bei euch?«

Mit einem kleinen Hoffnungsschimmer, der sich im Tee von Cathy breitmacht und zugleich ausgetrunken wird, steigen Cathy die Tränen in die Augen.

»Ich kann nicht darüber reden, Veronika. Es wird so ernst, wenn ich es ausspreche.«

»Gut, gut, Liebes.«

Veronika belässt es dabei und schenkt ihr nun den Rum in die leere Teetasse mit einem Zwinkern ein.

»Aber nicht zur Gewohnheit werden lassen.«

»Du brauchst mir gar nicht zu sagen, was ich zu tun und zu lassen habe, okay?«, entflammt auf einmal aus Cathys Seele, wie eine Fontäne der Rechtfertigung.

Ihre gefüllte Tasse trinkt sie aber trotzdem aus.

»Entschuldige bitte, Liebes. Ich wollte nur gut.«

»Okay, ich glaube …«, fängt Cathy an zu reden, während sie sich an ihren Fingern herumspielt.

»Ich denke, ich glaube, ich werde Heim gehen. Ich habe genug von deiner Zeit in Anspruch genommen für Dinge, die dich eh nicht interessieren. Und auch nie interessieren werden.«

»Nicht schon wieder«, pustet Veronika einen genervten Atemzug heraus und verdreht daraufhin die Augen. Cathy steht währenddessen auf, nimmt ihren Schal aus der Einkaufstüte und wickelt ihn wieder um den Hals.

»Können wir bald mal wieder ein normales Gespräch führen, ist das eventuell möglich?«, fragt Veronika an und erhebt sich daraufhin von ihrem Platz, um ihrer Schwester ebenbürtig zu sein.

»Ja Veronika, ja ich melde mich mal wieder, ja.«

Bevor Cathy ohne einen schönen Abschied durch den Vorhang wandern will, wird sie von Veronika dennoch aufgehalten und aufgefordert, ihr doch wenigstens eine Umarmung zu schenken.

»Und melde dich, ich bin für dich da. Ein Wort und ich komme, wir sind doch Geschwister.«

Unter Tränen schenkt Cathy ihrer Schwester die verlangte Umarmung, bevor sie dann schweigend durch den Vorhang die Wohnung verlässt. Erst Sekunden später ist das Aufschließen der Ladentür zu hören und im Anschluss die Klingel, die beweist, dass Cathy aus dem

Dreiviertel Mond ‹ hinausgegangen ist. Anschließend blickt Veronika auf den Esstisch zu ihrer noch vollen Teetasse, nimmt diese in die Hand und schüttet den Inhalt mit einem Ekel, in den Küchenabfluss hinein.

4

Vertraut

Zu einem späteren Zeitpunkt, an einem anderen Ort. Der Wind weht heftig, der Fall ist tief. Gedanken verstrahlt durch ein hell leuchtendes weißes Licht. Nur ein summendes, selbst ausgedachtes Lied erklingt in den Ohren, während des Falls.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Verträumt»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Verträumt» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Verträumt»

Обсуждение, отзывы о книге «Verträumt» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x