Daimon Legion - Deadman's Hostel

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Deadman's Hostel: краткое содержание, описание и аннотация

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"Tot oder lebendig?", lautet die erste Frage, als Sheryl erschöpft durch die Tür ins Deadman's Hostel stolpert. Eine andere Wahl hat sie nicht, als sich gut mit dem Vermieter der verlassen wirkenden Herberge zu stellen. Ganz gleich, wie merkwürdig Ace ihr auf den ersten Blick erscheinen mag, er ist ihre einzige Rettung. Doch zu welchen Bedingungen?

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„Danke“, sagte sie trotzdem.

„Wie du meinst …“, erwiderte er unpassend und trank aus. Stieß geräuschvoll auf.

Sie seufzte. Ich verlange ja keinen Prinzen, aber das …

Da fiel ihr die Warenliste ein. Sheryl stand vom Sessel auf, schnappte sich diese vom Tisch und hielt sie Ace vor die Nase. Der aber ignorierte das Schreiben. Sie zog die Hand zurück.

„Ich habe mir ein paar Dinge aus dem Lager genommen. Ich dachte, ich schreib sie dir auf. Interessiert dich das nicht?“

„Erst wenn’s alle wird“, sprach er gediegen. „Kannst dir nehm’, was du willst. Kannst alles kriegen, was du willst. Ich will bloß meine Bezahlung …“

Die Zigarettenglut ließ seine Augen funkeln. Oder lag das am Alkohol?

„Bist du deshalb hier?“, fragte sie ernst.

„Größtenteils“, gestand er grinsend. „Dazu die Nachricht und weil die Tür offen war. Gehörst mir doch jetzt, Schätzchen. Und was mir gehört, teil ich nicht gern mit andren. Weißt ja nie, wer hier nachts noch rumschleicht …“

Niemand, du versoffener Idiot. Deine imaginären Saufkumpane zähle ich nicht dazu. Wir sind allein.

Dennoch schloss Ace die Tür hinter sich, als er ins Zimmer trat. Seine Zigarette drückte er auf ihrem leeren Essteller aus, der auch auf dem Tisch stand. Obwohl sie sein Benehmen missbilligte, hatte sie andere Sorgen. Ihr Herz begann wieder schneller zu schlagen, je mehr er sich wie eine Wand vor ihr aufbaute.

„Los, Hose aus und umdrehen!“, befahl er rau.

Nervös schlüpfte sie aus der geliehenen Camouflage-Hose und kehrte ihm den Rücken zu. Sie stand nun vor ihrem Bett.

„Vorbeugen!“, kam die nächste Weisung und sie hörte, wie er seinen Reißverschluss öffnete. Die Angst ließ ihre Beine zittern, doch was hatte sie für eine Wahl? Gehorsam stützte sie sich mit den Armen auf der Matratze ab und ließ es über sich ergehen. Als Teil des Geschäfts.

„Miete und Verpflegung. Was zieh ich dir da ab, Süße?“, flüsterte Ace erregt und trat nah hinter sie. Sein Glied drückte hart und heiß gegen ihre Gesäßfalte.

Sie presste die Lippen aufeinander und machte sich bereit.

„Scheiße“, hörte sie ihn rau sagen. „Wird ’ne lange Nacht.“

Ein pfeifender, abgehackter Ton weckte Sheryl aus der Ohnmacht auf.

Zunächst wusste sie nicht, warum sie nackt und nach kaltem Schweiß stinkend auf ihrem Bett lag, die grüne Decke halb über den schlaffen Körper ausgebreitet. Beim leichten Aufrichten meldete ihr physisches Ich einen klaren Schadensbericht an das Gehirn: bleischwere Glieder, schmerzender Unterleib, Übelkeit, Kopfschmerzen und Schwindelgefühl. Wer dafür verantwortlich war, lag auf der Hand.

Oder besser, knapp von ihr entfernt am Boden.

Leise schnarchend, den einen Arm als Nackenstütze nutzend, schlief Ace auf dem blauen Teppich seinen Rausch aus. Etwas Speichel lief ihm aus dem leicht geöffneten Mund, das blonde Haar war zerzaust und seine Kleidung arg zerknittert. Aber immerhin – bis auf einen lose Gürtel – geschlossen.

Gegen alles Leid ankämpfend, versuchte Sheryl sich an die letzten Stunden zu erinnern.

Okay, er war zu mir gekommen, dachte wieder mal nur an sich und …

Es schauderte sie bei der Vorstellung, wie er hinter ihr gestanden hatte und sich nahm, was er wollte. Und das nicht nur einmal. Zwischen den Pausen rauchte er, während sie nach Atem schnappte. Warum war sie so kurzatmig gewesen?

Achtsam tastete sie ihren Unterbauch ab. Das Mädchen fühlte den empfindlichen Nachklang eines Kribbelns, ein Summen ihrer Eingeweide. Er konnte sie nicht schwanger machen, doch irgendwas war dort zurückgeblieben … bevor sie erneut die Besinnung verlor.

Ächzend atmete sie durch. Der Kerl macht mich noch fertig …

Das andauernde Pfeifen kam aus einer seiner Hosentaschen und störte Ace wohl weniger als sie.

Schwerfällig krabbelte die junge Frau vom Bett auf den Boden, robbte auf allen vieren zu dem Mann hin und suchte dieses lärmende Störgeräusch. Dessen Ursprung war eine schwarze digitale Armbanduhr, die sich nur pflichtbewusst an den gespeicherten Alarm um neun Uhr hielt. Und das seit gut zehn Minuten. Sheryl drückte müde einige Knöpfe, bis endlich Ruhe einkehrte.

Erschöpft von dieser kleinen Anstrengung, hockte sie sich auf und zog die Decke vom Bett, um sich abermals schützend darin einzuwickeln. Mit einem unfassbaren Chaos an Emotionen betrachtete sie Ace. Sie hasste ihn für das, was er ihr angetan hatte, und trotzdem konnte sie ihn nicht schlagen. Sie fürchtete ihn sogar und kam doch nicht von ihm weg. Sie brauchte ihn und wollte ihn gleichzeitig zum Teufel jagen. Er weckte etwas in ihr, doch Sheryl wusste nicht, ob sie es schön oder hässlich nennen sollte. Ob sie Ace schön oder hässlich nennen sollte. Denn – was auch immer er tat – es geschah, weil sie einverstanden war.

Und er behandelte sie ja noch nicht mal schlecht. Gut, der Sex war eine Sache, grob und ohne Bindung. Doch sein Verlangen hätte weitaus schlimmer ausfallen können. Sie überlebte ihn zumindest. Ohne blaue Flecke.

„Ace“, sprach sie ihn an. Weil er nicht reagierte, beugte Sheryl sich vor und rüttelte seine Schulter. „Ace!“

Er grummelte im Schlaf.

„Ace! Wach auf!“

Blinzelnd kam er allmählich zu sich … und schien verwirrt zu sein, bei ihr im Zimmer auf dem Teppich zu liegen. Er sah sich um und sie konnte unsichtbare Fragezeichen von ihm aussteigen sehen.

„Okay, das ist schräg“, murmelte er mehr zu sich selbst.

„Weißt du noch, was passiert ist?“, horchte sie ihn aus und bemühte sich, neutral und tonlos zu klingen. Laute Vorwürfe brachten bekanntlich nichts.

Statt zu antworten, reckte er steif Arme und Beine aus. Die Gelenke knackten und zischend rieb Ace sich abschließend das Genick. Als er versuchte, aufzustehen, dröhnte ihn der Schädel und er legte sich wieder hin.

„Fuck!“, verfluchte er seinen heftigen Kater.

„Ach komm schon, das wird doch sicher für die ganze Woche reichen, oder?“, schnaubte sie ungehalten.

„Eh?“, fragte er verständnislos. Offenbar dauerte es bei ihm länger als bei ihr, die momentane Situation erfassen.

„Die Nacht? Du hast abgerechnet, mindestens dreimal?“

Ihm dämmerte es langsam. „Na, immerhin … Obwohl meine Leiste von fünfmal spricht …“

„Angeber.“

Mit gehaltener Stirn setzte er sich langsam auf und zischte wiederholt gequält Luft durch die Zähne.

„Wäre das nicht ein guter Zeitpunkt, um mit dem Trinken aufzuhören?“, kommentierte Sheryl sein Leiden trocken.

Sauer stieß er kurz auf. Seinem Magen ging es offenbar ebenfalls nicht gut. Mit beiden Händen fuhr er sich stöhnend über den Kopf durch das dichte Haar.

„Was biste so angepisst, Kurze?“, grummelte er. „War’s nicht gut? Dabei biste doch voll abgegang’.“

Jetzt war sie irritiert und beschämt zugleich. „Was?“

„Na, aber!“, tat er übertrieben beleidigt. „Schon vergessen? Dann gibt’s die Nummer jetzt immer von hinten, damit du’s dir merkst! Am Besten gleich und -“ Plötzlich schlief Ace das Gesicht mitten im Satz ein. Seine Augen weiteten sich. Unruhig begannen die Finger zu trommeln. „Scheiße, wie spät ist’s?“

Sheryl hielt ihm die Uhr vor. „Kurz vor halb zehn.“

„Scheiße!“

Trotz dessen, dass sein Hirn wegen des Katers nur auf Sparstrom lief, rappelte sich Ace auf die wackeligen Beine und rannte aus der Wohnung. In seiner fraglichen Verfassung schlug er sich öfters die Knie am Boden auf und wäre fast die Treppe hinabgestürzt, hätte er sich nicht im letzten Augenblick festgehalten. Schmerzhaft verdrehte er sich dabei den Ellenbogen, aber das war noch immer nicht so schlimm, als wenn er unten seinen Einsatz verpasste.

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