Magda Trott - Goldköpfchen als Mutter

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Goldköpfchen als Mutter: краткое содержание, описание и аннотация

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Goldköpfchen hat in der Ehe mit Harald Wendelin ihr großes Glück gefunden. Ihr kleiner Sohn Hermann ist ihre große Freude, doch schnell stellt sie fest, dass das Dasein als Mutter so manche Hürde bietet. Wie schnell ist etwas falsch gemacht und wie weiß man, ob die Kinder wohlgeraten sind? Zum Glück steht Harald ihr immer bei. Dass nicht jedem dieses Glück beschieden ist, sieht sie an ihren alten Schulfreundinnen. Ob sie nicht hier und da heimlich helfen kann?

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»Ich brauche deine wissenschaftlichen Forschungen nicht, davon verstehst du einen Quark!«

»Nicht ärgerlich sein, mein Bärbel,« begütigte Harald. »Du kennst doch die Brüder, sie machen sich gern einen Spaß mit dir. – Was sich liebt, das neckt sich. Wir wollen uns doch den schönen Sonntag nicht verderben. Kuno und Martin sind genau unserer Meinung, daß sie einen sehr lieben Neffen bekommen haben, und freuen sich mit uns. Nicht wahr, Jungens?«

Martin schaute den Schwager mit einem strafenden Blick an.

»Ich hätte eine Bitte an dich, Schwager Harald. Ich habe kürzlich meinen achtzehnten Geburtstag gefeiert. Mit ›Jungen‹ kann man uns heute nicht mehr anreden.«

»Sei nicht so albern, Martin,« rief Frau Lindberg ein wenig ärgerlich dazwischen, »und nimm den Glasscherben aus dem Auge! Für einen Primaner wirkt das geradezu kindisch. Wo hast du denn das Ding her?«

»Es scheint mir, als sähe ich auf dem einen Auge nicht gut?«

»Dann gehe ich gleich morgen mit dir zum Augenarzt,« sagte die Großmama. »Also abgemacht, Martin, es bleibt dabei, wir gehen morgen zu Dr. Flöge.«

Der Glasscherben verschwand rasch. Dann hielt es Harald für angebracht, seine beiden jungen Schwager hinüber ins Herrenzimmer zu bitten. Er wußte, daß es seinem Bärbel so am liebsten sei.

Bärbel blieb allein im Schlafzimmer zurück. Sie wollte sich nicht ärgern, sie kannte die Art der Brüder; aber daß man ihren Cheruskerfürsten mit einem Kürbis verglichen hatte, kränkte sie doch ein wenig.

»Ach was,« sagte sie tief aufatmend, »es sind eben noch dumme Jungens. Wir wollen uns über sie nicht ärgern. Du wirst einmal viel klüger sein als die beiden zusammen. Bist ja kein Zwilling, hast das Gehirn von beiden in deinem süßen Köpfchen. Man kann mit ihnen nicht rechten. Wir wollen ihnen verzeihen.«

Gegen zwölf Uhr kam noch anderer Besuch, und zwar war es Direktor Dr. Gerlach, der es für richtig befand, der jungen Frau seines Oberingenieurs einen Besuch zu machen. Bärbel war ein wenig verlegen, als ihr der ältere Herr die Hand küßte und einen prachtvollen Strauß Rosen überreichte. Die beiden Primaner standen ein wenig abseits und warfen sich einen verschämten Blick zu. Sie staunten aber auch über die Sicherheit der Schwester, die jetzt so liebenswürdig mit dem Direktor sprach.

»Macht eigentlich 'ne fabelhafte Figur. So sicher ist meine Irma nicht im Auftreten. – Donnerwetter!«

»Und wie sie den Handkuß entgegengenommen hat, alle Achtung!«

Das Baby wurde gebracht. Gespannt horchten die beiden Primaner auf die Worte des Direktors, der Bärbel über das Kleine liebenswürdige Komplimente sagte.

»Welch ein freundliches Kind, – nicht wahr, kleiner Mann, du weinst nicht, wenn du mich siehst? Er macht schon jetzt seinem Namen Ehre, gnädige Frau. Was er für strahlende blaue Augen hat, die haben Sie ihm mitgegeben, liebe gnädige Frau.«

»Kann der aber schmusen,« flüsterte Kuno dem Bruder zu.

»Die blauen Augen scheinen in Ihrer Familie zu liegen, gnädige Frau.« Der Direktor schaute Martin an.

»Selbstverständlich, Herr Direktor, seit Generationen. Der Vater, die Mutter, schon der Großvater von beiden Seiten –«

»Das trifft nicht immer zu,« meinte Frau Wagner, »wie Sie sehen, habe ich braune Augen. Ich finde aber auch, daß der Knabe meinem Bärbel sehr ähnlich sieht.«

»Fabelhafte Ähnlichkeit,« näselte Martin, »und ein so freundliches Kind. Es hat auch vorhin nicht geweint, denn wir beide waren ihm doch auch fremd. – Wirklich ein freundliches Kind. – Meiner Schwester wie aus dem Gesicht geschnitten, – nicht wahr, Herr Direktor?«

Langsam wandte Bärbel den Kopf nach dem Bruder hin, sah ihn von oben bis unten an und flüsterte, nur für Martin verständlich:

»Lumpen-Wilhelm!«

Kuno war sprachlos. Der Direktor, er wußte von Harald, daß es ein schwerreicher Industrieller war, dieser selbe Direktor besaß drei Autos und ein Reitpferd; und dieser Direktor kam zu seiner Schwester, küßte ihr die Hand und brachte ihr Rosen, dazu nannte er sie[,???] ›gnädige Frau‹. Und diese Schwester, die Kuno bisher nicht für voll angesehen hatte, stieg plötzlich in den Augen des Bruders turmhoch. Freilich, Bärbel war eine hübsche Erscheinung, geradezu fabelhaft hübsch. Wenn man mit ihr spazierenging, würde man Eindruck schinden. Das wollte er gleich morgen tun. Er würde Bärbel abholen, dann konnte man ein Stündchen im Freien umherwandern.

Der Direktor blieb über eine Viertelstunde; dann verabschiedete er sich.

Wenige Minuten später fand sich ein zweiter Gast ein, Professor Richter. Auch er brachte der jungen Mutter Blumen, auch er küßte Bärbel die Hand, nannte sie ›gnädige Frau‹ und unterhielt sich mit ihr. Höher konnte Bärbel in der Achtung der Brüder jetzt nicht mehr steigen. Es war wohl doch richtig, wenn man ihr etwas respektvoller entgegentrat.

Die gleichen Gedanken beherrschten Martin. Beim Mittagessen schlug der Primaner an sein Glas und hielt eine wohlgelungene Rede, gespickt mit vielen lateinischen Worten auf die junge ›Mater‹ und den Stammhalter des Hauses Wendelin.

»Und so erhebe ich denn mein Glas und trinke auf den einzigen Wert in diesem Hause, auf den liebreizenden Buben, meinen Neffen Hermann Wendelin.«

Man lächelte über die Entgleisung, aber Martin hatte es gut gemeint, Bärbel fühlte sich unendlich glücklich, reichte Martin dankerfüllt die Hand, die dieser galant küßte.

Kuno aber verabredete noch in dieser Stunde mit seiner Schwester einen gemeinsamen Spaziergang für morgen vormittag.

Der Tag endete in schönster Harmonie. Beim Abschied bekam Bärbel von den Brüdern zwei feurige Handküsse, und Martin sagte liebenswürdig:

»Auch ich würde dir ohne weiteres den Titel ›gnädige Frau‹ zuerkennen, du hast eine fabelhafte Anmut und Würde. Manch eine Frau könnte dich darum beneiden. Du hast mir heute imponiert!«

Dann trennte man sich. Unterwegs zog Kuno mehrfach sein Zigarettenetui hervor und betrachtete es wohlgefällig. Es war bis auf den letzten Platz gefüllt. Herablassend bot er Martin eine Zigarette an.

»Nee,« sagte dieser verächtlich, »deine Drei-Pfennig-Dinger sind mir zu ordinär!«

»Hab' sie umgetauscht,« meinte Kuno, »habe ihm meinen Knaster dagelassen, bei ihm kommt es so genau nicht darauf an.«

Dann rauchten beide bis Dresden.

»Sollst 'mal sehen, was ich morgen für Aufsehen errege mit Bärbel. Donnerwetter, werden sich die Heidenauer nach uns umsehen!«

»Vielleicht wäre es gut, wenn ich mitkäme,« meinte Martin.

Energisch wehrte Kuno ab. Er wollte mit seiner hübschen Schwester allein ausgehen. –

Er fand sich auch pünktlich ein. – Bärbel sah entzückend aus. Sie trug ein dunkelblaues Samtkostüm, und voller Bewunderung gingen die Augen des Bruders über ihre zierliche Figur. Sie drückte den Hut auf die blonden Locken und sagte dann strahlend, im Bewußtsein ihrer guten Erscheinung:

»So, nun sind wir fertig. Grete ist schon unten.«

Kuno maß dieser Bemerkung weiter keinen Wert bei, aber als man aus dem Hause trat, stand unten das Mädchen mit einem entzückenden Kinderwagen.

»Unseren Pol nehmen wir mit.«

»W–a–s? – Das Kind kommt mit? Das geht mit spazieren?«

»Grete fährt es. Du denkst wohl, ich gehe ohne mein Bübchen spazieren? Bei diesem herrlichen Wetter fährt er immer aus.«

»Aber – aber das ist doch ganz unmöglich, – ich, als Primaner kann doch nicht neben dem Kinderwagen hergehen.«

»Das schadet dir doch nichts.«

»Na, Bärbel, du weißt aber auch nicht, was du einem jungen Herrn schuldig bist. – Nee, dein Mädchen kann den Wagen einen anderen Weg fahren.«

»Geh du nur lieber nach Dresden zurück, Kuno, ich sehe, es paßt dir wieder einmal nicht. Was sollte ich denn mit dir in Heidenau herumlaufen? Entweder du gehst mit uns, oder du läßt uns allein.«

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