Anonym - Erzählungen aus 1001 Nacht - 3. Band
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Erzählungen aus 1001 Nacht - 3. Band: краткое содержание, описание и аннотация
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Die Erzählungen aus Tausendundeine(r) Nacht sind eine Sammlung morgenländischer Texte und zugleich ein Klassiker der Weltliteratur. Typologisch handelt es sich um eine Rahmenerzählung mit Schachtelgeschichten. Aus Sicht der frühesten arabischen Leser hatte das Werk den Reiz der Exotik, es stammt für sie aus einem mythischen «Orient». Das Strukturprinzip der Rahmengeschichte sowie einige der enthaltenen Tierfabeln weisen auf einen indischen Ursprung hin und stammen vermutlich aus der Zeit um 250. So wird zwar ein indischer Ursprung vermutet, aber dass der Kern der Erzählungen aus Persien stammt, kann nicht ausgeschlossen werden. Hinzu kommt, dass zwischen dem indischen und persischen Kulturraum zu jener Zeit enge Beziehungen bestanden.
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Und Schahrazad bemerkte das Grauen des Tages und hielt inne in der verstatteten Rede. Doch als die Hundertundneunte Nacht da war, fuhr sie also fort: »Ich vernahm, o glücklicher König, daß der Vezier mit des Königs Tochter in Eilmärschen dahinzog und seine Reise Tag und Nacht nach Kräften beschleunigte, bis zwischen ihm und seiner Stadt nur noch drei Märsche lagen. Da schickte er einen Boten zum König Sulayman Schah, der ihm die Ankunft der Braut vermelden sollte. Und der König freute sich dessen und verlieh dem Boten ein Ehrengewand; er befahl seinen Truppen, hinauszuziehen in großem Aufzug, der Prinzessin und ihrem Geleit zu Ehren, angetan mit ihrem besten Schmuck, und die Banner über den Häuptern zu entrollen. Und sie gehorchten seinem Befehl. Des ferneren aber befahl er, daß man durch die ganze Stadt hin ausrief, kein verschleiertes Mädchen, keine vornehme Dame und keine von der Zeit gebrochene Greisin sollte es unterlassen, der Braut entgegenzuziehen. So zogen sie alle hinaus, um sie zu begrüßen, und die Größten von ihnen wetteiferten in ihrem Dienste, und sie kamen überein, sie bei Nacht in des Königs Palast zu führen. Die Würdenträger aber beschlossen, den Weg zu schmücken und sich in doppelter Reihe aufzustellen, wenn die Braut dahinzöge, geführt von ihren Eunuchen und Dienerinnen, und gekleidet in das Gewand, das ihr Vater ihr gegeben hatte. So umringten die Truppen sie, als sie erschien, und die Sänfte zog mit ihr dahin, bis sie sich dem Palaste nahten; und keiner blieb zurück, sondern alle kamen, um die Prinzessin zu sehen. Die Trommeln dröhnten, Speere wurden geschwungen, die Hörner schmetterten, Flaggen wehten, Rosse tänzelten, und Wohlgerüche ergossen ihren Duft, bis sie das Tor des Palastes erreichten und die Sklaven einzogen mit der Sänfte in die Pforte des Harims. Dort aber strahlte alles vor Glanz, und die Wände glitzerten vor Schmuck. Als nun die Nacht kam, öffneten die Eunuchen die Tür zum Brautgemach, und sie stellten sich auf am Eingang; da trat die Braut hervor, und inmitten ihrer Mädchen glich sie dem Monde unter den Sternen oder einer großen Perle unter geringeren, und sie trat in das Brautgemach, wo man ihr ein Alabasterlager bereitet hatte, das besetzt war mit Perlen und Juwelen. Und sowie sie saß, trat der König ein, und Allah füllte sein Herz mit der Liebe zu ihr, so daß er ihr das Mädchentum nahm und alle Sorge und Unruhe von ihm abfiel. Fast einen Monat lang blieb er bei ihr, doch in der ersten Nacht schon hatte sie empfangen; und als der Monat verstrichen war, da verließ er sie und setzte sich auf seinen Thron und sprach Recht unter seinen Untertanen, bis die Monde ihrer Schwangerschaft erfüllet waren. Am letzten Tage des neunten Monats kamen gegen Tagesanbruch die Wehen; so setzte sie sich auf den Schemel der Entbindung, und Allah machte ihr die Wehen leicht, und sie gebar einen Knaben, der alle Zeichen des Glückes trug. Als nun der König das hörte, da freute er sich in höchster Freude, und er belohnte den Bringer der guten Nachricht mit großen Schätzen; und in seiner Freude trat er ein zu dem Kinde und küßte es zwischen den Augen und staunte ob seiner glänzenden Schönheit; denn an ihm ward der Spruch des Dichters wahr:
In ragenden Festen macht Allah zum König ihn – Den Löwen, am Herrschaftshimmel zum leuchtenden Stern:
Seines Aufgangs freuen sich Speer und Thron – Und Gazelle und Strauß und Kriegesherrn:
Setzt ihn nicht auf die Brust, dann zeigt er euch bald – Nicht die Amme, das Roß reitet einzig er gern:
Entwöhnt ihn der Milch, denn süßerer Trank – Ist des Feindes Blut ihm, der einfiel von fern.
Und die Wehefrauen nahmen das neugeborene Kind und durchschnitten die Nabelschnur und schwärzten ihm die Augenlider mit Kohl und nannten es Tadsch al-Muluk Kharan. Er wurde gesäugt an der Brust liebreicher Nachsicht und aufgezogen im Schoße des Glücks; und so liefen seine Tage dahin, und die Jahre verstrichen, bis er sein siebentes Jahr erreichte. Da berief Sulayman Schah die Weisen und Gelehrten und befahl ihnen, ihn zu unterrichten im Schreiben, in den Wissenschaften und in der Literatur. Das taten sie denn ein paar Jahre hindurch, bis er alles Nötige gelernt hatte; und als der König sah, daß er wohlbewandert war in allem, was er wünschte, da nahm er ihn den Lehrern und Gelehrten und übergab ihn einem geschickten Meister, der den Knaben die Reitkunst lehrte und ritterliche Übungen, bis er sein vierzehntes Jahr erreichte; und so oft er ausging, waren alle, die ihn sahen, entzückt von seiner Schönheit, und sie sangen Lieder auf ihn; und selbst Fromme wurden verführt von seiner Schönheit. – –«
Und Schahrazad bemerkte das Grauen des Tages und hielt inne in der verstatteten Rede. Doch als die Hundertundzehnte Nacht da war, fuhr sie also fort: »Ich vernahm, o glücklicher König, daß Tadsch al-Muluk Kharan, der Sohn Sulayman Schahs, ein vollendeter Reiter wurde und alle seine Zeitgenossen übertraf; und wenn er ausging, so entzückte seine Schönheit alle, die ihn sahen, also daß sie Lieder auf ihn dichteten; und selbst die Frommen verführte seine strahlende Lieblichkeit. Spricht doch der Dichter von ihm:
Ich hielt ihn im Arm und war trunken von seinem Duft – Den herrlichen Zweig, dem Zephir die Nahrung lieh:
Nicht trunken dem Trinker des Weins gleich: trunken vom Trank – Den nächtlich der Honigtau seiner Lippen lieh:
Ganz zeigt sich die Schönheit in seiner Gestalt – Die über die Herzen der Menschen ihm Macht verlieh:
Bei Allah, mein Herz soll nie seine Liebe mißachten – Solange im Kerker des Lebens ich noch verzieh':
Solange ich lebe, leb ich in Liebe, und sterb ich – Vor Sehnsucht nach ihm, so ruf ich: Welch Glück, o sieh!
Und als er das achtzehnte Jahr erreichte, sproßte zarter Flaum auf seiner jugendfrischen Wange, die rechts ein rosiges Mal und links ein zweiter Schönheitsfleck verzierte, der einem Korne grauen Ambers glich; und er berückte Auge und Verstand eines jeden, der ihn sah, wie es der Dichter singt:
Er ist Kalif der Schönheit an Jusufs Stelle – Die Liebenden fürchten, wenn seine Anmut sie sehen:
Steh still und schau; so siehst du auf seiner Wange – Wie der Kalifen sandfarbene Banner wehen.
Und ein anderer:
Nie hat dein Aug einen schöneren Anblick gesichtet – Unter allem, was auf der Erde sprießt,
Als dieses braune Mal auf der rundlichen Wange – Die rosig das schwarze Auge umschließt.
Und ein dritter:
Ich staune, seh ich das Mal, das zum Feuer der Wange betet – Und doch nicht im Feuer verbrennt, ist es auch negerfarben 3;
Ich staune, seh ich den Blick, der wie ein Gottesapostel – Wunder wirkt, wirkt er sie auch durch zaubrische Strahlengarben:
Wie frisch und hell deckt der Flaum seine Wange, und dennoch – Nährten wie Wasser ihn berstende Gallen all derer, die starben.
Und ein vierter:
Ich staune, wenn ich die Menschen fragen höre – In welchem Land man die Quelle des Lebens gefunden:
Ich sah sie sprudeln aus zierlich geschwungenen Lippen – Dem rosigen Mund, von grünlichem Flaum umwunden:
Ein Wunder der Wunder: als Moses sie erblickte – Weshalb er nicht ruhte von müden Wanderstunden!
Wie er nun soviel Schönheit entfaltet hatte, vermehrten sich seine Reize nur noch, da er heranwuchs; und sie gewannen ihm viele Gefährten und Freunde; ein jeder aber, der ihm nahekam, wünschte, daß Tadsch al-Muluk Kharan nach seines Vaters Tode Sultan, er selber aber einer seiner Emire würde.
Nun begann er leidenschaftlich zu reiten und zu jagen, so daß er kaum eine Stunde davon ablassen mochte. Sein Vater, Sulayman Schah, hätte es ihm gern verboten, weil er die Gefahren der Wüste und die wilden Tiere fürchtete; doch er achtete nicht auf seine warnende Stimme. Und einmal geschah es, daß er zu seinen Dienern sagte: ›Nehmt ihr für zehn Tage Vorrat und Futter‹; und als sie seinem Befehle nachgekommen waren, brach er mit seinem Gefolge auf zu Jagd und Zeitvertreib. Sie ritten hinaus in die Wüste und ließen vier Tage zu reiten nicht ab, bis sie zu einer Ebene kamen, deren Boden grün war, und dort sahen sie grasendes Wild und Bäume mit reifen Früchten und springende Quellen. Sprach Tadsch al-Muluk zu seinen Gefährten: ›Stellt hier die Netze auf, steckt sie in weitem Ringe fest, und da am Eingang des Kreises sei unser Sammelplatz.‹ So gehorchten sie seinen Worten und steckten mit Stricken einen weiten Bezirk ab; und es fand sich eine große Menge allerlei wilder Tiere und Gazellen zusammen, die aus Angst vor den Männern schrien und sich vor Schreck gerade vor die Pferde warfen; da ließen sie die Hunde und Luchse und Falken los; und sie schossen das Wild mit Pfeilen nieder, die ihnen die Eingeweide durchdrangen; und als sie zum hinteren Ende des Netzrings kamen, hatten sie schon eine große Zahl der Tiere erlegt, und die letzten flohen. Da saß Tadsch al-Muluk am Rande des Wassers ab und befahl, daß man ihm die Beute bringe; und nachdem er die besten Tiere für seinen Vater zurückgelegt und sie ihm geschickt und auch für die Hofbeamten einige beigefügt hatte, verteilte er die übrigen. Dort blieb er nun auch die Nacht hindurch, und als der Morgen dämmerte, kam eine Händlerkarawane mit Negersklaven und machte am Wasser auf dem grünen Grunde Halt. Als aber Tadsch al-Muluk sie sah, da sprach er zu einem seiner Gefährten: ›Bringt mir Nachricht von den Männern dort und fragt sie, weshalb sie hier Halt gemacht haben.‹ So ging der Bote zu ihnen und rief sie an: ›Sagt mir, wer ihr seid, und gebt mir unverzüglich Antwort.‹ Versetzten sie: ›Wir sind Händler, und wir haben Halt gemacht, um zu rasten, denn der nächste Rastort ist sehr fern, und wir bleiben hier, weil wir Vertrauen haben zu König Sulayman Schah und zu seinem Sohne Tadsch al-Muluk, denn wir wissen, daß alle, die in ihre Gebiete kommen, des Friedens genießen und der Sicherheit; und ferner haben wir kostbare Stoffe bei uns, die wir dem Prinzen bringen.‹ So kehrte der Bote zurück und brachte dem Königssohn diese Nachricht; und als er vernommen hatte, wie es stand und was die Kaufleute erwidert hatten, da sprach er: ›Wenn sie mir Stoffe mitgebracht haben, so will ich nicht in die Stadt einziehen noch von dieser Stelle gehen, ehe ich sie sah.‹ Und er stieg zu Pferde und ritt zu der Karawane, und seine Mamelucken folgten ihm, bis er sie erreichte. Da erhoben die Händler sich, um ihn zu empfangen, und sie riefen göttliche Hilfe und Gnade auf ihn herab und Dauer des Ruhms und der Kraft; und sie schlugen ein Zelt für ihn auf aus roter Seide, bestickt mit Perlen und Juwelen; darinnen aber breiteten sie auf einem seidenen Teppich, der am oberen Ende mit goldgefaßten Smaragden besetzt war, einen königlichen Divan. Dort setzte sich Tadsch al-Muluk, derweilen sich seine Diener vor ihn stellten, und er schickte hin und befahl den Händlern, alles zu bringen, was sie bei sich hatten. Und sie trugen ihre Waren herbei und breiteten alles aus, und er sah sie an und nahm von ihnen, was ihm gefiel und zahlte ihnen den Preis. Dann sah er sich um in der Karawane und saß wieder auf, und schon wollte er fort, da fiel sein Blick auf einen herrlichen Jüngling in schöner Kleidung: er war von stattlicher und anmutiger Gestalt, seine Stirn war blütenweiß, sein Antlitz dem Monde gleich, nur war seine Schönheit zerstört, und gelbe Flecken hatten seine Wange bedeckt, weil er von denen getrennt war, die er liebte. – –«
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