Christian Röder - Das Kim-Protokoll

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Tom hat Kim Jong-un entführt. Er ist überzeugt davon, dass der Diktator das Opfer einer perfiden Manipulation ist und eigentlich ein guter Mensch in ihm steckt – der unbedingt befreit werden muss! In dieser Mission sieht Tom, der jahrelang erfolgreich als IT-Sicherheits-Experte im Ausland gelebt hat, seine eigentliche Bestimmung. Da gibt es nur ein Problem: Kim leugnet, Kim Jong-un zu sein. Und dann sind da noch seine Freundin und seine Schwiegereltern, die sich zunehmend über Toms Verhaltensveränderung wundern. Aber Tom ist siegesgewiss: Er wird Kim befreien, die Welt wird endlich aufwachen und einen neuen Helden feiern.
Das Kim-Protokoll: Ein satirischer Gesellschaftsroman über die Wahnsinnstaten eines Verschwörungstheoretikers – oder die reine Wahrheit!

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Es hatte geklingelt, Jasper kam verspätet und fragte, ob er was Wichtiges verpasst habe. Nein, sagte Herr Feist. Jasper lächelte mir zu.

Dann folgte ein kurzes Interview. Dies war der einzige Punkt, auf den ich vorbereitet war. Ich spulte souverän mein Programm ab. Es gelang mir ganz gut, alle so sehr mit Fachbegriffen einzulullen, dass ihr Informationsbedarf schnell gesättigt war. Ich kam als Nerd rüber, der unabhängig war und gut verdiente. Das war mir recht.

Als Kathis Vater mich fragte, ob ich irgendwann mal eventuell auch etwas für die IT seines Unternehmens tun könne, wusste ich, dass ich angekommen war. Ich genehmigte mir noch ein schönes Stück vom Braten und gab einen ordentlichen Klacks Kartoffelpüree dazu. Natürlich könne ich das, antwortete ich gut gelaunt und strich über Kathis Hand.

15.09.2014

„Wissen Sie eigentlich, was mit Ihrer Frau los ist?“

„Was ist los mit meiner Frau?“

„Also haben Sie eine Frau?“

„Eine Ex-Frau.“

Kim wandte seinen Blick von mir ab, zündete sich eine Zigarette an und starrte an die Wand gegenüber dem Bett, an der ich ein Poster von Michael Jordan angebracht hatte.

„Ich habe Sie gerade drangekriegt, Kim! Und das wissen Sie auch. Natürlich haben Sie eine Frau – nicht nur eine Ex-Frau. Sie heißt Ri Sol-ju und die Manipulationsmedien machen es sehr spannend, wenn es um sie geht: Sie wurden vor zwölf Tagen zum letzten Mal zusammen in der Öffentlichkeit gesehen, bei einem Konzert. Sehen Sie?“

Ich hielt Kim den Zeitungsartikel mit Foto vors Gesicht.

„Sie haben Ihren eigenen Aschenbecher, Sie strahlen vor Freude, auch Ihre Frau scheint amüsiert zu sein. Die Kopfbezüge der Sitze sind ein bisschen spießig. Und Ihr Anzug ist, na ja, eigenwillig.“

„Geben Sie mir bitte den Artikel!“

Ich gab ihm den Artikel. Kim stopfte ihn sich in den Mund.

„Hören Sie auf damit!“

Ich sprang zu Kim und riss ihm einen Teil des Artikels aus der Hand.

„Das bringt doch nichts!“

Ich war fassungslos.

„Essen Sie keine Zeitungsartikel! Essen Sie nie wieder Zeitungsartikel!“, schnaubte ich. Ja, ich weiß, dass das albern war, aber es musste dennoch gesagt werden.

„Okay. Könnte ich dann bitte eine Pizza haben?“

„Klar. Western oder Hawaii?“

„Hawaii.“

„Sehr gern.“

Während die Pizza im Backofen war, schwiegen wir. Dabei fiel mir auf, dass es viele Arten des Schweigens gab. Man konnte schweigen wie in einem Duell, so dass der erste, der sprach, verlor. Man konnte schweigen, indem man seinen Wunsch zu sprechen mit Mühe unterdrückte, so dass oft beide gleichzeitig anfingen zu sprechen. Man konnte schweigen wie beim Angeln, zweckmäßig und harmonisch. Kim und ich waren Angler. Und zugleich war jeder der Fisch des anderen.

„Wissen Sie“, sagte Kim in unerwartet geselligem Tonfall, während er die Pizza mampfte, „ich finde das alles gar nicht so schlimm. Im Ernst: Ich hatte sowieso nichts vor mit meinem Leben. Ich meine: Wer macht schon mit seinem Onkel Urlaub? In Deutschland? Nur ein paar hundert Kilometer von seinem Zuhause entfernt? Das klingt doch nach jemandem, der absolut nicht weiß, was er mit seinem Leben anstellen soll, finden Sie nicht? Nein, ich habe wirklich keine Ahnung, was ich machen soll. Als Sicherheitsmann bin ich vermutlich nicht schlecht, genau kann ich das aber auch nicht sagen, denn ich wurde ja noch nie wirklich gefordert. Ich habe keine speziellen Interessen. Ich bin nicht besonders attraktiv. Mein Charakter ist auch nicht weiter erwähnenswert. Ich bin das Gegenteil von ‚besonders‘. Und wissen Sie was? Es macht mir nichts aus. Das ist okay. Ich will eigentlich nur meine Ruhe haben. Deshalb ist das hier gar nicht so schlecht, wirklich! Ich bin Ihnen irgendwie dankbar.“

Kim sagte nichts mehr, fischte mit dem Finger auch noch die letzten Krümel vom Teller, stellte diesen dann vor sich auf den Couchtisch, seufzte zufrieden und zündete sich eine Zigarette an. Dann legte er sich wieder aufs Bett und starrte an die Decke. Ich war entsetzt.

„Nun hören Sie schon auf damit! Ja, Sie sind gut. Sie sind sogar hervorragend! Ganz große Show! Applaus! Aber jetzt ist es gut. Stopp!“

Nichts. Kim stieß kaum hörbar Rauch aus, das war’s.

„Sie sind nicht stärker oder gerissener oder sonstwie besser als ich, Kim! Das schwöre ich Ihnen: Sie werden mit dieser Nummer nicht durchkommen, nicht bei mir! Sie sind mir dankbar? Sie sind mir jetzt schon dankbar? Ich sage Ihnen was: Sie werden mir noch dankbar sein! Sie bleiben stur? Na gut, bleiben Sie stur. Wir werden ja sehen. Gute Nacht!“

„Na-aacht!“, rief Kim, als hätte ich ihm gerade eine Gute-Nacht-Geschichte vorgelesen. Ich verließ empört und aufgebracht den Bunker und beobachtete Kim noch am Laptop einige Stunden lang, während ich versuchte, mich mit David Bowie zu beruhigen. Er lag einfach nur da.

... Now it's time to leave the capsule if you dare ...

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