S.T. Kranz - Verträumt

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Die labile Cathy Hart steht vor
den Trümmern ihrer Ehe, deren Steine
weiter abbröckeln vom plötzlichen
Verschwinden ihres 4-jährigen Sohnes.
Von niemandem umarmt, scheint der
Alkohol weiterhin ihr einziger Trost
zu sein, der ihr jedoch die Sinne zu
weit öffnet und sie somit ihre Träume
ernster nimmt als die Wirklichkeit.
Während ihre Traumwelt immer mehr
von Bedeutung bekommt, zerbricht sie
in der Realität sichtbar,
wodurch ihr fürchterliche Konsequenzen
zu drohen scheinen.
Die Suche nach ihrem Sohn beginnt
sie somit anders, als man es sich
denken könnte…

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Durch den Laut der zugeschlagenen Haustür sinkt Cathy plötzlich weinend zu Boden, innerlich verkrümmt, äußerlich überschattet. Der Blick ist starr auf die Bürotür gerichtet mit der Hoffnung, sie ginge gleich wieder auf.

Was kurz darauf auch geschieht, doch zu sehen ist nur Sandy.

»Mama? Ist alles in Ordnung bei dir?«

Bitterlich verneint Cathy die Frage, während sie Sandy herzhaft umarmt.

»Es wird alles gut, Mama, alles wird gut«, ertönt es aus Sandy, die den Kummer ihrer Mutter selbst nicht verkraften kann und sich dabei wünscht aus dieser Misere entfliehen zu können. Ihr Blick schweift verloren aus dem Bürofenster, auf die gegenüberliegende Hauswand, die umgeben ist von kahlen Bäumen. Diese lassen es so aussehen, als hätte sich die Trauer wie ein Schleier darübergelegt. Das einzige, was ein wenig Hoffnung vermittelt, ist die Mittagssonne, die etwas Licht in die Herzen bringt.

Überaus selbstbewusst und extravagant gekleidet, betritt Hilde das Grundstück der Familie Hart. Stolz betätigt sie die Haustürklingel und sieht sich während des Wartens arrogant um. Cathy öffnet die Tür und bedankt sich direkt herzlich für die Hilfe von Hilde, die bereits die Fahne bemerkt.

»Hör auf mit dem Alkohol, du riechst wie eine Nachtkneipe am helllichten Tag. Und geh endlich aus den Klamotten von gestern raus, das ist doch kein Vorbild. Denk an deine Kinder.«

»Hey Omilie«, spricht Sandy auf einmal voller Wiedersehensfreude mit einem Rucksack voller Klamotten. Stockend vom plötzlichen Auftauchen der kleinen Sandy, unterlässt Cathy jegliche Streitigkeit und verabschiedet sich überspielt freundlich von ihrer eigenen Tochter.

»Es ist nur für ein paar Tage mein Schatz. Nur für ein paar Tage.«

»Ist gut Mama, ich hab dich lieb«, antwortet Sandy flüchtend, mit dem Blick in die gläsernen Augen von Cathy, die daraufhin ein Lächeln für Sandy übrig hat.

»Komm Sandy, wir telefonieren Cathy, mein Kind«, spricht Hilde mit einem aufgesetzten Lächeln.

Alleingelassen und gedemütigt schaut Cathy zu, wie beide in Hildes Auto steigen und wegfahren.

Im Anschluss schließt sie die Haustür mit einer gewissen Verletzbarkeit zu und begibt sich ins Badezimmer.

Das Wasser aus dem Duschkopf fließt wie ein Wasserfall über Cathys Körper hinunter, so als würde die Abfälligkeit in ihrer Seele in den Abfluss geschwemmt werden. Mit dem Blick nach oben an die beleuchtete Sternenhimmel-Decke, spricht Cathy ihre Gedanken aus, dass sie nüchtern und mit geradem Rücken ihren Sohn Luca finden will.

Deshalb feilt sie sich als Nächstes ihre abgekauten Fingernägel zurecht, damit diese ihre Ängste nicht widerspiegeln können. Und um ja davon überzeugt zu sein, auch keine Traurigkeit zuzulassen, überdeckt Cathy die Nägel und somit die Furcht mit einem roten Nagellack.

2

Verwirrt

Ein mit Hoffnung erfüllter und sogleich starker Wind weht durch den dunklen Himmel, der gottlos seine eigene Zeit definiert. Über den Wolken schwebend ist ein kleines Stück Land, das vom Glauben allein in der Luft gehalten wird. Nahe am Mond vorbei, wo die Sternschnuppen ihre Spuren hinterlassen, dort wacht auf einmal Cathy auf.

Ihre Kleidung, wie auch sie, sind mit Schönheit gekennzeichnet. Verwirrt blickt sie über die Gräser, die vom Wind hin und her geweht werden, geradeaus zum sternenklaren Himmel. Verwirrt realisiert sie nicht, ist es Realität, ist es Traum? Ist es Vergangenheit, oder ist es Gegenwart?

Neben sich stehend erhebt sich Cathy von der warmen Erde in luftige Höhe und sieht sich dabei ihre rot lackierten Fingernägel an. Den Sternen so nah, dem Mond keine zehn Meter weit entfernt. Gedankenvoll orientiert sich Cathy in dieser fremden Umgebung. Zu sehen sind außer einer aus Holz erbauten Hütte, nur Sterne und ein blauer Schleier, der sich um den Mond herumlegt. Gefangen auf diesem schwebenden Grundstück läuft sie auf die kleine Hütte zu, die einladend wirkt und eine sichtlich schöne Wärme abgibt.

Mit jedem Schritt, den sie hinter sich lässt, entfernt sie sich auch von dem Abgrund, der scheinbar hinunter zu den Wolken führt. Neugierig betritt Cathy die hölzernen Stufen der Hütte und lehnt angespannt ihr Ohr gegen die Tür. Wer oder was mag darin solche Laute von sich geben, denkt sie sich. Ein Lachen, schöne Musik, einfach eine harmonische Atmosphäre erklingt durch die Tür hindurch. Cathy öffnet sie langsam einen kleinen Spalt, sodass sie hineinsehen kann.

Herzlich laut erstrahlt das Lachen einiger Männer in altertümlicher Kleidung, die an einem Tresen Platz genommen haben und sich amüsiert über lustige Weibergeschichten unterhalten. Auch Weibsbilder, die mit vollem Einsatz zu der ruhigen, aber doch tanzbaren Musik im Hintergrund mittanzen sind zu sehen. Um noch mehr zu erblicken, schleicht sich Cathy mit einem unbehaglichen Gefühl in die große Kneipe ein. Von außen wirkt sie kleiner, als sie nun von innen den Anschein macht.

»Noch ein Tram Tram «, ruft einer der Männer am Tresen der männlichen Bedienung zu, weil er seinen Pegel der Freude nicht verlieren möchte.

»Das kommt gleich, nur keine miese Laune verbreiten.«

Lächelnd denkt sich Cathy ihren Teil, nachdem sie die Tür hinter sich geschlossen und den Männern zugehört hat. Rechts von ihr sitzen an einem großen ovalen Tisch ein paar schlafende Junggesellen, die wohl ihren Rausch in dieser Kneipe ausgelassen heraus träumen wollen. Cathy setzt sich daraufhin neben einen der altertümlich bekleideten Männer hin.

»Entschuldigen Sie, mit was zahlt man hier denn sein Getränk?«

Erschrocken blickt der Mann in die Augen von Cathy und fängt an sie auszulachen. Dabei konnte sie dem Anblick seiner faulen Zähne nicht entkommen.

»Mit ein wenig Glück«, spricht plötzlich ein anderer Mann in angemessener Kleidung hinter Cathy, die vor Schreck zusammenzuckt.

»Oh, ich wollte Sie nicht erschrecken«, entschuldigt sich dieser Mann lächelnd mit weißen Zähnen, was Cathy schon einmal imponiert.

»Darf ich mich neben Sie setzen, Milady? Und dürfte ich Sie wegen des Schocks auf ein Glas Tram Tram einladen?«

Völlig überfordert schlägt sich Cathy die Hand vor ihr Gesicht, mit der Absicht dem ganzen Wirrwarr zu entkommen.

Nicht länger auf ihre Antwort wartend, platziert sich der gut aussehende Kerl derweil frech neben sie an den Tresen.

»Zwei Tram Tram , die gehen auf mich«, verlangt er freundlich von der Bedienung.

»Sehr gerne Tian, einen kleinen Augenblick.«

»Kein Problem, ich habe genügend Zeit«, spricht Tian, während Cathy vor sich hinredet, sie solle doch endlich aufwachen.

»Wenn Sie jetzt aber aufwachen, können Sie den guten Tram Tram nicht probieren«, spricht Tian und versucht dabei in die zugehaltenen Augen von Cathy zu blicken, woraufhin ihm zwei Gläser Tram Tram hingestellt werden.

»Lasst es euch gut gehen«, spricht die Bedienung mit einem vollen Sack Glück im Herzen. Dabei sind die Weibsbilder im Hintergrund zu erwähnen, da sie sich an den schlafenden Junggesellen am ovalen Tisch hermachen.

»Das wäre zu schade, wenn Sie das Getränk nicht probieren. Ich heiße Tian, wenn es Sie umstimmt, sich ein Schluck zu gönnen.«

In der Atmosphäre der rustikalen Einrichtung nimmt Cathy ihre Hände wieder vom Gesicht und sieht dem Traummann in die Augen.

»Gut Tian, ich bin Cathy.«

Plötzlich lächelnd erweist Tian ihr ein Gefühl der Sicherheit. Mit dem Blick nach hinten jedoch, fangen die Weibsbilder auf einmal an, an den Ohrläppchen der schlafenden Junggesellen zu knabbern, bis diesen das Blut über das Gesicht läuft und auf den Holzboden tropft.

»Ich nenne Sie lieber Milady, ich finde das passt eher, oder nicht?«

»Von mir aus dürfen Sie mich auch gerne Milady nennen. Aber wie soll denn nun dieses Tram Tram schmecken?«

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