Magda Trott - Goldköpfchen als Mutter

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Goldköpfchen als Mutter: краткое содержание, описание и аннотация

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Goldköpfchen hat in der Ehe mit Harald Wendelin ihr großes Glück gefunden. Ihr kleiner Sohn Hermann ist ihre große Freude, doch schnell stellt sie fest, dass das Dasein als Mutter so manche Hürde bietet. Wie schnell ist etwas falsch gemacht und wie weiß man, ob die Kinder wohlgeraten sind? Zum Glück steht Harald ihr immer bei. Dass nicht jedem dieses Glück beschieden ist, sieht sie an ihren alten Schulfreundinnen. Ob sie nicht hier und da heimlich helfen kann?

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»Na,« meinte Bärbel, »das wird bei meinem Kinde ganz anders sein, ich prügle es so lange, bis es Lust zum Lernen hat.«

Frau Wagner lachte belustigt auf. »Das wäre dann freilich eine etwas merkwürdige Erziehung, mein Bärbel. Aber darüber brauchen wir uns heute noch nicht den Kopf zu zerbrechen. Das kommt später von ganz allein. Harald wird seinem Kinde ein guter und gerechter Vater sein, und auch du wirst deine Pflichten als Mutter dem Kleinen gegenüber treu erfüllen.«

An einem Freitagmittag legte man Bärbel, dieser gesunden, kräftigen jungen Frau, einen pausbäckigen, goldblonden Knaben in den Arm. Man hatte Harald aus der Fabrik gerufen. Ergriffen stand er am Lager seines jungen Weibes, das ihn strahlend anlächelte und überglücklich war.

»Mein Bärbel, – mein Goldköpfchen!«

»Ach, Harald, – jetzt sind wir Eltern. Ich bin eine Mutter, du bist ein Vater, – oh, – ach, es ist zu herrlich!« Plötzlich huschte ein Schatten über Bärbels Gesicht. »Heute ist Freitag?«

»Ja, mein geliebtes Bärbelchen, es ist Freitag, der 20. September, mittags zwei Uhr.«

»Das ist ja schrecklich!«

»Warum ist das schrecklich, mein Kleines?«

»Gebt mir doch die kleine Krabbe 'mal her.«

Der Wunsch wurde ihr erfüllt. Lange betrachtete Bärbel das Baby. Ein Jauchzen kam über ihre Lippen.

»Er sieht doch gar nicht so dumm aus. Häschen, wem sieht er denn ähnlich?«

»Dir, mein Bärbelchen, nur dir. – Blaue Augen, blonde Haare, deine Stupsnase, – deine Stirn.«

»O weh,« meinte Bärbel ein wenig nachdenklich, »sehr klug bin ich auch nicht gewesen; aber ich hoffe, er entwickelt sich noch. – Du, Harald, – es ist doch bestimmt nicht wahr, daß alle Kinder, die am Freitag geboren werden, Dummköpfe sind.«

Lachend küßte er sein junges Weib. »Es wird wohl nicht immer stimmen, mein Liebling, dein Häschen ist nämlich auch ein Freitagskind, und man sagt mir immer, daß ich gar nicht so dumm bin.«

»O – auch ein Freitagskind!« Bärbel rief es stürmisch. Rasch trat Frau Wagner ans Bett und erhob drohend den Finger.

»Bärbel, du sollst nicht so lärmen, du sollst dich schonen, mein Kind!«

»Wenn er doch ein Freitagskind ist! – Mutti, das hast du doch auch noch nicht gewußt? Häschen ist auch an einem Freitag geboren. Nun bin ich doppelt froh! – Ach, – natürlich, er sieht ja schon so klug aus, der – der – ach, du meine Güte, wie nennen wir ihn denn?«

»Du sollst ruhig sein, Bärbel.«

»Aber, Mutti, wie kann ich denn jetzt ruhig sein, wo doch noch das Wichtigste zu beraten ist. Er muß doch einen Namen bekommen, einen Namen, den er sein Leben lang nicht wieder loswird. Es muß also ein Name sein, der auf ihn paßt. – Ach, gebt mir doch das süße Bündel noch einmal her. Wenn ich ihm in die Augen sehe, kommt mir gewiß die Erleuchtung.«

»Ich denke, du wolltest ihn Peter nennen,« sagte Harald, »oder Rudolf oder Julian?«

»Danach sieht er nicht aus.«

»So nenne ihn Harald, wie dein Mann heißt.«

»Das ist freilich ein schöner Name, aber das ist nicht praktisch. Rufe ich nach dem einen, so kommt der andere herbei. Harald Wendelin – Harald Hermann Wendelin – halt, – jetzt hab' ich's. Ich gebe ihm deinen zweiten Namen!«

»Hermann? Gefällt dir der Name?«

»Ach, Häschen, der gefällt mir fürchterlich gut. Hermann, der Cheruskerfürst, – natürlich der Name paßt. So denke ich mir den Cheruskerfürsten auch. Hermann – Armin – oh, oh, – natürlich, du heißt Hermann. Hast du verstanden? Daß du mir nun immer folgst, wenn ich dich rufe, Hermann. Ein Herr bist du, ein Mann sollst du werden. Jetzt bist du zwar erst ein Männchen –«

»Nun ist es genug mit dem Schwatzen.« Energisch griff Frau Wagner nach dem Baby, nahm es Bärbel fort und sagte streng: »Jetzt wird geschlafen, mein Kind, wenigstens schließt du die Augen.«

»Mutti, – meinst du wirklich, daß man bei so wichtigen Anlässen schlafen kann?«

Frau Wagner lachte ein wenig ärgerlich. »So eine fidele junge Mutter ist mir noch niemals vorgekommen. Aber ich habe jetzt das Regiment, Bärbel. Wenn du nicht sofort still bist, bekommst du heute den ganzen Tag über deinen Cheruskerfürsten nicht zu sehen. – Jetzt Ruhe. Und du kommst mit mir heraus, Harald.«

»Ich bin ja ganz ruhig, Mama, ich sage kein Wort, aber laß mich hierbleiben.«

»Nein, ich kenne mein Bärbel zu genau. Sie wird immerfort zu dir herüberzwinkern, und an Ruhe ist nicht zu denken. Du kommst mit mir hinaus. In einer Stunde darfst du wieder nach ihr sehen.«

»Na, so geh nur,« sagte Bärbel leise, »ich zähle sechzigmal bis sechzig, dann bist du wieder hier.«

»Du schläfst, Bärbel! Hast du mir nicht gesagt, daß du deine Mutterpflichten treu erfüllen willst? Du hast jetzt die Pflicht, zu schlafen.«

Kichernd zog Bärbel die Bettdecke über das Gesicht.

Da lag sie nun mit geschlossenen Augen in den Kissen, sollte schlafen und hätte doch am liebsten ihre innere Glückseligkeit laut hinausgejubelt. Sie richtete sich ein wenig auf, wollte das Kindchen sehen, aber das Körbchen war leer.

»Jetzt haben sie mir meinen Cheruskerfürsten entführt. Ist doch mein Kind! – Na, das wird noch 'nen netten Zank geben.«

Aber schließlich kam doch die Ermattung über Bärbel, und als Frau Wagner nach einer Weile ganz leise ins Zimmer schaute, war Bärbel eingeschlummert.

Gegend Abend traf Großmama Lindberg ein. Die alte Dame hatte Tränen in den Augen, als sie ihren Urenkel ans Herz drückte. Frau Lindberg war trotz ihrer achtundsiebzig Jahre noch eine selten rüstige Frau mit einem frischen, fröhlichen Gesicht. Sie liebte ihre Enkelin über alles, hatte sie doch in der Zeit, als Bärbel bei ihr lebte, Goldköpfchen als ein wertvolles und pflichtgetreues Menschenkind erkannt, dessen Charakter lauteres Gold war.

Bärbel war erwacht. Frau Lindberg trat ans Lager der Enkelin und strich ihr zärtlich über die Hände.

»Au, Großmama, sein, – schade, daß der Cheruskerfürst noch nicht sprechen kann. Es klänge so gut: Urgroßmutter! Vier Generationen, – wie du dir vorkommen mußt! Immer wieder was Kleines! Ist der Bengel hübsch, – Großmama?«

»Er sieht dir ähnlich, mein Goldköpfchen.«

In diesem Augenblick begann der Knabe zu schreien. Verzückt betrachtete Goldköpfchen das kleine Wesen; dann wurde die junge Mutter nachdenklich.

»In einem der Bücher steht, man soll den Kindern beizeiten das Schreien abgewöhnen. In einem anderen steht aber: Schreien ist gesund. Was machen wir nun?«

»Laß es nur schreien,« meinte Harald belustigt, »das stärkt die Lungen.«

»Möchtest du es nicht etwas herumtragen? Es könnte ihm vielleicht schaden, wenn es immerzu schreit. – Oder hat es Hunger?«

Man lachte Bärbel aus. Schalkhaft sagte Harald: »Ich denke, die Kinder sollen nicht verwöhnt werden. Du hast mir doch erst neulich einen langen Vortrag gehalten, daß Prügel unser Haupterziehungsmittel bilden werden, und daß du schon am ersten Tage damit beginnen wolltest. Nun, mein Liebling, wie wäre es, wollen wir den kleinen Cheruskerfürsten durchhauen?«

»Aber, Häschen!« rief Bärbel entsetzt.

»Ich war ja von vornherein nicht für deine Erziehungsmethode, ich wollte dir nur nicht vorgreifen.«

Da schauten sich der junge Vater und die junge Mutter in die Augen, dann lachten sie herzlich.

2.

Goldköpfchens Pol

Das Leben als Schulkind war schwer, als junge Dame war es noch schwerer. Aber am schwersten ist es als Mutter. – Ach ja!«

Ein langer Seufzer aus Bärbels Munde folgte diesen Worten. Sie warf einen fast vorwurfsvollen Blick auf die Mutter, die soeben ziemlich energisch das Baby neu gewickelt hatte. Frau Wagner lachte vor sich hin. Solange ihre Tochter das Bett gehütet hatte, ging alles ganz gut; aber seit Bärbel selbst wieder herumwirtschaftete und sich um ihren kleinen Buben kümmerte, seit dieser Zeit war es mit der jungen Mutter kaum zum Aushalten. Hatte sie das Baby unter Aufsicht, ging alles gut; wenn man aber den Knaben ins Nebenzimmer schob, war Bärbel von allen guten Geistern verlassen. Schrie der Kleine, so behauptete sie, er würde sich eine Lungenentzündung anschreien, man müsse ihn beruhigen; verbot die Mutter das Hinübergehen, so erzählte Bärbel die schrecklichsten Geschichten von Katzen, die ein Kind durch Aufspringen auf die Brust erstickten und anderes mehr. War der Cheruskerfürst aber still, dann glaubte die junge Mutter, das Bettchen sei ihm über den Kopf gefallen, er sei dem Ersticken nahe, man müsse unbedingt nachsehen, ob nicht gar etwas passiert sei.

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