Glenn P. Webster - Geliebt, gehasst, gefürchtet …

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Geliebt, gehasst, gefürchtet …: краткое содержание, описание и аннотация

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Sie wurden geliebt, sie wurden gehasst, aber manchmal auch gefürchtet.
Die Frauen in der Zeit des Wilden Westens spielten eine wichtige Rolle; sie zogen entscheidende Fäden im Hintergrund und beeinflussten die Männer bei ihren Entscheidungen. Sie waren zumeist selbstbewusst und wussten genau, was sie wollten und wenn man ihnen das Liebste nahm, konnte es passieren, dass sie sich von einem sanftmütigen Wesen in einen Racheengel verwandelten.
In dieser Western-Anthologie spielen Frauen eine wesentliche Rolle und keine von ihnen sollte unterschätzt werden …
Dieses Buch enthält folgende Romane und Geschichten:
› Mary-Lou schwor Rache – von John F. Beck
› Kid und die Girls für Camp Hills – von Pat Urban
› Der Kopfgeldjäger und das Abendmahl – von Robert Daan
› Heiße Nächte in Omaha – von Glenn P. Webster

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Jones sagte schwer: »Du irrst dich, Chad. Das war erst der Anfang. Ich werde alles tun, damit Mike Conroe, der sich Amarillo nennt, nicht am Galgen landet.«

»Da hören Sie es!«, stieß Kellock hervor. »Ich wusste schon immer, dass Jones nicht der biedere Viehzüchter ist, als den er sich ausgab. Harbin, Sie müssen ihn …«

»Du hältst die Klappe!« Jones ruckte zornig zu ihm herum. »Die ganze Stadt weiß, dass du es auf meine Ranch und meine Weide abgesehen hast. Dir ist jeder Anlass recht, um mich aus dem Weg zu räumen.«

»Wenn ich das wirklich wollte«, lächelte Bruce Kellock düster, »hätte ich mein Ziel längst erreicht. Oder hast du vergessen, dass meine K-Star-Ranch der mächtigste Besitz in hundert Meilen Umkreis ist?«

»Eine Macht, die du nur mit deinen Revolver-Cowboys aufrechterhalten kannst, Kellock! Misch dich nicht in diese Sache ein. Du fällst mir lange genug schon auf die Nerven!«

»Ich werde mich einmischen. Das ist mein gutes Recht. Kein anständiger, ehrlicher Mann kann zulassen, dass ein Oberschurke wie Amarillo, aus dem Jail geholt wird. Wenn Harbin zu nachsichtig mit dir ist, werde ich mit meinen Männern zur Stelle sein. Und dann versuch es nur, Freund Jones. Du wirst nur eines erreichen: Amarillo bekommt einen Gefährten an den Galgen!« Er lachte grimmig.

»Dreckskerl!«, zischte Jones und holte aus.

»Dad!«, schrie Mary-Lou erschrocken und lief ins Office.

Jones’ Faust landete in Kellocks Gesicht und trieb den schwergebauten Mann gegen den Schreibtisch. Kellocks Hand schraubte sich um den Coltgriff. Da war Chad neben ihm und hielt ihn fest.

»Genug! Hank, geh jetzt endlich! Wenn du genügend nachgedacht hast, wirst du hoffentlich zur Vernunft kommen. Mary-Lou, nimm ihn mit!« Er nickte dem Mädchen zu.

Ihre Wangen glühten. Sie legte einen Arm um die Schultern ihres Vaters. »Dad, beruhige dich! Komm jetzt!« Sie drängte ihn zur Tür.

Bruce Kellock schnaufte: »Harbin, Sie überziehen Ihre Vollmachten! Es ist Ihre verdammte Pflicht, diesen sturen Kerl …«

»Sie halten den Mund!«, unterbrach ihn Chad kühl.

»Was?« Kellock, der mächtigste Rancher im Greenhill-County, war diesen Ton nicht gewohnt. »Sind Sie übergeschnappt, Sheriff? Ich sage Ihnen …«

»Keine Drohungen, Kellock!«

Kellock schluckte wütend. »Ich habe Ihnen nicht geholfen, damit Sie diesen Banditenfreund jetzt einfach ziehen lassen. Mich schert es den Teufel, ob Sie in diesem Burschen schon Ihren Schwiegervater sehen. Ich verlange von Ihnen …«

»Dass ich Ihnen Jones aus dem Weg räume? Kellock, versuchen Sie Ihr Spiel nicht mit mir! Über mich kommen Sie nicht an Hank Jones’ Land heran.«

»Harbin, das werden Sie noch bereuen!«, flüsterte Kellock heiser. »Wenn Jones es schafft, Amarillo aus dem Jail zu holen, wird Sie das mehr kosten als nur Ihren Stern!« Wütend stiefelte er an den Jones vorbei aus dem Office.

Mary-Lou schaute Chad ernst an. »Ich danke dir.«

»Nein!«, murrte ihr Vater sofort. »Das sollst du nicht sagen! Nicht zu ihm!«

»Dad, um Himmels willen! Chad und ich …«

»Schlag ihn dir aus dem Kopf, Tochter!«, knurrte Jones, ohne Chad noch einen Blick zu schenken. »Einen besseren Rat kann ich dir nicht mehr geben!« Den Kopf eingezogen, die Fäuste geballt, verschwand er im Freien, wo sein Wagen vor dem Generalstore wartete.

Mary-Lou legte die Fingerspitzen an die Lippen und schaute Chad mit einem Ausdruck an, der ihm ins Innerste schnitt. Er ging zu ihr, strich ihr sachte eine dunkle Haarsträhne aus der Stirn und sagte leise: »Ich werde dafür sorgen, dass Amarillo noch morgen auf den Weg zur Hauptstadt gebracht wird. Dann kann dein Vater nichts mehr unternehmen. Keine Sorge, mein Liebes, alles wird wieder gut. Lass Hank jetzt nicht allein. Ich glaube, er braucht deine Gesellschaft jetzt mehr als alles andere.«

Er hob sanft ihr Kinn und lächelte ihr aufmunternd zu. Die Furcht schwand langsam aus ihrem Blick. Schnell schlang sie ihre Arme um seinen Nacken, stellte sich auf die Zehenspitzen und drückte ihm einen flüchtigen Kuss auf den Mund. Dann war sie schon draußen, und die Officetür fiel hinter ihr ins Schloss.

Deputy Sheriff Drover kratzte sich am Nacken.

»Chad, eine Frage im Vertrauen! Stellst du es dir wirklich so einfach vor?«

Chad bückte sich nach dem Spencer Gewehr, das Jones vorhin entfallen war. Seine Miene war ausdruckslos, als er dumpf erwiderte: »Im Gegenteil, Walt! Die Postkutsche nach Denver fährt erst morgen früh. Dazwischen liegt eine Nacht, in der wir uns auf allerhand gefasst machen müssen!« Er stellte den Karabiner nicht in den Gewehrrechen zurück, sondern behielt ihn in den Fäusten, als er hinter dem Schreibtisch Platz nahm und durchs zerschossene Fenster beobachtete, wie Hank Jones mit seiner Tochter die Stadt verließ.

4. Kapitel

Mary-Lous Finger krallten sich in Hank Jones’ Jackenärmel.

»Dad, sie sind hinter uns her!«

Jones ließ die Peitsche sinken und wandte den Kopf. Das Gelände war unübersichtlich geworden. Strauchbewachsene Hügel reihten sich aneinander. Dazwischen wuchteten graue rissige Felsen hoch, wie von Riesenhand hingestreut. Im Norden bildeten die bewaldeten Hänge der Elk Mountains einen dunklen massigen Wall vor dem blauen Firmament. Eine Meile hinter dem Ranchwagen überquerten drei Reiter einen Hügelrücken. Die Gestalt in der Mitte war mit den breit ausladenden Schultern und dem braunen Kordanzug unverkennbar Bruce Kellock. Gleich darauf verschwanden sie in einer Senke. Nur noch der flatternde Staub verriet den Weg, den sie nahmen – genau auf der Fährte des Wagens.

Jones presste die Lippen zusammen und ließ wieder die Peitsche knallen. Die beiden Zugpferde wurden schneller. Mary-Lou musste sich an den Seitenlehnen des Wagenbocks festhalten. Schlingernd raste das Gefährt auf den von Radfurchen gekennzeichneten Weg zur Jones-Ranch dahin. Steine sprangen zur Seite, Funken sprühten unter den Radreifen. Die Büsche und Felsen links und rechts flogen nur so vorbei. Jones lenkte die Gäule mit geschickter, harter Hand. Er ließ den schmalen holprigen Weg nicht aus den Augen.

»Geben sie es auf, Mädel?«, fragte er gepresst.

Mary-Lou spähte über die Schulter. Ihr schwarzes Haar wehte im Zugwind. »Nein, Dad! Da sind sie wieder! Sie holen auf!«

»Kellock, dieser Lump!«, knirschte Jones verbittert und ließ die Peitschenschnur über den Pferderücken tanzen. Der schwer beladene Wagen besaß kaum eine Chance, den drei Männern auf den ausgeruhten Pferden zu entkommen. Immer deutlicher schälten sie sich aus dem Staubschleier hervor, der hinter dem Fahrzeug zerflatterte. Sie ritten Seite an Seite, passten sich geschmeidig dem schwingenden Galopp an, und die Zugluft bog die Krempen ihrer Cowboyhüte vorn steil in die Höhe.

Jones stemmte die Füße breit gegen das Bodenbrett. Sein Blick suchte fieberhaft nach einer Stelle im zerklüfteten Gelände, wo er vom Weg abbiegen und eine Abkürzung zu seiner Ranch am Turkey Creek einschlagen konnte. Mary-Lou erkannte seine Absicht, streckte eine Hand aus und deutete auf eine Lücke zwischen zwei riesigen Felstürmen, die gerade breit genug war, einen Wagen durchzulassen.

»Dort, Dad! Versuch es!«

Die Pferde gehorchten bereits dem Zügelruck, änderten die Richtung und fegten auf die Felsen zu. Konzentration straffte Jones’ Gesicht. Nur ein paar Handbreit daneben – und der Wagen würde am nackten, schroffen Gestein zerschellen. Das Hufgetrommel und Räderknarren war plötzlich voll unheimlicher Drohung. Die Mähnen flatterten.

Schaum flockte den Tieren vor den Nüstern. Links und rechts streifte raschelndes Zweigwerk ihre Flanken. Und die Felstürme schienen förmlich dem Buggy entgegenzufliegen.

Wie aus dem Boden gewachsen, hielten plötzlich zwei Reiter in der Lücke. Zwei Schüsse verschmolzen zu einem wahren Donnerschlag. Das heiße Blei pfiff über den Wagen weg. Der eine Mann, ein flachshaariger knochiger Bursche, stellte sich in den Steigbügeln seines erregt tänzelnden Gauls auf und schrie aus voller Kehle: »Anhalten! Beim nächsten Mal zielen wir ein Stück tiefer, Jones!«

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