Magda Trott - Goldköpfchen als Mutter

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Goldköpfchen als Mutter: краткое содержание, описание и аннотация

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Goldköpfchen hat in der Ehe mit Harald Wendelin ihr großes Glück gefunden. Ihr kleiner Sohn Hermann ist ihre große Freude, doch schnell stellt sie fest, dass das Dasein als Mutter so manche Hürde bietet. Wie schnell ist etwas falsch gemacht und wie weiß man, ob die Kinder wohlgeraten sind? Zum Glück steht Harald ihr immer bei. Dass nicht jedem dieses Glück beschieden ist, sieht sie an ihren alten Schulfreundinnen. Ob sie nicht hier und da heimlich helfen kann?

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»So komm, da wollen wir uns gemeinsam unseren Pol ansehen.«

Überglücklich neigte sich Bärbel über den schlafenden Knaben.

»Sieh 'mal, Harald, wie er lacht! – Was mag er wohl träumen?«

»Der träumt noch gar nichts, mein Bärbel, der schläft«

»Mein Junge, – mein – mein Junge!« Und dann warf sie sich Harald an die Brust, umschlang ihn voll innersten Glückes und flüsterte leise: »Kann ein Mensch wohl so glücklich sein wie ich?« –

Apotheker Wagner, der in Dillstadt eine Apotheke hatte, war selbstverständlich damit einverstanden gewesen, daß Bärbel zur Zeit, als sie selbst Mutter werden sollte, von der Mutter betreut wurde. Man hatte beschlossen, daß die beiden Unterprimaner, Martin und Kuno, während der Herbstferien nach Dresden zur Großmutter reisten, weil Herr Wagner in Dillstadt mit den Jünglingen wenig anzufangen wußte. Wo keine Hausfrau ist, herrscht auch keine Ordnung, und da sich Frau Lindberg, wie immer, bereitwillig erboten hatte, auch hier wieder helfend einzuspringen, war ihr Vorschlag dankbar angenommen worden.

Martin und Kuno, die beiden Achtzehnjährigen, waren über die bevorstehende Reise sehr erfreut. Auch sie liebten die Grobmutter zärtlich, die nach ihren Begriffen mehr Verständnis für ihre Gefühle hatte als Vater und Mutter. Außerdem würde es in Dresden manches Interessante geben. Auch Bärbel würde man besuchen, wollte sich den neu erschienenen Schreihals ansehen, den man auf den scheußlichen Namen Hermann getauft hatte. Bei Schwager Wendelin war es immer recht nett, und besonders Kuno schätzte den guten Weinkeller und die Zigaretten, die Harald vorrätig hatte. Martin dagegen freute sich mehr auf die schicken Großstädterinnen. Er wußte, daß im Hause der Großmutter eine flotte Zwanzigjährige wohnte, die schon seit langem das Herz des Primaners entflammt hatte. Die Dillstädter Kleinstadtpflanzen schätzte er nicht. Er war für das Moderne, für rassige Mädels; fand es zwar scheußlich, wenn eine mit geschminkten Lippen umherlief, trotzdem interessierte er sich für jene.

Frau Lindberg, die die Knaben nun Anfang Oktober als Gäste erhalten hatte, duldete es zunächst nicht, daß beide nach Heidenau hinausfuhren. Sie wußte genau, daß Bärbel von den Brüdern wieder gefoppt werden würde, und wollte der jungen Mutter jede Aufregung fernhalten. Nun aber, da sich Bärbel wieder wohl und kräftig fühlte, waren die Brüder nicht mehr zu halten. An einem Sonntagmorgen erschienen beide in Begleitung der Großmama draußen in Heidenau.

»Wollt ihr Bärbel denn nicht ein paar Blumen mitnehmen?« hatte Frau Lindberg gefragt.

»Wozu denn?« fragte Kuno. »Ich brauche doch meiner Schwester keine Blumen zu bringen.«

»So viel Taschengeld bekommen wir nicht, Großmama, daß wir die Markstücke unnötig wegschmeißen können. Wir haben doch andere Verpflichtungen. Bärbel freut sich, wenn wir kommen.«

»Gut, – ich dachte ja auch nur, weil ihr nun Unterprimaner seid. Ihr steht jetzt in dem Alter, in dem ihr eigentlich wissen müßtet, was sich gehört. – Also, lassen wir es.«

Martin knurrte einige undeutliche Worte vor sich hin, Kuno strich den Schnurrbart, der noch nicht vorhanden war, und sagte herablassend: »Wenn's nicht zu teuer wird, können wir ihr ja schließlich 'ne Hand voll Astern mitnehmen.«

»Nein, nein, laßt nur,« meinte Frau Lindberg. »Was man nicht aus sich selbst heraus tut, hat keinen Wert.«

Während der Fahrt nach Heidenau waren die beiden jungen Herren ziemlich still. Die Worte der Großmutter hatten sie ein wenig verstimmt, die gute Laune war verflogen. Frau Lindberg gab sich den Anschein, als merke sie nichts davon, sie sprach freundlich auf ihre beiden Enkel ein und meinte schließlich:

»Regt mir aber mein Bärbel nicht auf.«

»Aber, Großmutter, wir wissen doch, wie man sich zu betragen hat.«

»Das freut mich.«

Endlich war Heidenau erreicht. Es war nicht weit bis zu der hübschen kleinen Villa, in der Bärbel im ersten Stock wohnte. Man ließ die Großmutter vorangehen, dann flüsterte Kuno dem Bruder zu:

»Ob wir nicht doch noch ein paar Blumen besorgen?«

»Quatsch, – sollst 'mal sehen, wie ich mich aus der Affäre ziehe.«

Bärbel wäre den beiden Brüdern am liebsten um den Hals gefallen; aber sie dachte an ihre frauliche Würde und unterließ es. Außerdem waren beide Brüder um einen guten Kopf größer als sie und machten unnahbare Gesichter.

»Meinen herzlichsten Glückwunsch, Schwester Barbara,« sagte Martin, »ich freue mich fabelhaft! Habe lange überlegt, womit ich dir eine Freude bereiten könnte, Blumen? – Nee, – wo doch die schönste Blume in der Wiege liegt.«

Bärbel sah den Bruder beglückt an. Das hatte Martin wunderschön gesagt.

»Kommt 'mal mit,« flüsterte sie strahlend, »ihr müßt gleich zu meinem Romeo kommen, – er ist ja so süß!«

»Nachher, Bärbel.«

»Nein, ach nein, ihr müßt gleich kommen.«

Nun erschienen auch Frau Wagner und Harald Wendelin. Beide Primaner hielten es für ratsam, ins Herrenzimmer zu gehen, anstatt das Schlafzimmer aufzusuchen.

So stand Bärbel wartend am Bettchen ihres Kindes, bis sie schließlich die Geduld verlor und ins Herrenzimmer eilte.

»Na, – ich denke, ihr wollt euch meinen Jungen ansehen?«

Kuno, der sich soeben eine Zigarette angezündet hatte, sagte kurz: »Später, ich rauche gerade.«

»Dann komm du wenigstens, Martin.«

»Äh – natürlich,« meinte Martin, »muß mir doch die Krabbe besehen. Wenn es dich nicht stört, Bärbel? Du bist doch immerhin eine junge Frau – und junge Herren gehören nicht recht –«

»Na, kommt nur mit,« meinte Harald, »Bärbel will euch doch ihren Jungen zeigen.«

Als Kuno, die Zigarette in der Hand, durch die Tür schritt, riß sie ihm Bärbel ungestüm aus den Fingern und trat sie aus.

»Willst du meinen Jungen nikotinvergiften? Du hast wohl gar keinen Verstand, Kuno?«

Das war arg! Sofort beschloß der Bruder, sich zu rächen. Ihm, dem Unterprimaner, zu sagen, er habe keinen Verstand! Mit dem denkbar blasiertesten Gesicht trat er an das Bettchen des Kleinen und sagte gedehnt:

»Nun ja, nach Kürbis sehen sie alle aus.«

»Was?« rief Bärbel.

»Auf dem Komposthaufen daheim liegt genau so ein rundes Ding. Oder meinst du, daß er dir ähnlich sieht und das reizendste Baby der Welt ist? Mütter haben immer solche fixe Ideen.«

»Aber, Kuno, benimm dich ein wenig besser,« flüsterte Frau Lindberg ihrem Enkel zu. Sie sah, daß Bärbel die Röte der Empörung ins Gesicht stieg.

Martin holte aus der Westentasche ein Monokel hervor, klemmte es ins Auge und sagte näselnd:

»Hm, – ähnlich sieht er euch nicht, er hat eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Dillstädter Lumpen-Wilhelm.«

»Mit wem?« fragte Bärbel erstickt.

»Äh,« meinte Martin nachlässig, »du mußt doch den alten Mann auch kennen, der immer Lumpen und Knochen sammelt und mit seinem Hundewagen durch Dillstadt fährt. Hast ihm doch oft genug was gebracht.«

Da vergaß Bärbel ihre frauliche Würde. »Ihr seid ja dämlich,« rief sie empört, »ihr seid gar nicht wert, solch einen Neffen zu haben! Denkt ihr, ihr habt anders ausgesehen? Zwei ekelhafte Kohlköpfe waret ihr, immerfort habt ihr geschrien. Oh, ich weiß das genau! Ihr könnt euch überhaupt kein Urteil anmaßen, steckt eure Regennasen lieber in die Schulbücher.«

»Aber, Bärbel,« mahnte die Mutter.

»Ihr habt nicht genug Prügel gekriegt, meiner braucht keinen Rohrstock! – Ihr wollt Primaner sein?« Dann stellte sie sich vor das Bettchen, drehte den Brüdern den Rücken zu und streichelte die Händchen des Kleinen.

»Das ist doch keine Beleidigung, Bärbel,« meinte Martin, »wenn ich eine Ähnlichkeit herausfinde. Der Lumpen-Wilhelm kann in seiner Jugend ein sehr hübscher Junge gewesen sein. Aus wissenschaftlichen Forschung weiß man, daß sich –«

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