Klaus Fröhlich-Gildhoff - Resilienzförderung in Krippe und Kindertagespflege

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Resilienzförderung in Krippe und Kindertagespflege: краткое содержание, описание и аннотация

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Kinder für das Leben zu stärken und deren seelische Widerstandskraft (Resilienz) zu fördern ist Thema des vorliegenden Buches. Dazu werden Grundlagen der Resilienzforschung vorgestellt und konkrete Möglichkeiten aufgezeigt, wie alltagsintegrierte Förderung von Lebenskompetenzen und Resilienz in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege mit dem Schwerpunkt der Unter-Drei-Jährigen praxisnah gestaltet werden kann. Pädagogisch Tätige werden durch Beispiele und Reflexionsfragen angeregt, in der Interaktion mit den (jungen) Kindern passgenaues, praktikables und individuell umsetzbares pädagogisches Handeln zur Resilienzförderung umzusetzen. Materialien wie Kopiervorlagen runden das Buch ab.

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Schutzfaktoren sind Faktoren, die eine gesunde Entwicklung eines Kindes begünstigen. Sie erhöhen die Wahrscheinlichkeit eines gesunden Aufwachsens, indem sie im Falle von krisenhaften Ereignissen eine erfolgreiche Anpassung ermöglichen. Schutzfaktoren werden nur bei Auftreten eines bedrohlichen Ereignisses als solche bezeichnet. Liegt kein Risiko für die kindliche Entwicklung vor, wird eher von entwicklungsförderlichen Bedingungen gesprochen. Masten (2016) formuliert eine »Shortlist«, eine kurze Liste, in der die bekannten Schutzfaktoren aufgelistet werden. Sie benennt

картинка 13effektive elterliche Fürsorge und eine positive Qualität der elterlichen Betreuung

картинка 14enge Beziehungen zu anderen kompetenten Erwachsenen

картинка 15enge Freundschaften

картинка 16Intelligenz und die Fähigkeit, Probleme zu lösen

картинка 17Emotionsregulation und die Fähigkeit, vorausplanen zu können

картинка 18Selbstwirksamkeit und Erfolgsmotivation

картинка 19die Überzeugung von der Sinnhaftigkeit des Lebens sowie Vertrauen und Hoffnung

картинка 20effektive Erziehungs- und Bildungssysteme (Kindertageseinrichtungen und Schulen)

картинка 21ein positives soziales Umfeld (Masten, 2016).

Schutzfaktoren lassen sich unterscheiden in Faktoren, die in der Person des Kindes liegen (kindbezogene, personale Ressourcen und Resilienzfaktoren), und in Faktoren, die im nahen und weiteren sozialen Umfeld zu finden sind (soziale Ressourcen). Ausführlicher lassen sich aus den vorliegenden Studien folgende Schutzfaktoren benennen (Wustmann-Seiler, 2012):

Tab. 1: Schutzfaktoren (eigene Tabelle nach Wustmann-Seiler, 2012, S. 115 f)

Personale Ressourcen Besonders zentral für die Entwicklung von Resilienz sind - фото 22 Personale Ressourcen Besonders zentral für die Entwicklung von Resilienz sind - фото 23

Personale Ressourcen

Besonders zentral für die Entwicklung von Resilienz sind enge Beziehungen zu kompetenten, fürsorglichen Bezugspersonen (Masten, 2016). Deshalb ist es so wichtig, dass jedes Kind eine verlässliche, warmherzige Bezugsperson an seiner Seite hat. »Je jünger das Kind ist, desto mehr ist sein Verhalten sowie sein biopsychosoziales Gleichgewicht eingebettet in seine Beziehungen zu den wichtigsten Bezugspersonen« (Klitzing, Döhnnert, Kroll & Grube, 2015, S. 269). Dabei ist vor allem die Qualität der Beziehung wichtig, mehr noch als die Quantität. Eine solche Bezugsperson kann eine Person aus dem familiären Umfeld eines Kindes sein, es kann aber auch eine Person aus der Nachbarschaft, aus einem Sportverein, aus einer Tanzgruppe, eine Kindertagespflegeperson, eine pädagogische Fachkraft aus der Kindertageseinrichtung oder eine Lehrkraft sein. Die Kinder aus der Kauai-Studie, die sich als widerstandsfähig erwiesen hatten, verfügten über eine solche kompetente und verfügbare Bezugsperson (Werner, 2008). Gerade wenn Kinder in ihren Familien keine emotional verfügbare Bezugsperson an ihrer Seite haben, werden andere Personen wie Fach- oder Lehrkräfte wichtig, die dem Kind eine unterstützende Beziehung anbieten und so eine kompensatorische Wirkung gegenüber möglichen Risikofaktoren entfalten (Pianta, Stuhlman & Hamre, 2008). Eine solch förderliche Beziehung beinhaltet im frühen Kindesalter zuallererst den Aufbau einer sicheren Bindungsbeziehung zum Kind ( картинка 24 Kap. 4.1).

Ein Schutzfaktor muss nicht zwingend eine schützende Wirkung entfalten. Je nach Person und Kontext kann aus einem Schutzfaktor ein Risikofaktor werden (Bengel et al., 2009). So werden intellektuelle Fähigkeiten zwar zu den Schutzfaktoren gezählt. Wenn sich ein Kind jedoch angesichts einer Krise viele Gedanken über mögliche Lösungswege macht, zu viel über das Problem nachdenkt und nicht mehr aufhört, über die möglichen Lösungen zu grübeln, dann kann sich dieser eigentliche Schutzfaktor in einen Risikofaktor umkehren.

Als Erklärungsansatz für das Auftreten von Krankheiten oder psychischen Auffälligkeiten oder eben für den Erhalt von Gesundheit kann das bio-psycho-soziale Modell (Engel, 1977) zugrunde gelegt werden. In diesem Modell wird davon ausgegangen, dass Störungen der (seelischen) Gesundheit in einer Wechselwirkung aus psychischen, biologischen und sozialen Faktoren entstehen. In dieses Modell lassen sich die genannten Risiko- und Schutzfaktoren einordnen. So lässt sich ein bio-psycho-soziales Modell der Risiko- und Schutzfaktoren darstellen (Abb. 1).

Abb 1 Biopsychosoziales Modell der Risikofaktoren und der - фото 25

Abb. 1: Bio-psycho-soziales Modell der Risikofaktoren (-) und der Schutzfaktoren (+) (eigene Darstellung)

In diesem (erweiterten) Modell sind die dargelegten Risiko- und Schutzfaktoren den jeweiligen Bereichen biologisch, psychologisch und sozial zugeordnet.

3.3 Resilienzfaktoren

In den vorliegenden Studien wurden unterschiedliche Resilienzfaktoren empirisch erforscht (Übersicht z. B. in Bengel et al., 2009). Schwierig ist ein Vergleich dieser unterschiedlichen Studien, weil Resilienz dort nicht immer gleichlautend definiert wird und die Resilienzfaktoren unterschiedlich bezeichnet werden. So benennen Masten und Motti-Stefanidi (2020) als Resilienzfaktoren auf Ebene des Kindes (Übers. d. Verf.):

картинка 26Nährende und feinfühlige Bezugspersonen

картинка 27Nahe Beziehungen untereinander, die von Vertrauen und Zugehörigkeit geprägt sind

картинка 28Selbstregulation und exekutive Funktionen

картинка 29Handlungsmacht und aktiver Umgang mit Problemen

картинка 30Problemlösefähigkeiten und Planungsfähigkeiten

картинка 31Hoffnung, Optimismus

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