Magda Trott - Goldköpfchen als Mutter

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Goldköpfchen als Mutter: краткое содержание, описание и аннотация

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Goldköpfchen hat in der Ehe mit Harald Wendelin ihr großes Glück gefunden. Ihr kleiner Sohn Hermann ist ihre große Freude, doch schnell stellt sie fest, dass das Dasein als Mutter so manche Hürde bietet. Wie schnell ist etwas falsch gemacht und wie weiß man, ob die Kinder wohlgeraten sind? Zum Glück steht Harald ihr immer bei. Dass nicht jedem dieses Glück beschieden ist, sieht sie an ihren alten Schulfreundinnen. Ob sie nicht hier und da heimlich helfen kann?

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»Auch den Namen meines Mannes hätte ich gern hineingearbeitet. Raldine oder Harna, vielleicht auch Harich.«

»So etwas schreibt kein Standesbeamter ein, Bärbel. – Harich, – lächerlich! Harich Wendelin. – nein, Bärbel, so wenig Geschmack hätte ich dir nicht zugetraut.«

»Ach ja, es ist furchtbar schwer, die rechte Wahl zu treffen, denn der Name haftet einem dann das ganze Leben lang an. Man wird ihn nicht wieder los. In einem Buche steht geschrieben, man dürfe die Jugend nicht vergewaltigen, man müsse ihr das Selbstbestimmungsrecht überlassen. Aber solch ein Bub kann doch nicht bis zu seinem einundzwanzigsten Lebensjahre ungetauft umherlaufen. – Was meinst du, wenn ich ihm sechs bis acht Namen gebe, und er sucht sich später aus, was ihm davon am besten gefällt?«

»Aber, Bärbel, du wirst doch einen Namen haben, der dir besonders gut gefällt. So nennst du dann dein Kind und – abgemacht. Mache nur nicht gar zuviel Federlesens mit der kleinen Krabbe. Ich glaube ohnehin, daß du dein Kind furchtbar verwöhnen wirst.«

»Da weißt du ganz was Verkehrtes, Edith. Ich habe mir vorgenommen, jede Ungezogenheit auf das schwerste zu bestrafen. Bei uns gibt es mächtig viel Prügel, – immerzu! Schon am ersten Tage wird damit begonnen. In diesem dicken Buche steht, man muß mit der Erziehung frühzeitig anfangen. Ich habe auch häufig Prügel gekriegt, und die Zwillinge auch. Der Harald meinte auch, daß etwas Prügel keinem Kinde schade. Oh, – ich werde eine sehr strenge Mutter sein, bei mir darf das Kind nicht mucksen.«

»Ich sehe schon, wenn erst das Kleine da ist, hast du für deine Freundin überhaupt keine Zeit mehr. Du ziehst dich schon jetzt sehr zurück.«

»Aber, liebe Edith, ich habe doch manches zu tun gehabt. Willst du 'mal sehen, was ich alles für hübsche Sachen genäht habe? Das hat mir auch große Mühe gemacht, denn das Nähen ist nicht meine starke Seite gewesen. Ich habe zum Beispiel kleine Hemden genäht, die habe ich aus Versehen oben und unten zugesteppt. Und die Ärmel habe ich auch verkehrt eingesetzt. Na, wenn ich 'mal ein Kind habe, so muß es alles lernen, was überhaupt zu erlernen ist. Faulenzen gibt es nicht!«

»Erwartest du den Besuch deiner Mutter?«

»Ja. – Mutti wird in etwa vier Wochen zu mir kommen. Bis jetzt sieht Großmama öfters nach dem Rechten. Von Dresden ist es nicht weit hierheraus, und Großmutti scheut die Mühe nicht, allwöchentlich einmal zu mir zu kommen.«

»Ja, – du hast es wirklich gut getroffen, Bärbel, – ich habe so viel Kummer mit Just. Er hält mich knapp, dabei verbraucht er selbst viel Geld. Bei uns vergeht kein Abend, an dem wir uns nicht in die Haare geraten.«

Bärbel machte ein kummervolles Gesicht.

»Das muß schrecklich sein, Edith. – Ihr habt euch doch aber lieb, warum zankt ihr euch dann?«

»Ich habe es schon hundertmal bedauert, daß ich mich so jung verheiratet habe. Wie schön war es doch, als man noch sein eigener Herr war und sich nicht nach den Launen des Mannes zu richten brauchte. – Sei 'mal ehrlich, Bärbel, findest du das nicht auch?«

Einen Augenblick sann die junge Frau nach, dann sagte sie bestimmt: »O nein, Edith, ich wüßte keine Stunde, in der ich diesen Schritt bereut hätte.«

»Bist du denn nicht eifersüchtig? Dein Mann ist den ganzen Tag über fort; kannst du wissen, was er außer dem Hause tut?«

»Es gab einmal in meiner Brautzeit einen Tag, da wurde auch ich von schlimmer Eifersucht geplagt. Ich glaubte den Beweis in Händen zu haben, daß Harald eine andere liebte. Ach, Edith, wie habe ich mich damals geschämt, daß ich an ihm irre wurde! Nein, Eifersucht kenne ich nicht. Ich würde ihr auch keinen Platz in meinem Herzen geben. Warum sollte ich denn eifersüchtig sein? Wir zwei haben die Ehe miteinander geschlossen, weil wir es für das größte Glück ansahen, miteinander und füreinander zu leben. Das hat sich nicht geändert und wird sich auch nicht ändern. – Nun wird es noch viel schöner werden, denn bald sind wir nicht mehr allein, bald haben wir ein süßes Kindchen, da ist es doch gar nicht mehr auszudenken, daß sich einer vom anderen lösen könnte oder lösen wollte. Ein solcher Gedanke ist mir unfaßbar.«

»Ja, – mit dir ist eben nicht zu reden, Bärbel. Du bist immer anders gewesen als wir. Man könnte dich vielleicht beneiden.«

»Du mußt deinem Just nur das größte Vertrauen entgegenbringen, liebe Edith, du mußt dir fest vornehmen, für ihn zu leben, ihm alles zuliebe zu tun, dann dankt er dir das tausendfach. Ich weiß nichts Schöneres, als meinem Harald eine Freude zu machen, und auch er sinnt jeden Tag danach, mich irgendwie zu beglücken. Ach, es ist zu schön aus der Welt!«

Man beriet noch lange hin und her. Trotzdem konnte sich Bärbel nicht entscheiden. Sie wollte eben etwas ganz Besonderes, einen Namen, der auch auf das Kind passe.

»Wenn es nur nicht an einem Freitag geboren wird, Edith, das ist jetzt meine größte Sorge. Es muß an einem Sonntag oder einem Montag kommen.«

»Das ist doch einerlei!«

»Das ist gar nicht einerlei, Edith! – Man sagt, Sonntagskinder haben Glück im Leben, Montagskinder sind Genies! Aber alle die, die am Freitag geboren werden, sind mit Dummheit geschlagen. Es wäre fürchterlich, wenn wir ein dummes Töchterchen hätten.«

»An solchen Unsinn braucht man doch nicht zu glauben.«

»Das meinte mein Harald auch. Aber mir wäre es doch sehr lieb, wenn die Kleine am Sonntag oder am Montag zur Welt käme.«

Vergeblich versuchte Bärbel die Freundin zu veranlassen, noch ein Weilchen bei ihr zu bleiben.

»In einer halben Stunde kommt Harald heim, er freut sich auch, wenn er dich hier sieht.«

Edith wehrte ab. »Ich mag nicht mehr bleiben. Wenn ich euch sehe, wie ihr so glücklich und zärtlich zusammen seid, wird man neidisch. Warum habe ich es nicht auch so getroffen! Nein, nein, laß mich nur wieder in meinen Jammer zurückkehren.«

Seufzend gab Bärbel der Freundin bis an die Haustür das Geleit. Es tat ihr weh, daß sich Edith in ihrer jungen Ehe unglücklich fühlte. Aber sie trug wohl selbst die Schuld daran, denn sie war anspruchsvoll und zu bequem zu jeder häuslichen Arbeit. Sie wollte viel Vergnügen haben, das ihr der müde, abgearbeitete Mann nicht alltäglich gewähren konnte.

»Kann es überhaupt noch herrlicher werden, als es schon ist,« flüsterte Bärbel vor sich hin, als sie wieder das Wohnzimmer betrat. Aufs neue spann sie sich in ihre Gedanken ein, süße, beseligende Gedanken einer werdenden Mutter. –

An einem Sonntag im Monat September war Frau Wagner aus Dillstadt bei ihrer Tochter Barbara eingetroffen. Bärbel hatte die Mutter gebeten, zu kommen, wartete sie doch voller Sehnsucht auf die Stunde, daß man ihr ein Kindchen in den Arm legen konnte.

Das sonst so übermütige Bärbel war in den letzten Tagen recht still geworden. In den Augen der jungen Frau stand ein überirdischer Glanz. War Bärbel allein mit der Mutter, dann saßen beide Frauen oft in inniger Umarmung zusammen. Bärbel hatte ihren Goldkopf an die Schulter der Mutter gelehnt, stellte Frage auf Frage und lauschte den Worten der Erfahrenen.

»Wird es mir denn auch gelingen, aus diesem kleinen Menschlein ein tüchtiges Geschöpf zu machen? – Wird es mir nicht mißraten? Ich verstehe gar nichts von der Kindererziehung. Mitunter ist es mir, als wäre ich selber noch ein recht dummes Gör. Wie soll ich da mein Kindchen erziehen können? Sag' doch, Mutti, als ich geboren wurde, kamst du dir da auch noch so albern vor?«

»Mit deinen neuen Pflichten kommt auch der Verstand, mein liebes Bärbel.«

»Wenn es ein Junge ist, wird das Erziehungswerk wahrscheinlich noch viel schwieriger sein, Mutti. Oder habe ich dir auch so viel zu schaffen gemacht wie die Zwillinge?«

»Ihr seid alle zusammen recht lebhafte Kinder gewesen; vor allem war mein Bärbel immer ein kleiner Faulpelz, der durchaus nicht in die Schule gehen wollte, dem das Lernen verhaßt war.«

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