Tillmann Wagenhofer - Dark World I

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Eine düstere, mittelalterliche Welt, errichtet auf der Asche der «Alten». Ein machthungriger, korrupter Klerus, der die Fünf Städte im Würgegriff seiner sadistischen Inquisition hält. Die düstere Prophezeiung eines Ketzers. In deren Mittelpunkt findet sich, ohne es zu wissen, die junge Waise Maddy wieder. Ausgebildet vom Orden der Flamme als lebende Waffe gegen die Feinde der Kirche. Loyal. Fanatisch. Doch als sie im Jähzorn einen Mit-Rekruten tötet und in die Ödlande fliehen muss, löst Maddy eine Kette von Geschehnissen aus, welche ihr und ihren Freunden die gnadenlose Feindschaft ihrer einstigen Herren einbringt. Diese rufen zum Kreuzzug auf, um die vermeintliche Ketzerei in Blut und Feuer zu ersticken.

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Nach Luft ringend war das Mädchen noch nicht wieder kampfbereit, als der erste Handballenschlag sie auf der Brust traf. Maddy brachte die Arme hoch, während sie die Zähne zusammenbiss, um dem Schmerz zu begegnen. Sie blockte zwei, drei Hiebe, hieb ihrem Gegner einen Lowkick...gegen das hochgebrachte Knie, als eine herrische Stimme erklang. "HALT!" Mitten in der Bewegung stoppten beide Kämpfende und starrten einander an. Der Aufseher, ein finsterer, vollbärtiger Riese, der den Namen Ivan trug, seines Zeichens Ordens-Ausbilder, trat in den Übungsring. Nie sah man dem Mann mit der grollenden Stimme irgendwelche Emotionen an - egal, ob er mit Rekruten, mit Rittern oder mit dem Ordensmeister Lyons sprach. "Giant...Maddy...!" Er war auch einer der wenigen, der die innerhalb der Gruppen gängigen Kampfnamen übernommen hatte anstatt jener, die der Personalverwalter allen Waisen zuteilte. Maddy stand in den Ordensbüchern als Andrea, Giant - der so wegen seiner Größe genannt wurde - war als Marcus verzeichnet.

"Ein Kampf, der mit der nötigen Härte, dem Willen und der Entschlossenheit geführt wurde, die ich erwarte", grollte Ivan gleichmütig. "Als Frau wirst du des Öfteren kräftigeren Feinden begegnen, Mädchen. Es ist keine Schande, wenn man als weibliche Kriegerin alle notwendigen Tricks anwendet. Dazu gehört auch das Vortäuschen von Schwäche, von Angst..., wenn du älter bist, auch noch andere Tricks." Deshalb war Maddy eine der wenigen, die Ivan nicht unsympathisch fand - er hielt nicht viel von Standesdünkel, von großer Ehre und Ähnlichem in einem Kampf auf Leben und Tod. Für ihn als Veteranen musste man gewinnen - nur das zählte, und nur das brachte er den Rekruten, Mädchen wie Jungen bei.

Dass er damit schon einige Male ernsthafte Rügen seitens der Ordensführung hatte einstecken müssen, war ihm - unübersehbar - ziemlich egal. "Giant, du hast trotz deiner Nase weitergekämpft, hast nicht gezögert. Glaub' mir, auch Frauen können gefährlich sein, das trifft nicht nur auf Maddy zu. Es gibt bei den Tribes keine ausgebildeten Kriegerinnen, aber wenn man sie überrascht, so dass nur sie zwischen uns und ihren Kindern stehen, dann verwandeln sich auch diese Frauen in zu allem, wirklich allem entschlossene Gegnerinnen. Sie sind bereit, zu sterben, wenn es sein muss - nehmen dich aber mit in den Tod. Unterschätze daher nie einen kleineren Gegner oder eine Frau. Mach' es so, wie gerade, dann wirst du überleben." Plötzlich nickte der Riese. "Säubern, beim Heiler versorgen lassen. In zwei Stunden will ich euch beim Schwertkampf sehen." Damit ging er davon. Maddy wartete, bis er sich anderen Rekruten zuwandte. Erst dann besah sie sich Giants Nase. "Wollte ich nicht, Gi'...tut mir leid", meinte sie, konnte angesichts der etwas schiefen Nase aber nicht anders als zu Grinsen. Der Junge fand das logischerweise nicht sehr komisch. "Das war nur ein Übungskampf, Maddy. Wieso musst du immer mit dem Kopf durch die Wand?" Das Mädchen wirkte nun zerknirscht. "Ich sagte doch, dass es mir leidtut. Es ist nur..., wenn ich kämpfe, geht es einfach mit mir durch hin und wieder." Giant sah sie seltsam an. "Du magst es, zu kämpfen", stellte er sachlich fest, woraufhin das schwarzhaarige Mädchen ihn erschrocken anstarrte. "Ich bin keine Berserkerin...du darfst so etwas nicht sagen, Gi'. Nur die Berserker wüten, ohne nachzudenken, sie werden von der Finsternis geleitet…von allem was schlecht ist. Nein, es ist...ich fühle mich einfach so lebendig, wenn ich kämpfe. Es...ist schwer zu erklären. Denkst du, ich habe...etwas Dunkles in mir?" Da musste der Junge, obgleich er es sofort bereute, da seine Nase schmerzte, lachen. "Wohl kaum. Die mutige, wilde Maddy...hat Angst, sie könnte eine Ausgeburt der Alten, der Dunkelheit, sein. Vor nichts empfindest du Furcht. Nur davor, was ich sage." "Blödmann", schimpfte das Mädchen in einem blitzartigen Stimmungsumschwung. "Du weißt, wie sehr Tom Kent mich hasst. Er hat schon Gerüchte über mich verbreitet, allerlei Zeug, das aber gefährlich wäre, würde es die Inquisition mitbekommen", sagte sie leise, während sie auf dem Weg zum Heiler waren. Giant rümpfte, wenn auch vorsichtig, die Nase. "Tom Kent ist ein Drecksack. Zwei Jahre älter als du, aber seit du ihm den Arsch versohlt hast, tut er, als hätte er eine persönliche Vendetta mit dir zu klären. Dieser verzogene Adelsspross kann nur eine dicke Lippe riskieren, weil er dem Clan der Autumns entstammt - der älteste Sohn des hiesigen Fürsten ist. Blöde Edelleute, mit ihrem Dünkel vergiften sie alles", stieß Giant immer wütender heraus. Da sie einen solchen Gefühlsausbruch von ihm nicht gewohnt war, glotzte Maddy ihn staunend an, aber dann lächelte sie. "Da hast du Recht. Auch, wenn ich zugebe, dass ich nicht bereue, ihm eine...oh, verzeih’…blutige Nase verpasst zu haben. Bei dir bereue ich es", fügte sie rasch hinzu, als sie Giants prüfenden Blick sah. Der Junge wusste, dass dies ein erstaunliches Geständnis bei einem Wildfang wie Maddy war, die sonst mit Vorliebe allem und jedem widersprach und sich nie scheute, nur ihre eigene Meinung zählen zu lassen.

Giant besaß dagegen für seine elf Jahr bereits eine erstaunliche Selbstkontrolle und Umsicht. Zwar rührte dies auch daher, dass er seit drei Jahren unumstrittener Anführer seiner Jungengruppe war - im Grunde wussten die Ordenslehrer jetzt schon, dass er eine geborene Führungskraft sein würde, Ritter oder gar Paladin.

Für Maddy galt das nicht. Dabei konnte niemand abstreiten, dass das aufbrausende und kampfeslustige Mädchen zweifelsohne schon jetzt keinen gleichwertigen Gegner in ihrer Gruppe mehr besaß. Nicht einmal, was die meisten Jungengruppen anging, hätte man noch viele gefunden, die es an Wildheit, aber auch an Finesse im Nahkampf mit ihr aufnehmen konnten. Dasselbe galt für den Kampf mit Dolch und Schwert, den Maddy oft wie eine Besessene trainierte. Viele schüttelten den Kopf über die, wie sie sagten, kleine Amazone. Nur der Beichtvater der Mädchen wusste um die Wahrheit, die sie ihm einst unwirsch und nach langen Versuchen anvertraut hatte. Irgendwann hatte sie erfahren, wer sie war. Dass sie nur durch Glück als einjähriges Mädchen überlebt hatte, dass Raider ihre Familie abgeschlachtet hatten. Es hatte in dem zuvor fast schon stillen Mädchen alles verändert. Hier, als Kriegerin des Ordens, war sie fähig, etwas zu verändern, hatte sie dem Beichtvater anvertraut. Sie würde Ritterin werden, die die Ketzer und alles mordgierige Pack der Ödlande, samt den "Verdammten", hinwegfegen, sie austilgen würde. Ihre Ausbilder merkten schnell die Veränderung, die ihnen zunächst aber sehr willkommen war. Das Mädchen, das ihnen vorher beinahe Sorgen gemacht hatte, veränderte sich über wenige Wochen in einen Menschen - obgleich noch ein Kind - der mit unerschütterlicher Entschlossenheit an ein Ziel glaubte. Das Unrecht, die Barbarei zu bekämpfen, im Namen der Kirche des Feuers aus dieser Welt einen Ort zu schaffen, der es wert war, in ihm zu leben.

Roter Speer lugte vorsichtig über den Rand des Felsenkamms. Seine dunklen Augen verrieten eine gewisse Nervosität, die für den knapp elf Jahre alten Jungen auch nicht weiter verwunderlich war. Denn der junge Tribal, der - alleine und ohne Schutz des Stammes - seine Beute verfolgte, war gerade dabei, einen Teil seiner Initiation zu erfüllen. Es war eine Prüfung, ob er es schaffen konnte, ob er stark genug war für ein Leben hier draußen. Das Werden zu einem Jungkrieger erfolgte schon früh bei den Stämmen, da die Kindersterblichkeit hoch war. Nur die Härtesten - und leider oft genug auch nur jene mit Glück - überlebten in den Ödlanden. Hunger, Krankheiten und Kriege gegen andere Tribes um Futterstellen für die Rinderherden waren nicht selten, auch wenn totale Kriege mit Zerstörungen ganzer Stämme und Zeltdörfer eher selten waren. Dafür sorgten die Schamanen, die - auch im grausamsten Kampf - immer darauf achteten, dass unnötige Brutalitäten wie das Ermorden von Kindern oder gar Vergewaltigungen nicht vorkamen.

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